Also ich möchte nicht in der Haut eines Vaters stecken, der von der Mutter mutwillig vom gemeinsamen Kind ferngehalten wird. Und genauso wenig in der Haut einer alleinerziehenden Mutter, die vom Vater im Stich gelassen wurde. Von dem, was Kinder durchmachen, ganz zu schweigen! Viele Beiträge zum Thema Sorgerecht mitsamt den vielen vielen Kommentaren spiegeln Schwierigkeiten, Frustration, Ungerechtigkeiten und auch ganz stark Machtkämpfe wieder, von denen ich mitsamt Kind und Vater glücklicherweise verschont geblieben bin, trotz versemmelter Beziehung.
Gleichzeitig wird sehr anschaulich, wie sich die Zeiten ändern. Eigentlich eine Binsenweisheit: die junge Generation macht vielleicht nicht alles, aber doch so manches anders als die Eltern. Das haben wir genauso gehalten. Die Frauen denken wahrscheinlich, sie kriegen das mit den Männern viel besser hin als die Mütter, sie sind doch nicht so blöd und werden alleinerziehend (wollten wir übrigens auch nie werden!) Während wir damals dachten, in die Abhängigkeitsfalle der Versorgerehe gehen wir auf keinen Fall, und deswegen versuchten, Mutterschaft und Berufstätigkeit unter einen Hut zu bekommen.
Die Rolle des Vaters ändert sich besonders stark, wie es scheint. (Ich frage mich immer, ob das ganze nicht doch nur auf eine kleine Minderheit zutrifft, und zwar auf die Eltern, die über reichlich Geld verfügen?) Zunehmend bekommen wir den empathischen Vater zu sehen. Das ist es übrigens, was wir uns früher erträumt hatten. Wir waren nämlich gar nicht so glückliche Gefangene im sogenannten Müttermythos. Simone de Beauvoir zum Beispiel lehnte es aus guten Gründen kategorisch ab, Mutter zu werden. Und der "Weiblichkeitswahn" von Betty Friedan sprach auch Bände! Aber das ist ja alles längst vergessen.
Der Vater, der sich um seine Kinder kümmern möchte und von der Mutter daran gehindert wird, wird von guter Lobbyarbeit begleitet. Er steht schnell im Focus, wenn es um Trennungsprobleme geht, bzw. darum, was aus den Kindern wird, wenn sich die Eltern trennen. Ihm dürfte das anvisierte neue Sorgerecht am meisten entgegen kommen.
Aber was ist mit den Massen von Alleinerziehenden, wo sich der Vater (manchmal die Mutter) vom Acker gemacht hat und sich gar nicht kümmern will, zum Leidwesen von Mutter und Kind? Und was ist, wenn einer dieser Väter nun plötzlich auf die Idee kommt, das Sorgerecht in Anspruch zu nehmen? Vielleicht weil er zwischenzeitlich geheiratet hat und wieder über eine gute Versorgungsinfrastruktur verfügt? Ich kenne eine Mutter, deren heranwachsende Tochter zum Vater und seiner neuen Frau zog. Weißt Du, sagte mir diese Mutter, die Kinder möchten nicht auf Seiten der Verlierer stehen. Verlierer, die alleinstehende Mutter, mit weniger Familieneinkommen als der Vater. Verlierer, weil sie Berufliches mit familiären Aufgaben vereinbaren miußte. - Nur nebenbei: alleinerziehende Männer haben es noch schwerer als alleinerziehende Frauen. Ich kenne zwei, die beruflich völlig ins Aus katapultiert wurden, weil sich ihr Beruf nicht mit den familiären Aufgaben vereinbaren ließ. Richtig bitter ist sowas.
Und da liegt meiner Meinung nach der Hase im Pfeffer. Und der eigentlich Skandal.
Menschen, die Kinder bekommen, riskieren Armut. Und oftmals führt das zu einem "Rette sich wer kann". Wer in Deutschland glaubhaft etwas für das Kindeswohl tun will, der gebe Eltern finanzielle Sicherheit. Der kämpfe für eine allgemeine Arbeitszeitreduzierung und sorge für ausreichende, den familiären Erfordernissen angepaßte Betreuungsmöglichkeiten von hoher Qualität. Dann wird es zwar immer noch Probleme geben, aber wesentlich weniger, - um deren Lösung sollte man sich dann in Ruhe und möglichst nicht aus direkter Betroffenheit heraus kümmern.
Das Armutsrisiko repräsentiert am stärksten die Gruppe der Alleinerziehenden, die vom Partner verlassen wurden. Ich wünschte mir, dass diese eine Debatte entfesselt hätten. Allen voran Väter, die von den Müttern ihrer Kinder sitzen gelassen wurden. - Aber wer steht schon gerne auf Seiten der Verlierer? Die Maskulisten jedenfalls nicht. Die haben gerade aus ihren Reihen ein paar zu Gewinnern gemacht.
nur zwei kurze Beispiele zum Thema. 87 % der häuslichen Gewalt geht von der Frau aus, das hat eine Studie herausgefunden, die in der Zeitschift Agora veröffentlicht wurde. Trotzdem ist die Gesellschaft immernoch der Meinung, daß Frauen beschützt werden müssen. Dabei sind es die Kinder, die geschützt werden müssen, und da muß man geschlechtsneutral prüfen.
Der Europ. Gerichtshof für Menschenrechte hat Deutschland verurteilt, weil die Väter diskriminiert werden. Gerade Funktionäre der Familienverbände leugnen jedoch weiterhin die Diskriminierung und spielen sie herunter.
Ist das noch gerecht? Ich kenne viele Väter, die sich angeblich nicht kümmern. Frag bitte immer erstmal den Vater, warum er sich "nicht kümmert" und wie es ihm dabei geht. Du wirst kaum jemanden finden, der sich anders zu helfen wüßte. Wir Männer müssen den Instinkt neu entwickeln, uns bei Schwierigkeiten nicht vertreiben zu lassen sondern darauf zu bestehen, was wir als das Beste für unser Kind halten. Aber solange die Behörden uns dann als Störenfried verunglimpfen, wenn wir uns kümmern, haben wir keine Chance.
LG D e n n i s .
>>87 % der häuslichen Gewalt geht von der Frau aus, das hat eine Studie herausgefunden, die in der Zeitschift Agora veröffentlicht wurde.
Die Quelle würde mich genauer interessieren. Bei häuslicher Gewalt wird gerne übertrieben. Im Allgemeinen in Richtung der der bösen Männer als Alleintäter. Es gibt Situationen, in denen Frauen überproportional zuschlagen, beispielsweise in Scheidungsphasen. Insgesamt geht etwa die Hälfte der häuslichen Gewalt von Frauen aus - gegen Partner. Aus den USA und Kanada, wo die häusliche Gewalt gegen Kinder mehr thematisiert wird als in Dt. und dort auch genauer die Täterschaft von Frauen bei Kindesmisshandlungen untersucht wird, gibt es Statistiken wonach reichlich 60 Prozent der Gewalt gegen Kinder von Frauen ausgeht. Daher ist die übliche feministische Floskel von den "Frauen und Kindern" als Opfer häuslicher Gewalt eine Irreführung, die ich schon als Lüge betrachte. Aber bei einer Studie, die 87 Prozent der häuslichen Gewalt Frauen zuschreibt, sollte man auch stutzig werden. Es ist nicht sinnvoll, die Übertreibungen des Feminismus mitzumachen, denn man kann das eigentliche Problem - die häusliche Gewalt - nur dann lösen, wenn man es allseitig und vorurteilsfrei angeht.
die Studie habe ich an unsere Familienministerin geschickt. Vielleicht magst Du ja bei ihr anfragen, damit erinnerst Du sie gleichzeitig daran, daß sie noch etwas lesen muß. Frag sie einfach nach der Agora Studie, die sie vom Düsseldorfer Kreis geschickt bekommen hat.
