FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010 - Die Show geht weiter
Ais technischen Gründe war es leider nicht möglich in der Überschrift die korrekte Bezeichnung "FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™" zu verwenden, auf die, die FIFA als Besitzerin der Marke so großen Wert legt. Ach ja die FIFA. überall wo ein paar Leute zusammenstehen oder sitzen ist sie ein Thema. Viele sprechen davon, dass der Weltfußball einfach die Blattern habe.
In Deutschland traten die Blattern übrigens zuletzt 1972 in Hannover auf, was aber ganz sicher nichts mit Christian Wulff zu tun hat. Ob und in wie weit Ursula von der Leyen und Ernst Albrecht involviert waren, lässt sich nicht mehr ermitteln. Dabei sind die Blattern eine gräßliche und oft auch tödliche Krankheit, die auch heute noch unsere Aufmerksamkeit verlangt.
Aber zum Glück sind diese Blattern ja gar nicht gemeint. Sondern es geht um Joseph „Sepp“ Blatter dem 8. Präsident des Weltfussballverbandes FIFA.
Sicherlich ist es eine Infamie Sepp Blatter mit den Blattern in Verbindung zu bringen und auch Sepp der Depp trifft die Dinge ganz sicher nicht. Sepp Blatter hat die FIFA erst zu dem gemacht, was die FIFA heute ist. Der Weltherrscher über den Fußball und King Blatter beherrscht dieses Universum fast komplett. Wer das Pech hat die "FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™" für sein Land zugeteilt zu bekommen, der muss nicht nur die Stadien nach Blatters Vorstellungen herrichten sondern hat auch alle Werbung, selbst unangenehme Straßenschilder für diese Zeit zu verstecken.
Es geht der FIFA weniger um Fußball als um Werbung, wobei auch das falsch ist, weil es der FIFA eigentlich nur um die Einnahmen aus der Werbung geht. Es geht um Geld und der Fußball ist dabei zur Nebensache verkommen. Aktuell sind es die abstrusen Schiedsrichterentscheidungen die überall und auch in der Kleinen Kneipe diskutiert werden. Alle sind sich ausnahmslos einig. Es ist Sepp Blatter der Diktator, der es verhindert, dass Fehlentscheidungen der Schiedsrichter durch Videobeweis zurückgenommen werden können, oder Chips im Ball klare Signale abgeben wenn der Ball im Tor war.
Blatter will es nicht wissen. Es geht ihm nicht um Fairness, wobei in der Kleinen Kneipe die Augen wütend blitzen wenn Fairness im Zusammenhang mit Blatter fällt. Wenn sich alle einig sind, dass der Blatter weg und die Regeln geändert werden müssen, dann erlischt die Diskussion. Es gibt nichts was man tun könnte. Blatter ist nicht angreifbar, wie seltsam die Geschäfte der FIFA auch sein mögen. Die Schweiz schützt jeden Kriminellen und natürlich schützt sie auch Herrn Blatter vor jeder Art von Nachforschung.
Am Ende bleibt nur zornig nach Hause zu gehen. Aber während alle schon an ihrem letzten Bier nippeln, dreht sich der alte Kleistermann, der Tapzierer und Maler im Ruhestand um: "Was regt ihr euch auf? Ist doch alles nur Show! Wollt ihr beim Wrestling etwa auch den Videobeweis, dass ihr betrogen werdet? Ich versteh euch nicht."
Natürlich wird sofort von echtem Sport und so geredet. Von der Kickerei in der Kreisklasse und der Bundesliga. Einer wirft zweifelnd ein, dass ja die dauernden Meisterschaften von Bayern und die seltsame Pro-Bayern-Pfeiferei in der Bundesliga doch sehr daran erinnern wie Mielkes Mannschaft in der DDR bevorzugt wurde. Da gehen viele nachdenklich nach Hause.
Ich selber erinnere mich noch gut, wie ich als Kind in Gießen die ersten Wrestler gesehen habe, die auf Tour durch die US-Standorte in Deutschland ihre Show zeigten. Ich war begeistert von den Helden wie es wohl nur ein Kind sein kann. Als ich dann verstand, dass das Ganze nur eine Show war, erlosch mein Interesse sofort.
Später begriff ich, dass beim Boxen, aber auch bei anderen Kampfsportarten, neben den Pflichtkämpfen, immer wieder Kämpfe zum reinen Geldverdienen aufgeführt wurden, bei der den guten Kämpfern sogenanntes Fallobst gegenüber gestellt wurde, dass eben nur ein paar Runden den Kopf hinhalten musste um dann geschlagen umzufallen. Viele Kämpfer lebten von ihrer Rolle als Fallobst gar nicht schlecht.
Was wäre denn eigentlich, wenn beim Fußball und anderen Mannschaftssportarten ähnliches passieren würde. Wenn so eine Weltmeisterschafts nichts anderes als ein Tanz nach einer lang vorgegebenen Choreografie ist. Eine Show. Die Akteure müssten noch nicht einmal eingeweiht sein. Die Schiedsrichter bestimmen das Ergebnis.
