Im Vorwärts , dem Parteiorgan der SPD, ist online vom 21. Juni 2010 ein Interview mit Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, zu lesen.
Sie empört sich ganz besonders über den Satz von Guido Westerwelle: Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt. Für Langzeitarbeitslose im Rentenalter, vor allem in Ostdeutschland, sagt sie „richtige Abstürze“ voraus.
Das Sparpaket der Bundesregierung sieht sie als eine absolute Schieflage. Es werden die zum Sparen herangezogen, die ohnehin kaum genug Geld haben, um über die Runden zu kommen.
Scheinheilig ohne Ende
Der oben erwähnte Satz von Westerwelle empört sie also besonders!
Weil die Arbeitslosen, die Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder mit Behinderungen, die Frauen mit einer Durchschnittsrente von 600 Euro doch nicht über ihre Verhältnisse gelebt hätten!
Weiter bemängelt sie, dass bei den Hartz IV-Empfängern der Staat die Zuschüsse zur Rentenversicherung streichen will und damit sei Altersarmut vorprogrammiert.
Dann, auf die Frage ob es lohnt für Hartz IV-Empfänger jetzt noch zu "riestern", antwortet sie: „Das ist eine heikle Geschichte. Im Grunde müsste man jedem, der sich überlegt, ob er einen Riestervertrag abschließt sagen: Wenn Sie im Alter eine so niedrige Rente haben, dass Sie auf Grundsicherung angewiesen sind, wird der Ertrag aus der Riesterrente mit der Grundsicherung verrechnet. Es lohnt sich also nicht.“
Weiter sagt sie: „Wir haben zwei große Fehler gemacht. Wir haben die Riesterrente nicht verbindlich gemacht. Das heißt, diejenigen die sie dringlich bräuchten, "riestern" nicht. Und wir haben die zusätzliche private Altersvorsorge nicht genügend reguliert und transparent gemacht. Deshalb sind die Erträge heute sehr unterschiedlich. Es ist aber nicht Sinn der Sache, dass der Staat einen Zuschuss aus Steuermitteln gibt, damit die Versicherungsgesellschaften hohe Gebühren und Provisionen kassieren.“
Das ist wirklich der Gipfel der Scheinheiligkeit.
Die gesetzliche Rentenversicherung wurde und wird mit allen Mitteln zu Gunsten der privaten Versicherungs- und Finanzdienstleister demontiert, und das wollte sie auch noch verbindlich machen.
Frau Mascher war Staatssekretärin beim Arbeitsminister Riester.
Dort hat sie zwischen 1998 und 2002, in der entscheidenden Zeit, federführend an der Zerschlagung der gesetzlichen Rente mitgewirkt.
Und noch viel schlimmer: Zwischen 1974 und 1990 war sie ausgerechnet in der privaten Versicherungswirtschaft tätig (Allianz), die Verursacher und Nutznießer der Rentenzerschlagung war und ist!
Wie um Gottes Willen konnte eine solche Person, die Verkörperung der asozialsten Gesetzgebung die dieses Land je erlebte, Präsidentin des VdK werden?
Wie war das ohne einen Aufschrei des Präsidiums und auch der Mitglieder möglich?
Oder kann Frau Mascher erklären, wie es zu einem solchen Frontwechsel kam?
Kann sie den heutigen und zukünftigen Rentnern erklären, wie sie nun die furchtbaren Rentengesetze bekämpfen will, die sie selbst mit in die Welt gesetzt hat?
Wie will Frau Mascher erklären, dass sie als ehemalige Allianz-Angestellte, dann in der Funktion als Staatssekretärin, nicht für die ungeheuren Gewinne aus der privaten Rentenversicherung bei den privaten Anbietern die Verantwortung trägt?
Sie hat nach meinem Verständnis unendliches Leid über heutige und zukünftige Rentner gebracht und ist für unsere zunehmende Verarmung und Verelendung mitverantwortlich.
Wie will sie glaubhaft erklären, dass sie nun als Präsidentin des VdK, nicht ihr furchtbares Zerstörungswerk an der gesetzlichen Rentenversicherung fortsetzt?
Ist es Aufgabe eines Sozialverbandes, Werbeträger für private, teure und unsolidarische Versicherungsprodukte zu sein?
