Steuerzahler subventionierten Firmen mit 50 Milliarden zum Aufstocken der Niedriglöhne
Erpressung, Schikane und Inkompetenz: Unerträgliche Zustände im Jobcenter
Deutschland führt die Hartz-IV-Karte ein
Datenschutzdebatte: Wer in Deutschland wirklich die Hosen herunterlassen muss
Alleinerziehende, Rentner und Witwer: Armut in Deutschland nimmt zu
Deutschland ist Steueroase für Reiche
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnt vor einer Rücknahme der Rente mit 67
RWE schlägt Alarm: "Atomsteuer gefährdet unsere Gewinnziele"
Wie Spekulanten mit Lebensmitteln zocken
Aktienhandel: Der ganz legale Insiderhandel
Finanzheuschrecken: Jedes fünfte übernommene Unternehmen seit 2008 zahlungsunfähig
Wallraff undercover bei BILD
Welches der hier gezeigten Logos passt nicht in die Reihe?
Street View: Bürgerprotest gegen Google
< Alles für den CIA nicht für Google Street View | Gericht erlaubt Neonazi-Demo - Gegendemo verboten >
Aufgelesen und kommentiert 2010-08-12
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Steuerzahler subventionierten Firmen mit 50 Milliarden Euro zum Aufstocken der Niedriglöhne
Seit der Einführung von Hartz4 wurden mehr als 50 Milliarden Euro zur Aufstockung von Niedriglöhnen ausgegeben. 50 Milliarden Euro Steuergeld des arbeitenden Pöbels landet also direkt bei den Geschäftemachern, die absichtlich viel zu wenig Gehalt auszahlen - und darüber Gewinne für sich einsacken und Milliardäre werden. Schlecker, LIDL, Kik und Komplizen lassen grüssen. Die ARD hatte darüber eine gute Reportage gesendet, wie man Arbeitslose ohne Lohn arbeiten lässt und an den verkauften Produkten seinen Reibach kassiert.
Und der ganz grosse Coup dabei:
Diese Milliarden werden fröhlich als "explodierende Sozialstaatskosten" in allen Zeitungen und TV-Talkshows angeprangert! Mit dieser Subventionierung ausbeuterischer Unternehmer soll dem Pöbel klargemacht werden, wieviele Milliarden "die Hartzies" angeblich kosten - obwohl das Geld einzig in den Taschen der Arbeitgeber verschwindet. Das ist Schüren von Hass auf perfideste Art. Und viele Sozialrassisten aus Politik und Wirtschaft schüren diesen Hass und werden von sämtlichen Kampagnenmedien nach Kräften unterstützt. Und der Pöbel selbst drischt dann auch noch fröhlich mit ein.
Natürlich könnte der Staat diese Milliarden auf einen Schlag einsparen, wenn er einen menschenwürdigen Mindestlohn einführen würde - wie in ganz Westeuropa. Denn Arbeitsplätze werden dadurch garantiert NICHT gefährdet. Dafür muss man sich nur anschauen, wer heutzutage "Aufstocken" muss: Hotelbeschäftigte, Fassadenreiniger, Wachdienst, Briefträger, Pflegekräfte, Kindergärten, Reinigungsdienste, Supermarktbeschäftigte, Krankenschwestern, sowie die überall zum Lohndumping eingesetzten Leih- und Zeitarbeiter. ALLES Arbeitsplätze, die man NICHT ins Ausland verlagern kann!
Stellt man also diese milliardenteure Subventionierung ausbeuterischer Arbeitgeber ab, muss auch der Ausbeuter plötzlich nach Gesetz (oder Tarif) bezahlen. Der Wettbewerb würde schlagartig nicht mehr unter denjenigen ausgefochten, welche die niedrigsten Löhne bezahlen - sondern wer zeitnah die beste Qualität für einem fairen Preis anbieten kann. Heute werden die Unternehmer doch schon dazu gezwungen, ebenfalls aufstockende Niedriglöhner einzustellen. Eben weil ihnen ausbeutende Konkurrenzfirmen über Lohndumping die Aufträge wegschnappen. Der Unternehmer, der sich noch an Tarifverträge und Gesetze hält, gerät damit ins Abseits, weil er mit den Dumpingpreisen der Ausbeuter nicht mithalten kann.
