Die deutschen Arbeiten sich arm
Der Aufschwung nimmt kein Ende. Das Bundesamt für Lügen und Statistik meldet die Zunahme der Erwerbstätigen im 2. Quartal 2010, schweigt sich aber gleichzeitig fein darüber aus, was das für Arbeit ist. Erwerbstätig sein, ohne davon leben zu können ist eben keine Erwerbstätigkeit sondern Beschäftigungstherapie und Subvention des Kapitals.
In verarbeitenden Gewerbe, einem wichtigen Konjunkturanzeiger ging im Juni die Beschäftigung um 2,7 Prozent zurück. Im Tourismus stieg saisonbedingt die Zahl der Beschäftigten. Witzigerweise nahm die Zahl der Arbeitsstunden im verarbeitenden Gewerbe aber auch anderswo im Juni zu. Dies lässt sich nicht damit begründen, das der Juni im Gegensatz zum Vergleichsmonat einen Arbeitstag mehr aufweist. Es liegt daran, dass die Menschen in Arbeit immer länger arbeiten müssen.
Bereinigt zeigen die Arbeitszeiten fast überall, dass Mehrarbeit die Lohnerhöhungen praktisch aufgefressen hat. Besonders schlimm dran, sind die Arbeitnehmer in den Sklavenbuden die sich vornehm Zeitarbeitsfirmen nennen, aber nichts anderes als reine Ausbeutung sind. Selbst Marcus Schulz von der niederländischen USG People Group - zuletzt die Nummer sechs auf dem deutschen Sklavenmarkt - muss zugeben, das die Ausbeutung in der Zeitarbeit immer schlimmer wird.
Der Menschenverächter Wolfgang Clement hatte sich ja vehement dafür eingesetzt einen breiten Anteil an Sklavenarbeitern zu schaffen, damit sein Lebensabend vergoldet wird, was ihm auch hervorragend gelungen ist. Firmen wie Dussman danken ihm ja heute noch dafür.
Die gesamte Zeitarbeitsbranche ist nichts anderes als Sklavenhandel und müsste wenn es mit rechten Dingen zuging verboten werden. Statt dessen hat die Bundesagentur für Arbeit gerade mal 25 Prüfer im Einsatz. Aber das ist ja wohl so gewollt. Der Betrug an den arbeitenden Menschen gehört zum System.
Von gleicher Bezahlung bei Stamm- und Sklavenbelegschaft zu sprechen ist nichts anderes als purer Hohn. Sie kommt bestenfalls in Ausnahmefällen vor. Die Gewinne der Sklavenbuden kommen ja aus Diskrepanz zwischen den Lohnkosten für Stammarbeiter und den Hungerlöhnen der Sklaven.
Wer sich noch an Franz Müntefering erinnern kann, der zwar nicht der Genosse der Bosse werden wollte wie Gerhard Schröder, aber stets gegen die Interessen der arbeitenden Menschen und für die leistungslosen Kapitaleigner gearbeitet hat, der kennt das Wort Kombilohn. Beim Kombilohn sollte die Gemeinschaft aller einen Lohnanteil bezahlen und der Arbeitgeber und das hinter ihm stehende Kapital den Rest.
Ein typischer Fall von Quersubvention zu Lasten derer, die wirklich Steuern zahlen. Im Grunde genommen ging es ihm dabei, den anderen Arbeitnehmer Geld weg zu nehmen um die Gewinne des Kapitals zu erhöhen, das ja nur noch Bruchteile des Lohnes bezahlen sollte.
Heute haben wir diesen Kombilohn. Insgesamt haben die Steuerzahler, also fast nur die Arbeitnehmer, 50 Milliarden und damit fast ein Drittel aller Hartz IV Kosten aufgebracht, um gierige Unternehmer und Kapitalisten mit noch billigeren Löhnen und stets verfügbaren Teilzeitkräften zu versorgen.
Diese 50 Milliarden sind direkt in die Unternehmensgewinne und von da in die Taschen des Großkapitals geflossen, dass sie sofort wieder an den Spieltischen der Casinos eingesetzt hat. Eine unsäglicher Verrat und ein offenes Verbrechen an den arbeitenden Menschen.
