Und dann kommt das, was für Wulff so typisch ist. Anstatt die Entlassung sofort auszufertigen, kündigt er an, mit der Regierung, also mit Mutti Merkel Rücksprache halten zu wollen. Wofür brauchen wir einen Bundespräsidenten, wenn selbst so eine klare Sache von der Regierung entschieden werden soll. Dabei hatte Angela Merkel ihren Standpunkt längst deutlich gemacht.
Wulff ist einfach unfähig seine Aufgaben wahrzunehmen. Außer sich von seinem Freund Maschmeyer und anderen Lobbyisten bewirten und beherbergen zu lassen, weist er keine Fähigkeit auf. Tatsächlich hat er den Ball ins Sarrazin Lager zurückgespielt und prompt kommt die Anmaßung von Sarrazin, das er ein Gespräch mit dem Bundespräsidenten haben will.
So von Rassist zu Bundespräsident auf gleicher Augenhöhe.
So fing es in Deutschland mit dem anderen Schnauzbart namens Adolf Hitler auch mal an und wo es endete weiß jeder. Tatsächlich wäre die einzige Instanz an die sich Sarrazin zu wenden hätte, der Vorstandsvorsitzende der Bundesbank Axel Weber. Aber genau der fordert ja seine Abberufung. Also ist das Thema durch.
Natürlich sind auch Sarrazins braune Freude am Werk. Die Rassisten von PI fordern dazu auf, bestimmte Blogs mit dummen Nazikommentaren zuzumüllen um ihre braunen Interessen nach vorne zu bringen und träumen bereits von einer Wende nach rechts. Die Hintermänner von Sarrazin aus Kapital und Politik haben den Geschäftsführer von Emnid über die Bild am Sonntag beauftragt, das Ergebnis einer Umfrage bekannt zu geben, nachdem eine Sarrazin Partei 18 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinigen könnte.
Das ganze hat natürlich
Methode und ist von langer Hand sehr gut vorbereitet worden. Es soll eine neue rechte und rassistische Partei geschaffen werden um den Interessen des Großkapitals noch leichter zu dienen und aus einer Diktatur heraus, jeden Widerstand zu ersticken.
Lustig ist es da, dass ausgerechnet die Leute, die keine andere Meinung je zugelassen haben, nun Meinungsfreiheit für Sarrazin fordern. Dabei geht es nicht um Meinungsfreiheit. Es geht nur darum, ob jemand als Staatsbedienster der sein ganzes Leben noch keine Sekunde gearbeitet hat, berechtigt ist, sich in derartiger Art und Weise zu äußern.
Es geht darum, dass Sarrazin zuerst dem Ruf des Berliner Senates und dann fortwährend dem Ruf der Bundesbank geschadet hat und dies systematisch auch weiter tun wird. Als Privatperson kann Sarrazin reden was er will. Als Amtsperson nicht und er hat ausdrücklich immer als Amtsperson gehandelt, weil er ja zu feige ist dem Gegendruck standzuhalten, der einem normalen Bürger entgegen wehen würde. Er braucht die Sicherheit und den Schutz des Amtes. Ohne diesen Schutz ist er ein typischer Nazi wie sie heute überall aus dem Boden kriechen und wird sich ängstlich mit Gleichgesinnten in finsterenHinterzimmern treffen. Ohne den Amtsbonus hätte niemand über ihn berichtet.
Auch die Türkischen Kollegen/innen. Aber die meinen dann da immer Kurden.
Leider sieht die Realität so aus und die BLÖD liegt nicht so viel aus,
Wie lange war er im Berliner Senat?
Warum hat er nicht beizeiten für bessere Integration gekämpft?
Warum hat er nicht beizeiten den Einwanderungsgesetzen Protest entgegen gebracht?
Erst einwandern lassen und dann die Eingewanderten im Regen stehen lassen, das ist ein ganz mieses Spiel, Herr Sarrazin.
Sauerkraut und dicke Pullover als Allheilmittel anbieten, ist für jemanden, der ständig im Warmen sitzt und aus dem Vollen schöpfen kann, eine bodenlose Frechheit. Wer dann auch noch sein Buch kauft, macht sich mitschuldig! Mit jedem gekauften Buch macht man den Nestbeschmutzer immer reicher. Ich glaube nicht, dass sich die Leute, die seine Lektüre kaufen, mal Gedanken darüber gemacht haben. Schaut mal über euren eigenen Tellerrand. Wem man von vornherein eine solide berufliche Perspektive abspricht und keine Arbeitsplätze anbietet, wurde auch von Sarrazin in eine Armenecke gestellt, die er jetzt verteufelt.