Die Menschen, die also ständig nach einem "Arbeitsdienst für Hartz4-Empfänger" plärren, merken nicht einmal, dass ihnen damit nur umso mehr das Geld aus der Tasche gezogen wird. Eben weil dieser Arbeitsdienst nur allzugerne durch ausbeutende Unternehmer genutzt wird - und der sich die Gehälter dann auf Staatskosten erstatten lässt! Der Pöbel, der also beständig genau diesen Arbeitsdienst für Hartz4-Empfänger fordert, profitiert davon überhaupt nicht. Im Gegenteil: Der gesamte Profit wird von den Ausbeuter-Unternehmern eingesackt, während seine Steuergelder für die Kosten dieser Zwangsarbeit herhalten müssen. Und die Kosten steigen rasant: Seit der Einführung von Hartz4 um über 25 Prozent auf inzwischen jährliche 11 Milliarden Euro.
Nicht zu vergessen: Je mehr Menschen für menschenverachtende Löhne in die Fabriken geprügelt werden, umso mehr Konkurrenz gibt es auch für den (noch) tariflohnbezahlten Pöbel in der Werkshalle. Und ehe man sich versieht, wird man 1:1 durch solch einen "Billiglöhner" ersetzt - den man durch seine Steuern bezahlt!
Von daher gäbe es noch eine zweite Alternative: Man beendet mit sofortiger Wirkung den Zwang zur Aufnahme von Arbeit, von der man ohnehin nicht leben kann. Schliesslich wird auch keinem Konzern zugemutet, seine Produkte unterhalb des Herstellungspreises verkaufen zu müssen. Warum prügelt man dann die Menschen in Jobs, von denen sie nicht leben können? Wäre dieser Zwang abgeschafft, müssten sich die Löhne von ganz alleine daran orientieren, Anreize zu schaffen. Also eine echte freie Marktwirtschaft quasi. Aber ich höre sie schon, die Schwachköppe, die dann gröhlen: "Dann geht niemand mehr zur Arbeit!!!!11!°°"
Als ob es so wahnsinnig toll wäre, vom Existenzminimum leben zu müssen.
Nein, die Wahrheit ist eine andere: Wenn es halbwegs anständig bezahlte Arbeit gibt, dann wird diese auch erledigt. Das zeigte allein schon die 50-Euro-am-Tag Schneeschipp-Aktion in Berlin, wo sich auf die 650 Arbeitsstellen mehr als 25.000 Leute beworben haben. Das ganze dumme Geschwätz von "Lohnabstandsgebot" oder auch dem "Arbeit muss sich wieder lohnen" hätte schlagartig ein Ende.
Was unsere schwarzgelbrotgrünen Menschenschinder hingegen wollen, sind aber andere "Lösungen". Beispielsweise höhere Hinzuverdienstmöglichkeiten. Also im Klartext längeres Arbeiten für immer noch 4,20 Euro die Stunde. Davon kann man zwar immer noch nicht leben, aber es muss u.U. nicht mehr so viel "aufgestockt" werden
Kein Gerücht ist es übrigens, dass man auch seinen eigenen Nachwuchs zur industriellen Verwertung losschicken soll. Norbert Walter, der damalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, liess bereits vor Jahren ausrichten: "Wenn das Familieneinkommen nicht reicht, müssen eben 2 oder 3 Familienmitglieder arbeiten." Und Hand aufs Herz: Sowas wie Autos waschen, Schuhe putzen und Rasen mähen sollte der ansonsten wertlose Unterschichten-Nachwuchs doch halbwegs hinbekommen. Somit hätte der Geldadel immer perfekt herausgeputzte Autos und Vorgärten - und das kostenlos vom Steuerzahler. Da muss jetzt auch niemand empört sein, denn diese "freie Marktwirtschaft" funktioniert weltweit ganz hervorragend. Junge Vietnamesen kleben Turnschuhe zusammen, junge Nigerianer machen sich im Steinbruch nützlich und junge Thailänderinnen erhalten bereits früh Kenntnisse über die Vorlieben westlicher Urlauber.