Stefan Sasse vom Oeffinger Freidenker fasst das Ergebnis sehr schön zusammen:
Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat gegenüber der Rheinischen Post gefordert die Löhne um minimal 3 Prozent zu steigern. Eine verständliche Forderung mit denen er aber bei den Wirtschaftsweisen wohl alleine stehen dürfte. Die sind nämlich nur Propagandinstrumente des Kapitals. Ihre Vorhersagen sind schlechter als die Wettervorhersagen, aber immer gegen die arbeitenden Menschen gerichtet.
In Deutschland gibt es nur ein Ziel. Das Großkapital mit besten Erträgen und Ackermann mit einem Jahresgehalt von 9,6 Millionen Euro zu versorgen. Damit bekommt Ackermann 27.350 Hartz IV Sätze im Jahr, also soviel wie 2300 Hartz IV Empfänger. Natürlich ist Ackermann ein viel größerer Schmarotzer, der sich die Sanierung seiner Bank stets von der Regierung bezahlen ließ. Aber ist seine Nichtleistung wirklich soviel wert?
Im Grunde genommen gibt es nur eine Möglichkeit die Situation zumindest etwas zu verbessern. Es muss sofort für alle Branchen ein Mindestlohn von 12,50 Euro eingeführt werden. Um das vielbesprochene Lohnabstandsgebot einzuhalten sollte Hartz IV 25 Prozent darunter liegen und von einer Wochenarbeitszeit von 35 Stunden ausgehen, was rund 1.312,50 Euro im Monat bedeuten würden, von denen allerdings die Sozialversicherungsanteile zu zahlen wären.
Es ist eine einfache Rechnung die im Endeffekt viel Geld sparen würde, weil sie den ganzen Menschenquälerapparat der Argen und Jobcenter überflüssig machen würde. Selbstverständlich müsste ein solcher Mindestlohn regelmäßig, mindestens aber alle sechs Monate überprüft und angepasst werden. Am besten analog der Inflation.
Vollbeschäftigung wird für immer ein Traum bleiben. Deshalb wird es nicht für alle Menschen Arbeit geben. Niemals wieder. Unabhängig davon das sich viele Betroffene nichts sehnlicher als eine feste Arbeit zu anständigen Bedingungen wünschten. Arbeit im herkömmlichen Sinne wird für alle Zukunft ein Privileg von wenigen sein.
Der DM-Gründer Götz Werner hat im Zusammenhang mit seinem bedingungslosen Grundeinkommen vor kurzem gesagt:
Es geht nicht um Zuverdienstmöglichkeiten. Es geht tatsächlich darum, die Menschen frei zu machen. Niemand der ständig in Angst vor neuen Repressionen und absoluter wirtschaftlicher Abhängigkeit gehalten wird, hat den Kopf frei um neue Gedanken zu entwickeln und Chancen zu erkennen und wahrzunehmen.
Die Angst vor dem nächsten Tag, kostet Deutschland viel mehr Geld, als jemals für Hartz IV ausgegeben wurde. Sie zerstört die Menschen und das Land. Die Angst nutzt aber nur den Ausbeutern. es wird nur der unehrlich erworbene Reichtum vermehrt und das Recht umgangen.
Natürlich hat sich das Großkapital die Medien und die Politiker längst gekauft. Deshalb müssen die Medien zurück in die Hand des Volkes, die unehrlichen Politiker verjagt, die nachträglichen Korrekturen an der Verfassung beseitigt und eine Volksabstimmung über die Verfassung abgehalten werden. Erst dann können neue und direkte Kandidaten gewählt und eine neue ehrliche Justiz aufgebaut werden.
Deutschland hat viel Arbeit vor sich. Am besten wird gleich heute damit begonnen.
Bereinigt zeigen die Arbeitszeiten fast überall, dass Mehrarbeit die Lohnerhöhungen praktisch aufgefressen hat. Besonders schlimm dran, sind die Arbeitnehmer in den Sklavenbuden die sich vornehm Zeitarbeitsfirmen nennen, aber nichts anderes als reine Ausbeutung sind. Selbst Marcus Schulz von der niederländischen USG People Group - zuletzt die Nummer sechs auf dem deutschen Sklavenmarkt - muss zugeben, das die Ausbeutung in der Zeitarbeit immer schlimmer wird.