Natürlich könnte man einwenden, die Schiedsrichter könnten gar nicht so genau steuern. Südafrika ist ja auch nicht mehr dabei. Das System versagt natürlich manchmal. Aber insgesamt gewinnt die Bank doch immer. In jedem Casino. Ein Beweis. Natürlich gibt es keinen Beweis. Aber es gibt Regierungen, die bewusst auf ein Sommermärchen setzen und die es sich sicherlich viel Steuergeld kosten lassen würden, um ihr Volk abzulenken.
Brot und Spiele. In Deutschland wackelt die Regierung Merkel. Der Bund der Steuerzahl will nicht, dass die Merkel zum Viertelfinale gegen Argentinien fliegt. Sie begründen das mit dem Sparpaket, dabei kann Deutschland nie mehr Geld sparen, als dann wenn die Merkel weg ist.
Ehrlicher ist da schon die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder die das "Schöne an der Weltmeisterschaft" vor allem darin sieht, "dass ein unverkrampfter Patriotismus möglich" ist. Sie meint das die deutschen Fahnen überall im Land die Stellen verdecken, die zeigen, wo unfähige Politiker wie sie das Land zerstören. Sie möchte mit Nationalismus und ihrem teilweise unverdecktem Rassismus und Fremdenhass ein Land schaffen, dass so dumpf ist, wie die Stimmung in Deutschland es vor 1933 war. Denn nur in einem solchen Land können Leute wie sie politisch an der Spitze stehen.
Was würden, Schäuble, Westerwelle, Schröder, Niebel und die Merkel wohl bezahlen um mit einem deutschen WM-Sieg ihre Fehler zu verdecken? Aber das kann ja nicht sein. Blatter ist doch kein windiger Geselle und die paar Fragwürdigkeiten die selbst in Wikipedia noch erhalten sind, lassen doch nicht an seiner Fairness zweifeln:
Selbstverständlich sind das alles nur krude Gerüchte. Die Show geht weiter. Wer kauft sich den Titel? Zum ersten, zum zweiten, ... und alles für Blatter.
© Foto Centers for Disease Control and Prevention's Public Health Image Library (PHIL) identification number #3265 über Wikipedia
Aber zum Glück sind diese Blattern ja gar nicht gemeint. Sondern es geht um Joseph „Sepp“ Blatter dem 8. Präsident des Weltfussballverbandes FIFA.
Sicherlich ist es eine Infamie Sepp Blatter mit den Blattern in Verbindung zu bringen und auch Sepp der Depp trifft die Dinge ganz sicher nicht. Sepp Blatter hat die FIFA erst zu dem gemacht, was die FIFA heute ist. Der Weltherrscher über den Fußball und King Blatter beherrscht dieses Universum fast komplett. Wer das Pech hat die "FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™" für sein Land zugeteilt zu bekommen, der muss nicht nur die Stadien nach Blatters Vorstellungen herrichten sondern hat auch alle Werbung, selbst unangenehme Straßenschilder für diese Zeit zu verstecken.
Es geht der FIFA weniger um Fußball als um Werbung, wobei auch das falsch ist, weil es der FIFA eigentlich nur um die Einnahmen aus der Werbung geht. Es geht um Geld und der Fußball ist dabei zur Nebensache verkommen. Aktuell sind es die abstrusen Schiedsrichterentscheidungen die überall und auch in der Kleinen Kneipe diskutiert werden. Alle sind sich ausnahmslos einig. Es ist Sepp Blatter der Diktator, der es verhindert, dass Fehlentscheidungen der Schiedsrichter durch Videobeweis zurückgenommen werden können, oder Chips im Ball klare Signale abgeben wenn der Ball im Tor war.
Blatter will es nicht wissen. Es geht ihm nicht um Fairness, wobei in der Kleinen Kneipe die Augen wütend blitzen wenn Fairness im Zusammenhang mit Blatter fällt. Wenn sich alle einig sind, dass der Blatter weg und die Regeln geändert werden müssen, dann erlischt die Diskussion. Es gibt nichts was man tun könnte. Blatter ist nicht angreifbar, wie seltsam die Geschäfte der FIFA auch sein mögen. Die Schweiz schützt jeden Kriminellen und natürlich schützt sie auch Herrn Blatter vor jeder Art von Nachforschung.
Am Ende bleibt nur zornig nach Hause zu gehen. Aber während alle schon an ihrem letzten Bier nippeln, dreht sich der alte Kleistermann, der Tapzierer und Maler im Ruhestand um: "Was regt ihr euch auf? Ist doch alles nur Show! Wollt ihr beim Wrestling etwa auch den Videobeweis, dass ihr betrogen werdet? Ich versteh euch nicht."
Natürlich wird sofort von echtem Sport und so geredet. Von der Kickerei in der Kreisklasse und der Bundesliga. Einer wirft zweifelnd ein, dass ja die dauernden Meisterschaften von Bayern und die seltsame Pro-Bayern-Pfeiferei in der Bundesliga doch sehr daran erinnern wie Mielkes Mannschaft in der DDR bevorzugt wurde. Da gehen viele nachdenklich nach Hause.
