Hessens GRÜNE-Chef Tarek Al-Wazir fordert neoliberale Revolution bei den LINKEN
In einem langatmigen Gastbeitrag im "Freitag" hat sich der hessische GRÜNEN-Vorsitzende Tarek Al-Wazir darüber beklagt, dass sich die LINKE weiterhin weigert, sich der neoliberalen Politik der anderen Parteien anzuschliessen. Und er formuliert einen Vorwurfskatalog, der einige ergänzende Kommentare geradezu herausfordert.
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Aus Sicht von FDP und Linkspartei war ihrer klaren Festlegung auf Schwarz-Gelb bzw. auf Opposition ein kurzfristiger taktischer Erfolg beschieden. Eine langfristige Strategie stand allerdings sowohl bei der "marktradikalen" wie auch bei der "staatsradikalen" Partei nicht hinter den Entscheidungen.
Lustig, dass er CDU/CSU, SPD und GRÜNE nicht auch als "marktradikale" Parteien einsortiert. Dabei hat es die rot/grüne Bundesregierung mit ihrer Privatisierungs- und Deregulierungspolitik weit radikaler getrieben, als sich eine schwarz/gelbe Regierung wohl zugetraut hätte.
Und was an Krankenhäusern und Stadtwerken in kommunaler Hand "staatsradikal" sein soll, verstehe ich nicht. Hatten wir zu Helmut-Schmidt-Zeiten staatsradikale Zustände?
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Schon bei der Wahl in Nordrhein-Westfalen wurde dieselbe Festlegung der FDP ("Schwarz-Gelb oder der Tod") nicht mehr honoriert. Und die Tatsache, dass Bündnis 90/Die Grünen in NRW eine Koalition weder mit der Linkspartei noch der CDU ausgeschlossen hatten, wurde nicht etwa bestraft, sondern belohnt.
Und ein kurzer Realitätscheck gegenüber der SPD:
SPD 2005 = 3.058.988 Wählerstimmen
SPD 2010 = 2.675.818 Wählerstimmen
Eine geradezu sensationelle Belohnung. Und das, obwohl 2005 Wolfgang Clements neoliberaler Ziehsohn Peer Steinbrück antrat und die Bundes-SPD mit der Agendapolitik ihrer Arbeitnehmerbasis den Kopf rasierte. Und 2010 dann (nach der Androhung von Kopfpauschale und Laufzeitverlängerung) auf jeden Fall die schwarz/gelbe Bundesratsmehrheit abgewählt werden musste. Gerade vor diesem Hintergrund sind die Wahlergebnisse geradezu beschämend!
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Offensichtlich wird immer mehr Wählerinnen und Wählern klar, dass, wenn alle alles ausschließen, am Ende nichts mehr geht. Die Ausschließeritis muss nach meiner festen Überzeugung endlich ein Ende haben.
Richtig, denn es sollte immer nach INHALTEN gehen. Etwas, was ich gerade von Lafontaine, Wagenknecht, Gysi und Co. auch ständig vernehme.
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Es ist völlig klar, dass jede der drei rechnerisch möglichen Dreierkonstellationen hoch kompliziert wäre: Jamaika und die Ampel sind mit der FDP verbunden - mehr muss man dazu kaum sagen. Auch Rot-Grün-Rot wäre angesichts der Tatsache, dass die Linkspartei, was oft vergessen wird, eine Anti-Rot-Grün-Gründung ist, sicher alles andere als ein Selbstläufer.
Falsch! Die LINKE ist eine Anti-Neoliberale-Gründung. Dass sich SPD und GRÜNE der neoliberalen Katastrophenpolitik zugewandt haben, ist deren Pech. Sollte die SPD zur Sozialdemokratie zurückkehren, währen Linksbündnisse überhaupt kein Problem, da es INHALTLICH dann auch weitestgehend passt.
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Will die Mehrheit der Linkspartei eigentlich regieren? Die Tatsache, dass PDS und später Linkspartei von der Mehrheit der anderen Parteien lange als Schmuddelkinder behandelt wurden, hat es ihr bisher sehr leicht gemacht. Bislang musste sie auf diese Frage nie eine ernsthafte Antwort geben.
Soweit ich weiss, regierte die PDS in Mecklenburg-Vorpommern einige Jahre mit. Soweit ich weiss, regiert die PDS in Berlin schon in der zweiten Amtsperiode mit. Soweit ich weiss, hat sich die LINKE weder in Thüringen, in Hessen, in Hamburg oder im Saarland einem Linksbündnis verweigert. Es lag aber NIE an den LINKEN, dass dieses Vorhaben platzte.
In Hamburg wollte die SPD mit den LINKEN nicht einmal reden.
