Das ehemalige Nachrichtenmagazin und heutige neoliberale Propagandablättchen, übertitelt seine Schlagzeige: "
Iran eröffnet sein erstes Kernkraftwerk" mit dem Begriff
Provokation. Im ansonsten belanglosen Text, verweist das Blättchen selbst darauf hin, das Experten das Risiko eines Missbrauchs sehr gering bewerten:
Das Risiko, dass Buschehr doch für andere Zwecke missbraucht wird, ist nach Auffassung von Experten gering. Theoretisch müsste Teheran Nuklearbrennstoff aus dem Reaktor entnehmen und weiter anreichern, um eine Bombe zu bauen. Durch die IAEA-Überwachung aber würde das sofort auffallen. "Für Iran wäre das mit einem großen Risiko verbunden: Es müsste eine massive Menge Brennstoff entwendet werden, und das würde nicht unbemerkt geschehen", sagte Nuklearexperte Andreas Persbo vom Londoner Forschungszentrum Vertic.
Die Provokation besteht nämlich darin, dass:
US-Außenministerin Hillary Clinton hatte noch im Frühjahr gefordert, das Projekt in Buschehr solle nicht fortgesetzt werden, solange Teheran Garantien dafür schuldig bleibe, dass es unter dem Vorwand der Stromgewinnung nicht heimlich nach Atomwaffen strebe. Zuletzt hatte die EU scharfe Sanktionen gegen Teheran verhängt.
Tja. Wenn es nach der kriegslüsternden Hillary Clinton und den US-Amerikanern ginge, dann dürften die Menschen im Iran nicht einmal atmen. Schließlich wollen Obama und seine Imperialisten ja das iranische Öl stehlen. Aber es ist einmal mehr typisch für die unter der Mohn/Bertelsmann Fahne gleichgeschalteten Medien, das jedes imperiale Interesse willig vertreten wird. Es ist an der Zeit der Bertelsmannstiftung die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Sie ist zwar gemein, aber nicht nützlich.
Der Iran hat das Recht Atomkraftwerke zu betreiben. Das steht so in allen internationalen Verträgen. Natürlich wäre es sinnvoll auf den Atomdreck zu verzichten, aber warum sollten ausgerechnet iranische Mullahs schlauer sein als deutsche Politiker. Übrigens wurde das Atomkraftwerk Buschehr von Siemens angefangen. Hätte man weitergebaut, anstatt sich der blödsinnigen amerikanischen Blockadepolitik anzuschließen, wüsste man genau, wofür die Anlage geeignet ist. So muss man Russland vertrauen, aber das geht bei Mohn/Bertelsmann ganz und gar nicht.
Witzig ist das der Chef von Mohn/Bertelsmann den Appell der deutschen Atommafia für eine Verlängerung der Atomlaufzeit und neue Milliardengewinne lustig mit unterschrieben hat. Man weiß halt wer einen gekauft hat.
OMG....Deutschland hat ja auch welche....ach deshalb hauen die Amis hier nich ab!