Sie stellt Riester gar nicht in Frage, wie denn auch.
Sie erwähnt nicht, dass jeder Riesterer selbst, die heutigen und zukünftigen Rentner jeden Cent der angeblichen Prämien und Steuerentlastung selbst zahlen. Die Riesterrente schafft erst die Lücke in der gesetzlichen Rentenversicherung, die angeblich damit geschlossen werden soll.
Dass es keine auskömmliche Rente mehr geben wird, hat sie mit zu verantworten. Sie hat mit dafür gesorgt, dass das einzig sichere Rentensystem an die Versicherungs- und Finanzdienstleister verscherbelt wurde und wird.
Sie fordert nicht, dass die gesetzliche Rentenversicherung vor den Zugriffen aus Politik und Wirtschaft geschützt werden muss.
Sie fordert nicht, dass die Verwalter für das Selbstverwaltungsorgan der Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine transparente und exakte Buchführung vor zu legen haben. Die gibt es nämlich nicht! Der jährliche Bericht der Deutschen Rentenversicherung ist reine Augenwischerei.
Sie fordert nicht, dass die GRV gestärkt und ausgebaut werden muss.
Sie fordert nicht, dass es ein glasklare Abgrenzung zu privaten Versicherungsprodukten geben muss.
Sie fordert nicht, dass die versicherungsfremden Leistungen nicht mehr durch die Beiträge der Beitragzahler der GRV zu bezahlen sind sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe aller Bürger zu sein haben.
Sie fordert nicht, dass die Lügerei um den sogenannten Bundeszuschuss ein Ende hat und dass der GRV die seit 1957 herausgeplünderten 700 Milliarden zurück zu zahlen sind.
Sie fordert nicht, dass das Zweiklassensystem der Sozialversicherungen ein Ende haben muss und auch anders berufsständisch Rentenversicherte sich an gesamtgesellschaftliche Aufgaben (Bundeszuschuss) zu beteiligen haben.
Alles das was sie beklagt, hat sie mit zu verantworten!
Und wer glaubt, die Teilprivatisierung hätte man transparenter, und weniger lukrativ für die Versicherungsgesellschaften machen können, glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist.
Denn alles das ist auch von Experten, denen der Verstand noch nicht weg bezahlt wurde, auch gefordert worden, aber vergeblich (z.B. Prof. Schmähl).
Die Sozialverbände haben sich in unerträglicher Weise mit der Versicherungsbranche verstrickt. Die Mitglieder können deshalb nicht erwarten aufrichtig und im Sinne des Allgemeinwohls vertreten zu werden.
Sie wurden bereitwillig mit Adressen an die Versicherungsbranche verraten und verkauft.
Die bisher regierenden Parteien haben das bereitwillig unterstützt, die Spendenliste spricht eine deutliche Sprache:
Spendenliste
Können die Sozialverbände unter solchen Umständen noch Stimme für die sozial Schwachen sein? Auch die Kaffeenachmittage für die Älteren und die Vielzahl der unermüdlichen ehrenamtlichen Helfer sind nur noch Mittel zum Zweck, um den Versicherungskonzernen die Hasen in die Küche zu treiben?
Denn auch gegen die perfide, seit Jahren mit allen Tricks laufende Propaganda, gegen die umlagefinanzierte, gesetzliche Rente, durch die Versicherungsmietmäuler, hat Frau Mascher nichts getan.
Wie die gesetzliche Rentenversicherung ruiniert wurde und wird, kann man hier nachlesen:
Altersdiskriminierung
Aktion Demokratische Gemeinschaft
Forum-Renten
Nachdenkseiten
Bohrwurm
Rentenreform-Alternative

Weil die Arbeitslosen, die Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder mit Behinderungen, die Frauen mit einer Durchschnittsrente von 600 Euro doch nicht über ihre Verhältnisse gelebt hätten!
Weiter bemängelt sie, dass bei den Hartz IV-Empfängern der Staat die Zuschüsse zur Rentenversicherung streichen will und damit sei Altersarmut vorprogrammiert.
