Erwirtschaftet wird nur, was auch verteilt wird
Krankenkassen-Zusatzbeitrag: CDU will, dass auch Arbeitslose zahlen
Hartz-IV-Karte: FDP fordert zwingende Zertifizierung der Anbieter
Jugendarmut in Deutschland ist mit 19 Prozent erschreckend hoch
Arm und schwanger: Kein Geld für die Pille
Rhön-Klinikkette: Leiharbeiter in Operationssälen
Die LINKE fordert flexiblen Übergang in die Rente
Miese Datenbasis für "Rente mit 67"
Gerechtigkeitsdebatte: Auf großer Reise per Elterngeld
Absturz der griechischen Wirtschaft - und der SPIEGEL verschweigt die wahren Ursachen
NDR-Video: Wie Journalisten im CDU-Sachsensumpf mundtot gemacht werden
Schwarz/Gelb lässt per Gutachten längere Atomlaufzeiten schönrechnen
Merkel auf ihrer Energiereise
Aufgelesen und kommentiert 2010-08-19
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Erwirtschaftet wird nur, was auch verteilt wird
Schöne Umkehrung des jämmerlichen Geschwafels "Was verteilt wird, muss erst einmal erwirtschaftet werden", gell? Denn was wird denn erwirtschaftet? Doch nur das, wovon man auch glaubt, es untes Volk verteilen zu können, oder? Kaum ein Unternehmer produziert erstmal haufenweise Bauteile und schaut dann zu, ob er diese auch verkauft bekommt.
Der leider viel zu oft zitierte Satz "Was verteilt wird, muss erst einmal erwirtschaftet werden" ist von daher einfach nur FALSCH. Nur wenn eine Firma die Erwartung hat, ihre Sachen auch verteilt zu bekommen, wird sie diese zusätzlichen Produkte auch anfertigen. Deshalb ist es zuallererst wichtig, dass die Leute auch das Geld erhalten, um die produzierten Produkte kaufen zu können.
Das ist auch der elementare Unterschied zwischen der damaligen nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik - und der aktuellen (und ruinösen) angebotsorientierten Wirtschaftspolitik.
Bei nachfrageorientierter Politik erhalten die Leute einen ordentlichen Lohn, der dann auch oberhalb der Inflation steigt. Dieses kommt über entsprechend höhere Einnahmen auch dem Staat zugute, der davon z.B. intakte Strassen und gute Bildung finanzieren kann. Was dann wiederum dafür sorgt, dass man trotz vergleichsweise hoher Löhne immer wieder einen technologischen Vorsprung halten kann.
Bei angebotsorientierter Politik wird versucht, mit allen menschenverachtenden und umweltzerstörenden Methoden die Produkte "billiger" zu machen - was natürlich unweigerlich in Hungerlöhne und Sozialabbau enden muss. Denn je weniger die Leute an Lohn erhalten, umso weniger kann der Sozialstaat und die kommunalen Einrichtungen finanziert werden. ABER: Umso mehr Geld bleibt übrig, um es an die obersten 10 Prozent zu verteilen.
Krankenkassen-Zusatzbeitrag: CDU will, dass auch Arbeitslose zahlen
Begründung: "Wer Arbeitslosengeld 1 bekommt, liegt damit ja auf einem hohen Niveau." Im Klartext: Man lebt über seine Verhältnisse, was die CDU zu korrigieren versucht
Aber nun gut, 28 Prozent der Arbeitslosen haben CDU gewählt, weitere 10 Prozent die FDP. Bitteschön.
Hartz-IV-Karte: FDP fordert zwingende Zertifizierung der Anbieter
Die Bürokratie nimmt Fahrt auf:
- fälschungssichere Chipkarten entwickeln
- geeignete Lesegeräte prüfen und ausgeben
- Chipkarten-Berechtigungen überprüfen
- Abrechnungen der Chipkarten organisieren
- für all diese Sachen Antragsformulare erfinden
- den Behördenschriftverkehr archivieren
- Fälscher und Betrüger ermitteln
Und jetzt kommt logischerweise noch die staatliche Zertifizierung der Anbieter hinzu, die diese Chipkarten überhaupt abrechnen dürfen. Genau so stelle ich mir eine FDP vor, die in jeder Talkshow über Bürokratieabbau und mehr Wettbewerb/Effizienz dummschwatzt - aber für die Quälerei des Pöbels weder Aufwand noch Kosten scheut.