Immer noch werden Mitarbeiter vorsätzlich falsch eingruppiert, systematisch wird mit Krankenstand und Urlaubsansprüchen getrickst, um einsatzfreie Zeiten zu unterlaufen, die die Unternehmen eigentlich bezahlen müssten, oder um geringfügig Beschäftigte länger einzusetzen als erlaubt.
Der Menschenverächter Wolfgang Clement hatte sich ja vehement dafür eingesetzt einen breiten Anteil an Sklavenarbeitern zu schaffen, damit sein Lebensabend vergoldet wird, was ihm auch hervorragend gelungen ist. Firmen wie Dussman danken ihm ja heute noch dafür.
Die gesamte Zeitarbeitsbranche ist nichts anderes als Sklavenhandel und müsste wenn es mit rechten Dingen zuging verboten werden. Statt dessen hat die Bundesagentur für Arbeit gerade mal 25 Prüfer im Einsatz. Aber das ist ja wohl so gewollt. Der Betrug an den arbeitenden Menschen gehört zum System.
Von gleicher Bezahlung bei Stamm- und Sklavenbelegschaft zu sprechen ist nichts anderes als purer Hohn. Sie kommt bestenfalls in Ausnahmefällen vor. Die Gewinne der Sklavenbuden kommen ja aus Diskrepanz zwischen den Lohnkosten für Stammarbeiter und den Hungerlöhnen der Sklaven.
Wer sich noch an Franz Müntefering erinnern kann, der zwar nicht der Genosse der Bosse werden wollte wie Gerhard Schröder, aber stets gegen die Interessen der arbeitenden Menschen und für die leistungslosen Kapitaleigner gearbeitet hat, der kennt das Wort Kombilohn. Beim Kombilohn sollte die Gemeinschaft aller einen Lohnanteil bezahlen und der Arbeitgeber und das hinter ihm stehende Kapital den Rest.
Ein typischer Fall von Quersubvention zu Lasten derer, die wirklich Steuern zahlen. Im Grunde genommen ging es ihm dabei, den anderen Arbeitnehmer Geld weg zu nehmen um die Gewinne des Kapitals zu erhöhen, das ja nur noch Bruchteile des Lohnes bezahlen sollte.
Heute haben wir diesen Kombilohn. Insgesamt haben die Steuerzahler, also fast nur die Arbeitnehmer, 50 Milliarden und damit fast ein Drittel aller Hartz IV Kosten aufgebracht, um gierige Unternehmer und Kapitalisten mit noch billigeren Löhnen und stets verfügbaren Teilzeitkräften zu versorgen.
Diese 50 Milliarden sind direkt in die Unternehmensgewinne und von da in die Taschen des Großkapitals geflossen, dass sie sofort wieder an den Spieltischen der Casinos eingesetzt hat. Eine unsäglicher Verrat und ein offenes Verbrechen an den arbeitenden Menschen.
Stefan Sasse vom Oeffinger Freidenker fasst das Ergebnis sehr schön zusammen:
Dass die meisten Niedriglohnjobs, die über die Instrumente Zeitarbeit, wegen der praktisch nicht vorhandenen gewerkschaftlichen Vertretung und der politischen Begünstigung geschaffen wurden, überhaupt nicht in den Branchen sind, die in Konkurrenz zum Ausland stehen - geschenkt. Fakt ist, dass die Steuerzahler diesen Niedriglohnsektor aus ihrer eigenen Tasche finanzieren, mit jährlich zehn Milliarden Euro. Das ist die Höhe der Investitionslücke im Bildungssystem von fünf Jahren.
Das bedeutet, dass die Arbeitnehmer die Senkung ihrer eigenen Löhne mitbezahlen. Unter dieser Prämisse könnten die Arbeitgeber dieses Geld, das ja letztlich nur eine Subvention darstellt, auch gleich einbehalten, ohne dass man eine so gigantische Umverteilungsmaschinerie wie die Agentur für Arbeit zwischenschalten müsste, die das Geld aus den Taschen der Arbeitnehmer in die der Arbeitgeber umleitet. Diese Transferleistungen sind nicht nur vollkommen ungerechtfertigt, sondern sogar schädlich. Denn die Niedriglöhne ziehen zum einen Steuergelder ab, die der Staat deutlich sinnvoller anderswo einsetzen könnte, würden bei anständiger Bezahlung als Einnahmen verbucht werden können, da Einkommenssteuern anfallen, und würden zuletzt dem traditionell schwächelnden Binnenmarkt eingespeist, der dadurch Wachstumspotential entwickeln und neue Arbeitsplätze schaffen könnte.
Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat gegenüber der Rheinischen Post gefordert die Löhne um minimal 3 Prozent zu steigern. Eine verständliche Forderung mit denen er aber bei den Wirtschaftsweisen wohl alleine stehen dürfte. Die sind nämlich nur Propagandinstrumente des Kapitals. Ihre Vorhersagen sind schlechter als die Wettervorhersagen, aber immer gegen die arbeitenden Menschen gerichtet.
In Deutschland gibt es nur ein Ziel. Das Großkapital mit besten Erträgen und Ackermann mit einem Jahresgehalt von 9,6 Millionen Euro zu versorgen. Damit bekommt Ackermann 27.350 Hartz IV Sätze im Jahr, also soviel wie 2300 Hartz IV Empfänger. Natürlich ist Ackermann ein viel größerer Schmarotzer, der sich die Sanierung seiner Bank stets von der Regierung bezahlen ließ. Aber ist seine Nichtleistung wirklich soviel wert?
Im Grunde genommen gibt es nur eine Möglichkeit die Situation zumindest etwas zu verbessern. Es muss sofort für alle Branchen ein Mindestlohn von 12,50 Euro eingeführt werden. Um das vielbesprochene Lohnabstandsgebot einzuhalten sollte Hartz IV 25 Prozent darunter liegen und von einer Wochenarbeitszeit von 35 Stunden ausgehen, was rund 1.312,50 Euro im Monat bedeuten würden, von denen allerdings die Sozialversicherungsanteile zu zahlen wären.
Es ist eine einfache Rechnung die im Endeffekt viel Geld sparen würde, weil sie den ganzen Menschenquälerapparat der Argen und Jobcenter überflüssig machen würde. Selbstverständlich müsste ein solcher Mindestlohn regelmäßig, mindestens aber alle sechs Monate überprüft und angepasst werden. Am besten analog der Inflation.
Vollbeschäftigung wird für immer ein Traum bleiben. Deshalb wird es nicht für alle Menschen Arbeit geben. Niemals wieder. Unabhängig davon das sich viele Betroffene nichts sehnlicher als eine feste Arbeit zu anständigen Bedingungen wünschten. Arbeit im herkömmlichen Sinne wird für alle Zukunft ein Privileg von wenigen sein.
Der DM-Gründer Götz Werner hat im Zusammenhang mit seinem bedingungslosen Grundeinkommen vor kurzem gesagt:
Gerade durch das Grundeinkommen entsteht Leistungsvermögen. Wenn ich mir keine Sorgen um meine Existenz machen muss, kann ich mich an neue Ideen wagen. Wir beide könnten sagen: Wir versuchen uns als Musiker oder als IT-Start-up, das Grundeinkommen gibt uns die Freiheit, das auszuprobieren. So schaffen wir viel mehr Risikobereitschaft, viel mehr Unternehmertum.
Es geht nicht um Zuverdienstmöglichkeiten. Es geht tatsächlich darum, die Menschen frei zu machen. Niemand der ständig in Angst vor neuen Repressionen und absoluter wirtschaftlicher Abhängigkeit gehalten wird, hat den Kopf frei um neue Gedanken zu entwickeln und Chancen zu erkennen und wahrzunehmen.
Die Angst vor dem nächsten Tag, kostet Deutschland viel mehr Geld, als jemals für Hartz IV ausgegeben wurde. Sie zerstört die Menschen und das Land. Die Angst nutzt aber nur den Ausbeutern. es wird nur der unehrlich erworbene Reichtum vermehrt und das Recht umgangen.
Natürlich hat sich das Großkapital die Medien und die Politiker längst gekauft. Deshalb müssen die Medien zurück in die Hand des Volkes, die unehrlichen Politiker verjagt, die nachträglichen Korrekturen an der Verfassung beseitigt und eine Volksabstimmung über die Verfassung abgehalten werden. Erst dann können neue und direkte Kandidaten gewählt und eine neue ehrliche Justiz aufgebaut werden.
Deutschland hat viel Arbeit vor sich. Am besten wird gleich heute damit begonnen.