Ich habe, bis auf seine Unverschämtheiten nichts Positives von ihm gehört oder gelesen.
Das alles ist für mich ein Teil einer großen gesteuerten politischen Sauerei gegen alle in Deutschland Lebenden.
Die Ähnlichkeiten zu 1933 sind natürlich auffällig: damals war "der Jude" an der negativen Einschätzung der persönlichen Situation Schuld, heute ist es "der Türke". Die Ursachen dafür liegen allerdings (wie auch 1933) nicht bei einer vermuteten Hintergrundaktion des Großkapitals (das erst viel später nach der Machtübernahme auf den Hitler-Zug aufgesprungen ist), sondern in erster Linie in der Untertanen-Mentalität des deutschen Volkes: nach oben wird gebuckelt und den Frust lässt man dann an Personengruppen ab, die sich (vermeintlich) nicht wehren können.
Die Mentalität ist übrigens in Österreich ähnlich, allerdings gibt es hier noch eine funktionierende Sozialpartnerschaft + Sozialdemokratie und bisher wenig Probleme mit Lohndumping und Massenarbeitlosigkeit, deshalb (und nur deshalb!) zeigt Sarrazins Buch im Alpenstaat wenig Wirkung.
Ganz offensichtlich werden zwei politische Lager aufeinander gehetzt. Und wir alle sind sooo doof, dass wir darauf reinfallen. Mit Jung gegen Alt oder Nichtraucher gegen Raucher hat die Hetze nicht so richtig geklappt. Sarrazin hat es mit einem Buch geschafft.
Wovon sollen wir abgelenkt werden?
Was steckt in Wirklichkeit hinter dieser Hetze?
Sie sind kein Saubermann sondern ein Blödmann. Es geht darum was Sarrazin als Amtsperson tut. Aber lesen können sie ja auch nicht.
So ist es. Dennoch, lieber Jochen, bin ich entsetzt darüber, dass anscheinend die Mehrheit der Deutschen Sarrazin´s Thesen vertreten. Wie "BLÖD" ist der Michel eigentlich?
Ich verstehe dasss nicht mehr. Warum stellen sich die Menschen in Deutschland hinter Herr Sarrazin?
Ich könnte kotzen.
Aber es ist nur eine Frage der Zeit bis die Hetzer von Mohn/Bertelsmann und Springer zusammen mit ihren Hintermännern genügend Leute weichgekocht haben um ihren neuen Faschismus errichten zu können. Wir können nur dagegen halten.
Achso ist das. Na dann.
Was ein Präsident niemals hätte tun dürfen ist dem Affen Zucker zu geben. Der Präsi soll neutral sein. Er hat sich also aus der Bahn geworfen. Nie hätte er den Ball an die Bundesregierung und die Bundesbank geben dürfen, er hätte der defensive Schütze aus dem Hinterhalt sein müssen.
Ich, für mich ganz alleine denke, der Wulff wusste, dass er S. nicht aus dem Amt bekommt mit einem Amtsenthebungsverfahren und wollte Meinungsmache betreiben, die aber ob des tumben Volkes nach hinten losging.
Wir können nur warten bis diese Oper von S. ein Abgesang wird. Aber selbst die Worthülsenfrucht im Hosenanzug rotiert ja schon um jetzt H4er zum Pflegedienst einberufen zu können, damit die Osteuropäer nicht über uns herfallen.
dem Jochen hätte er es eh falsch gemacht **gggg))
Nachdem immer mehr Politiker in diversen Talk-Buden für Herrn Sarrazin geradezu (temporärer Art) plädieren, sehe ich schon keine Möglichkeit mehr, dass sich Herr Wulf als BP dazu durchringen wird, eine Entlassungsurkunde auszuhändigen.
Herr BP Wulf ist einfach zu feige. Er spielt lieber den Ball zurück an die Reierung.
Sorry, aber ich habe das Gefühl, dass Herr BP Wulf genauso schäbig ist, wie damals unser Herr BP Köhler zu seiner Amtszeit.
Nein Dirk, diesesmal kotze ich nicht, sondern bin mir der Sache ganz sicher, dass wir in den nächsten Jahren einen steigenden (zumindestens konstanten) Ausländerhass verspüren werden.
Möglicherweise schreibst du noch einen Sach- und Fachartikel, anstelle deiner Zunft, andere mit Zunftgesappel zu nerven.