Das die Grünen meinen Mittagsvogel damit mal eben um 15 Prozent verteuern wollen stört die Grünen sicherlich wenig. Ob Imbiss, Bäcker oder Obsthändler, die Grünen haben einen neuen Feind. Die dünnen Plastiktüten die dort kostenlos abgeben werden. Natürlich wollen sie alle Plastiktüten verbannen. Wahrscheinlich um die Produktion von Jute-Tüten zu fördern.
Es stört sie auch nicht, dass die Preise für die Plastiktüten in normalen Supermarktketten schon längst dafür gesorgt haben, das die Plastiktüte eine mehrfache Verwendung finden und längst kein Einwegprodukt mehr sind. Selbst die dünnen Tüten vom Imbiss dienen bei vielen noch für Verpackungsmüll und anderes.
Aber es geht ja gar nicht um die Tüten. Es geht darum Aktionismus zu zeigen und unter diesem Aktionismus den eigentlichen Skandal bei den Grünen zu verbergen. Die Hamburger Grünen werden nämlich mit dem vermutlich rechtsextremen Burschenschaftler
Christoph Ahlhaus von der CDU eine Koalition eingehen und nicht nur weitere Kohlekraftwerke und den Ausbau der Elbe, sondern auch die Verlängerung der Laufzeiten für die Atomkraftwerke in Hamburg und dem Saarland mittragen.
Nachdem sich die Grünen unter Joschka Fischer bereits vom Pazifismus zugunsten einer Unterstützung des US-Imperialismus gewandelt haben, ist nun auch die Atomkraft kein Tabu mehr. Die Grünen werden zwar böse mit der Stirn runzeln, aber dann darauf hinweisen, dass sie nichts gegen die Verlängerung der Laufzeiten tun konnten, was nicht ihre Pöstchen und Dienstwagen, sowie die tollen Pensionen gefährdet hätte.
Die Plastiktüte soll da den Vorhang machen. Aber die Grünen sind durchschaut. Sie sind eine neue FDP. Neoliberale mit Jutetüten.
eigentlich ein berechtigtigter Text, aber in olgendem Satz ist einiges schief:
"Die Hamburger Grünen werden nämlich mit dem vermutlich rechtsextremen Burschenschaftler Christoph Ahlhaus von der CDU eine Koalition eingehen und nicht nur weitere Kohlekraftwerke und den Ausbau der Elbe, sondern auch die Verlängerung der Laufzeiten für die Atomkraftwerke in Hamburg und dem Saarland mittragen."
Es gibt hier keine Hamburger AKWs, die Dinger stehen u Hamburg herum, aber in Schleswig-Holstin (Krümmel, Brokdorf, Brunsbüttel) und Niedersachsen
(Stade), und auch im Saarland gibts keins.
Der "Drecksreaktor" Ahlhaus und die neue Dreckschleuder Mohrburg reichen schon für HH.
Grüße
HHarlekin
Dagegen sind Atomkraftwerke eher was für die Nettelstedts, schwer zu verstehen!
Damit die Laufzeitverlängerung der Aromkraftwerke nicht ohne massiven Protest durchgeboxt werden kann, gibt es eine Großdemonstration in Berlin.
Um den öffentlichen Druck weiter aufrecht zu erhalten, organisiert ein breites Bündnis verschiedenster Organisatoren
*am Samstag, 18. September, eine Großdemo in Berlin.*
Mit Zehntausenden von Menschen soll dabei das Regierungsviertel umzingelt werden.
*Um 13 Uhr beginnt der Protestzug ab Hauptbahnhof.*
Einige Atomkraftgegner planen sogar, mit dem Fahrrad medienwirksam nach Berlin zu fahren.
Wer sich an der Demo beteiligen möchte findet sicher auch in seiner Wohngegend Mitfahrgelegenheiten in organisierten Bussen.
Die Menschen werden ständig auf Trapp gehalten, weil unsere Regierenden auch ständig gegen alle Vernunft und Bürgerwillen entscheiden.
Es gibt Parteien, die sich gegensätzlich zu ihren ursprünglichen Parteizielen verhalten. Dieser Prozess wird zunehmend auch bei den "Grünen" beobachtet. Da fließen schießlich auch reichlich Bestechungsgelder, während die Linken nicht bedacht werden. Warum wohl? Sie scheinen für die Lobbyisten nicht so anfällig in Richtung "Unersättlicher Geldgier" zu sein, was für den Bürger begrüßenswert ist.
Aber beim Thema Atomkraft da sollten die wirklich mal eher was unternehmen....
Ehrlich gesagt wer nen Gockel für 1,50 € kauft und isst, der hat auch nix anderes verdient. Es lebe die "Geiz is geil"- Mentalität.....
Aber zu deiner Beruhigung Günni, ab Montag kosten sie wieder 2,50