LG D e n n i s .
Leider geistert in unserer Gesellschaft noch immer mittelalterliche Denkmuste herumr, so etwa, wer sex miteinander hat und Kinder in die Welt setzt soll gefälligst bestraft werden......., oder "ich will nicht für die Kinder anderer zahlen!", obgleich die kinderlosen von dem Einkommen der Kinder heutiger Eltern leben. Kinder geht alle was an!
Das ist der Grund warum die Freibeträge und das Kindergeld der Eltern mit Kindern hinten und vorne nicht reicht. Meines Erachtens ist das ganze Unterhaltsrecht überholungsbedürftig. Niemand der Kinder hat und Unterhalt zahlt sollte weniger zum Ausgeben haben wie der vergleichbare Kollege noch im Junggesellenstatus.
Wir brauchen eine Art Grundeinkommen das pro Familienmitglied und Haushalt gezahlt wird. Das Geld ist da, (siehe 480Mrd Bankenrettungsplan), nur der Wille und mittelalterliche Sanktionsmuster scheinen bei der Gesetzgebung im Wege zu sein.
Mit einem Grundeinkommen und der dadurch finanziellen Separation aus dem Unterhalts- und Beziehungs- Streitrecht würden so manche Konflikte zu Gunsten des Kindes verlaufen.
Darum geht es doch, oder? Häusliche Gewalt ist ein ganz anderes Thema.
Andreas
Geld können Deine Kinder nicht essen. Bei Kindern geht es um Zuwendung, Pflege und Erziehung. Auch der sogeannte "Unterhalt" ist ein Naturrecht der Kinder und insofern auch in Naturalleistung zu erbringen, nämlich in Form von Zuwendung, Pflege und Erziehung. Die Ersatzleistung ist der Barunterhalt.
Es geht also darum, mal wieder vom Geld als Ersatzleistung wegzukommen und die ursprüngliche Leistung wieder in den Focus zu rücken.
LG D e n n i s .
Ein Maskulist wird schnell von außen als solcher diffamiert, sofern dieser Mensch feministischen Grundthesen nicht folgt. Hierzu werden ode bekennen sich dann präventiv auch Frauen wie Astrid von Friesen und Monika Dittmer.
Es wäre lustig, wenn nicht so grob fahrlässig bis vorsätzlich und dem Zwck der Abwertung mit dem Begriff um sich geschmissen würde.
Bin ich ein Maskulist, weil mein Bestreben wider geschlechtsbezogener Diskriminierung gerichtet ist?
Im Gegensatz zum Feminismus, wirken sogenannte Maskulisten hin zugunsten von Gleichberechtigung, nicht zugunsten positiver Diskriminierung eines Geschlechts.
Und noch etwas unterscheidet sogenannte Maskulisten von Feministen: Sie heben Alleinerziehende (überwiegend Mütter) nicht auf einen Sockel, auf den die nicht gehören.
Sondern sind bestrebt beide Elternteile auf Augenhöhe und im Sinne derer Kinder zu konstruktiver und positiver Einvernehmlichkeit zu bewegen.
Auch aus dem Grunde setze ich mich aktiv im Väteraufbruch für Kinder e.V. für eine Gesellschaft des Miteinander ein, trotz und wider gravierender Ressentiments vonseiten aller möglichen Institutionen, wie z.B. Kirchen, Schulen, Ämtern, Ministerien, Medien.
Was die Hilfestellung ausgerenzter Väter betrifft, wenden Sie sich vertrauensvoll an eine Ortsgruppe des Väteraufbruch für Kinder e.V., auch in Ihrer Nähe und nehmen sie einmal an einem der Treffen teil (www.vafk.de).
Sie werden überrascht sein, wieviel Geld, Zeit und Nerven mancher Vater aufzubringen hat, um sein Kind letztlich doch über ein kinderpsychologisches Gutachten zu verlieren, in dem resigniert festgestellt wird, dass sein Kind durch die Mutter erfolgreich entfremdet wurde (PAS) und ein weiterer Kontakt dem Kindeswohl nur zusätzlich schaden würde. Und das Ganze mit freundlichem Gruß
Nehmen Sie sich die Zeit und laden Sie dann die Mitglieder der Vätergruppe (auch mit Zweitfrauen und Großeltern, väterlicherseits) auf einen Gegenbesuch ein.
Üben Sie das Miteinander, vielleicht lohnt es sich.
Liebe Grüße aus der Nordheide
Luise:
Schluß jetzt mit Deiner Lobbyarbeit, Dennis.
An mehreren Stellen, z.B. Freitag, Spiegelfechter, Telepolis, gibt es Beiträge von Frauen zum Thema Sorgerecht, die sich dafür aussprechen, die bisherige Regelung beizubehalten (bei Unverheirateten bekommt erstmal die Mutter das alleinige Sorgerecht). In Folge dessen ergießt sich eine Flut von Kommentaren, und was da an Hass und Häme, teilweise unterster Kategorie, rausgelassen wird, übertrifft alles. Feindbild Frau, die ihre Interessen vertritt. (Männliche Interessenvertretung hingegen ist selbstverständlich okay.) Und spätestens, wenn das Wort Feminismus fällt, begreift selbst der größte Dummkopf, hurra, jetzt gehts auf zum fröhlichen Steinigen.
Erstaunlich, wie eine bestimmte Sorte deutscher Mann kämpfen kann. Dumm nur, dass er so ungern gegen die Obrigkeit kämpft, sondern in altbewährter Manier in die Arena Familie einmarschiert. Und wenn er nicht mehr drin ist, in der Familie, tut er es halt von außen.
Aber es gibt ja noch ein paar Männer, die bei Frauen Sympathie und Freundschaft, wenn nicht sogar Liebe und sexuelle Gelüste hervorrufen! Zum Glück kenne ich ein paar davon. Muß dringend mal wieder ein paar Telefonate führen ...
so weit ich weiß habe ich mich weder präventiv noch zum Feminismus oder Maskulismus bekannt, jedoch zum "Menschismus" ;)(s. Interview mit MANNdat)
Es sollte doch egal sein welches Geschlechtsteil jemand vor sich herträgt, wenn es um die Rechte als Mensch und Bürger geht, oder?
auch wenn du von unserer Betätigung nicht überzeugt sein magst ist es nicht angemessen meinen durchaus ernstgemeinten Beitrag entsprechend platt versuchen zu entwerten.
Luise,
es gibt durchaus Probleme auf beiden Seiten, die mit der Bereitschaft zum Konsens lösbar sind.
Es macht daher keinen Sinn auf Standpunkten zu beharren, ohne sich ein Bild vom Gegenüber zu verschaffen. Dahingehend war mein Vorschlag zu verstehen, sich gegenseitig zu besuchen.