Seht ihr: So sorgt das Gedankengut von Typen wie Norbert Walter auf der gesamten Welt für Wohlstand. Und wenn erst der deutsche Nachwuchspöbel endlich Nähmaschinen bedienen kann, dann kann auch KIK wieder billig in Deutschland produzieren.
Der Mensch hat eben seiner industriellen Verwertung zu dienen. Und Politik, um das Leben für alle angenehmer zu gestalten, ist dermassen von gestern.... sowas fordern heutzutage nur noch Linksextremisten.
Erpressung, Schikane und Inkompetenz: Unerträgliche Zustände im Jobcenter
K L I C K B E F E H L !!!
Deutschland führt die Hartz-IV-Karte ein
Früher gab es schwarze Winkel, heute eben stigmatisierende Hartz-IV-Karten - wir machen eindeutig Fortschritte
Ach ja: 200 Euro sollen für die Kinder arbeitsloser Eltern auf diese Karte geladen werden. IM JAHR! Ob der Nachwuchspöbel sich davon fünf Nachhilfestunden leistet, oder es als Bargeld für eine Spielkonsole verheizt, dürfte bei den Bildungschancen NULL Unterschied machen. Aber für die Armenquälerei scheut die schwarz/gelbe Regierung weder Kosten noch Bürokratie.
Kommt diese Hartz4-Karte eigentlich inklusive Passfoto, Fingerabdruck und biometrischer Erfassung? Dann wäre es hochinteressant zu beobachten, wer von den verantwortlichen Politikern noch in einen Konzern-Aufsichtsrat wechselt, der von diesem Stigmatisierungsmodell profitiert. Würde auch keinen mehr überraschen in unserer besten Demokratie, die man sich kaufen kann.
Datenschutzdebatte: Wer in Deutschland wirklich die Hosen herunterlassen muss
Nämlich Arbeitslose, bei denen Kontoausleuchtungen, Hausbesuche und Observierungen auf der Tagesordnung stehen. Und deren Behördenpost inzwischen vollständig abgescannt wird. Zur Bürokratie- und Kostenersparnis natürlich. Ein Argument, was beim Abscannen der Erbschaftsangelegenheiten von Firmenerben sicherlich nicht durchgekommen wäre
Auch nett: In der Bremer Hartz-IV-Verwaltung drohte man den Antragsstellern gar mit finanziellen Einbußen, sollten sie nicht einwilligen, ihren behandelnden Arzt von der Schweigepflicht zu entbinden. Und Asylbewerber sind auch arme Schweine, denen pauschal Fingerabdrücke für die Datenbank entnommen werden. Ganz so, als ob ein Asylantrag bereits der Beweis einer kriminellen Karriere ist. Eine Massnahme, die doch wohl eher beim Beitritt zur CDU nötig wäre.
Alleinerziehende, Rentner und Witwer: Armut in Deutschland nimmt zu
Ein Auszug aus einer ARD-Reportage.
Deutschland ist Steueroase für Reiche
Einmal mehr die sozialistische
Financial Times mit folgendem Zitat: Wir müssen die wachsende Ungleichverteilung über eine Steuererhöhung für hohe Einkommen und Vermögen korrigieren. Dafür schlagen wir eine auf zwei Jahre befristete Vermögensabgabe von zehn Prozent vor, die ab einem Schonvermögen von 500.000 Euro für Privatleute und 3 Mio. Euro für Betriebsvermögen erhoben wird. Seit 1997 die Vermögenssteuer ausgesetzt wurde, ist Deutschland eine Steueroase für Reiche.
