Mein Bundespräsidentschaftskandidat hätte neben einer konservativen Wertvorstellung zudem soetwas wie ein Wahrheitsmoralist sein müssen. Da wäre die Haar- u. Augenfarbe dann auch völlig irrelevant. Was wir aber gewählt bekommen haben ist der "Schwiegersohn" par excellence; nicht die Persönlichkeit wurde gewählt, sondern Alter, Aussehen und Partei.
Was macht einen Bundespräsidenten aus? Oder anders: was SOLLTE er ausmachen?
Symphatieträger sind für mich (36) jene Menschen die einfühlsam sind und Verständnis aufbringen. Solche, die nicht vehement auf ihre Sicht der Dinge bestehen. Die, die sich für andere aufbringen, ja zum Teil sich sogar für andere aufgeben - ihre eigenen Positionen hinter das Wohl anderer stellen und das als ihren Lebensinhalt ansehen.
Ich habe nicht bekommen und ich bin leider auch nicht in der Position wählen zu dürfen um zu bekommen. Das taten andere, stellvertretend für mich. Stellvertretend? Nun - dann wäre das Ergebnis ein anderes gewesen. Hier haben Stellvertreter gewählt die nicht die meinen sind, denn auch SIE habe ich nicht gewählt. Gewählt haben auch jene Stellvertreter die ich als die meinen ansehe und eben diese haben sich der letzten Abstimmung enthalten. Ergo konnte ich nichts anderes erwarten als einen "Schwiegersohn" oder einen "Schwiegeropa". Selbst ein dritter Kandidat wäre - aus meiner Sicht - keine maßgebliche Verbesserung gewesen, denn Eines ist klar: 5 Stellvertreter die 5 verschiedene Interessen vertreten schließen einander konsequent aus - immer! Alles andere wäre blauäugig.
Es ist Krieg.. und 1240 Menschen gehen hin.