Es kommt auf den Versuch an.
Dass in der Diskussion jede Partei zunächst für sich spricht ist nicht verwerflich, denn es ist davon auszugehen, dass beide Seiten dies mit einigem Recht machen.
Was mir nur besonders sauer aufstößt, sind Artikel und Kommentare, die voll sind von Falschinformationen - hier wie auch im Märchenland telepolis. Und damit meine ich Birgit Gärtner wie auch Thomas Pany und Luise.
Mir ist bisher kein Ort bekannt, an dem sachlich und mit korrekten Daten gemeinsam eine Lösung diskutiert wird.
Und nach Luise´s letztem Beitrag scheint es mir, dass ich auch hier am falschen Ort gelandet bin. Denn der Hass, welcher der Gegenseite hier unterstellt wird, findet sich nun im gleichen Maß in Luise´s harschen Worten.
Mit freundlichen Grüßen
Die Arbeit der Väterlobby hat jetzt eine Gesetzesänderung mit auf den Weg gebracht. Ich bin gespannt, was sich daraus entwickeln wird. Aber dass Sie und Ihre Mitstreiter eine Basis für konstruktive Gespräche zwischen Vätern und Müttern erarbeiten, kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Und darauf kommt es doch letztendlich an.
was Sie sich nicht vorstellen können ist längst Realität und der - bitte vollständig lesen und verinnerlichen - Väteraufbruch für Kinder e.V. ist kein Lobbyverband für Väter, sondern ein Verein von Vätern initiiert.
Das Ziel lautet dann auch unter dem Vereinsnamen: Allen Kindern beide Eltern.
Dies ist kein Wischiwaschi-Text, sondern ein Ideal. Diesem Ideal fühle ich mich verpflichtet. Es geht also nicht um schwarz und weiß, Jin und Jang, sondern um das Farbspektrum dazwischen - unsere Kinder.
Hierfür setzen sich nicht allein Väter ein, sondern auch Großeltern und (zumeist) Zweitfrauen. Auch finden sich verstärkt entsorgte Frauen bei uns ein, denn Ausgrenzung ist ganz gewiss keine geschlechtsspezifische Einbahnstraße.
Zu den Zweitfrauen möchte ich noch etwas anmerken, weil auch denen oftmals ein heftiger Wind entgegenweht:
Diese haben häufig Kinder aus früheren Beziehungen, leben somit mit den organisierten Vätern in Patchwork-Partnerschaften und haben einfach ein anderes, nicht feindliches Vaterbild.
Ich weiß nicht wo die verfälschende Verkürzung "Väteraufbruch" ihren Ursprung hat, aber diese Verkürzung hat offenbar eine fatale Wirkung und generiert (bewusst?) ein Feindbild, das gar nicht real existiert.
Gute Nacht
Das ist so eine falsche Aussage. Nicht die sogenannte Väterlobby hat etwas auf den Weg gebracht und auch die Politik hätte ihren Hintern nicht freiwillig bewegt. Es waren zwei höchstrichterliche Urteile (Europ. Gerichtshof für Menschenrechte und das Bundesverfassungsgericht), die den Gesetzgeber wegen VäterDISKRIMINIERUNG verurteilt und dadurch eine Gesetzesinitiative erzwungen haben.
Und was die Aggressivität angeht: Was ich schon für Beiträge von Radikalfeministinnen im Internet gelesen haben! Auch da kann man nur den Kopf schütteln. Es gibt wie überall auch unter Feministinnen und den Maskulisten Radikale und Gemäßigte. Und ich bin der Meinung, dass man sich die Mühe machen sollte, dazwischen zu unterscheiden!
Im übrigen denke ich gerade darüber nach, ob diese rechtliche Stärkung der Väter vielleicht den Vorstellungen jüngerer Frauen entgegenkommt, insofern sie sich Entlastung von Mutterpflichten erhoffen. Bliebe die Frage, wie realistisch das ist. Ich bin da skeptisch.
Wenn du eine Väterlobby ausmachst, dann frage ich mich wo?
In Berlin oder Karlsruhe?
Zu welchen gesetzgeberischen Verfahren waren die mit welchen Personen eingebunden?
Ich erinnere mich an das Verfahren zum FGG-RG.
Hierzu gibt es - wie übrigens zu jedem Gesetzgebungsverfahren - Protokolle aus den Ausschusssitzungen und den dazu gehörigen Anhörungen.
Im Falle des FGG-RG, Familiengerichltiches Verfahren, habe ich zwar keinen Väterlobbyisten ausmachen können sehr wohl aber einige der Mütterlobby. Namentlich Frau Flügge, Frau Nothhafft, Herr Salgo.
Deutscher Bundestag
16. Wahlperiode
Rechtsausschuss
(6. Ausschuss)
Protokoll Nr. 88
Die Durchführung der Studie zur gemeinsamen elterlichen Sorge wurde dann auch vom BMJ an das DJI, nebst DIJuf und LMU vergeben.
Allesamt Institutionen die sich in der Vergangenheit dadurch auszeichneten Väter mit Kindern nicht über Gebühr in Zusammenhang zu setzen.
Ebenso hatte Frau Zypries als Bundesministerin dafür Sorge getragen, dass Vaterschaftstests kriminalisiert wurden und zu diesem Zweck einen simplen DNA-Vergleich in die Gendiagnostik gesteckt.
Väterlobby wird in all den Punkten wohl kaum erfolgreich gewesen sein. Auch jetzt nicht, denn die Handlungen des BVerfG sowie des BMJ waren durch die Entscheidung des EGMR erzwungen.
Ergänzend möchte ich auf einen von Horst Zaunegger ausgesprochenen Umstand bezüglich Renate Jäger aufmerkam machen, die als Richterin das Urteil aus 2003 mit unterzeichnete, sich mit ihrer Stimme am EGMR zunächst gegen das Urteil wendete um im Anschluss ihr Richteramt, wegen Befangenheit, aus freien Stücken abzugeben.
So kam es, dass zunächst die kleine Kammer mit 2:1 Stimmte.
Wäre dieses erste Urteil einstimmig ausgefallen, es hätte sich keine Kammer mit 7 Richtersitzen überhaupt mit dem Fall mehr befassen müssen.
Ich sag´s mal so: Es gibt keine Väterlobby, sehr wohl aber eine breite Mütterlobby.
Es ist viel einfacher alle Väter in einen Sack zu stecken und kräftig mit dem Knüppel drauf zu hauen - "es wird immer den richtigen treffen".
Die Väter, die nun als Lobby, zusammengefasst auf- und zugleich wieder abgewertet werden, sind bestenfalls themenbezogen organisiert, aber in bisher keinem mir bekannten Fall in Dezernaten, Ausschüssen oder politischen Veranstaltungen prägend präsent.
Mit freundlichem Gruß
Natürlich gibt es eine Väterlobby, die beständig und aggressiv versucht, Einfluss zu gewinnen. Dass sich das in der Gesetzgebung niederschlägt ist traurig. Ich frage mich, was eigentlich dahintersteckt? Jedenfalls nicht das Kindeswohl.