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnt vor einer Rücknahme der Rente mit 67
Seine "Begründung": "Wenn die Rente mit 67 gekippt werde, sind gewaltige Beitragserhöhungen zu erwarten - mit schweren Belastungen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung."
Was für ein Sülzkopf. Als ob eine 0,5-Prozent-Erhöhung des Rentenbeitrags bis zum Jahre 2030 (wie die Bundesregierung selber errechnete) eine "gewaltige Beitragserhöhung" wäre. Da wirken sich die Wechselkurse zwischen Euro und Dollar sicherlich deutlich heftiger aus, als eine 0,5-prozentige Rentenbeitragserhöhung.
Sich mit solch einem Schwachsinnsargument überhaupt in die Presse zu trauen - und dabei nicht mal offen ausgelacht zu werden - zeigt den gesamten Verfall des "Qualitätsjournalismus".
RWE schlägt Alarm: "Atomsteuer gefährdet unsere Gewinnziele"
Eine Überschrift, auf die mir jetzt spontan echt kein Kommentar einfällt...
Wie Spekulanten mit Lebensmitteln zocken
"Partystimmung an der Warenterminbörse in Chicago", schreibt die Wirtschaftswoche. Denn die Preise für Lebensmittel schiessen endlich wieder durch die Decke. Ein Fest für alle, die mit Lebensmitteln spekulieren.
Dazu passt:
Aktienhandel: Der ganz legale Insiderhandel
Und noch einmal die antikapitalistische
Financial Times, die auf folgenden legalen Trick hinweist, mit dem sich Millionen abkassieren lassen: Beispiel TUI Travel. Die Firma weiß, dass ihre Gewinnwarnung den Markt schockieren wird und damit nicht nur die eigenen Aktien, sondern auch die des Rivalen Thomas Cook - minus 7,4 Prozent am Dienstag - einbrechen werden. Also vorher geschwind mit Verkaufsoptionen auf Cook eingedeckt, und schon lässt es sich besser leiden. Der Trick sollte in vielen oligopolistischen Sektoren klappen.
Ein weiterer Beleg dafür, dass dieses alltägliche Milliardengezocke nichts, aber auch GAR NICHTS zum Wohl des Gemeinwesens beiträgt.
Finanzheuschrecken: Jedes fünfte übernommene Unternehmen seit 2008 zahlungsunfähig
So jedenfalls die ausgewerteten Daten der durch S&P untersuchten Unternehmen unter Heuschreckenherrschaft. Und mit jeder fünften bankrotten Firma ist die Sache noch keinesfalls vorbei. Nach wie vor ächzen tausende, ehemals gutlaufende Betriebe unter der Verschuldungsorgie ihrer Finanzheuschrecke. Zitat: So drohen den Firmen in den nächsten Jahren noch erhebliche Refinanzierungsrisiken - in der Spitze werden allein 2014 europaweit 127 Milliarden Euro an Schulden der Unternehmen in Private-Equity-Hand fällig. Einige Unternehmen müssen nach S&P-Schätzungen ihre operativen Gewinne (Ebitda) mehr als verdoppeln, um den Grad der Verschuldung auf ein deutlich gesünderes Niveau heben zu können. Bei den Unternehmen, deren Bonität S&P als besonders schwach ("CCC" und "CC") einstuft, übertraf die Schuldenlast das Ebitda 2009 im Schnitt um fast das 14-Fache
Wallraff undercover bei BILD
Erste Ausschnitte aus dem bislang gesperrten Film "Informationen aus dem Hinterland" mit Undercover-Journalist Günter Wallraff als BILD "Journalist". Wer es lieber etwas aktueller mag, kann hier eine Zusammenfassung der jetzigen BILD-Kampagnen nachlesen. Oder auch hier zur Deutschland-Karte der freigelassenen Schwerverbrecher.
Und zu guter Letzt:
Welches der hier gezeigten Logos passt nicht in die Reihe?