Dann, auf die Frage ob es lohnt für Hartz IV-Empfänger jetzt noch zu "riestern", antwortet sie: „Das ist eine heikle Geschichte. Im Grunde müsste man jedem, der sich überlegt, ob er einen Riestervertrag abschließt sagen: Wenn Sie im Alter eine so niedrige Rente haben, dass Sie auf Grundsicherung angewiesen sind, wird der Ertrag aus der Riesterrente mit der Grundsicherung verrechnet. Es lohnt sich also nicht.“
Weiter sagt sie: „Wir haben zwei große Fehler gemacht. Wir haben die Riesterrente nicht verbindlich gemacht. Das heißt, diejenigen die sie dringlich bräuchten, "riestern" nicht. Und wir haben die zusätzliche private Altersvorsorge nicht genügend reguliert und transparent gemacht. Deshalb sind die Erträge heute sehr unterschiedlich. Es ist aber nicht Sinn der Sache, dass der Staat einen Zuschuss aus Steuermitteln gibt, damit die Versicherungsgesellschaften hohe Gebühren und Provisionen kassieren.“
Das ist wirklich der Gipfel der Scheinheiligkeit.
Die gesetzliche Rentenversicherung wurde und wird mit allen Mitteln zu Gunsten der privaten Versicherungs- und Finanzdienstleister demontiert, und das wollte sie auch noch verbindlich machen.
Frau Mascher war Staatssekretärin beim Arbeitsminister Riester.
Dort hat sie zwischen 1998 und 2002, in der entscheidenden Zeit, federführend an der Zerschlagung der gesetzlichen Rente mitgewirkt.
Und noch viel schlimmer: Zwischen 1974 und 1990 war sie ausgerechnet in der privaten Versicherungswirtschaft tätig (Allianz), die Verursacher und Nutznießer der Rentenzerschlagung war und ist!
Wie um Gottes Willen konnte eine solche Person, die Verkörperung der asozialsten Gesetzgebung die dieses Land je erlebte, Präsidentin des VdK werden?
Wie war das ohne einen Aufschrei des Präsidiums und auch der Mitglieder möglich?
Oder kann Frau Mascher erklären, wie es zu einem solchen Frontwechsel kam?
Kann sie den heutigen und zukünftigen Rentnern erklären, wie sie nun die furchtbaren Rentengesetze bekämpfen will, die sie selbst mit in die Welt gesetzt hat?
Wie will Frau Mascher erklären, dass sie als ehemalige Allianz-Angestellte, dann in der Funktion als Staatssekretärin, nicht für die ungeheuren Gewinne aus der privaten Rentenversicherung bei den privaten Anbietern die Verantwortung trägt?
Sie hat nach meinem Verständnis unendliches Leid über heutige und zukünftige Rentner gebracht und ist für unsere zunehmende Verarmung und Verelendung mitverantwortlich.
Wie will sie glaubhaft erklären, dass sie nun als Präsidentin des VdK, nicht ihr furchtbares Zerstörungswerk an der gesetzlichen Rentenversicherung fortsetzt?
Ist es Aufgabe eines Sozialverbandes, Werbeträger für private, teure und unsolidarische Versicherungsprodukte zu sein?
Sie stellt Riester gar nicht in Frage, wie denn auch.
Sie erwähnt nicht, dass jeder Riesterer selbst, die heutigen und zukünftigen Rentner jeden Cent der angeblichen Prämien und Steuerentlastung selbst zahlen. Die Riesterrente schafft erst die Lücke in der gesetzlichen Rentenversicherung, die angeblich damit geschlossen werden soll.
Dass es keine auskömmliche Rente mehr geben wird, hat sie mit zu verantworten. Sie hat mit dafür gesorgt, dass das einzig sichere Rentensystem an die Versicherungs- und Finanzdienstleister verscherbelt wurde und wird.
Sie fordert nicht, dass die gesetzliche Rentenversicherung vor den Zugriffen aus Politik und Wirtschaft geschützt werden muss.
Sie fordert nicht, dass die Verwalter für das Selbstverwaltungsorgan der Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine transparente und exakte Buchführung vor zu legen haben. Die gibt es nämlich nicht! Der jährliche Bericht der Deutschen Rentenversicherung ist reine Augenwischerei.
Sie fordert nicht, dass die GRV gestärkt und ausgebaut werden muss.
Sie fordert nicht, dass es ein glasklare Abgrenzung zu privaten Versicherungsprodukten geben muss.