Wenn dann zeitgleich auch noch die Kommunen "sparen" müssen, wird diese Chipkarte ein voller Erfolg
Jugendarmut in Deutschland ist mit 19 Prozent erschreckend hoch
Rund 900 000 junge Menschen waren 2009 auf staatliche Hilfe in Form von Hartz IV angewiesen. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 78.558 Sanktionen gegen die 15- bis 25-Jährigen ausgesprochen. Dem Regelsatz von 287 Euro stand ein durchschnittlicher Sanktionsbetrag von 269 Euro gegenüber. Viele waren auf Lebensmittelgutscheine angewiesen. Allein im Zeitraum von September bis Dezember wurden 9.927 Gutscheine an Jugendliche ausgegeben.
Arm und schwanger: Kein Geld für die Pille
Zitat: Die Schwangerschaften seien zum überwiegenden Teil ungewollt. Doch die Frauen leben von Hartz IV. 30 Euro für Verhütungsmittel im Quartal plus 10 Euro Praxisgebühr sind für alle, die im unteren Einkommensbereich leben, sehr viel Geld, das sie einfach nicht haben
Übrigens ein Bericht, den ich ja jetzt etwas irritierend finde. Schliesslich sind die Sozialrassisten unter unseren Politikern doch ansonsten für jede Massnahme zu begeistern, mit dem das unwerte Leben ausgerottet werden kann. Ich erinnere mich da auch spontan an den FDP-Bundespolitiker Lindner, der sagte: "Bestimmten Schichten darf man keine Anreize geben, übers Kinderkriegen Geld zu verdienen."
Und nun? Hat man es mit der Entlastung der obersten 10 Prozent so weit getrieben, dass es nicht mal mehr zur Verhütungsfinanzierung des unwerten Lebens reicht? Immerhin gilt es hier doch potentielle Wähler der Linksextremisten zu verhindern. Da wäre das Geld doch gut angelegt
Rhön-Klinikkette: Leiharbeiter in Operationssälen
Die Rhön-Klinikkette ist eine Aktiengesellschaft, die Krankenhäuser betreibt. Und natürlich herrscht dort knallhartes Renditedenken zugunsten der Aktionäre und des Vorstandes. Da kann es dann auch mal passieren, dass Hygienevorschriften oder das Wohl der Patienten ein wenig in den Hintergrund treten muss, um die Boni der Manager nicht zu schmälern. Also der ganz normale Alltag unserer "modernen" Marktwirtschaft, in der man das Wohlergehen der Menschen hinter die Profitinteressen der Industrie stellt.
Der wahre Skandal ist deshalb auch nicht, dass die Rhön-AG immer wieder mit ausbeuterischen Geschäften auffliegt. Der Skandal ist, dass man den Dienst am (kranken) Menschen überhaupt privatisiert hat - wie es SPD und GRÜNE im Jahr 2000 getan haben. Die asozialen Schindereien von Aktienkonzernen kommen dann zwangsläufig von ganz alleine. Egal, ob diese Aktiengesellschaften nun Krankenhäuser, Kindergärten oder auch das Militär verwalten. Alles, was irgendwie Rendite verspricht und nicht sofort auffliegt, wird dann auch gemacht. Und wenn dann Monate/Jahre später alles auffliegt, kann man als verantwortlicher Manager immer noch seine Millionenabfindung kassieren und es sich lachend in seiner Millionenvilla bequem machen.
Wer solche Machenschaften nicht will, muss Privatisierungen überall dort verhindern, wo unser Gemeinwohl vor den Profitinteressen der Manager und Aktionäre stehen soll. Das geht übrigens auch per Wahlkreuz. Dafür reicht allein der Blick darauf, wer z.B. unsere gesetzliche Rente teilprivatisiert hat - und welche Partei gegen die Riesterrente ist.