In Thüringen wollte die SPD nicht mal unter einem neutralen Ministerpräsidenten mit den LINKEN regieren.
Im Saarland haben sich die GRÜNEN von der FDP zur schwarz/gelben Regierung dazukaufen lassen.
In Hessen sabotierten neoliberale SPD-U-Boote den Regierungswechsel.
Über was bitteschön diskutieren wir hier?
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Die Ereignisse rund um die Bundespräsidentenwahl haben allerdings erneut die drängende Frage aufgeworfen
Ach Gottchen, jetzt kommt schon wieder die Nummer wegen unserem Bundesgrüssaugust? Gibt es sonst keine dringlicheren politischen Fragen zu klären?
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Es ging Rot-Grün also nicht nur darum, vorhandenen Unmut bei Schwarz-Gelb zu nutzen, sondern auch einen Kandidaten mit dem Potential der Mehrheitsfähigkeit zu präsentieren. Wäre Wulff im ersten Wahlgang gewählt worden, dann hätte sich die Linkspartei wohlig um Luc Jochimsen versammelt und wäre zufrieden nach Hause gefahren. Fast bin ich versucht, der Linkspartei zuzurufen, dass es nicht reicht, die Verhältnisse unterschiedlich zu interpretieren, sondern dass es ihr darum gehen müsste, sie zu verändern!
Okay, Herr Al-Wazir. Spielen wir das Szenario doch mal durch:
Hätte die LINKE einen stockkonservativen und neoliberalen Kandidaten wie Gauck gleich im ersten Wahlgang mitgewählt, auch wenn es NULL inhaltliche Übereinstimmungen gibt und man also alle Glaubwürdigkeit über Bord geworfen hätte.... was wäre dann denn passiert? Okay, Schwarz/Gelb wäre sicherlich blamiert gewesen. Und weiter? Möglicherweise hätte es dann Neuwahlen gegeben, weil das Vertrauen von CDU/CSU und FDP nachhaltig zerstört gewesen wäre. Warum aber sollte die LINKE Neuwahlen wollen? SPD und GRÜNE wollten schliesslich auch zu diesem Zeitpunkt nichts mit den "linken Schmuddelkindern" zu tun haben.
Eine Wahl des Kandidaten Gauck durch die LINKE wäre so letztlich nur ein Steigbügel für eine Grosse Koalition gewesen. Deshalb Frage an die Gauck-Fanboys: Ist das WIRKLICH euer Wunsch?
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Ist die Linkspartei in der Lage, Verantwortung zu übernehmen?
Diese Frage sollten sich gerade die GRÜNEN einmal stellen! Denn haben die GRÜNEN bislang die Verantwortung übernommen für:
- die auseinandergehende Schere zwischen Arm und Reich?
- das gemeinwohlzerstörende Finanzmarktgezocke?
- die grassierende Leih- und Zeitarbeitsausbeutung?
- das verfassungswidrige Gesetz zum Existenzminimum?
- die desaströsen Auswirkungen der Privatisierungspolitik?
- die Plünderungsfeldzüge der Finanzheuschrecken?
Nur um mal ein paar schnelle Beispiele zu nennen. Das alles haben die GRÜNEN nämlich mit zu verantworten, weil sie die dafür verantwortlichen Gesetze ausgearbeitet und durchgesetzt haben. Eine Regierungspolitik übrigens, die hunderttausende Mittelschichtler in die Armut absteigen liess, eine dreistellige Milliardensumme kostet und unser Gemeinwohl noch auf Generationen belasten wird. Solange die GRÜNEN dafür keinerlei Verantwortung, geschweige denn Reue (oder gar einen politischen Richtungswechsel) zeigen, sollten sie sich mit dem Fingerzeig auf andere Parteien wahrlich zurückhalten!
Und ich will auch keine LINKE, die für die bestehenden Verhältnisse Verantwortung übernimmt. Ich will eine Partei, die Möglichkeiten sucht und aufzeigt, um dort wieder herauszukommen. Auch, wenn rot/grüne Betonköpfe auf einem "Weiter so" beharren - und dafür am liebsten auch LINKE Mitverantwortliche hätten.
Den Traum vom Regieren ohne inhaltliche Opposition darf ein Tarek Al-Wazir gerne träumen. Aber für die Bevölkerung ist eine Demokratie ohne inhaltliche Wahlalternativen ein Alptraum.
(Es folgt dann im Gastartikel ein kleiner Geschichtskurs auf die damaligen hessischen Verhältnisse, die aber völlig am Thema vorbeigehen. Denn auf Landesebene ist die LINKE, wie an den Beispielen Thüringen, Saarland, Hessen usw. bereits geschildert, längst über diese erhobenen Blockadevorwürfen erhaben.)