Bei Lobbyarbeit ist es völlig egal, ob die Lobbyisten in den entsprechenden Gremien sitzen. Der kluge Lobbyist bewegt sich völlig außerhalb der Gremien.
micha
der Abwertungsversuch über "beständig" und "aggressiv", mit der Zuordnung zur "Väterlobby" schlägt schon aus dem Grund fehl, weil Lobbyismus ohne Beständigkeit und Beharrlichkeit (besser!?) überhaupt nicht funktioniert.
Ohne zu wissen "was eigentlich dahintersteckt", kommst du zum Ergebnis, dass es das Kindeswohl(?) nicht sein könne.
Findest du das nicht selbst ein wenig mau?
Derart alleinstehend wirkt dein Fazit wie eine blindwütige Spaltung.
Im Anschluss an diese unbegründete Spaltung folgt dann auch konsequent die nicht fundierte freie Meinungsäußerung.
Wenn sich der kluge Lobbyist - wie von dir unterstellt - außerhalb der gesetzgeberischen Gremien bewegt, wie kann dieser dann auf wen politischen Einfluss nehmen?
Er ist nicht beteiligt. Weder als vortragender Experte, noch als fragender Politiker.
Man stelle sich eine Anhörung, gemäß dem von mir eingestellten Wortprotokoll vor, nach deren Verlauf die Gesetzgebung vollkommen und unerwartet in eine andere Richtung geht.
Es gibt Väter wie z.B. mich. Die machen neuerdings den Mund auf und das bei vielen sich bietenden Gelegenheiten.
Und das tolle hierbei ist: Sie haben eine Menge Zeit dafür.
Tatsächlich gibt es immer mehr Menschen, die sich die Erlebnisse der Väter anhören, bündeln, weiter verarbeiten und in die Öffentlichkeit tragen.
Meinst du vielleicht das mit Lobbyismus?
Oder bist du der Meinung, dass sich die Dinge so verhalten, wie sie sich verhalten, weil du es bist der sagt, dass sie sich so verhalten?
Vielleicht kann ja Luise irgendetwas Brauchbares aus deinem Beitrag ziehen?!
zitiert aus: "Lobbyismus. Die fünfte Gewalt" http://www.zeit.de/online/2006/10/lobbyismus?page=3
Die von mir dargelegten Fakten zählen nicht, auch nicht, wenn Frau Nothhafft (FGG-RG) zwei Türen neben Frau Burschel (GSR) (beide DJI) sitzt.
Aber um die Mütterlobby, die es nachweisbar gibt, geht es in diesem Strang des Blogs offensichtlich nicht, sondern um den Nachweis, dass eine Väterlobby existiert, weil Micha dies behauptet und Luise dies mit einem allgemeingültigen Zitat belegt.
Es ist schon wirklich krass, was allein Glaube so alles bewegt.
Micha, meldest du dich auch nochmal zu den übrigen Punkten?
Gute Nacht
warum darf der Ralf Werbung machen für den Väteraufbruch und ich nicht für den Düsseldorfer Kreis? Wenn Du Lobbyarbeit zensierst dann bitte konsequent oder gar nicht.
Die Maskulisten selbst gehen wohl davon aus, dass die Männer das diskriminierte Geschlecht sind, anstatt die Frauen, und dass sie deswegen für Gleichberechtigung kämpfen müssen, anstatt die Feministinnen. So etwa?
dem Begriff nach wäre ein Maskulist der Konterpart der Feministin, so wie ein Mann eben maskulin und die Frau feminin ist.
Jedoch, wenn man politisch aktive Maskulisten fragt wird schnell deutlich, dass es denen nicht um die Wiedererweckung des Patriarchats geht, sondern um konkret benannte Benachteiligungen von Jungen und Männern.
In den Antworten von Luise und mir steckt dann auch genau hier der entscheidende Unterschied.
Luise meint nämlich zu wissen, dass Frauen in allen Lebenslagen und zu allen Zeiten per Geschlecht benachteiligt waren und sind ("dass die Männer das diskriminierte Geschlecht sind, anstatt die Frauen").
Tatsache ist aber, dass Männer, die sich nicht zum Feminismus bekennen, häufig und mit der Absicht der Diskreditierung mit Maskulist angesprochen werden.
Es verhält sich mit dem Begriff "Maskulist" demnach exakt wie mit dem Begriff "Väteraufbruch": Unzutreffend, unvollständig, abwertend und somit als Gegenüber auf Augenhöhe nicht akzeptiert.
ich schätze Ihre Beiträge sehr und gebe Ihnen in vielen Punkten recht. Aber ich teile nicht Ihre Meinung, dass es alleine an dem Faktor Geld liegt. Ich kenne, viele Kinderschicksale, reich wie arm, in denen die Kinder nicht Kind sein konnten, die einen wohlstandsverwahrlost, die anderen bedrückt durch die ständige Sorge um die finanziellen Mittel ihrer Eltern.
Geld ist ein wichtiger Punkt im Leben - unbestritten, aber eben auch nicht alles.
Gäbe es in unserer Gesellschaft wirklich Gleichberechtigung bräuchten wir nicht mehr einzuteilen, nicht in die Kategorie männlich/weiblich, arm/reich, jung/alt.. etc.
Man würde sich in seinem Menschsein respektieren. Solange man in Spaltung denkt, sind wir nicht in der Kategorie Gleichberechtigung angekommen. Zum Wohle des Kindes heißt eben, zum Bestmöglichen. Ein Leben ohne Gewalt sei es von der Mutter sei es von dem Vater, Kinder sind nicht der Besitz ihrer Eltern, sondern eigenständige Menschen. Deshalb sollten sie nicht zum Gegenstand von Gezänkt werden und vor allen nicht dazu missbraucht werden, gegen den Vater oder die Mutter in irgendeiner Form als Stellvertretung zu fungieren. Deshalb erübrigt sich die Diskussion wer denn besser ist.
Das Opfer jeglicher elterlicher Auseinandersetzung ist letzlich immer das Kind.
Ich habe mich zwischendurch ziemlich über den unversöhnlichen bis hin zum bösartigen Ton der Kommentare in anderen Blogs aufgeregt und schließlich selbst gemerkt, wie schnell man sich in falschen Denkmustern verfängt. Insofern bin ich froh, wenn hier konstruktive Beiträge ankommen.
Ich bin eigentlich eher unbedacht in das Thema reingeplumpst, insofern ich persönlich nie das geringste Problem um das Sorgerecht mit dem Vater meines Sohnes hatte. Nach einer kurzen schwierigen Trennungsphase haben wir uns einfach weiterhin gemeinsam um unser Kind gekümmert. Motiviert durch elterliche Verantworung und Liebe zu unserem Kind. Wenn beide mitmachen, ist das gar nicht so schwer.
Wenn einer gegensteuert, sieht es natürlich gleich wesentlich anders aus.
Mit dem Thema finanzielle Sicherheit wollte ich auf das weite Feld der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen hinführen. Dazu paßt auch die Gleichberechtigung, wenn wir sie denn hätten. Doch dann bleibt natürlich einiges, was die Leute schon selber machen müssen.