Sie fordert nicht, dass die versicherungsfremden Leistungen nicht mehr durch die Beiträge der Beitragzahler der GRV zu bezahlen sind sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe aller Bürger zu sein haben.
Sie fordert nicht, dass die Lügerei um den sogenannten Bundeszuschuss ein Ende hat und dass der GRV die seit 1957 herausgeplünderten 700 Milliarden zurück zu zahlen sind.
Sie fordert nicht, dass das Zweiklassensystem der Sozialversicherungen ein Ende haben muss und auch anders berufsständisch Rentenversicherte sich an gesamtgesellschaftliche Aufgaben (Bundeszuschuss) zu beteiligen haben.
Alles das was sie beklagt, hat sie mit zu verantworten!
Und wer glaubt, die Teilprivatisierung hätte man transparenter, und weniger lukrativ für die Versicherungsgesellschaften machen können, glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist.
Denn alles das ist auch von Experten, denen der Verstand noch nicht weg bezahlt wurde, auch gefordert worden, aber vergeblich (z.B. Prof. Schmähl).
Die Sozialverbände haben sich in unerträglicher Weise mit der Versicherungsbranche verstrickt. Die Mitglieder können deshalb nicht erwarten aufrichtig und im Sinne des Allgemeinwohls vertreten zu werden.
Sie wurden bereitwillig mit Adressen an die Versicherungsbranche verraten und verkauft.
Die bisher regierenden Parteien haben das bereitwillig unterstützt, die Spendenliste spricht eine deutliche Sprache:
Spendenliste
Können die Sozialverbände unter solchen Umständen noch Stimme für die sozial Schwachen sein? Auch die Kaffeenachmittage für die Älteren und die Vielzahl der unermüdlichen ehrenamtlichen Helfer sind nur noch Mittel zum Zweck, um den Versicherungskonzernen die Hasen in die Küche zu treiben?
Denn auch gegen die perfide, seit Jahren mit allen Tricks laufende Propaganda, gegen die umlagefinanzierte, gesetzliche Rente, durch die Versicherungsmietmäuler, hat Frau Mascher nichts getan.
Wie die gesetzliche Rentenversicherung ruiniert wurde und wird, kann man hier nachlesen:
Altersdiskriminierung
Aktion Demokratische Gemeinschaft
Forum-Renten
Nachdenkseiten
Bohrwurm
Rentenreform-Alternative





















Die Verwahrlosung der Sitten in unserer Politik ist atemberaubend! Frau Mascher als Präsidentin im VDK, das ist wie der Fuchs im Hühnerstall...
Du fragst wie Frau Mascher ihr Zerstörungswerk an der gesetzlichen Rente (GRV) , das sie ja selbst mit angerichtet hat, nun als Präsidentin des "Rentnerschutzvereinigung" VDK stoppen will.
Für mich ist klar, dass sie für genau das Gegenteil zuständig ist, und in ihrer neuen Funktion dafür da ist, die GRV endgültig abzuwürgen. Die Taktik dabei ist offensichtlich folgende:
In dem altehrwürdigen SPD-Parteiorgan "Vorwärts" das die Zerschlagung der GRV durch die SPD publizistisch/propagandistisch begleitete, bekommt Frau Mascher Fragen gestellt, die es ihr möglich machen ganz groß als Kämpferin für die Rechte der Rentner herauszukommen. Und dann geht sie zurück in ihr Büro und tut überhaupt nichts um ihren Sprüchen Taten folgen zu lassen, was ja aus unserer naiven Sicht (der Rentner) eigentlich ihre Aufgabe wäre!
Ihre wahre Aufgabe aber ist es durch Propaganda und Sprüche die Menschen ruhigzustellen und dann jegliche Aktivitäten zur Stärkung der GRV durch Nichtstun zu verhindern. Diese Vorgehensweise ist die hinterhältigste aber auch tötlichste Form der Bekämpfung der GRV die man sich vorstellen kann!
Frau Mascher ist wie ein Virus mitten in das Organ (VDK) implantiert worden, das eigentlich den Körper GRV schützen soll. Die Aufgabe dieses Virus ist es, alle Abwehrkräfte des VDK zu blockieren und ihn so dann zum Absterben zu bringen.