Und ebenfalls einen Lacher wert:
Street View: Bürgerprotest gegen Google
Empörte Bürger reichen Widerspruch gegen das Abfotografieren ihrer Häuserfassaden ein - und damit RP-Online das auch in ihrem Bericht bebildern kann, stellen sich die empörten Bürger vor ihre Häuser und lassen sich fürs Internetfoto ablichten
(via)
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Steuerzahler subventionierten Firmen mit 50 Milliarden Euro zum Aufstocken der Niedriglöhne
Seit der Einführung von Hartz4 wurden mehr als 50 Milliarden Euro zur Aufstockung von Niedriglöhnen ausgegeben. 50 Milliarden Euro Steuergeld des arbeitenden Pöbels landet also direkt bei den Geschäftemachern, die absichtlich viel zu wenig Gehalt auszahlen - und darüber Gewinne für sich einsacken und Milliardäre werden. Schlecker, LIDL, Kik und Komplizen lassen grüssen. Die ARD hatte darüber eine gute Reportage gesendet, wie man Arbeitslose ohne Lohn arbeiten lässt und an den verkauften Produkten seinen Reibach kassiert.
Und der ganz grosse Coup dabei:
Diese Milliarden werden fröhlich als "explodierende Sozialstaatskosten" in allen Zeitungen und TV-Talkshows angeprangert! Mit dieser Subventionierung ausbeuterischer Unternehmer soll dem Pöbel klargemacht werden, wieviele Milliarden "die Hartzies" angeblich kosten - obwohl das Geld einzig in den Taschen der Arbeitgeber verschwindet. Das ist Schüren von Hass auf perfideste Art. Und viele Sozialrassisten aus Politik und Wirtschaft schüren diesen Hass und werden von sämtlichen Kampagnenmedien nach Kräften unterstützt. Und der Pöbel selbst drischt dann auch noch fröhlich mit ein.
Natürlich könnte der Staat diese Milliarden auf einen Schlag einsparen, wenn er einen menschenwürdigen Mindestlohn einführen würde - wie in ganz Westeuropa. Denn Arbeitsplätze werden dadurch garantiert NICHT gefährdet. Dafür muss man sich nur anschauen, wer heutzutage "Aufstocken" muss: Hotelbeschäftigte, Fassadenreiniger, Wachdienst, Briefträger, Pflegekräfte, Kindergärten, Reinigungsdienste, Supermarktbeschäftigte, Krankenschwestern, sowie die überall zum Lohndumping eingesetzten Leih- und Zeitarbeiter. ALLES Arbeitsplätze, die man NICHT ins Ausland verlagern kann!
Stellt man also diese milliardenteure Subventionierung ausbeuterischer Arbeitgeber ab, muss auch der Ausbeuter plötzlich nach Gesetz (oder Tarif) bezahlen. Der Wettbewerb würde schlagartig nicht mehr unter denjenigen ausgefochten, welche die niedrigsten Löhne bezahlen - sondern wer zeitnah die beste Qualität für einem fairen Preis anbieten kann. Heute werden die Unternehmer doch schon dazu gezwungen, ebenfalls aufstockende Niedriglöhner einzustellen. Eben weil ihnen ausbeutende Konkurrenzfirmen über Lohndumping die Aufträge wegschnappen. Der Unternehmer, der sich noch an Tarifverträge und Gesetze hält, gerät damit ins Abseits, weil er mit den Dumpingpreisen der Ausbeuter nicht mithalten kann.
Die Menschen, die also ständig nach einem "Arbeitsdienst für Hartz4-Empfänger" plärren, merken nicht einmal, dass ihnen damit nur umso mehr das Geld aus der Tasche gezogen wird. Eben weil dieser Arbeitsdienst nur allzugerne durch ausbeutende Unternehmer genutzt wird - und der sich die Gehälter dann auf Staatskosten erstatten lässt! Der Pöbel, der also beständig genau diesen Arbeitsdienst für Hartz4-Empfänger fordert, profitiert davon überhaupt nicht. Im Gegenteil: Der gesamte Profit wird von den Ausbeuter-Unternehmern eingesackt, während seine Steuergelder für die Kosten dieser Zwangsarbeit herhalten müssen. Und die Kosten steigen rasant: Seit der Einführung von Hartz4 um über 25 Prozent auf inzwischen jährliche 11 Milliarden Euro.