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die Bankenkrise oder die Kreditunwürdigkeit Griechenlands kamen ohne große Vorankündigung
Sicherlich ohne jede Vorankündigung für die GRÜNEN Blitzmerker, ja. Aber mit diesem einen Satz entlarvt Tarek Al-Wazir auch das gesamte Dilemma seiner Partei.
Während ein Oskar Lafontaine tagein tagaus vor dieser Finanzpolitik warnte und den Begriff Casinokapitalismus überhaupt erst prägte, machten die GRÜNEN gleich mal Nägel mit Köpfen - und verabschiedeten ein Deregulierungsgesetz nach dem anderen. Die "Wohltaten" dieser Politik dürfen wir heute in Form von bonigesteuerten Bankstern und abgebrannten Finanzruinen bestaunen.
Ich kenne keinen einzigen GRÜNEN Politiker, der sich wirklich kritisch mit den Finanzmarktgesetzen seit dem Jahre 1998 auseinandergesetzt hat. Mir sind aber jede Menge Linkspolitiker bekannt, die bereits VOR (!) Ausbruch der Finanzkrise vor den schlimmen Folgen warnten. Und auch vor den unweigerlich auftretenden Folgen der deutschen Exportüberschüsse, die u.a. auch Griechenland den Boden unter den Füssen wegriss.
Es gibt also überhaupt keinen Grund für die LINKE, sich gerade in diesen Themen umstimmen zu lassen. Hier ist viel eher eine MASSIVE Umkehr von GRÜNEN und SPD erforderlich. Und dafür auch die Verantwortung zu übernehmen!
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Ich warte jetzt auf den Aufstand der Realos, dem Teil der Linkspartei, dem der Unterschied zwischen Politik und Religion, zwischen Handeln und Besserwissen, zwischen Machen und Fordern bewusst ist.
Eine Partei also, die sich mit den bestehenden Verhältnissen abfindet und mit etwas Sozialrhetorik das Gewissen beruhigt, während hintenrum weitere Fakten zur Gemeinwohlplünderung geschaffen werden, gibt es bereits - und nennt sich SPD. Keinesfalls etwas, was als Vorbild taugt.
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Drei Jahre bis zur nächsten Bundestagswahl sind keine lange Zeit. Die Linkspartei muss bald sagen, wo sie 2013 steht.
Wenn man sich die Katastrophen anschaut, welche die GRÜNEN und Sichsozialdemokratischnennenden angerichtet haben, muss diese Frage doch bitteschön erstmal auf der gegenüberliegenden Seite beantwortet werden, oder?
Tags für diesen Artikel: b90/die grünen, der freitag, die linke, joachim gauck, neoliberale politik, rot-rot-grün, tarek al-wazir, verantwortung
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Anonym am
09/17/10 um 01:29
Aufgelesen und kommentiert 2010-09-16
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Sehr gut gemacht,Jochen.
Da ich immer noch Hesse bin,und dieses Gesummse ertragen muss,meinen aufrechten Dank dafür.
Vielleicht kommste mal her-nach Wiesbaden-und verklickerst dem ollen Tarek die Sachlage mal.
Beste Grüße
Hagnum
Steter Tropfen höhlt den Stein.
Im Europaparlament beginnen die "Privilegien" zu wirken.
Und auch im Reichstag bröckelt die Front der "Fundis".
Schaun wir mal wie lange die Festung hält.
Bis das süsse Gift der Macht auch diese Leute abstumpft.
Das sollten alle Wähler wissen!
Solange diese Denke in der SPD vorherrscht, müsste denen, die bei der SPD ein Kreuz machen, die Hand abfaulen. Dann könnte jeder sehen, wer für die heutige Sozialkatastrophe mit verantwortlich ist.
Der gravierenste soziale Kahlschlag ist der SPD zuzuschreiben und die Merkelregierung gibt der Demokratie und den Resten unseres Sozialstaates endgültig den Todesstoß.
Bitte sagt mir, wo sitzen die Retter? Für mich können es nur die Linken sein.
Die inoffizielle Vergangenheit der SPD
Mittwoch, 15. September 2010 um 16:53 Uhr Carsten Langenscheid (Auszug seines Berichts aus Mein Herz schlägt links)
Innenpolitik
Schmidt bezeichnet die Massenarbeitslosigkeit als das derzeit größte deutsche Problem.
Er lobt die „;color: #333333;">Agenda 2010“ Gerhard Schröders und sieht in ihr einen ersten Schritt zur Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels.