So gesehen, in dieser Metapher, ist Frau Mascher gefährlicher als die Syphilis!
Währenddessen geht die Zeit ins Land, die GRV wird unterhöhlt und dann als offensichtliche Ruine einfach eingerissen! Die "Riesterrente" wird zum Normalsten der Welt und alle haben heute schon, nach nur 7 Jahren vergessen, dass es auch einmal eine GRV gab, die die sicherste Altersversorgung der Welt war. Bis Mascher, Riester, Schröder und Maschmeyer kamen....
So sehe ich den Auftrag von Frau Mascher!
PS. Unter dem Vorgänger von Frau Mascher beim VDK, der auch nicht zu den Aktivsten gehörte, gab es wenigstens noch gut organisierte Rentner-Demos im ganzen Lande, auch das hat Frau Mascher erfolgreich abgeschafft!!!!
C.Pichlo
Ja, das sind zwei starke Berichte, die absolut den Tatsachen entsprechen.
Wenn ich könnte, würde ich jedem VdK-Mitglied die beiden Ausdrucke in den Briefkasten werfen.
Ich würde sie in allen Tageszeitungen veröffentlichen lassen und in regelmäßigen Abständen wiederholen. Genauso wie es die Medien mit den ganzen Lügen machen.
Leute, jetzt wisst ihr, warum ich ganz schnell meine Mitgliedschaft zu diesem unsozialen Verein gekündigt habe. Mit Ulrike Mascher haben die hoffnungsvollen Mitglieder, soweit es denn die Mitglieder wirklich waren, den Fuchs in ihren Gänsestall gewählt.
Für die Arbeit von Ulrike Mascher ist jeder Euro des Mitgliedsbeitrags sinnlos vergeudet (und jeder Euro für Riesterverträge auch). Diese Gelder stärken nur die tatsächlichen Schmarotzer der Gesellschaft, wie Mascher, Riester & Co.
Vor einigen Jahren hatte ich schon zweimal Besuch von Leuten, die vorgaben vom SoVD zu kommen. Es waren aber Versicherunsgvertreter von der Hamburg Mannheimer. Eine Frechheit, dass der SoVD ohne mein Wissen meine Adresse weitergegeben hat und das ist ja sicher kein Einzelfall.
Vor ein paar Tagen erhielt ich einen Brief vom SoVD, in dem mir mitgeteilt wurde, dass die Hamburg Mannheimer nun zur ERGO-Gruppe gehört und wie immer der SoVD eine gute Zusammenarbeit empfiehlt und so weiter.
Unterschrieben vom Präsidenten Adolf Bauer-
wieviel zahlen die Versicherunsghaie dafür?
Starke Versicherungspartner, für Mitglieder des SoVD extra günstige Angebote!
Ha.
Das ist doch wohl mehr als dreist.
Ausgerechnet die ERGO, wofür auch Herr Raffelhüschen als Mietmaul Land auf Land ab sein Unwesen treibt.
Was ist das doch alles verkommen.
Einst aus guten Gründen entstandene Sozialverbände, nur noch Geschäftemacherei.
Über kurz oder lang wird man sich aber etwas einfallen lassen müssen, in Richtung Bürgerversicherung. Den GRV-Einzahlern und Rentnern hat man immer willkürliche Änderungen aufgedrückt, warum nur ihnen?
Allein die GRV ist seit ihrer Einführung so gravierend der politischen Beliebigkeit unterworfen worden, ständig zum Nachteil der Einzahlenden, die dafür herhalten mussten und müssen, um den Staatshaushalt zu entlasten.
Aber man muss doch sehen, warum stehen denn anders berufsständisch Versicherte besser da?
Dort findet eine genaue, transparente Buchhaltung statt und ist geschützt vor den Zugriffen staatlicher und wirtschaftlicher Begehrlichkeiten. Oder?
Das gesetzlich, umlagefinanzierte Rentensystem kann doch nicht allein dafür zuständig sein, alles an Aufgaben zu schultern, die doch wohl eine Aufgabe aller Bürger zu sein haben und nicht nur aus den Beiträgen der GRV?