Nicht zu vergessen: Je mehr Menschen für menschenverachtende Löhne in die Fabriken geprügelt werden, umso mehr Konkurrenz gibt es auch für den (noch) tariflohnbezahlten Pöbel in der Werkshalle. Und ehe man sich versieht, wird man 1:1 durch solch einen "Billiglöhner" ersetzt - den man durch seine Steuern bezahlt!
Von daher gäbe es noch eine zweite Alternative: Man beendet mit sofortiger Wirkung den Zwang zur Aufnahme von Arbeit, von der man ohnehin nicht leben kann. Schliesslich wird auch keinem Konzern zugemutet, seine Produkte unterhalb des Herstellungspreises verkaufen zu müssen. Warum prügelt man dann die Menschen in Jobs, von denen sie nicht leben können? Wäre dieser Zwang abgeschafft, müssten sich die Löhne von ganz alleine daran orientieren, Anreize zu schaffen. Also eine echte freie Marktwirtschaft quasi. Aber ich höre sie schon, die Schwachköppe, die dann gröhlen: "Dann geht niemand mehr zur Arbeit!!!!11!°°"
Als ob es so wahnsinnig toll wäre, vom Existenzminimum leben zu müssen.
Nein, die Wahrheit ist eine andere: Wenn es halbwegs anständig bezahlte Arbeit gibt, dann wird diese auch erledigt. Das zeigte allein schon die 50-Euro-am-Tag Schneeschipp-Aktion in Berlin, wo sich auf die 650 Arbeitsstellen mehr als 25.000 Leute beworben haben. Das ganze dumme Geschwätz von "Lohnabstandsgebot" oder auch dem "Arbeit muss sich wieder lohnen" hätte schlagartig ein Ende.
Was unsere schwarzgelbrotgrünen Menschenschinder hingegen wollen, sind aber andere "Lösungen". Beispielsweise höhere Hinzuverdienstmöglichkeiten. Also im Klartext längeres Arbeiten für immer noch 4,20 Euro die Stunde. Davon kann man zwar immer noch nicht leben, aber es muss u.U. nicht mehr so viel "aufgestockt" werden

Kein Gerücht ist es übrigens, dass man auch seinen eigenen Nachwuchs zur industriellen Verwertung losschicken soll. Norbert Walter, der damalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, liess bereits vor Jahren ausrichten: "Wenn das Familieneinkommen nicht reicht, müssen eben 2 oder 3 Familienmitglieder arbeiten." Und Hand aufs Herz: Sowas wie Autos waschen, Schuhe putzen und Rasen mähen sollte der ansonsten wertlose Unterschichten-Nachwuchs doch halbwegs hinbekommen. Somit hätte der Geldadel immer perfekt herausgeputzte Autos und Vorgärten - und das kostenlos vom Steuerzahler. Da muss jetzt auch niemand empört sein, denn diese "freie Marktwirtschaft" funktioniert weltweit ganz hervorragend. Junge Vietnamesen kleben Turnschuhe zusammen, junge Nigerianer machen sich im Steinbruch nützlich und junge Thailänderinnen erhalten bereits früh Kenntnisse über die Vorlieben westlicher Urlauber.
Seht ihr: So sorgt das Gedankengut von Typen wie Norbert Walter auf der gesamten Welt für Wohlstand. Und wenn erst der deutsche Nachwuchspöbel endlich Nähmaschinen bedienen kann, dann kann auch KIK wieder billig in Deutschland produzieren.
