Keine Schimpfworte mehr für Brüderle
Es ist seltsam. Brüderle tritt im Auftrag des Großkapitals gerade die nächste Kampagne gegen die Rentner an und in der deutschen Sprache gibt es kein Schimpfwort mehr, mit dem man ihn belegen könnte. Mal ganz davon abgesehen, dass für die Brüderles dieser Welt immer ein wohlmeinender Staatsanwalt und Richter zur Verfügung steht, der auch nur die leiseste Kritik an dem Hochwohlgeborenen auf schärfste ahndet, sich aber nicht dafür interessiert wenn so ein Typ von der Hotellerie oder anderen gekauft wird, gibt es einfach keine Worte die stark genug wären, Brüderle zu beschimpfen. Alles klingt viel zu harmlos oder ist eher eine Beleidigung für den Wortstamm des Schimpfwortes.
Aber wenn man ihn auch nicht mehr beschimpfen kann, kann man doch seine Rolle im neuesten miesen Spiel aufdecken. Dabei geht es um die Rentengarantie, die noch die große Koalition beschlossen hatte. Die Rentengarantie besagt nichts anderes, als das es keine Rentenkürzungen gibt, auch wenn aufgrund der miesen Lohnentwicklung eine solche Kürzung eigentlich erfolgen müsste.
Diese Rentengarantie wurde gegeben, damit die Bevölkerung nicht merkt, wie sehr die Löhne unter Auszehrung leiden. Denn praktisch müsste jedes Jahr die Rente gekürzt werden und das würde auch den letzten Dödel wachmachen. Aber Brüderle und seine Auftraggeber gehören ja nicht zu den langfristigen Denkern, sondern denken in Quartalen und da ist eine Rentenkürzung eine tolle Sache, senkt sie doch im Moment die Kosten. Abzocker denken eben nie länger als in Quartalen.
Die Kampagne selbst lief wie immer. Brüderle machte den Anfang und forderte das Ende der Rentengaranite aus ordnungspolitischen Gründen. Die gekaufte FDP und Ordnungspolitik. Da denkt doch jeder an die Hotellerieabzocker, die wegen einer dicken Parteispende und vermutlich noch viel mehr Zahlungen unter der Hand, so reich belohnt wurden. Aber Rentner spenden ja nichts für die FDP und könnten sich auch gar keinen Brüderle leisten.
Im nächsten Atemzug kommen die bekannten Propagandisten der menschenverachtenden und wirtschaftsfaschistischen INSM und damit Jochen Pimpertz vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW), das kein Forschungsinstitut sondern eine reine Propagandamaschine und Lügenfabrik ist. Dem folgte dann Ulrich Blum, der Direktor des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, der sich auch nie zu schade ist, gegen die Interessen der arbeitenden Menschen zu arbeiten und dessen Institut so unnötig wie ein Kropf ist.
Natürlich folgten dann auch noch einige CDU Schranzen wie Michael Fuchs, aber dem ganzen die Krone aufzusetzen, das schaffte Heinrich Kolb von der FDP der forderte, dass die Renten und Löhne sich im Gleichschritt bewegen müssten. Ein wahres Herzchen und ein typischer Politker.
Denn genau da liegt die Problematik. Die Löhne in Deutschland verlieren immer mehr. Wer nicht die Falschdarstellungen des Bundesamtes für Statistik glaubt, bekommt Beweise genug. Das Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen hat in einer Studie herausgefunden, dass 6,5 Millionen Deutsche für einen Niedriglohn arbeiten müssen. Das verdankt Deutschland im wesentlichen dem Zeitarbeitslobbyisten und Superminister Clement, der so super für das Großkapital gearbeitet hat, dass er jetzt eine der schönsten Vollversorgungen bekam. Davon können ganze Altersheime in der Summe nur träumen.
Mit Merkel und Steinmeier ging die Fehlentwicklung weiter und jetzt ist der Punkt erreicht, wo 20,7 Prozent der Beschäftigten in Deutschland für einen Lohn, weit unter den Mindestlöhnen und Niedriglohnschwellen anderer europäischer Länder arbeiten müssen. Bei Preisen die bei weitem höher als in diesen Ländern sind. Diese Entwicklung setzt sich mit erschreckender und steigender Geschwindigkeit fort, weil die Gewerkschaften lieber ihreren Kumpels aus dem Arbeitgeberlager Geschenke machen, als für vernünftige Löhne zu kämpfen. Die Gewerkschaften haben das Wort Streik vergessen und lecken auch noch die Stiefel, die ihre Mitglieder und alle Arbeitnehmer treten.
