Es gibt
Geschichten, die schreibt so schön nur das wahre Leben. Nur gut das "Qualitätsjournalisten" wie Anna Wulffert in der FAZ so jeder Humor abgeht, wenn es darum geht die Politiker schön- und hochzuschreiben. Sie hat wahrscheinlich nicht mal gemerkt wie schön die Story ist.
Als Angela Merkel während ihrer Chinareise die Terrakotta-Armee von Xi’an besuchte, ahnte sie nicht, was das so alles bewirken würde. Der Kaufmann Fritz Bieri aus Hameln nahm Merkels Begeisterung über eine der Generals-Skulpturen zum Anlass, Christian Wulff als Tonfigur anfertigen zu lassen. „Eine Brücke der Kulturen“ wollte Bieri schaffen, ohne jedoch eine Karikatur anzufertigen. Der Bundespräsident aus Ton trägt nämlich die Uniform und den Hut der Generals-Skulptur, da bei Kopien der Figuren nur die Gesichter verändert werden dürfen.
An diesem Wochenende kann man die 1,94 Meter große und 150 Kilogramm schwere Figur in der Orangerie in Rinteln in Niedersachsen besichtigen. Am Sonntagabend wird Wulffs Ebenbild versteigert – der Erlös geht an die „Rintelner Silvesterinitiative“, die mittellose Familien unterstützt.
Ja. Das ist eine wirklich hübsche Idee. Wulff als hohler Tonkopf. Das gefällt und trifft vorzüglich. Einmal umwerfen und er zerfällt in tausend bedeutungslose Teile, wobei ja auch schon das Ganze vorher bedeutungslos war. Vor allem Wulff als chinesischer Krieger ist nett. Der Mann hat so viel kämpferisches an sich, das ein von der Schale befreites weichgekochtes Ei dagegen wie ein Panzer wirkt. Dem hat doch sogar die Merkel den Scheid abgekauft und ihn an eine Position geschoben, wo er ihr nicht mehr gefährlich werden kann.
Auch das mit versteigern ist eine gute Sache. Vermutlich wollte der Fritz Bieri damit nicht auf die Käuflichkeit Wulffs hinweisen. Darf man ja auch gar nicht. Vor allem jetzt nicht, wo es dem Bundespräsidenten Wulff doch
gar nicht glücklich macht, dass er seinen diesjährigen Mallorca Urlaub im Refugium seines Freundes Carsten Maschmeyer verbrachte. Jenes Maschmeyer der schon über seinen Freund den "Wirtschaftsweisen" Rürup dafür sorgte, dass die solidarische Altersversicherung zerstört wird, damit die Versicherungsgeier wie er ein besseres Geschäft machen können und auch die Renten verspekulieren dürfen.
Aber man darf sich dabei nichts denken, wie auch Wulfs Referatsleiterin schreibt. Solche Dinge stehen Politikern in Deutschland eben zu. Norbert Lammert der Bundestagspräsident, hält ja auch Lobbyismus, also Bestechung für einen Grundpfeiler der Demokratie, da muss man dem Wullf doch auch etwas gönnen, zumal er jetzt ja sogar die Bundesbank auffordert gegen Sarrazin vorzugehen.
Ja, irgendwann wird man den Wulff heilig sprechen müssen. Nur gut das er im Grunde genommen nichts mehr tun kann. Er hat sich von Angela Merkel auf ein gutbezahltes Altenteil abschieben lassen. Der hohle Krieger. Der Grüßaugust der Nation. Es ist zum piepen. Vielleicht sollte er weiland Walter Scheel anfangen zu singen. Obwohl er vermutlich auch dazu kein Talent hat.
Ein Hohlkopf in Ton ist einfach Klasse.
Als Anregung könnte man doch noch einmal die gesamte Bundesregierungsmannschaft als hohle Figuren erstellen...
Da werden ganz sicher die Preise in die Höhe schnellen, denn jeder will die Bundesregierung im Originalzustand haben - nur müssen sie innerhalb von Gebäuden stehen, denn würden sie in Obstgärten stehen, würden die Vögel die Kirschen vom Vorjahr zurückbringen!
Die Vögel lassen wir also mal ganz unbehelligt, denn wir wollen sie ja nicht erschrecken :-)
http://belljangler.wordpress.com/2010/08/26/sensation-christian-wulff-rappt-fur-deutschland-spd-cdu-berlin-rapper-piratenparteiberlin-hamburg-koln-essen/