Heute vormittag saß ich mit einer Nachbarin zusammen und wir überlegten gemeinsam zum "Kindeswohl". Als erstes einigten wir uns darüber, dass das Kindeswohl nichts Einförmiges ist, was in eine Schublade paßt. Ich glaube, wenn man das Kindeswohl ehrlich und ernst gemeint in den Mittelpunkt stellt kann man die Debatte weiterentwickeln. Dann müssen sich auch alle Erwachsenen der Verantwortung stellen, die Elternschaft mit sich bringt. - Dann dürften auch rechtliche Frage rund um das Sorgerecht keine wesentliche Rolle mehr spielen. Aber gerade eine Rechtsfrage löste ja die aktuelle Debatte aus. Also ich bin gespannt, wie sich das alles weiterentwickeln wird.
das ist das entscheidende, wenn beide mitmachen.
Meist sind in einer Trennungsauseinandersetzungen soviele Verletzungsgründe seitens der Erwachsenen vorhanden, dass das Kindeswohl vollkommen außer Acht gerät. Das Kind wird hin und hergerissen, und diese Narben trägt es sein Leben lang fort. Ich wiederhole nochmal, Kinder sind kein Besitz, sondern eigenständige Wesen. Damit sie nicht zum Spielball von Interessen werden, sollten sie in den Auseinandersetzungen außen vor bleiben. Das allerdings könnte man in vielen "intakten" Familien auch verlangen. Denn die Kindheit gibt es leider nur einmal im Leben. Gehen wir davon aus, dass sie im Idealfall unbeschwert sein sollte, ist es eine unglaublich kurze Zeit, in der man zwar auf das sogenannte Erwachsenenalter vorbereitet wird, letztendlich aber immer seinen Weg selber finden muss und auch sollte. Nur aus starken Kindern werden starke und autonome Mitglieder der Gesellschaft. Aus "Streiterfamilien" kommen eher Menschen, die sich ein Leben lang mit ihren Erfahrungen plagen müssen. Es müssen keine Problemkinder werden, aber die Kinderseele ist letztlich verletzt und unerledigte Erfahrungen suchen Vervollständigung, damit ist man meist schon in der Wiederholungsfalle.
Ich wäre froh, wenn sich mit dem Urteil eine Situation ergäbe, die Kinder es erlaubten vorurteilsfrei sich mit beiden Eltern zu beschäftigen. Wir werden es sehen, wie die Entwicklung voranschreitet.
Leider haben die Diskussionen in verschiedenen Blogs sich derart gestaltet, dass es in der Auseinandersetzung immer nur zwischen der Ideologie männlich- weiblich hin und her pendelte. Der Blickwinkel der Kinder (aus der Sicht eines Kindes) habe ich vermisst. Wenn aus dem guten Vater plötzlich ein (überspitzt gesagt) ein Monster wird. Schon hier ist ein Kind überfordert. Umgekehrt genauso (Mutter). An manchen Tagen würde ich mich freuen, könnten Kinder einfach Kinder sein. Ohne die Anforderungen und Erwartungen der Erwachsenenwelt. Leider ist es aber so, dass viele Eltern sich noch heute in ihren Kindern verwirklicht sehen wollen.
In diesem Sinne beste Grüße
Ob meine Ex-Gattin Alleinerziehende werden wollte oder nicht, kann ich beim besten Willen nicht beurteilen. Was ich jedoch beurteilen kann, dass die Trennung nicht aus heiterem Himmel über uns herein brach.
Du hattest hierzu - wie ich finde, sehr schön - den Anspruch beschrieben, "Mutterschaft und Beruf" unter einen Hut bekommen zu wollen.
Die Rolle des empathischen Vaters stellst du in diesem Zusammenhang in den Vordergrund.
Wenn ich das richtig interpretiere, hats du ein konkretes Bild von einem Mann als Partner und Vater.
Die Frage, die sich hier zwangsläufig anschließt: Welchen Raum genehmigst du dem Partner und Vater als gleichberechtigtes Individuum neben dir?
Welche Quoten und Qualitäten von Arbeit, Einkommen, Grundvermögen, Zeit für die Partnerin, Zeit für das Kind sowie Empathie müssen neben Aussehen, gesellschaftlichem Status und Toleranz gegenüber deinen Bedrüfnissen vorhandem sein, um neben dir bestehen zu können?
Ich denke, dass eines der Hauptprobleme, von noch immer viel zu vielen Frauen, eine vollkommen überfrachtete Anspruchshaltung gegenüber Männern ist.
Aus meiner heutigen Sicht scheiterte unserer Beziehung an dem was ich nicht mehr leisten konnte und wollte.
Ich fand mich eines guten Tages vor der Wahl: Alles hinschmeißen oder mit nicht einmal 50 Lebensjahren ins Gras beißen.
Heute schreibe ich dir! ;-)
Was folgte, war ein solides Gerüst aus Anschuldigungen und Lügen, das schlicht nicht mehr rückbaubar ist, weil dies mit dem Verlust der Glaubwürdigkeit verbunden wäre.
Ich bin nicht der Meinung, dass es mehr Fremdbetreuungsplätze braucht oder zwei 2/3 Jobs der Eltern, die dann in der Summe das Versorgermodell + ergeben.
Ich bin der Meinung, dass es Menschen braucht, die sich auf Augenhöhe begegnen.
Und hierzu gehören zunächst jede Form von Diskriminierung beseitigt sowie die Einmischung des Staates und polarisierender Interessengruppen, in den familiären Bereich, deutlich zurückgefahren.
Mit freundlichem Gruß
...
will sagen,- gleiche Augenhöhe, gegenseitiger Respekt, dem anderen ein gewisses Maß an Autonomie zugestehen, - so gehts sicherlich in die richtige Richtung. Auch auf die Kinder dürfte das sehr positiv wirken. Und gut geratene Kinder, das ist es doch, was wir alle wollen.
Genau, das wollen wir vorgeblich alle, nur leider viele für sich allein!
(...) jedoch mindestens akademisch wird die Debatte dann auch bisher geführt.
Da kommen weder Nageldesignerinnen noch Gerüstbauer mit - und das sollten die. Ebenso, wie du und ich.
Zudem, diejenigen, die in dieser Debatte ebenfalls vollkommen ausgeblendet werden: Menschen mit Migrationshintergrund.
Ja, da durchströmt einen das berühmte Wechselbad der Gefühle, nicht wahr?
Mehr noch als bei Gerüstbauer und Nageldesignerin, deren Familieneinkommen mal gerade ausreicht ein Kind mit Kinderzuschuss durchzubringen und die dennoch meist mit mehr als diesem einen Kind daherkommen.
Und wenn wir dann noch auf die Beratungs- oder Lobbyschiene kommen, stellt sich mir wein Bild des Grauens.
Ich habe im vergangenen Jahr einen Vater mit Migrationshintergrund in einer Vätergruppe angetroffen - vom Gericht geschickt!
Aus freien Stücken kommt nämlich kaum einer - und wenn, dann dürfte es sich um einen bereits vollständig integrierten handeln, von denen es offenbar noch nicht all zuviele gibt.
Und wo geht der andere hin?
Zum Jugendamt.
Warst du einmal als Mäuschen dabei, wenn ein Vater sich vertrauensvoll an ein Jugenamt wendet?
Und jetzt sind wir beim Punkt der Einmischung von außen und der Augenhöhe (hier: Waffengleichheit).
Gute Nacht
Mit dem Verlauf der Diskussion in verscheidenen Foren, auch in diesem, ist mir, lesend, manch Licht aufgegangen. Dabei muss ich sagen, dass ich bislang nur Beobachter war, und bei folgenden Diskussionen vermutlich bleiben werde.
