Hurra. Endlich nach vielen Mühen ist es der Bundesregierung gelungen einen echten Experten als Gorleben-Hauptgutachter zu gewinnen. Der Gewinner ist der frühere Atommanager Bruno Thomauske. Tusch. Allgemeines Gelächter. Der
Bruno Thomauske den sein Arbeitgeber Vattenfall feuerte, weil er die Atomaufsicht und die Öffentlichkeit zu spät und unvollständig über die Störfälle in Krümmel und Brunsbüttel informiert hatte, wird nun ganz unvoreingenommen und voller Kompetenz Gorleben zum besten Endlager dieser Welt erklären, auch wenn Wassereinbrüche das Gegenteil beweisen.
Thomauske geht also wahrscheinlich lächelnd über Leichen. Solch einen Mann zum Hauptgutachter für Gorleben zu machen, ist gleichbedeutend damit einem Dreijährigen eine entsicherte und geladene Maschinenpistole in die Hand zu drücken. Seine Berufung durch den Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) ist so typisch für Deutschland, wie es typischer gar nicht mehr geht.
Norbert Röttgen war nämlich der erste Politiker, der die Bestechung von Abgeordneten, in den normalen Geschäftsverkehr des Bundestages einbinden wollte. So ließ er sich vom
Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) zum neuen Hauptgeschäftsführer berufen und wollte gleichzeitig weiter im Parlament bleiben und seine Abgeordnetenbezüge kassieren.
Er sah darin nicht einmal einen winzigkleinen Interessenkonflikt. Sein Vorhaben
scheiterte nur an Missgünstigen, die auch kein Problem mit dem Interessenkonflikt hatten, sondern ihm einfach das Geld nicht gönnten.
Wer für sich selbst so handelt wie Röttgen gehört natürlich in einer Demokratie nicht in eine Regierung sondern in den Knast. Aber die Bestechung von Politikern ist in dieser Republik ja scheinbar kein Vergehen. Zumindest wird nie in diesen Dingen ermittelt. Röttgen macht mit Thomauske den Bock zum Gärtner. Mit der Auswahl dieses Prüfers steht fest, dass Gorleben der ideale Standort ist und das Endlager kann eigentlich sofort in Betrieb gehen. Vermutlich kann man auch noch zusätzlich den Atommüll aus dem Ausland dort gegen geringes Entgelt lagern.
Natürlich wird sich Gorleben wie die Asse entwickeln. Eine tödliche Falle für die Menschen in ganz Nord- und Mitteldeutschland. Das gleiche wird früher oder später auch in Morsleben passieren. Aber da haben Politiker wie Röttgen längst ihr Geld bekommen und sitzen sicher im Trockenen. Angela Merkel die das Verstürzen von Atommüll, also die bewusste Zerstörung der Fässer angeordnet hat, kann ja gar nicht mehr zurück. Müsste sie sich mit ihrer eigenen Rolle in der Atommafia auseinandersetzen, wäre der sofortige Rücktritt und der Verzicht auf ihre Pension, das mindeste was zu fordern wäre.
Thomauske wird der Totengräber des Wendlandes. Es bleibt wie immer nur die Frage, ob die Berufung Thomauskes schon ein Notfall ist, der den Einsatz von bewaffneter Gewalt gegen ihn und diese Regierung rechtfertigt? Wieder einmal stellt sich die Frage, wie weit man diese Verbrecher gehen lassen muss, bevor man sich wehren darf. Wann ist genug nun wirklich genug?
Ansonsten ist mit der Anmerkung "ist so typisch für Deutschland, wie es typischer gar nicht mehr geht" alles, aber auch alles gesagt.
§ 328 StGB Unerlaubter Umgang mit radioaktiven Stoffen und anderen gefährlichen Stoffen und Gütern
(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer unter grober Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten
1.
beim Betrieb einer Anlage, insbesondere einer Betriebsstätte oder technischen Einrichtung, radioaktive Stoffe oder Gefahrstoffe im Sinne des Chemikaliengesetzes lagert, bearbeitet, verarbeitet oder sonst verwendet oder
2.
gefährliche Güter befördert, versendet, verpackt oder auspackt, verlädt oder entlädt, entgegennimmt oder anderen überläßt
und dadurch die Gesundheit einen anderen, ihm nicht gehörende Tiere oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet.
(4) Der Versuch ist strafbar.
(5) Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.
(6) Die Absätze 4 und 5 gelten nicht für Taten nach Absatz 2 Nr. 4.
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__328.html
Die Höchststrafe von 5 Jahren ist zwar lächerlich, aber immerhin ist so etwas wie in Asse strafbar. Leider wird sich kein Staatsanwalt finden der so etwas verfolgt, denn sie sind durch die Politik weisungsgebunden.
ja es ist ein skandal, aber, hat sich die jeweilige regierung irgendwann einmal an geltende gesetze gehalten, nein, die gesetze sind nur für dich, mich und all die anderen normalbürger gemacht, aber nun zur thematik, gorleben, wenn ich richtig informiert bin, war damals albrecht, ministerpräsident und er bestand darauf, das gorleben als endlager in frage kommt, im fall asse, war damals die blendgranate aus der uckermark verantwortlich, natürlich, will sie heute nichts mehr davon wissen, wie immer bei unseren politikern, nur andere machen fehler, und sie leben nach dem motto, was interessiert mich das gestern, oder auch, eine hand wäscht die andere, beide das gesicht, in jeder beziehung haben die drei affen, einzug in unsere regierung und den bundestag gehalten, sie bestimmen das politische geschehen, für politiker, optimal, nichts sehen, hören und sagen, zu sagen haben sie eh nichts, wenn, wie die dahin merkelnde, mit vielen worten nichts, oder wie westerwelle, brüderle und co. hasstiraden gegen bürgergruppen, weiter reicht der verstand, sofern vorhanden, nicht, armes deutschland, was alles musst du dir noch gefallen lassen, goethe hatte damals schon recht, war das goethe, egal, es zählt die aussage, "denk ich an deutschland in der nacht, bin ich um den schlaf gebracht", wie wahr doch diese worte auch jetzt noch sind.