Natürlich findet die Arbeitsministerin, das die bedrohlich Zunahme von prekären Beschäftigungsverhältnissen nur eine Momentaufnahme ist und hofft offiziell, dass sich schon bald ein Wunder geschehen werden. Ansonsten ist sie die brave Vertreterin des Großkapitals, dem ja schon ihr Vater, der Deutschland Gorleben einbrockte, immer so freudvoll gedient hat.
Selbst niedrige Löhne schaffen übrigens keine Beschäftigung. In Ostdeutschland liegen die Löhne im Durchschnitt 27,9 Prozent unter dem Niveau Westdeutschlands, im verarbeitenden Gewerbe beträgt der Unterschied sogar 40 Prozent. Aber das schafft keinen einzigen Arbeitsplatz. Wird aber vom Kapital, das sich immer noch Arbeitgeber nennt, obwohl es eher Arbeitsplatzverweigerer sind, bestenfalls zu Drohungen benutzt, damit die Gewerkschaften einen Grund zum Einknicken haben.
Es sind genau diese Gewerkschaften die immer noch einen Mindestlohn von 8,50 fordern und wissen, dass sich da nichts rühren wird, weshalb sich die Forderung als Propaganda gut macht. Ein Mindestlohn in Deutschland müsste heute bei 10,50 bis 11,50 Euro liegen, wenn er eine Wirkung auf die Binnenkonjunktur haben soll. Die Binnenkonjunktur ist aber genau das, was weder von Politik noch Kapital überhaupt beachtet wird. Die wollen nur exportieren und es ist ihnen egal wie es den Menschen geht.
Natürlich reagieren die verängstigten Menschen in Deutschland. Sie üben Konsumzurückhaltung. Versuchen so schnell es geht Schulden abzubauen und sie bekommen immer weniger Kinder. Dank Familienministerin Köhler/Schröder die sich ja im wesentlichen für die Hatz gegen Muslime zuständig fühlt und die Kinder der armen und arbeitenden Bevölkerung gerne benachteiligt, sind Kinder ja auch das Armutsrisiko Nummer Eins in Deutschland. Ja sie werden geradezu dazu benutzt um ihre Eltern niederzumachen.
Aber auch die Linke schafft es sich am Thema Rentengarantie zu beschädigen. Sie spricht davon, dass Brüderle aus Fachunkenntnis handelt. In welcher Traumwelt mögen die wohl leben. Brüderle weiß genau was er tut, warum er etwas tut und vor allem von wem er was dafür bekommt. An Brüderles Handeln ist nichts aus Unkenntnis oder Dämlichkeit. Der Mann will bewusst den arbeitenden Menschen schaden. Das ist sein Vergnügen, wahrscheinlich aber auch seine wichtigste Einnahmequelle.
Allerdings fragt man sich ob Leute wie Brüderle wohl ihren Tell wirklich gelesen haben. Aber jeder Tyrann, jeder Herrman Gessler und jeder Rainer Brüderle, glaubt wohl, dass im auf ewig das Glück hold sein wird. Die Geschichte allerdings zeigt, das dem nicht so ist. Ab wann mag wohl Widerstand zur Pflicht werden und ab wann ist Tyrannenmord Notwehr. Noch mag die Zeit nicht erreicht sein, aber das Wetterleuchten ist längst am gesamten Himmel.
Diese Rentengarantie wurde gegeben, damit die Bevölkerung nicht merkt, wie sehr die Löhne unter Auszehrung leiden. Denn praktisch müsste jedes Jahr die Rente gekürzt werden und das würde auch den letzten Dödel wachmachen. Aber Brüderle und seine Auftraggeber gehören ja nicht zu den langfristigen Denkern, sondern denken in Quartalen und da ist eine Rentenkürzung eine tolle Sache, senkt sie doch im Moment die Kosten. Abzocker denken eben nie länger als in Quartalen.