Ich selber erinnere mich noch gut, wie ich als Kind in Gießen die ersten Wrestler gesehen habe, die auf Tour durch die US-Standorte in Deutschland ihre Show zeigten. Ich war begeistert von den Helden wie es wohl nur ein Kind sein kann. Als ich dann verstand, dass das Ganze nur eine Show war, erlosch mein Interesse sofort.
Später begriff ich, dass beim Boxen, aber auch bei anderen Kampfsportarten, neben den Pflichtkämpfen, immer wieder Kämpfe zum reinen Geldverdienen aufgeführt wurden, bei der den guten Kämpfern sogenanntes Fallobst gegenüber gestellt wurde, dass eben nur ein paar Runden den Kopf hinhalten musste um dann geschlagen umzufallen. Viele Kämpfer lebten von ihrer Rolle als Fallobst gar nicht schlecht.
Was wäre denn eigentlich, wenn beim Fußball und anderen Mannschaftssportarten ähnliches passieren würde. Wenn so eine Weltmeisterschafts nichts anderes als ein Tanz nach einer lang vorgegebenen Choreografie ist. Eine Show. Die Akteure müssten noch nicht einmal eingeweiht sein. Die Schiedsrichter bestimmen das Ergebnis.
Natürlich könnte man einwenden, die Schiedsrichter könnten gar nicht so genau steuern. Südafrika ist ja auch nicht mehr dabei. Das System versagt natürlich manchmal. Aber insgesamt gewinnt die Bank doch immer. In jedem Casino. Ein Beweis. Natürlich gibt es keinen Beweis. Aber es gibt Regierungen, die bewusst auf ein Sommermärchen setzen und die es sich sicherlich viel Steuergeld kosten lassen würden, um ihr Volk abzulenken.
Brot und Spiele. In Deutschland wackelt die Regierung Merkel. Der Bund der Steuerzahl will nicht, dass die Merkel zum Viertelfinale gegen Argentinien fliegt. Sie begründen das mit dem Sparpaket, dabei kann Deutschland nie mehr Geld sparen, als dann wenn die Merkel weg ist.
Ehrlicher ist da schon die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder die das "Schöne an der Weltmeisterschaft" vor allem darin sieht, "dass ein unverkrampfter Patriotismus möglich" ist. Sie meint das die deutschen Fahnen überall im Land die Stellen verdecken, die zeigen, wo unfähige Politiker wie sie das Land zerstören. Sie möchte mit Nationalismus und ihrem teilweise unverdecktem Rassismus und Fremdenhass ein Land schaffen, dass so dumpf ist, wie die Stimmung in Deutschland es vor 1933 war. Denn nur in einem solchen Land können Leute wie sie politisch an der Spitze stehen.
Was würden, Schäuble, Westerwelle, Schröder, Niebel und die Merkel wohl bezahlen um mit einem deutschen WM-Sieg ihre Fehler zu verdecken? Aber das kann ja nicht sein. Blatter ist doch kein windiger Geselle und die paar Fragwürdigkeiten die selbst in Wikipedia noch erhalten sind, lassen doch nicht an seiner Fairness zweifeln:
Nach Blatters knapper Wahl zum FIFA-Präsidenten kamen Gerüchte über Fälle von Korruption vor der Wahl auf. Der englische Enthüllungsautor David Yallop beschreibt in seinem Buch Wie das Spiel verloren ging, wie Blatter angeblich für je 50.000 US-Dollar 22 Stimmen kaufte. Blatter ging gegen das Buch juristisch vor und erwirkte einen Verkaufsstop in der Schweiz. Ähnlich kontrovers verlief auch seine Wiederwahl 2002, wieder belastet von Gerüchten über unrechtmässige Abläufe im Hintergrund. In diesem Zusammenhang veröffentlichte der somalische Delegierte Farah Addo seine Behauptung, dass ihm und anderen Delegierten bei der Wahl 1998 100.000 US-Dollar für eine Stimme für Blatter angeboten wurden. Farah Addo wurde im März 2003 von einem Schweizer Gericht dazu verurteilt, die Wiederholung seiner Aussage einzustellen und 10'000 CHF Entschädigung an Blatter zu zahlen. Widerrufen musste er seine Behauptung aber nicht.
Neben diesen Unregelmässigkeiten wurde Blatter regelmässig von seinen verbandsinternen Gegnern finanzielles Missmanagement vorgeworfen, etwa durch FIFA-Generalsekretär Michel Zen-Ruffinen bezüglich Verlusten von bis zu 100 Millionen US-Dollar im Bereich Marketing. Die entsprechende Klage wurde durch ein Schweizer Gericht fallen gelassen. Eine interne Untersuchung der Vorgänge wurde durch Blatters Veto verhindert und sein Kritiker aus dem Amt entlassen.]
Selbstverständlich sind das alles nur krude Gerüchte. Die Show geht weiter. Wer kauft sich den Titel? Zum ersten, zum zweiten, ... und alles für Blatter.
Tags für diesen Artikel: betrug, blatter, fairness, fifa, fußball, schiedsrichter, weltmeisterschaft
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