Unsere Bahn war mal ein sicheres Verkehrsmittel. Man konnte sogar ein Fenster öffnen, wenn es zu stickig wurde...
Wenn es so weiter geht, wie in den letzten Jahren, wo man alles unternahm, um die Bahn Privatinvestoren schmackhaft zu machen, sprich an Sicherheit einsparte wo es ging und stattdessen Kostenminimierung betrieb, ist es eine Frage der Zeit, bis es nicht nur "Zwischenfälle" sondern schwere Unglücke gibt, mit richtig Toten und so.
Die neoliberale Ära hat viel Schlimmes hervorgebracht. Dazu gehört die galoppierende Verdummung auf allen Ebenen. Ich habe noch die Worte einer der Bäuerinnen, die voriges Jahr vor dem Kanzleramt kampierten, im Ohr: "... dann holen wir sie raus aus ihren Büros ..." oder so ähnlich. Merke: Bäuerinnen waren noch nie dumm.























Das Recht zum Widerstand sollte viel mehr in unser Bewußtsein rücken! Es ist unsere Lebensqualität, über die ständig über unsere Köpfe hinweg - und zu unserem Nachteil - entschieden wird.
Ich habe im Text noch einen Schlußsatz eingefügt. Ich glaube, den hatte ich vergessen :-)
schon beim Anstehen heißt es Maul halten, geduldig sein = sonst fliegst Du aus der Reihe = danach in überfüllten stickigen Zug, nix von wegen Reservierung und freundlich nachfragen - aber Sitzplatz nicht die ganze Fahrt, geht ja log. nicht, danach wünschst Du Dir das Emblem der Deutschen Bahn sehnlichst herbei - das kannst Du mir aus eigener Erfahrung glauben, der einzige Vorteil dort : WASSERFLASCHEN kriegt jeder Reisende kostenlos ausgehändigt, darum kein hyperventilieren, jetzt kannst Dir aussuchen, was mehr Spaß macht *)
siehe : der newsticker.de wers nicht glaubt
nur wir dreschen auf unsere Bahn ein, als hätten wir den letzten Schrotthaufen fahren, ich bin mir sicher, die Fehler sind bald abgestellt
Gewinnmaximierung - eben.
Und den maximalen Gewinn gibt es bei null Einsatz - so wie es die Banken gerade vorgemacht haben.
Systemnotwendig sein - und die Kohle rinnt ohne Ende völlig ohne Gegenleistung.
Seit froh, daß überhaupt noch ein Zug fährt.
Da sind die Fahrgäste nicht so wichtig , im Gegenteil, wenn ab und an ein paar auf der Strecke bleiben, wissen es die anderen um so mehr zu schätzen, daß sie nicht schon laufen müssen!
Das ist die freie neoliberale Marktwirtschaft!
Preiset den Dollar !
mfg zdago
Da iss wirklich das Prinzip, es wird gespart, koste was es wolle und wenns auch Menschenleben sind.
Das es anders mit den Klimaanlagen geht beweisen die Asiaten, da fährt in Japan alle paar Minuten son Schnellzug und da gibts seltenst Probs mit dem Klima und da isset im Sommer noch viel heisser als bei uns.
Wenn die dann unsere Bahn komplett privatisieren wird Widerstand zur Pflicht !!
Da vergeht mir die Reisefreude mit einem Zug restlos.
Weil all diese, dem normalen menschlichen Verstand, nicht nachvollziehbaren Umstände der Mehrzahl der deutschen Steuerzahler gleichgültig ist, müssen wir halt ein bisschen für dieses "Staatsunternehmen" schwitzen.
Vielleicht hat eine gottgleiche Unternehmensberatungsgesellschaft dem Unternehmensvorstand geraten: "Sparen Sie doch an ihren Kunden!" ;-)
Dieses Motto setzt nicht nur die Bahn und nicht erst seit diesem Sommer, in vielerlei Hinblick, um.
deine Beiträge sprechen mir jedes Mal direkt aus der Seele. Weiter so, du liegst haargenau richtig.
Übrigens:
Das letzte Mal dass in Deutschland Zuginsassen unter Atemnot um Getränke betteln mussten war bei den Gefangenentransporten nach Auschwitz und Treblinka.
An der Bahn wird gespart. Aber nicht, um sie Privatinvestoren schmackhaft zu machen, sondern weil das Geld fehlt (könnte man ja Busbuchten mit zurückbauen).
Sieh nach Berlin und du weiß wovon ich spreche.
Übrigens, rate mal in welchen Ländern mit welcher Regierungskonstellation es besonders "Scheisse" ist?