Die Kampagne selbst lief wie immer. Brüderle machte den Anfang und forderte das Ende der Rentengaranite aus ordnungspolitischen Gründen. Die gekaufte FDP und Ordnungspolitik. Da denkt doch jeder an die Hotellerieabzocker, die wegen einer dicken Parteispende und vermutlich noch viel mehr Zahlungen unter der Hand, so reich belohnt wurden. Aber Rentner spenden ja nichts für die FDP und könnten sich auch gar keinen Brüderle leisten.
Im nächsten Atemzug kommen die bekannten Propagandisten der menschenverachtenden und wirtschaftsfaschistischen INSM und damit Jochen Pimpertz vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW), das kein Forschungsinstitut sondern eine reine Propagandamaschine und Lügenfabrik ist. Dem folgte dann Ulrich Blum, der Direktor des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, der sich auch nie zu schade ist, gegen die Interessen der arbeitenden Menschen zu arbeiten und dessen Institut so unnötig wie ein Kropf ist.
Natürlich folgten dann auch noch einige CDU Schranzen wie Michael Fuchs, aber dem ganzen die Krone aufzusetzen, das schaffte Heinrich Kolb von der FDP der forderte, dass die Renten und Löhne sich im Gleichschritt bewegen müssten. Ein wahres Herzchen und ein typischer Politker.
Denn genau da liegt die Problematik. Die Löhne in Deutschland verlieren immer mehr. Wer nicht die Falschdarstellungen des Bundesamtes für Statistik glaubt, bekommt Beweise genug. Das Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen hat in einer Studie herausgefunden, dass 6,5 Millionen Deutsche für einen Niedriglohn arbeiten müssen. Das verdankt Deutschland im wesentlichen dem Zeitarbeitslobbyisten und Superminister Clement, der so super für das Großkapital gearbeitet hat, dass er jetzt eine der schönsten Vollversorgungen bekam. Davon können ganze Altersheime in der Summe nur träumen.
Mit Merkel und Steinmeier ging die Fehlentwicklung weiter und jetzt ist der Punkt erreicht, wo 20,7 Prozent der Beschäftigten in Deutschland für einen Lohn, weit unter den Mindestlöhnen und Niedriglohnschwellen anderer europäischer Länder arbeiten müssen. Bei Preisen die bei weitem höher als in diesen Ländern sind. Diese Entwicklung setzt sich mit erschreckender und steigender Geschwindigkeit fort, weil die Gewerkschaften lieber ihreren Kumpels aus dem Arbeitgeberlager Geschenke machen, als für vernünftige Löhne zu kämpfen. Die Gewerkschaften haben das Wort Streik vergessen und lecken auch noch die Stiefel, die ihre Mitglieder und alle Arbeitnehmer treten.
Natürlich findet die Arbeitsministerin, das die bedrohlich Zunahme von prekären Beschäftigungsverhältnissen nur eine Momentaufnahme ist und hofft offiziell, dass sich schon bald ein Wunder geschehen werden. Ansonsten ist sie die brave Vertreterin des Großkapitals, dem ja schon ihr Vater, der Deutschland Gorleben einbrockte, immer so freudvoll gedient hat.
Selbst niedrige Löhne schaffen übrigens keine Beschäftigung. In Ostdeutschland liegen die Löhne im Durchschnitt 27,9 Prozent unter dem Niveau Westdeutschlands, im verarbeitenden Gewerbe beträgt der Unterschied sogar 40 Prozent. Aber das schafft keinen einzigen Arbeitsplatz. Wird aber vom Kapital, das sich immer noch Arbeitgeber nennt, obwohl es eher Arbeitsplatzverweigerer sind, bestenfalls zu Drohungen benutzt, damit die Gewerkschaften einen Grund zum Einknicken haben.
Es sind genau diese Gewerkschaften die immer noch einen Mindestlohn von 8,50 fordern und wissen, dass sich da nichts rühren wird, weshalb sich die Forderung als Propaganda gut macht. Ein Mindestlohn in Deutschland müsste heute bei 10,50 bis 11,50 Euro liegen, wenn er eine Wirkung auf die Binnenkonjunktur haben soll. Die Binnenkonjunktur ist aber genau das, was weder von Politik noch Kapital überhaupt beachtet wird. Die wollen nur exportieren und es ist ihnen egal wie es den Menschen geht.