Die LINKE fordert flexiblen Übergang in die Rente
Ausstiegsmöglichkeiten sollte es bereits ab dem 60. Lebensjahr geben. Zudem muss eine Mindestrente von 800 Euro gewährt werden. Finanziert werden soll das über die Abschaffung der rund 450 Euro Rentenbeitrags-Deckelung für Besserkassierer (siehe Beitragsbemessungsgrenze), sowie durch volle Einzahlungen auch von Politikern, Beamten und Konzernmanagern in eine gemeinsame gesetzliche Rentenkasse. Zudem sollte es auch eine gedeckelte Maximalrente für Einkommensmillionäre geben, damit diese nicht gleich die gesamte Rentenkasse plündern. Wer dann mehr als 5.000 Euro Monatsrente benötigt, kann diese ja privat "riestern".
Ach ja: Solche Forderungen nennt man heute übrigens Sozialismus
Lustig in diesem Zusammenhang übrigens die gestrige Stern-Umfrage, in der sich 24 Prozent ein flexibles Renteneintrittsalter ab Alter 60 Jahre wünschen. Und weitere 21 Prozent dann die Rente ab 62 Jahre, sowie nochmal 38 Prozent die Rente mit 65. Wie man sieht, ist Deutschland voll von Linksextremisten
Und aus lauter Angst, von Westerwelle als Kommunist beschimpft zu werden, wählt der Pöbel dann lieber CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE, damit er auf jeden Fall 67 Jahre auf seine Armutsrente warten darf.
Miese Datenbasis für "Rente mit 67"
Wie die Bundesregierung auf Nachfrage der LINKEN selber zugeben muss, sehen die Arbeitschancen für Über-60-Jährige (gelinde gesagt) beschissen aus. Selbst von den Über-55-Jährigen arbeiten lediglich 38 Prozent noch in sozialversicherungspflichtigen Jobs. Und Sozialversicherungspflichtig sind alle Jobs ab 400,01 Euro! Weiterlesen...
Aber die Fakten stören schon lange niemanden mehr von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE. Für sie geht es nur darum, möglichst viel Geld bei der Rente sparen zu können, um es ihren Parteispendern zugute kommen zu lassen. Da recht allein der flüchtige Blick auf die Parteispenden allein im Monat August 2010:
CDU = 60.001 Euro von der Allianz
CSU = 60.001 Euro von der Allianz (im Juli)
SPD = 60.001 Euro von der Allianz
FDP = 50.001 Euro von der Allianz
GRÜNE 60.001 Euro von der Allianz
Diese Parteien darf man getrost als "gekauft" bezeichnen. Und ihre bezahlte Arbeit ist es, die gesetzliche Rente so schlecht zu machen, wie nur irgend möglich. Dann hat nämlich die gutabschmierende Allianz Versicherung leichteres Spiel, private Rentenversicherungen verkaufen zu können.
So funktioniert sie eben, die beste Demokratie die man sich kaufen kann.
Und CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE haben schon viel erreicht. Der Pöbel mit höchstens 10 Euro Stundenlohn braucht 43 vollständige Arbeitsjahre, um über die Hartz4-Grundrente zu kommen. Jemand mit einem Arbeitnehmer-Durchschnittslohn von 32.000 Euro im Jahr muss diese 32.000 Euro über 27 vollständige Jahre erarbeitet haben, um über die Hartz4-Grundrente zu kommen. Toll, oder? Deshalb Leute: Gleich wieder die gekauften Parteien von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE wählen. Diese Politik soll schliesslich so weitergehen
Gerechtigkeitsdebatte: Auf großer Reise per Elterngeld
Das linke Kampfblatt Financial Times
mit einer gesalzenen Ohrfeige für die schwarz/gelben Elterngeld-Politiker.
Absturz der griechischen Wirtschaft - und der SPIEGEL verschweigt die wahren Ursachen
Das ehemalige Nachrichtenmagazin mal wieder auf staatstragender Propagandatour.
NDR-Video: Wie Journalisten im CDU-Sachsensumpf mundtot gemacht werden
Ab wann nochmal genau beginnt ein Unrechtsstaat?
Schwarz/Gelb lässt per Gutachten längere Atomlaufzeiten schönrechnen
Nein, wie überraschend
Und zu guter Letzt:
Merkel auf ihrer Energiereise

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Erwirtschaftet wird nur, was auch verteilt wird
Schöne Umkehrung des jämmerlichen Geschwafels "Was verteilt wird, muss erst einmal erwirtschaftet werden", gell? Denn was wird denn erwirtschaftet? Doch nur das, wovon man auch glaubt, es untes Volk verteilen zu können, oder? Kaum ein Unternehmer produziert erstmal haufenweise Bauteile und schaut dann zu, ob er diese auch verkauft bekommt.