Zu behaupten, durch den Bundeszuschuss aus der Steuerkasse, würden sich damit ja auch dann alle anderen steuerzahlenden Bürger beteiligen, stimmt eben nicht. Das wurde und wird stets über (fast) alle Medien transportiert, im Sinne der Nutznießer.
Wenn's denn nur etwas nützen würde.
Hier noch ein Link, warum der Bundeszuschuss gar keiner ist:
http://www.altersdiskriminierung.de/magazin/artikel.php?id=3460
MLJacob
zivilen Ungehorsam umzusetzen.
Virtuell ist man sich schnell einer Meinung, geht's aber an eine reale Umsetzung von Ideen, bleibt nur ein kleiner Haufen vor Ort übrig, standhaft aber noch zu wenige.
Offensichtlich geht es doch noch zu vielen zu gut? Angst vor Repressalien?
Ich bin auch ziemlich ratlos- noch.
endlich mal jemand, der zusammenfaßt wie scheinheilig die sogenannten Sozialverbände agieren. Auch hier hat die Politik sich die gute Sache zur Beute gemacht und besetzt die gut bezahlten Schaltstellen der politischen Macht, während die zahlenden Mitglieder ehrenamtlich die immer mehr ausufernde Vereinsarbeit leisten sollen. Ein ganzes Firmenkonglomerat wurde von den Landesver-bänden aufgebaut und die ehrenamtlichen Ortsvereine werden nun, arbeitsaufwendig für die ehrenamtlichen Kassierinnen, mit zur MWST herangezogen, die aus den gewerblichen Aktivitäten der Landesverbände resultiert. Ich bin deshalb mir sehr vielen anderen Mitgliedern, und nicht zuletzt wegen Frau Mascher, aus dem VDK ausgetreten und mir ist bekannt, daß der VDK sehr große Schwierig-keiten hat, neue Vorstandsmitglieder für die verwaisten, aber mitgliedsstarken Ortsvereine zu finden, denn der VDK wird von vielen Mitgliedern nur als billige Arbeits- und Sozialrechtsschutzversicherung gesehen. Die Fluktuation ist groß, weil nach gewonnenem Prozeß viele Mitglieder sofort wieder austreten.
Meine schriftliche Beschwerde zur Wahl der Ulrike Mascher wurde im übrigen vom Landesverband Hessen nicht beantwortet.
Was wir brauchen ist eine Rentenkasse, in die alle ohne Beitragsbemessungsgrenze einzahlen müssen und deren Renten nach oben gedeckelt und nach Beitragsjahren gestaffelt sein müßten. Das würde ich für gerecht halten. Die Riesterrente ist ein staatlich gut organisiertes Betrugsmanöver zur Mästung der Versicherungswirtschaft, das die Bestands-rentner und die zukünftigen Rentner schwer schädigt, weil die Riesterbeiträge und der nicht gezahlte Arbeitgeberanteil in der gesetzlichen Rentenkasse fehlen.
http://www.rentenreform-alternative.de/versifr_antw.htm
ist zu lesen, wie einigen Bürgern geantwortet wurde, die allen Bundestagabgeordneten einen Brief wegen der staatlich organisierten Plünderung der Rentenversicherung geschrieben haben.
Die Antworten derer, die geantwortet haben, sind erschreckend und meist an der Sache vorbei und- um nicht zu sagen grober Unfug. Warum ist jeweils kommentiert.
Auch eine Antwort des SoVD ist dabei, der VDK hat gar nicht geantwortet.
Ich denke, die Prinzipien unseres erfolgreichen Kommunalwahl"kampfes" 2008 lassen sich weiterverwenden.
mfg MLJacob
Die Bertelsmannisierung ist schon weit fortgeschritten. Was bei der Volkszählung seinerzeit noch die Gemüter aufgeregt hat, wird heute freiwillig an persönlichen Daten in Kundenkarten wie z.B.die "Deutschlandcard" von Bertelsmann preisgegeben, für ein paar vermeintliche Vorteile.
Bürger zu übrewachen ist heute doch einfach, helfen doch viele freiwillig mit, da hätten selbst die Mielkes & Co. noch gestaunt.
Wir sind im Gesprächskreis Aurich und machen uns um um Gleiches Gedanken:
http://www.unruhe-ist-buergerpflicht.net/index.php