Es gibt Geschichten die kann sich kein Autor ausdenken. Die schreibt einfach das Leben. Aber muss man wirklich jeden Beweis der
eigenen totalen Unfähigkeit veröffentlichen?
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Mit einem eher ungewöhnlichen Angreifer musste sich am Mittwochabend ein Berliner Polizist auseinandersetzen. Die Beamten waren gegen 21:30 Uhr von der Feuerwehr um Unterstützung gebeten worden, weil die Rettungskräfte eine verwirrte 66-Jährige in ein Krankenhaus bringen mussten. Probleme machte bei dem Einsatz allerdings nicht die Frau, sondern deren aggressive Katze. Bei dem Versuch, das Tier aus der Wohnung zu holen, biss es einem der Polizisten in den rechten Unterarm. Die eigentlich eher harmlose Verletzung war aber so stark, dass der Beamte nach der Behandlung im Krankenhaus seinen Dienst beenden musste. Die Katze wurde schließlich dem Tierfang übergeben und in ein Tierheim gebracht.
Die Berliner Polizei zeigt ja immer wieder so masochistische Züge, indem sie ihre eigenen Unfähigkeit auch noch in Pressemitteilungen manifestiert. Aber das Ding ist nun wirklich super. Da rücken vermutlich ein paar Streifenwagen an, um die verwirrte Oma zu erschrecken und in Handschellen gefesselt wegzuschaffen, weil in der Masse ist man als Berliner Polizist stark. Aber gerade als die Oma aufgibt, greift der Stubentiger an.
Da stehen sie nun. Schwerbewaffnet, bestens ausgebildet um jeden Feind zu zerstören und nu kommt das Kätzchen. Oh ja. Für Mäuschen sind Katzen ein gefährlicher Feind. Für Menschen sind sie eher ein Händlingproblem. Schweißtreibend, die Krallen können kratzen, aber mit etwas Verstand ist die Mieze schneller im Klo eingesperrt als so ein Polizist Ordnungswidrigkeit schreiben könnte.
Aber was passiert. So ein Dödel von Polizist lässt sich von der Katze beißen. Das hinzukriegen ist anderen in langen Jahren und vielen Katzenkämpfen nie gelungen, aber der Mann ist Polizist. Da gelten einfach andere Maßstäbe. Nun gut er wurde gebissen. Etwas Jod und der Fall ist erledigt. Aber der Mann ist nicht nur Polizist, er ist auch Beamter. Anstatt sich zu schämen, dass ihn, den Ordnungshüter, ein harmloses Kätzchen gebissen hat, lässt er sich auch noch für dienstunfähig erklären.
An seiner Dienstunfähigkeit besteht übrigens kein Zweifel. Vermutlich war noch nie Diensttauglich. Ob er wohl nach seiner Mutti geschrieen hat als die Katze ihn verletzte. Man weiß es nicht. Früher unter kleinen Jungs wurden solche Typen als Memmen bezeichnet. Heute wäre das vermutlich Beleidigung oder Schmähkritik.
Allerdings haben diese Helden eine furchtbare Art von Nachwirkung. Jeder der diese Geschichte gelesen hat, hält noch viel weniger von diesen Ordnungshütern. Warum sollte ein Jugendlicher oder gar ein Verbrecher vor denen Respekt haben. In Zukunft braucht man keine Schußwaffe sonder einfach nur ein Kätzchen um die Jungs auf den Baum zu jagen. Vielleicht reicht es auch einfach Miau zu rufen. Vermutlich wäre es besser diese Typen einfach zu entlassen.
Ach ja, in der Statistik wird es wieder einen gewaltsamen Angriff auf Polizisten geben und selbstverständlich wird sofort gefordert schärfer gegen Linke vorzugehen, weil die Katze ein rotes Haar hatte. Jungs, lasst euch einmachen.
Meine weibliche Katze ist ja manierlich, und hält sich aus allem raus. Aber, mein Kater greift gerne an, was er nicht kennt - zudem scheint er merkwürdigerweise oft so zu agieren, wie es sonst Hunden nachgesagt wird: Er geht gegen alles los, was Uniform trägt - beisst die Typen, die darin stecken, vorzugsweise in den Fussknöchel, verbeisst sich dann, wenn sie aufjaulen, in deren Hosenbeine, und hangelt sich dann unter schmerzhaftem Krallenklammern an den Beinen hoch, wenn sie es nicht schaffen, ihn abzuwehren.
Wenn man es weiss, ist es einfach: Er will eigentlich spielen, gelobt werden, Leckerli, irgend etwas... Wer ihn nicht beachtet, ist doof, sozusagen. Bei uns sind die Polizisten, die auch schon mal hier waren, eigentlich ganz gut mit ihm umgegangen, das Problem bei uns ist der Postbote. Ein Riesenkerl, aber er hat Angst vor dem kleinen Katerchen...
Und das Tollste dabei ist, dass der Kater noch nie richtig dazugekommen ist, dem Postboten etwas zu tun, weil ich das Tier immer rechtzeitig eingefangen hatte. Trotzdem hat der Postbote Angst, wirft die Pakete vor die Türe und nimmt Reissaus, oder, wenn es nicht zu vermeiden ist, fleht er schon vor der Türe draussen, ich solle diese nicht ganz aufmachen, der Kater könnte ja kommen...
Ach, ja, die Uniformträger...
na ja, darum ist dieses polizeibashing irgendwie etwas doof ...
in anbetracht der anstehenden gefährlichen zeiten (soziale unruhen) 2 katzen für jeden haushalt!!!!