Der Mensch hat eben seiner industriellen Verwertung zu dienen. Und Politik, um das Leben für alle angenehmer zu gestalten, ist dermassen von gestern.... sowas fordern heutzutage nur noch Linksextremisten.
Erpressung, Schikane und Inkompetenz: Unerträgliche Zustände im Jobcenter
K L I C K B E F E H L !!!
Deutschland führt die Hartz-IV-Karte ein
Früher gab es schwarze Winkel, heute eben stigmatisierende Hartz-IV-Karten - wir machen eindeutig Fortschritte

Ach ja: 200 Euro sollen für die Kinder arbeitsloser Eltern auf diese Karte geladen werden. IM JAHR! Ob der Nachwuchspöbel sich davon fünf Nachhilfestunden leistet, oder es als Bargeld für eine Spielkonsole verheizt, dürfte bei den Bildungschancen NULL Unterschied machen. Aber für die Armenquälerei scheut die schwarz/gelbe Regierung weder Kosten noch Bürokratie.
Kommt diese Hartz4-Karte eigentlich inklusive Passfoto, Fingerabdruck und biometrischer Erfassung? Dann wäre es hochinteressant zu beobachten, wer von den verantwortlichen Politikern noch in einen Konzern-Aufsichtsrat wechselt, der von diesem Stigmatisierungsmodell profitiert. Würde auch keinen mehr überraschen in unserer besten Demokratie, die man sich kaufen kann.
Datenschutzdebatte: Wer in Deutschland wirklich die Hosen herunterlassen muss
Nämlich Arbeitslose, bei denen Kontoausleuchtungen, Hausbesuche und Observierungen auf der Tagesordnung stehen. Und deren Behördenpost inzwischen vollständig abgescannt wird. Zur Bürokratie- und Kostenersparnis natürlich. Ein Argument, was beim Abscannen der Erbschaftsangelegenheiten von Firmenerben sicherlich nicht durchgekommen wäre

Auch nett: In der Bremer Hartz-IV-Verwaltung drohte man den Antragsstellern gar mit finanziellen Einbußen, sollten sie nicht einwilligen, ihren behandelnden Arzt von der Schweigepflicht zu entbinden. Und Asylbewerber sind auch arme Schweine, denen pauschal Fingerabdrücke für die Datenbank entnommen werden. Ganz so, als ob ein Asylantrag bereits der Beweis einer kriminellen Karriere ist. Eine Massnahme, die doch wohl eher beim Beitritt zur CDU nötig wäre.
Alleinerziehende, Rentner und Witwer: Armut in Deutschland nimmt zu
Ein Auszug aus einer ARD-Reportage.
Deutschland ist Steueroase für Reiche
Einmal mehr die sozialistische
Financial Times mit folgendem Zitat: Wir müssen die wachsende Ungleichverteilung über eine Steuererhöhung für hohe Einkommen und Vermögen korrigieren. Dafür schlagen wir eine auf zwei Jahre befristete Vermögensabgabe von zehn Prozent vor, die ab einem Schonvermögen von 500.000 Euro für Privatleute und 3 Mio. Euro für Betriebsvermögen erhoben wird. Seit 1997 die Vermögenssteuer ausgesetzt wurde, ist Deutschland eine Steueroase für Reiche.Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnt vor einer Rücknahme der Rente mit 67
Seine "Begründung": "Wenn die Rente mit 67 gekippt werde, sind gewaltige Beitragserhöhungen zu erwarten - mit schweren Belastungen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung."
Was für ein Sülzkopf. Als ob eine 0,5-Prozent-Erhöhung des Rentenbeitrags bis zum Jahre 2030 (wie die Bundesregierung selber errechnete) eine "gewaltige Beitragserhöhung" wäre. Da wirken sich die Wechselkurse zwischen Euro und Dollar sicherlich deutlich heftiger aus, als eine 0,5-prozentige Rentenbeitragserhöhung.Sich mit solch einem Schwachsinnsargument überhaupt in die Presse zu trauen - und dabei nicht mal offen ausgelacht zu werden - zeigt den gesamten Verfall des "Qualitätsjournalismus".