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Anonym am
08/19/10 um 02:48
http://www.duckhome.de/tb/archives/8330-unknown.html
Schwarz/Gelb droht säumigen Zusatzbeitrags-Zahlern mit Strafen Schwarz/Gelb will Besserverdiener verstärkt in Privatkrankenkassen locken Wir brauchen keinen Zusatzbeiträge-Wettbewerb im Gesundheitswesen Fünf Euro sind viel Geld Interview mit Reichtums ...
Schwarz/Gelb droht säumigen Zusatzbeitrags-Zahlern mit Strafen Schwarz/Gelb will Besserverdiener verstärkt in Privatkrankenkassen locken Wir brauchen keinen Zusatzbeiträge-Wettbewerb im Gesundheitswesen Fünf Euro sind viel Geld Interview mit Reichtums ...























Nanu? Hat da jemand Göbbels zitiert?
Ansonsten möge von mir aus der Sturm losbrechen!
Ich muss es wohl nicht erwähnen, dass auch das Arbeitsklima in diesen Firmen unter aller Sau ist, wo Mobbing und Willkür an der Tagesordnung sind. Die Chefs wissen nämlich, dass sie die Menschen richtig drangsallieren können, wer möchte schliesslich auch risikieren, dass er rausgeschmissen und danach durch die Arge sanktioniert wird?
Oh Jochen, ich könnte inzwischen unglaubliche Geschichten erzählen von diesem sogenannten '2. und 3. Arbeitsmarkt', der im Prinzip, wie Du schon treffend angemerkt hast, Beschäftigung ist. Es ist aber nicht nur das, es ist eine Vernichtung von Persönlichkeiten, die auf psychologischer Ebene statt findet und so mancheiner, der einen 1-Euro-Job oder e16-Job durchlief, ist danach ausgebrannter als ein Firmenmanager. Es ist nämlich nicht nur das bescheidene Arbeitsklima, die einem schon den Rest geben kann, sondern auch die Sinnlosigkeit und Langeweile, die die ganze Massnahme begleitet. Da braucht man schon ein echt starkes Rückrad, ein reges Privatleben und gute Freunde, um am Ende nicht davon verschlissen zu werden.
Ja, leider, das stimmt, Anonymus, das war das Motto der berüchtigten Berliner SpoPa-Rede des Herrn Dr. J.G., Febr. 1943, die auch hier im Netz steht
http://www.nazi.org.uk/german%20ideology%20pdfs/WolltIhrDenTotalenKrieg.pdf
v.A.
Mhhhhhhhhhh, nein! Nur um ein paar Gründe zu nennen. 1. In diesem Blog werden üblicherweise keine Ausschnitte und Zitate von Hetztiraden der Nazis benutzt um das Volk aufzuwiegeln. Das weiss ich als jahrelanger treuer Leser.
2. Passt auch nicht aus dem Grund, da auch Menschen mit Migrationshintergrund und Geschichtswissen diesen Blog lesen und allergisch auf solche, absolut unpassenden, Zitate reagieren. 3.Die Intention dieses Auswurfs von J.G hat nichts mit den Missständen zu tun, die von Jochen angeprangert wurden. 3. Dieser Ausspruch wurde gemacht, als man die Gewissheit hatte, dass der Krieg verloren war. Passt nicht, da der Kampf gegen den Neoliberalismus und Sozialfaschimus überhaupt erst mal beginnen muss.
Sie schreiben, es müsse sofort für alle Branchen ein Mindestlohn von 12,50 Euro eingeführt werden.
So weit, so gut. Aber Sie vergessen, dass per Ende 2011 in Deutschland die vollständige Personenfreizügigkeit mit den neuen Ostländern inklusive Bulgarien und Rumänien definitiv eingeführt wird. Bisher war das nämlich noch nicht so, was die wenigsten wissen. Wie glauben Sie denn, diese 12,50 Euro zementieren zu wollen in Deutschland? Das ist doch unmöglich, wenn konkurrierende Arbeitssklaven aus den Nachbarländern bereit sind, für 4 Euro zu schuften.