Luise hat sehr gut beschrieben, was ich las:" Ich habe mich zwischendurch ziemlich über den unversöhnlichen bis hin zum bösartigen Ton der Kommentare in anderen Blogs aufgeregt und schließlich selbst gemerkt, wie schnell man sich in falschen Denkmustern verfängt."
Luise, besonnen wie immer, hat es gefühlstechnisch schnell bemerkt.*respekt* Ich habe es aus der Distanz an den Kommentaren sehr gut beobachten können. Es kommt mir vor wie ein überdimensionierter medialer Rosenkrieg. Man zerredet das ganze Thema, ergeht sich in Haarspaltereien, reagiert seinen Frust ab, beleidigt sich gegenseitig, wird immer extermer. Dabei vergisst man was der Stein des Anstosses bzw. das Thema überhaupt war. Man erfindet und verwendet hanebüchene Begrifflichkeiten wie mysogenie, maskulist etcetc und versucht dadurch im „Streit“ intellektuell und überlegen zu wirken. Das traurige daran ist, dass diese pseudointellektuellen, theoretischen Begriffe mit dem echten Leben nichts zu tun haben.
"Da kommen weder Nageldesignerinnen noch Gerüstbauer mit - und das sollten die. Ebenso, wie du und ich.
Zudem, diejenigen, die in dieser Debatte ebenfalls vollkommen ausgeblendet werden: Menschen mit Migrationshintergrund."
*meld*, wieso "sollte" ich?
Wieso sollte man zum Kuckuck wissen was zB „Misogenie“ ist? Bislang habe ich ohne den Begriff sehr gut leben können
Wozu sollten Menschen überhaupt diesen Diskussionen und Debatten folgen, mitmachen und sich aufreiben, ausser das Ihnen das Beziehungsleben übel mitgespielt hat? Damit man sich in Rage Diskutiert, extremer, wütender wird und pauschal urteilt. Übrigens, dieses Herabblicken auf den vermeintlich intellektuell unterentwickelten Gerüstbauer und die Nageldesignerin, die der Diskussion nicht folgen können, hat doch etwas mit Selbstüberschätzung zu tun. Diese Leute wollen sich vielleicht nicht in solchen Diskussionen ergehen und Leben ihr Leben. Bewusst oder unbewusst. Solche Menschen nennt man auch manchmal „Lebensecht“. Für Manche hat es eben kein Sinn Frustrationen in dieser Weise auszuleben. Wozu? Um sich ein Feinbild zu schaffen, welches bislang nicht vorhanden war. Was hat das für einen Sinn? Das man sich nur noch unversöhnlich gegenübersteht. Also, wieso sollte sich das ein Mensch antun? Ich und meine Freundin können der Diskussion rein garnichts abgewinnen, ausser das man manchmal lacht und das man sich erschreckt wie Menschen miteinander umgehen. Zuerst dachte meine Freundin ein Maskulist ist ein Mann der nur masturbiert. Ich habe mir die Wortstämme aus Obelisk und Masturbation gereimt ... und kam auf kein Ergebnis.
Nun erfinde ich einen neuen Begriff, „Femalist“, dass ist ein Mann, der sich dafür einsetzt, dass Männer gebären dürfen.
Ich hätte mit meinem Artikel hierher kommen sollen und ihn nicht beim Spiegelfechter aus dem Fenster werfen.
Zum Thema: Die wünschenswerte finanzielle Sicherheit für Eltern. Das halte ich - leider - für zu weit weg. In Anbetracht der aktuellen Transferausbeutung von Familien (Kosten werden auf die Eltern verteilt, Nutzen vergesellschaftet) muß der erste Schritt die Forderung nach Ausgleich sein, also die Einforderung nach mehr Eigenverantwortung bei Kinderlosen. Es kann nicht sein, dass Eltern neben der sozialen Verantwortung auch noch die generative allein tragen: Kinder sind ein Armutsrisiko, so ist das. Aber: Keine Kinder zu haben, ist ein geldwerter Vorteil und ein echter Profit. Würde der Vorteil Kinderlosigkeit keiner sein, wäre das Armutsrisiko leichter zu beheben.
Kurzum: Wir werden nicht umhin kommen, die Kinderlosen mehr zu belasten. Das lohnt sich, denn Deutschland hat die meisten Kinderlosen weltweit und die reichsten.
Das ist das eine große Feld, das es zu beackern gilt. Wie wahr. Deutschland leistet sich immer noch das Ehegatten-Splitting, zum Beispiel, das ausschließlich die Alleinverdienerehe, auch kinderlose(!) fördert. Und Eltern geben ihr "Taschengeld" für ihre Kinder aus, während Kinderlose ins Segelboot investieren, wie ich an anderer Stelle mal sagte. Ich finde, wir sollten da dran bleiben.
Bei dem anderen Feld, wo es um die vielen Schwierigkeiten geht, die entstehen, wenn Eltern sich trennen, bzw. nie zusammen lebten, können wir auf unserer Ebene bestimmte Aspekte sinnvoll diskutieren, aber eben nicht alle. Deshalb habe ich das Thema der Finanzen eingeführt, auf den ich einen Teil der Probleme zurückführe. Ich bin der festen Überzeugung, dass man mit den verschiedenen Maßnahmen, die man zu einer gerechteren Steuerung der finanziellen Mittel einsetzen kann, Eltern sehr stark entlasten kann. Und das würde auch Trennungsprobleme entschärfen. Und den Rest würde ich unbedingt aufs "Kindeswohl" focussieren. Ist übrigens ein ganz eigenes, drittes Feld, wenn ich bei meiner Einteilung mal bleibe.
Die aktuelle Änderung des Sorgerechts, mag einen Teil der Probleme berühren (wobei meine Zweifel diesbezüglich gerade wieder anwachsen), aber beileibe nicht viele lösen.
Viele Grüße von Luise
:-)
Es wird sich viel entspannen, wenn sich die gröbsten Ungerechtigkeiten auflösen lassen. Nur fürchte ich, ist an Entspannung nur wenigen gelegen. Das macht das Anliegen nicht unmöglich, aber schwierig. Im wiedervereinigten Deutschland ist es aber nun (noch) besonders schwer, als Frau überhaupt gehört zu werden, bzw. sprechen zu dürfen. Und mit eben jenem Anliegen, zum Beispiel: Eltern zu ent- und Kinderlose zu belasten, denn gerade in Politik und Medien ist der Anteil der Kinderlosen besonders hoch und ich befürchte, deren Interesse, die eigenen Vorteil zu beschneiden oder gar Ungerechtigkeiten abzuschaffen, deren Nutznießer sie sind, ist nicht übermäßig ausgebildet.
Es gibt ja bisher kaum *Raum*, um überhaupt darüber zu diskutieren, sich zu finden, um gemeinsam etwas entwickeln zu können, weil jede "offene" Diskussion mit ein paar Tricks kaputt gemacht werden kann. Wenn das hier anders ist, ist das bereits ein begrüßenswerter Vorteil und Basis für mehr.
Liebe Grüße
Isi
Es ist immer wieder leicht, alle in einen Sack zu stecken. Wenn in unserer Gesellschaft Gleichberechtigung herrschen würde, dann würde man nicht jene Frauen an den Pranger stellen, die durch welche Gründe auch immer keine Kinder in die Welt setzen.