Der leider viel zu oft zitierte Satz "Was verteilt wird, muss erst einmal erwirtschaftet werden" ist von daher einfach nur FALSCH. Nur wenn eine Firma die Erwartung hat, ihre Sachen auch verteilt zu bekommen, wird sie diese zusätzlichen Produkte auch anfertigen. Deshalb ist es zuallererst wichtig, dass die Leute auch das Geld erhalten, um die produzierten Produkte kaufen zu können.
Das ist auch der elementare Unterschied zwischen der damaligen nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik - und der aktuellen (und ruinösen) angebotsorientierten Wirtschaftspolitik.
Bei nachfrageorientierter Politik erhalten die Leute einen ordentlichen Lohn, der dann auch oberhalb der Inflation steigt. Dieses kommt über entsprechend höhere Einnahmen auch dem Staat zugute, der davon z.B. intakte Strassen und gute Bildung finanzieren kann. Was dann wiederum dafür sorgt, dass man trotz vergleichsweise hoher Löhne immer wieder einen technologischen Vorsprung halten kann.
Bei angebotsorientierter Politik wird versucht, mit allen menschenverachtenden und umweltzerstörenden Methoden die Produkte "billiger" zu machen - was natürlich unweigerlich in Hungerlöhne und Sozialabbau enden muss. Denn je weniger die Leute an Lohn erhalten, umso weniger kann der Sozialstaat und die kommunalen Einrichtungen finanziert werden. ABER: Umso mehr Geld bleibt übrig, um es an die obersten 10 Prozent zu verteilen.
Krankenkassen-Zusatzbeitrag: CDU will, dass auch Arbeitslose zahlen
Begründung: "Wer Arbeitslosengeld 1 bekommt, liegt damit ja auf einem hohen Niveau." Im Klartext: Man lebt über seine Verhältnisse, was die CDU zu korrigieren versucht
Aber nun gut, 28 Prozent der Arbeitslosen haben CDU gewählt, weitere 10 Prozent die FDP. Bitteschön.Hartz-IV-Karte: FDP fordert zwingende Zertifizierung der Anbieter
Die Bürokratie nimmt Fahrt auf:
- fälschungssichere Chipkarten entwickeln
- geeignete Lesegeräte prüfen und ausgeben
- Chipkarten-Berechtigungen überprüfen
- Abrechnungen der Chipkarten organisieren
- für all diese Sachen Antragsformulare erfinden
- den Behördenschriftverkehr archivieren
- Fälscher und Betrüger ermitteln
Und jetzt kommt logischerweise noch die staatliche Zertifizierung der Anbieter hinzu, die diese Chipkarten überhaupt abrechnen dürfen. Genau so stelle ich mir eine FDP vor, die in jeder Talkshow über Bürokratieabbau und mehr Wettbewerb/Effizienz dummschwatzt - aber für die Quälerei des Pöbels weder Aufwand noch Kosten scheut.
Wenn dann zeitgleich auch noch die Kommunen "sparen" müssen, wird diese Chipkarte ein voller Erfolg

Jugendarmut in Deutschland ist mit 19 Prozent erschreckend hoch
Rund 900 000 junge Menschen waren 2009 auf staatliche Hilfe in Form von Hartz IV angewiesen. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 78.558 Sanktionen gegen die 15- bis 25-Jährigen ausgesprochen. Dem Regelsatz von 287 Euro stand ein durchschnittlicher Sanktionsbetrag von 269 Euro gegenüber. Viele waren auf Lebensmittelgutscheine angewiesen. Allein im Zeitraum von September bis Dezember wurden 9.927 Gutscheine an Jugendliche ausgegeben.