RWE schlägt Alarm: "Atomsteuer gefährdet unsere Gewinnziele"
Eine Überschrift, auf die mir jetzt spontan echt kein Kommentar einfällt...
Wie Spekulanten mit Lebensmitteln zocken
"Partystimmung an der Warenterminbörse in Chicago", schreibt die Wirtschaftswoche. Denn die Preise für Lebensmittel schiessen endlich wieder durch die Decke. Ein Fest für alle, die mit Lebensmitteln spekulieren.
Dazu passt:
Aktienhandel: Der ganz legale Insiderhandel
Und noch einmal die antikapitalistische
Financial Times, die auf folgenden legalen Trick hinweist, mit dem sich Millionen abkassieren lassen: Beispiel TUI Travel. Die Firma weiß, dass ihre Gewinnwarnung den Markt schockieren wird und damit nicht nur die eigenen Aktien, sondern auch die des Rivalen Thomas Cook - minus 7,4 Prozent am Dienstag - einbrechen werden. Also vorher geschwind mit Verkaufsoptionen auf Cook eingedeckt, und schon lässt es sich besser leiden. Der Trick sollte in vielen oligopolistischen Sektoren klappen.Ein weiterer Beleg dafür, dass dieses alltägliche Milliardengezocke nichts, aber auch GAR NICHTS zum Wohl des Gemeinwesens beiträgt.
Finanzheuschrecken: Jedes fünfte übernommene Unternehmen seit 2008 zahlungsunfähig
So jedenfalls die ausgewerteten Daten der durch S&P untersuchten Unternehmen unter Heuschreckenherrschaft. Und mit jeder fünften bankrotten Firma ist die Sache noch keinesfalls vorbei. Nach wie vor ächzen tausende, ehemals gutlaufende Betriebe unter der Verschuldungsorgie ihrer Finanzheuschrecke. Zitat: So drohen den Firmen in den nächsten Jahren noch erhebliche Refinanzierungsrisiken - in der Spitze werden allein 2014 europaweit 127 Milliarden Euro an Schulden der Unternehmen in Private-Equity-Hand fällig. Einige Unternehmen müssen nach S&P-Schätzungen ihre operativen Gewinne (Ebitda) mehr als verdoppeln, um den Grad der Verschuldung auf ein deutlich gesünderes Niveau heben zu können. Bei den Unternehmen, deren Bonität S&P als besonders schwach ("CCC" und "CC") einstuft, übertraf die Schuldenlast das Ebitda 2009 im Schnitt um fast das 14-Fache
Wallraff undercover bei BILD
Erste Ausschnitte aus dem bislang gesperrten Film "Informationen aus dem Hinterland" mit Undercover-Journalist Günter Wallraff als BILD "Journalist". Wer es lieber etwas aktueller mag, kann hier eine Zusammenfassung der jetzigen BILD-Kampagnen nachlesen. Oder auch hier zur Deutschland-Karte der freigelassenen Schwerverbrecher.
Und zu guter Letzt:
Welches der hier gezeigten Logos passt nicht in die Reihe?

Und ebenfalls einen Lacher wert:
Street View: Bürgerprotest gegen Google
Empörte Bürger reichen Widerspruch gegen das Abfotografieren ihrer Häuserfassaden ein - und damit RP-Online das auch in ihrem Bericht bebildern kann, stellen sich die empörten Bürger vor ihre Häuser und lassen sich fürs Internetfoto ablichten
(via)Tags für diesen Artikel: aktienhandel, alleinerziehende, arbeitslose, arge, armut, asylbewerber, aufstocker, bild, brennelementesteuer, datenschutz, google, günter wallraff, hartz iv, heuschrecken, hundt, jobcenter, kampagne, lebensmittelspekulation, niedriglohn, rente mit 67, rwe, satire, steueroase, street view
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