Und dann ist mir auch aufgefallen, dass Sie das Wort Deutschland sehr oft benutzen. Allerdings hat Deutschland als EU Staat, wie Sie hoffentlich auch wissen, praktisch keine souveränen Mittel mehr in der Hand gegen die Konzern-EU. Die faschistische Konzern EU diktiert mehr als 85% aller Gesetze jährlich. Der Bundestag winkt nur noch durch. Scheinparlamente nennt man das.
Faschismus wurde von Moussolini definiert: Kooperation von Regierung und Konzernen.
Die EU ist ein gesondertes Problem. Aber wenn Deutschland als größter Nettozahler weiß, was es will, kann es die Dinge dort beeinflussen oder austreten.
hier in österreich haben wir zwar auch diese zeitarbeitsfirmen, hier heissen sie halt leasingfirmen. doch hier sieht die situation ganz anders aus.
hier wird man NOCH ordentlich bezahlt! es zählt der kollektievvertrag der beschäftigerfirma, und man erhält dann zumindest den mindeststundenlohn für die jeweilige sparte. hinzu kommen noch zulagen.
ist beim beschäftiger arbeitsmontur (blaumann, arbeitssicherheitsschuhe, handschuhe, computerarbeitsplatzbrille, etc.)nötig, muß diese von der leasingfirma kostenlos gestellt werden!
handelt es sich um ausseneinsätze, also um arbeiten die nicht am firmensitz verrichtet werden (so zb, montage, bau, fahrer, müllabfuhr etc.) kommen nochmals zulagen gestaffelt bis 5, 8 oder mehr stunden täglich, steuerbegünstigt (!!) hinzu.
gesetzlich verankert ist weiters, das man nicht weniger verdinen darf, als normal in dieser firma (branche)bezahlt wird.
so kann es durchaus vorkommen das man hier als leasingarbeiter auch mehr verdienen kann als der festangestellte kollege (durch div. zulagen und auslösen).
ich denke es wird zeit das in deutschland das volk aufsteht! wo ist der seinerzeitige mut (1990) wir sind das volk geblieben? ach ja das waren ja nur die ossis! die werde ja 20 jahre nach der wiedervereinigung noch immer schlechter bezahlt. und solange sich das ein vereintes deutsches volk gefallen lässt, sich in ein 2 klassenvolk enteilen zu lassen, haben sie ausser sklavenarbeit auch nichts anderes verdient!
und zum zweiten: wer auf den titel exportweltmeister stolz ist, muß auch dumpinglöhne in kauf nehmen. vor gar nicht allzu langer zeit schimpfte man noch über china, heute ist deutschland um keinen deut besser!
was heißt exportweltmeister? man exportiert zu günstigen preisen mehr als man importiert. (handelsbilanz überschuss!) so gesehen ist deutschland auch mitschuld an der griechenandkrise.
Erts dann wähle ich wieder einen Politiker.
Ebenfalls sehr lesenswert ist der Text »Kein Geld wächst auf den Bäumen« von Andreas Exner in »Grundeinkommen – Soziale Sicherheit ohne Arbeit«.
Das gilt auch für Politiker, die deutsches Militär ins Ausland schicken; Beihilfe zum Mord.
Diese Politiker dürfen sich nicht sicher fühlen und müssen ständig in der Angst leben, verurteilt zu werden.
be
selbst scheinbar abenteuerlichste Betroffnenberichte "in diesem unsrem Land" erweisen sich oft als realistisch.
Gestern meinte selbst Heise, die Lage hierzulande wär [objektiv] "revolutionär".
Am alten Fritz Engels geschulte Sozialwissenschaftler sollten sich mal dranmachen und erklären, WARUM HIERZULANDE SO WENIG REVOLUTIONÄRES PASSIERT ...
Gruß
v.A.
Ich selbst bin betroffen von dieser Krise und ich kann garnicht so viel essen, wie ich k*tzen möchte.
Jeden Tag neue Lügen und Märchen, dann die Meldung von Frau Lügen-Schröder, welche die faulen jungen Männer erziehen will, sich endlich mehr anzustrengen. Das dritte Reich läßt grüßen. Einfach ekelhaft, diese Erziehungsmethoden des Systems.
Aufstehen - demonstrieren - lautstark - die Regierung aus dem Bunker der Elitären rauswerfen und eine solide Regierung einsetzen, die für ALLE Bürger ein solides System auf die Beine stellt.