Arm und schwanger: Kein Geld für die Pille
Zitat: Die Schwangerschaften seien zum überwiegenden Teil ungewollt. Doch die Frauen leben von Hartz IV. 30 Euro für Verhütungsmittel im Quartal plus 10 Euro Praxisgebühr sind für alle, die im unteren Einkommensbereich leben, sehr viel Geld, das sie einfach nicht haben
Übrigens ein Bericht, den ich ja jetzt etwas irritierend finde. Schliesslich sind die Sozialrassisten unter unseren Politikern doch ansonsten für jede Massnahme zu begeistern, mit dem das unwerte Leben ausgerottet werden kann. Ich erinnere mich da auch spontan an den FDP-Bundespolitiker Lindner, der sagte: "Bestimmten Schichten darf man keine Anreize geben, übers Kinderkriegen Geld zu verdienen."
Und nun? Hat man es mit der Entlastung der obersten 10 Prozent so weit getrieben, dass es nicht mal mehr zur Verhütungsfinanzierung des unwerten Lebens reicht? Immerhin gilt es hier doch potentielle Wähler der Linksextremisten zu verhindern. Da wäre das Geld doch gut angelegt

Rhön-Klinikkette: Leiharbeiter in Operationssälen
Die Rhön-Klinikkette ist eine Aktiengesellschaft, die Krankenhäuser betreibt. Und natürlich herrscht dort knallhartes Renditedenken zugunsten der Aktionäre und des Vorstandes. Da kann es dann auch mal passieren, dass Hygienevorschriften oder das Wohl der Patienten ein wenig in den Hintergrund treten muss, um die Boni der Manager nicht zu schmälern. Also der ganz normale Alltag unserer "modernen" Marktwirtschaft, in der man das Wohlergehen der Menschen hinter die Profitinteressen der Industrie stellt.
Der wahre Skandal ist deshalb auch nicht, dass die Rhön-AG immer wieder mit ausbeuterischen Geschäften auffliegt. Der Skandal ist, dass man den Dienst am (kranken) Menschen überhaupt privatisiert hat - wie es SPD und GRÜNE im Jahr 2000 getan haben. Die asozialen Schindereien von Aktienkonzernen kommen dann zwangsläufig von ganz alleine. Egal, ob diese Aktiengesellschaften nun Krankenhäuser, Kindergärten oder auch das Militär verwalten. Alles, was irgendwie Rendite verspricht und nicht sofort auffliegt, wird dann auch gemacht. Und wenn dann Monate/Jahre später alles auffliegt, kann man als verantwortlicher Manager immer noch seine Millionenabfindung kassieren und es sich lachend in seiner Millionenvilla bequem machen.
Wer solche Machenschaften nicht will, muss Privatisierungen überall dort verhindern, wo unser Gemeinwohl vor den Profitinteressen der Manager und Aktionäre stehen soll. Das geht übrigens auch per Wahlkreuz. Dafür reicht allein der Blick darauf, wer z.B. unsere gesetzliche Rente teilprivatisiert hat - und welche Partei gegen die Riesterrente ist.
Die LINKE fordert flexiblen Übergang in die Rente
Ausstiegsmöglichkeiten sollte es bereits ab dem 60. Lebensjahr geben. Zudem muss eine Mindestrente von 800 Euro gewährt werden. Finanziert werden soll das über die Abschaffung der rund 450 Euro Rentenbeitrags-Deckelung für Besserkassierer (siehe Beitragsbemessungsgrenze), sowie durch volle Einzahlungen auch von Politikern, Beamten und Konzernmanagern in eine gemeinsame gesetzliche Rentenkasse. Zudem sollte es auch eine gedeckelte Maximalrente für Einkommensmillionäre geben, damit diese nicht gleich die gesamte Rentenkasse plündern. Wer dann mehr als 5.000 Euro Monatsrente benötigt, kann diese ja privat "riestern".
Ach ja: Solche Forderungen nennt man heute übrigens Sozialismus

Lustig in diesem Zusammenhang übrigens die gestrige Stern-Umfrage, in der sich 24 Prozent ein flexibles Renteneintrittsalter ab Alter 60 Jahre wünschen. Und weitere 21 Prozent dann die Rente ab 62 Jahre, sowie nochmal 38 Prozent die Rente mit 65. Wie man sieht, ist Deutschland voll von Linksextremisten

Und aus lauter Angst, von Westerwelle als Kommunist beschimpft zu werden, wählt der Pöbel dann lieber CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE, damit er auf jeden Fall 67 Jahre auf seine Armutsrente warten darf.