Natürlich reagieren die verängstigten Menschen in Deutschland. Sie üben Konsumzurückhaltung. Versuchen so schnell es geht Schulden abzubauen und sie bekommen immer weniger Kinder. Dank Familienministerin Köhler/Schröder die sich ja im wesentlichen für die Hatz gegen Muslime zuständig fühlt und die Kinder der armen und arbeitenden Bevölkerung gerne benachteiligt, sind Kinder ja auch das Armutsrisiko Nummer Eins in Deutschland. Ja sie werden geradezu dazu benutzt um ihre Eltern niederzumachen.
Aber auch die Linke schafft es sich am Thema Rentengarantie zu beschädigen. Sie spricht davon, dass Brüderle aus Fachunkenntnis handelt. In welcher Traumwelt mögen die wohl leben. Brüderle weiß genau was er tut, warum er etwas tut und vor allem von wem er was dafür bekommt. An Brüderles Handeln ist nichts aus Unkenntnis oder Dämlichkeit. Der Mann will bewusst den arbeitenden Menschen schaden. Das ist sein Vergnügen, wahrscheinlich aber auch seine wichtigste Einnahmequelle.
Allerdings fragt man sich ob Leute wie Brüderle wohl ihren Tell wirklich gelesen haben. Aber jeder Tyrann, jeder Herrman Gessler und jeder Rainer Brüderle, glaubt wohl, dass im auf ewig das Glück hold sein wird. Die Geschichte allerdings zeigt, das dem nicht so ist. Ab wann mag wohl Widerstand zur Pflicht werden und ab wann ist Tyrannenmord Notwehr. Noch mag die Zeit nicht erreicht sein, aber das Wetterleuchten ist längst am gesamten Himmel.




















Will Brüderle wissen, für wie dumm die Deutschen zu verkaufen sind?
Oder, was wahrscheinlicher ist, soll er testen, wo die Schmerzgrenze liegt und ab wann die Regierung mit massiven tätlichen Protesten rechnen muss.
eben mit Dir ! Auf gehts !
"" Was steckt hinter Brüderles Attacke? ""
Eigentlich ist es ganz einfach: Dank der Plünderung der Rentenkassen ( Jede Menge versicherungsfremde Leistungen ) muß der Bund die Rentenversicherung mit Milliardenbeträgen subventionieren. Jede Rentenkürzung bedeutet massive Einsparungen. Geld, daß dann für Steuergeschenke und Subventionen für die FDP-Klientel zur Verfügung steht. Zusätzlich werden noch mehr Beitragszahler in die gierigen Klauen der Versicherungswirtschaft getrieben - diese ist ebenfalls FDP-Klientel. Bei solchen Propaganda-Aktionen lohnt immer ein Blick darauf, wer würde davon profitieren. Wie heißt es so schön: Follow the money.
Regards
Jadeclaw
Ab wann mag wohl Widerstand zur Pflicht werden und ab wann ist Tyrannenmord Notwehr.....tja das frage ich mich echt auch und für solche Typen wie den Brüderle gibt es kein vernünftiges Schimpfwort, den das wäre eine Beleidigung des Wortes selbst......es geht hier leider noch vielen viel zu gut und Solidarität und Anstand sind für diese Fremdwörter, es ist einfach nur zum Kotzen!
Man sollte die Löhne und die Rente an die Entwicklung der Manager/Politiker Vergütung koppeln.
"Nun setzt er sich für die Anwerbung ausländischer Fachkräfte ein.
Er plane für die nächsten Monate eine Fachkräfte-Initiative, sagte Brüderle dem Handelsblatt.
Neben der Reduzierung von Einkommensschwellen hält der FDP-Politiker auch ein Begrüßungsgeld der Wirtschaft für Gastarbeiter für möglich. Bundesbildungsministerin Annette Schavan hatte sich ebenfalls für die verstärkte Anwerbung ausländischer Fachkräfte ausgesprochen."
Mal anders gefragt, wer vermißt den Brüderle, einen alten grenzdebilen Spinner? Schlimm genug daß es in seiner Partei wohl reichlich Nachfolger für ihn gibt.
"Brüderle glaubt an Vollbeschäftigung"
ich muß mich bei dem schönen deutschen Wort "geisteskrank" dafür entschuldigen, daß ich es auf diesen (Menschen? Kerl? ach, ich habs:) Wirtschaftsminister angewendet habe. Tut mir leid.
Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) wurde schon zu Adenauers Zeiten zur beliebigen Verfügungsmasse für Politik und Wirtschaft umfunktioniert. Seitdem sind für nicht beitragsgedeckte Leistungen und gesamtgesellschaftliche Aufgaben rund 700 Milliarden Euro aus der GRV heraugeplündert worden mit dem Ziel, den Staatshaushalt zu entlasten. An diesen gesamtgesellschaftlichen Aufgaben, die der GRV aufgebürdet wurden, haben sich die Experten aus den Berufsständen der Politiker und Professoren tunlichst nicht beteiligt, wie die Seite
http://www.rentenreform-alternative.de/versichfremd.htm
eindrucksvoll mit Fakten belegt.
Der sogenannte Bundeszuschuss, der gar keiner ist, hat in keinem einzigen Jahr seit 1957 ausgereicht, diese veruntreuten Beitragsgelder zurück zu zahlen.
Diese Tatsachen werden stets unterschlagen.
Das Statistische Bundesamt darf seit einigen Jahren sogar nicht mehr die -trotz aller Plünderungen!- zweistelligen jährlichen Milliarden-Überschüsse aus der "Rentenversicherung - West" auch nur ausweisen!
Sollte also die Lohnbezogenheit der Rente unantastbar sein, dann sollten Herr Brüderle und Konsorten damit beginnen, das Aussetzen der Rentenanpassung 1978 und die Abkoppelung von der Lohnentwicklung in den Jahren 1979, 1980, 1981, 2000 und 2001 wieder rückgängig zu machen. Auch die Einbeziehung eines Nachhaltigkeitsfaktors ist mit einer strikten Anpassung der Rente an die Lohnentwicklung nicht vereinbar. Ebenso unvereinbar ist es, den Niedriglohnsektor zu fördern, aber gleichzeitig Diäten, Gehälter und Pensionen von Politikern und Spitzenbeamten völlig abkoppelt und massiv zu erhöhen.
Die vorgetäuschte Sorge um künftige Generationen ist heuchlerisches Getue; denn die Politik hat doch verschuldet, daß in 20 Jahren die Hälfte unserer Kinder durch eine verfehlte Wirtschaftspolitik, über die bewusste Förderung eines Niedriglohnsektors und das Konstrukt Nachhaltigkeitsfaktor kaum mehr als den heutigen Sozialhilfesatz als Rente haben werden.
Das Ziel dieser sogenannten Experten kann nur die totale Privatisierung des einzig sicheren Rentensystems zu Gunsten der Versicherungswirtschaft und Finanzmärkte sein. Es handelt sich bei diesen Experten -wen wundert´s!- fast immer um Politiker und Beamte, die selbst nicht betroffen sind. Und die für sich selbst eine reichliche Alimentierung durch die Allgemeinheit für selbstverständlich erachten. Mit ihrer Politik sichern sie sich Provisionen, Beratungshonorare und gut dotierte Pöstchen in der Versicherungswirtschaft. Nicht zuletzt schonen sie die öffentlichen Haushalte, um ihre Gehälter als Professoren und ihre ganz persönlichen Pensionen zu sichern.
Was halten denn unsere Experten von dem Vorschlag, ihr privilegiertes Leben aufzugeben, sofort in die gesetzliche Rentenversicherung einzutreten und sich darüberhinaus privat zusatzzuversichern?
Noch ein Hinweis für die Noch-Nicht-Rentner:
Jede Nullrunde bedeutet für euch eine garantierte Rentenkürzung bei eurem Renteneintritt. Eine Abschaffung der Rentengarantie, bedeutet eine schnellere Verelendung der Rentner zu Gunsten aller Mövenpicks.
Man muss sich das mal genüsslich reinziehen:
Ein Finanzminister, der zum Sozialminister und seit gestern auch noch zum Arbeitsminister mutiert, gehört einer Minderheitspartei, FDP jetzt wohl unter 5%, an.
Ja, wenn die Kanzlerin Urlaub macht, tanzen die Ministermäuse auf dem Tisch und treiben ihr Unwesen. Dabei sind sie mit Raffelhüschen in bester Gesellschaft. Schon bei den beiden Namensnennungen werden lebensbedrohliche Allergien im Volk ausgelöst.