Er hält das Reformprogramm jedoch für bei weitem nicht ausreichend und spricht sich schon seit den 1990er-Jahren für eine umfassende Deregulierung des deutschen Arbeitsmarktes aus, darunter für eine Einschränkung des Kündigungsschutzes.
Die Zumutbarkeitskriterien für Arbeitslose sollten weiter verschärft werden und das Arbeitslosengeld II für mehrere Jahre nominal eingefroren werden (beziehungsweise real sinken).
Den Flächentarifvertrag sieht Schmidt als überholt an und fordert dessen weitgehende Abschaffung; der Einfluss der nach seiner Ansicht allzu mächtigen Gewerkschaften sollte zurückgeführt werden.
Nur nach Umsetzung dieser Reformen könnte laut Schmidt ein (jedoch relativ niedriger) Mindestlohn/Arbeitszeitverlängerung (Lebens- und Wochenarbeitszeit) unumgänglich eingeführt werden.
Außerdem ist Schmidt entschiedener Befürworter der Kernenergie und Gegner des Atomausstiegs, der unter der rot-grün geführten Bundesregierung beschlossen wurde.
Er hält die Ablehnung der Kernenergie in der Bevölkerung für ein Produkt der aus Zweitem Weltkrieg und Holocaust hervorgegangenen deutschen Angst vor Veränderungen.
Ein weiterer Konfliktpunkt mit der SPD ist seine Befürwortung von allgemeinen Studiengebühren bei einer angemessenen Ausstattung des BAföG- und Stipendiensystems.
Es hat mich auch gestört, das die Anhänger Schmidts immer seine Politik heraus heben, aber die Gewalttaten der Polizei gegenüber den Antiatomkraftgegnern unterschlagen, sowie die damaligen Regierungsbeziehungen zur Atomlobby, auch lässt sich ein Zusammenhang der Deutschen Geschichte nach 1945 und der Zeit davor, indem man die Reaktion des „Rechts Staates“ gegenüber linken Demonstranten und Linken Autonomen im Vergleich zu Rechtsradikalen und Ultra- Rechts-orientierten Parteien näher beleuchtet, insbesondere in den Jahren während der Sozialliberalen Koalition.
Es sollte nur aufzeigen das schon durch Herrn Schmidt eine Rechtsbewegung innerhalb der SPD begonnen wurde, die durch Herrn Vogel beginnende Intelektuelliersung und durch Herrn Schröder abgeschlossen wurde, der sich nicht wie seine Vorgänger auf die Breite Linke Masse der SPD-Mitglieder, sonder auf eine Intolerante geistige intellektuelle Minderheit stützte.
Nun versuchte ich mehr Hintergrundwissen über die Hoch-geschätzten Personen heraus zu finden, das „noch freie“ Welt Weite Web bietet Geschichtsinteresierte genug Möglichkeiten.
Dabei stieß ich auf Ungeheuerlichkeiten,von denen ich bisher nur eine Ahnung hatte, die unsere Deutsche Rechtsstaatlich und Demokratische Sichtweise in ein anderes Licht rückt und die die Forderungen(Internetzensur, Überwachung durch BND u.s.w) von hochrangigen Politikern etwas transparenter macht, aber nicht entschuldbar !
In den nachfolgenden Artikeln werde ich das Licht auf diese, Staatliche verordnete Vergangenheit, anzünden.
Ich kann es mir nicht verkneifen, Jochens Aufruf zu wiederholen: Generalstreik jetzt!!!
Besser wäre noch: Wählt mit Köpfchen, wählt den bewaffneten Aufstand....darf man denn das?
Linkspartei ist erst der Anfang, schaffen wir endlich Klassenbewußtsein.....
Wenn Du im Rahmen einer Dissertation,Diplomarbeit oder gar einer Habilitation Material über die "Sozen" suchst: www.zvab.de und dorten unter "Noske" suchen. Zwei Bücher habe ich von ihm gelesen. Eines war sogar seine Autobiographie. 1946 in Offenbach am Main gedruckt, als es nicht mal mehr Klohpapier gab....
Sozialdemokratie in Deutschland....nein, das ist Etikettenschwindel, wenn nicht gar schwerer Betrug
Doch auch ich mache mir Sorgen bzgl. der neoliberalen Korrumpierbarkeit der Linken. Wenns schon die Grünen erwischt hat, wieso nicht auch irgendwann die Linkspartei? Allerdings würde sie sich dann in die eigene Bedeutungslosigkeit hineinmanövrieren. Oskar Lafontaine war der wichtige Kopf der "Fundis". Um so schlimmer, dass er sich jetzt zurückzieht.
http://le-bohemien.net/2010/09/17/oliver-desoi-und-sebastian-muller-im-gesprach-mit-oskar-lafontaine/