Und dennoch gibt es zahlreiche Frauen, die in manchen Dingen besser mit Kinder umgehen können, obwohl sie nicht selber Leben geboren haben. Wieviele kinderlose Erzieherinnen gibt es eigentlich? Wieviele verwaiste Eltern gibt es, die per Statistik ebenso zu Kinderlosen zählen? Natürlich wird irgendwann das Ehegattensplitting für diese Ehepaare wegfallen, denn diese Gruppe ist klein und nicht so mächtig, wie andere (z. B. aktuell unsere Atomlobby), wenn man Familien wirklich unterstützen wollte, dann gäbe es eine Menge, die man/frau - wäre es wirklich gewollt - einführen könnte. Verminderte Mehrwertsteuer auf Kinderklamotten, Kindernahrung etc. Freie Benutzung von Bahn und Bus wie es früher einmal war ohne Kilometerbegrenzung, freie Lehrmittel (gab es in den 70er Jahren zum Beispiel) etc. Also die Diskussionen in anderen Blogs waren teilweise schon über der Grenze des Erträglichen, aber in der Argumentationskette gegen kinderlose Frauen, fehlt mir ein bisschen eine übergreifende Frauensolidarität. Ich kenne viele Frauen, die zwar nicht Mutter aber z. B. engagierte Tanten sind, die diese Familien unterstützen wo sie nur können, Zeit und eben auch Geld geben, damit es den Kindern ihrer Schwestern, Schwägerinnen gut geht. Die vollkommen selbstverständlich einspringen und dabei für die Kinder eine helfende Hand sind.
Und es ist trotz der starken Familien nicht so, dass Deutschland ein kinderfreundliches Land wäre. Statt teure Prestigeobjekte wie Stuttgart 21 und viele andere zu bauen, sollten diese unnötigen finanziellen Mittel in die Förderung und Betreuung der Kinder fließen, dann bräuchte man nicht eine Gruppe der Bevölkerung gegen die andere aufhetzen.
Und ein Armutsrisiko besteht in unserer heutigen Gesellschaft fast für jeden. Wie ist denn die Perspektive für heutige Jobanfängerinnen mit befristeten Verträgen, da überlegt aber jede dreimal, ob sie das Risiko Familie überhaupt eingehen möchte, wenn sie nicht mal weiß, was in einem Jahr ist.
Eltern wären per se einmal entlastet, hätten sie zumindest eine finanzielle Sicherheit durch Arbeitsverträge, die langfristig sind, die sicher sind, aber in einer Gesellschaft, in der Flexibilität zum Allheilmittel geworden ist und reihenweise Familienmüter und Familienväter mit einem Federstrich vor die Betriebstür gekehrt werden, die dann mühevoll oder gar nichts Neues für das Familieneinkommen finden, da sinkt natürlich die Perspektive Familie gegen null. Zu vielen Trennungsdramen gehört eben auch, dass Papa oder Mama weite Stecken in Kauf nehmen müssen, um einen Job nachzugehen, und die Familie sich deshalb auseinander lebt.
hier ging es doch nur um den einen Punkt: Geld. Und nicht darum, dass Kinderlose angeprangert werden. Wir können, was die Einkommensbesteuerung anbelangt, doch sicher den Konsens herstellen, dass das Ehegattensplitting abgeschafft gehört, und stattdessen hohe Freibeträge für Kinder eingeführt werden sollten. Gerne würde ich übrigens die Ausgaben eine Tante, die Nichten und Neffen unterstützt, steuerlich absetzbar machen, oder sie anderweitig würdigen. -
Ansonsten aber volle Zustimmung!
für den Fall weiterer Anhebungen des Kinderfreibetrages schlage ich vor, die Kopplung des Kindesunterhaltes hieran (gemäß § 1612a BGB) zu überdenken.
Es war ja bereits im Gespräch den Kinderfreibetrag ein weiteres Mal auf insgesamt 8004€ anzuheben.
Der Kindesunterhalt leitet sich ab, aus dem Teilbetrag des Freibetrages den man sächliches Existenzminimum (derzeit 2184€) nennt. Dieser wird verdoppelt und durch 12 geteilt, was dem Mindestunterhalt (100%) entspricht.
Die letzte Anhebung führte zu einer Steigerung der Kindesunterhalte um ca.13%.
Das war unverhältnismäßig.
Eine erneute Anhebung in entsprechender Höhe würde weitere ca. 15% bedeuten.
Die Folge wäre weitere Treibjagd gegen männliche "Unterhaltsdrückeberger", als schlechte Menschen.
Ich denke und hoffe, dass dies nicht die Folge deiner Anregung sein soll?!
Wie Isi gut beschreibt: die Dinge sind überhaupt nicht mehr im Lot. Viele Gesetze passen nicht mehr zu heutigen Lebensverhältnissen - und haben auch schon früher nicht gepaßt. Und gerade Eltern und Kinder plagen sich durch ein Dickicht von sehr schlecht geregelten Bedingungen und reiben sich dabei auf.
Wenn wir schlau sind, fangen wir an, an einem Strang zu ziehen.
es geht nur um einen Lastenausgleich, nicht darum jemandem seinen Lebensentwurf vorzuwerfen. Natürlich haben auch Frauen ein Recht darauf keine Kinder zu kriegen, ebenso wie Männer. Nur ist unser Sozialsystem darauf aufgebaut, dass sich die Alten und Jungen insoweit die Waage halten, als dass die Jungen (müssen so statistisch 2 sein) einen Senior solidarisch versorgen. Hier kann man das System ändern, ohne den Leuten Vorwürfe zu machen, wenn es droht, ungrecht zu werden, weil es zBsp. zuviel Alte und zu wenig Junge gibt. Wenn das so ist, also der gerechte Ausgleich zwischen den Generationen nicht mehr vollzogen werden kann, kommt es zur sogenannten Transferausbeutung von Familien. Denn die Kosten für die Kindererziehung und den zeitaufwand etc. tragen sie allein, aber der Nutzen aus der Betriebsamkeit der heranwachsenden Generation (neue Einzahler, Arbeitskräfte etc) wird vergesellschaftet. Das ist kein Vorwurf, sondern ist einfach so. Die vergesellscahftung des Nutzens läßt sich nicht ändern und das will auch niemand, aber die Kosten für die versorgung der neuen Generationen ließen sich eben auch auf mehrere Schultern verteilen, als damit vor allem die Eltern zu überfordern. Ich weiß, es oft, dass Eltern und vor allem Alleinerziehende in Sozialleistungen schwimmen würden, aber das ist so nicht korrekt, sondern eher Wunsch als Realtität.