Miese Datenbasis für "Rente mit 67"
Wie die Bundesregierung auf Nachfrage der LINKEN selber zugeben muss, sehen die Arbeitschancen für Über-60-Jährige (gelinde gesagt) beschissen aus. Selbst von den Über-55-Jährigen arbeiten lediglich 38 Prozent noch in sozialversicherungspflichtigen Jobs. Und Sozialversicherungspflichtig sind alle Jobs ab 400,01 Euro! Weiterlesen...
Aber die Fakten stören schon lange niemanden mehr von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE. Für sie geht es nur darum, möglichst viel Geld bei der Rente sparen zu können, um es ihren Parteispendern zugute kommen zu lassen. Da recht allein der flüchtige Blick auf die Parteispenden allein im Monat August 2010:
CDU = 60.001 Euro von der Allianz
CSU = 60.001 Euro von der Allianz (im Juli)
SPD = 60.001 Euro von der Allianz
FDP = 50.001 Euro von der Allianz
GRÜNE 60.001 Euro von der Allianz
Diese Parteien darf man getrost als "gekauft" bezeichnen. Und ihre bezahlte Arbeit ist es, die gesetzliche Rente so schlecht zu machen, wie nur irgend möglich. Dann hat nämlich die gutabschmierende Allianz Versicherung leichteres Spiel, private Rentenversicherungen verkaufen zu können.
So funktioniert sie eben, die beste Demokratie die man sich kaufen kann.
Und CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE haben schon viel erreicht. Der Pöbel mit höchstens 10 Euro Stundenlohn braucht 43 vollständige Arbeitsjahre, um über die Hartz4-Grundrente zu kommen. Jemand mit einem Arbeitnehmer-Durchschnittslohn von 32.000 Euro im Jahr muss diese 32.000 Euro über 27 vollständige Jahre erarbeitet haben, um über die Hartz4-Grundrente zu kommen. Toll, oder? Deshalb Leute: Gleich wieder die gekauften Parteien von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE wählen. Diese Politik soll schliesslich so weitergehen

Gerechtigkeitsdebatte: Auf großer Reise per Elterngeld
Das linke Kampfblatt Financial Times
mit einer gesalzenen Ohrfeige für die schwarz/gelben Elterngeld-Politiker.Absturz der griechischen Wirtschaft - und der SPIEGEL verschweigt die wahren Ursachen
Das ehemalige Nachrichtenmagazin mal wieder auf staatstragender Propagandatour.
NDR-Video: Wie Journalisten im CDU-Sachsensumpf mundtot gemacht werden
Ab wann nochmal genau beginnt ein Unrechtsstaat?
Schwarz/Gelb lässt per Gutachten längere Atomlaufzeiten schönrechnen
Nein, wie überraschend
Und zu guter Letzt:
Merkel auf ihrer Energiereise

Tags für diesen Artikel: angela merkel, atomausstieg, bürokratie, der spiegel, die linke, elterngeld, griechenland, hartz-iv-karte, jens spahn, journalismus, jugendarmut, krankenkassen-zusatzbeitrag, leiharbeit, miriam gruß, privatisierung, Rente, rente mit 67, rhön, sachsensumpf, satire, verhütung
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Starker Kommentar, Andreas!
Wer Beweise für den Rentenbetrug haben möchte, der schaut hier hinein:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=6468
Wer sich den Beweis als Film genüsslich reinziehen will, schaut hier nach:
http://www.youtube.com/watch?v=PsiZZnPsSX0
Viel Spaß kann ich leider nicht wünschen, denn es ist wirklich nicht spaßig.
Das im Zusammenhang mit den Parteispenden der Allianz gesehen, weiß jeder, was die Stunde geschlagen hat. Raffelhüschen lässt grüßen. Riester und Rürup bedanken sich bei den gutgläubigen privaten Renten-Versicherten, weil nicht deren Lebensabend gesichert ist, sondern der von Riester und der von Rürup. Ihre Freunde wurden und werden von ihnen auch reichlich bedacht. Ich höre sie alle bis hier her hämisch lachen.
Hört Ihr sie auch?
Wir können dafür sorgen, dass ihnen das Lachen vergeht. Wie? Das muss jeder selbst rausfinden.