Auf wikipedia ist das anschaulich beschrieben:
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Im Zusammenhang mit dem Fall Rosa Rees prägte das Bundesverfassungsgericht in seinem „Trümmerfrauen-Urteil“ vom 7. Juli 1992 den Begriff „Transfer-Ausbeutung“. Rosa Rees hatte nach dem Zweiten Weltkrieg neun Kinder großgezogen und erhielt dafür 1986 monatlich 260 DM an Altersrente. Ihre neun Kinder zahlten gleichzeitig zusammen über 8.000 DM pro Monat an die Rentenversicherung. Den Grund für diese Diskrepanz erklärt Jürgen Borchert folgendermaßen: „So benachteiligt das Rentensystem vor allem kinderreiche Mütter mit entsprechend kurzen Erwerbsbiografien, denn sie erhalten besonders geringe Renten.“ Ähnliche Effekte gibt es auch in anderen Sparten der Sozialversicherung, und zwar in der Pflegeversicherung und selbst in der Krankenversicherung. „Weil nämlich die Gesundheitskosten eines Rentners vom Eintritt in den Ruhestand bis zum Tode schon heute statistisch rund das Achtfache der Kosten eines Kindes von der Geburt bis zum 20. Lebensjahr betragen, findet trotz der ‚Familienhilfe‘ (das heißt der so genannten beitragsfreien Mitversicherung), ganz entgegen der öffentlichen Meinung, schließlich auch in der Gesetzlichen Krankenversicherung eine ‚Transferausbeutung der Familien‘ statt.“, so Borchert.
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Es soll niemand für seinen Lebenslauf verurteilt werden, aber Deutschland hat die meisten Kinderlosen weltweit und einen Generationenvertrag, der so nicht einlösbar wird. Darunter leiden dann alle, Familien wie Kinderlose. Das ist aber ein politisch (!) und gesamtgesellschaftlich lösbares Problem und von der Entscheidung, ob man selbst Kinder haben will oder nicht unabhängig und so soll es auf bleiben. Jeder soll sich selbst entscheiden dürfen, ob er Kinder haben will oder nicht, aber das System muß darum umgestellt werden, damit man sich eben auch frei entscheiden kann, ohne einen Nachteil aushalten zu müssen. Bisher tragen vorallem die Familien die lasten für alle, aber sie profitieren auch davon, aber mit der nächsten Generation wird es schon eng.
Und ja, ich weiß, dass regelmäßig versucht wird, die Mütter gegen die Nichtmütter aufzuhetzen, aber das muß uns egal sein, weil es nicht um die individuellen Entscheidungen geht, sondern um Strukturmerkmale unseres Sozialstaates: Kann der zukünftig noch leisten, was er verspricht?
Ich befürchte, er kann es nicht - er wird den heutigen Lebensentwürfen nicht mehr gerecht. Es wird damit gerechnet, dass alle viele Kinder kriegen, aber das muß und wird nicht geschehen, also muß die Finanzierung umgebaut werden: Sozialabgaben von Firmengewinnen einzufordern, wäre eine Lösung, die mal alle nicht belastet. Und das Kindergeld muß wirklich eine Sozialleistung werden. Das Ehegattensplitting finde ich auch überflüssig und die kostenfreie Mitversicherung erwerbsloser Ehefrauen, dazu kann deren Einkommen aus dem ihres Mannes versteuert werden...und ...und ...und.
Nur mal so ein paar Ideen.
Liebe Grüße
Isi
MfG
Isi
Im Kern dreht sich die gesamte öffentlich geführte Debatte sowie die politischen Aussagen einzeler Befürworter um die Definition des im Grundgesetz, Artikel 6, stehenden Begriffes "Familie", im Zusammenang mit der Zuordnung von Aufgaben und Geldflüssen.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Weil aber hiervon abhängt wer welche Aufgaben in welchem Fall zu übernehmen hat, gehen die Meinungen eben weit auseinander und berührenmittlerweile andere Artikel des Grundgesetzes, wie z.B. Artikel 3.
Mir geht es nicht um Schuldzuweisungen an die Gegenseite in Person, sondern um diejenigen, die sich als Dritte wirtschaftliche und ideologische Vorteile von ihren Einmischungen versprechen.
Bei den geführten Diskussionen geht es um geschlechtsbezogene Zuweisungen von Rollen und somit Tranferleistungen innnerhalb der Gesellschaft.
Wer davon nichts wissen will, darf sich über die Folgen nicht beschweren und macht es sich nicht nur zu einfach, sondern wird an einem ganz klar definierten Punkt in seinem Leben bitter erfahren, in welcher Weise er/sie selbst davon betroffen ist.
Aus gerade aber dem Grund wäre es mit lieb, würden sich auch die von mir als Arbeiter symbolisierten Menschen beteiligen können, gerade weil ich diese als Säule der Gesellschaft verstehe.
Hierzu bedarf es einer allgemein verständlichen Sprache.
Es handelt sich hier um einen "überdimensionierten medialen Rosenkrieg". Richtig.
Es geht insbesondere um die Frage wem die Kinder denn "zugeschlagen" werden und wer dann von außen zuzusehen, aber zu bezahlen hat.
Wenn es deiner Meinung entspricht, dass Mütter generell besser geeignet sind, Kinder zu betreuen und Väter besser geeignet sind das für die Btereuung der Kinder benötigte Geld zu beschaffen, ist ja für dich die Sache klar und es sollte dann dir überlassen bleiben dies entsprechend individuell zu leben.
Aber ebendiese pauschalen persönlichen Zuordnungen sind schlicht nicht angebracht.
Für mich z.B. stellt sich der Begriff Familie nicht ganz so einfach dar.
Ich würde gerne mehr Betreuung übernehmen, darf und kann dies aber aufgrund von geschaffenen Tatsachen und Rechtspraxis nicht.
Ich weigere mich anzuerkennen, dass Frauen, insbesondere als alleinige "Besitzerinnen" von Kindern, pauschal besser dem unvollständig definierten Begriff des Kindeswohles dienlich sind als beide Elternteile.
Diese pauschale Zusage an die Mütter steht, nach den Urteilen aus dem Jahr 2003, auch nach dem aktuellen Urteil des BVefG aus 2010 zur Debatte.
Was dich nicht interessiert, wirkt sich nachhaltig auf die demografische Entwicklung in Deutschland aus.
Was wiederum das nach sich zieht, kannst du weiter unten verfolgen (Transferleistungen: Kinderlose vs. "Familie", arm vs. reich, alt vs. jung, männlich vs. weiblich, gynander vs. androgyn, Arbeitgeber vs. Arbeitnehmer usw.).
Die Gesellschaft wird zerschlagen.
Verbindende und versönliche Ansätze in entsprechenden Initiativen finde ich bisher kaum und wenn, dann werden diese postwendend von Andersdenkenden abgewertet und in eine möglichst finstere (rechte) Ecke verbannt.
das hast du sehr klar erkannt und beschrieben. Die Lösung ist in der Tat finanzielle Sicherheit für Eltern (und damit für Kinder), insgesamt reduzierte Arbeitszeiten (für alle Geschlechter) - damit bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern, sowie bestmögliche Betreuungseinrichtungen.
Ich finde es ebenfalls schade, dass von alleinerziehenden Männern in dieser Debatte bisher so gar nichts zu hören war. Nur von denen, die von der Kindesmutter irgendwie böswillig vom Kind ferngehalten werden. Die sind sehr laut. Ob sie noch so laut wären, wenn sie selbst nicht nur Sorgerecht sondern Sorgepflicht und damit das Kind "am Hals" hätten? Ich glaube es nicht - das Schweigen dieser Gruppe ist vielsagend.
Erklärt bestimmt einiges, wenn auch bei weitem nicht alles.
Piratenweib - schönen Gruß an Dich. L.