9/11 und die RAF
Manchmal wachsen auch Dinge zusammen die scheinbar nicht zusammen gehören. Auf den ersten Blick, hat 9/11 nichts mit der RAF zu tun und umgekehrt. In dieser Woche wurden sie auf seltsame, aber äußerst zutreffende Weise zusammengeführt.
Zuerst appelierten die Kinder der RAF-Opfer, Corinna Ponto, Michael Buback und Jörg Schleyer, an Angela Merkel darum geheime Akten zu den Mordfällen freizugeben, die von den deutschen Behörden immer noch unter Verschluss gehalten werden. Ihre Forderung lautet:
Gleichzeitig fordert der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad von den USA , oder besser von Präsident Obama, vor der UNO, eine eine unabhängige Faktenfindungsmission der UNO, die sich mit 9/11 beschäftigen soll. In seiner Rede führte er die bisherigen drei Sichtweisen an, die er gerne geklärt hätte:
Bei beiden Forderungen geht es darum, endlich mit der Suche nach der Wahrheit zu beginnen und nicht weiter zu mauern und mit gefaktem Beweismaterial die Öffentlichkeit und die Beteiligten zu täuschen. So wirft Michael Buback, Sohn des ermordeten früheren Generalbundesanwalts Siegfried Buback, der Bundesregierung öffentlich vor:
Bei der RAF und den damit verbundenen Gefahren, dürfte es wohl keine unmanipulierte Akte geben. Es war in dieser Zeit üblich, die Beweislage in Richtung auf eine schnelle Verurteilung zu interpretieren und Prozessakten von unsinnigen Zweifeln zu befreien, um dies zu erreichen. Heute ist ja bekannt, das im Fall Buback einfach verurteilt wurde wer gerade greifbar war. Die RAF hat mit ihrem Schweigen ein solches Verfahren zweifellos erleichtert, aber der Rechtsstaat ist in diesen Verfahren endgültig erledigt worden. Heute wird in ähnlicher Art und Weise jemand der nur das Wort Gentrifikation benutzt, neuen Terrorgruppen zugeordnet, die nur in der Fantasie der Ermittler existieren oder von den Ermittlern geradezu als Ammen künstlich groß gezogen wurden.
Bei 9/11 ist die Lage ähnlich. Auf der von Ahmadinejad geschilderten dürren Beweislage, wurde ein Schrecken ohne Ende aufgebaut, der genau den us-amerikanischen Interessen entsprach:
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad und die Kinder der RAF-Opfer haben beide recht mit ihren Forderungen. Aber sie könnten genauso gut den Mond anbellen, wie an Merkel und Obama appellieren. Es geht in beiden Fällen nämlich nicht um Wahrheit, sondern um Politik. Würde Angela Merkel in Sachen RAF die Wahrheit auch nur für einen Moment herauslassen, wären die deutsche Justiz, die Verfassungsschützer, das BKA und die Bundesanwaltschaft dauerhaft so stark beschädigt, dass das gesamte Rechtssystem in Deutschland zusammen brechen würde.
Mit jahrelangen Prozessen gegen die Verschleierer müsste die Wahrheit herausgearbeitet werden und alle Prozesse gegen sogenannte Terroristen und linke Gruppierungen oder Einzelpersonen wären obsolet. Ein Alptraum für eine Justiz, die davon lebt, dass alle so tun, als ginge es um Wahrheit und Recht, während es lediglich um die Interessen des Kapitals geht.
Für Obama wäre die Situation noch schlimmer. Er müsste zugeben, dass die USA als imperialistischer Staat auch vor Terroranschlägen gegen sich selbst nicht zurückschrecken, wenn dies der Eroberung von Rohstoffen jeder Art dient. Dies wäre für die USA schlimmer als Watergate und Vietnam zusammen.
Es ist also nett, dass jemand die Forderung nach der Wahrheit erhoben hat, aber diese Forderung wird wie immer folgenlos bleiben. Wahrheit und Kapitalismus passen eben nicht zusammen. Verena Becker wird übrigens verurteilt. Auch ohne Beweise. Das Urteil war schon vor Beginn des Verfahrens geschrieben. Ob es was mit der Wahrheit zu tun hat, weiß niemand. Die Chancen sind allerdings nicht groß.
Setzen Sie, völlig unabhängig vom Prozess gegen Verena Becker, ein internationales Forscherteam nicht weisungsgebundener Kriminologen, Juristen und Historiker ein, das die Morde an unseren Vätern und den anderen RAF-Opfern vorbehaltlos untersuchen darf und die Ergebnisse in einem Bericht veröffentlicht.
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Sorgen Sie dafür, dass diesem Forscherteam die vollständigen Akten, einschließlich aller geheim gehaltenen Dokumente, zur Verfügung gestellt werden. Erteilen Sie allen Beamten, die Wissen über die 77er-Morde haben, im Prozess gegen Verena Becker eine uneingeschränkte Aussagegenehmigung und lassen Sie, mehr als 30 Jahre nach den Morden, dem Gericht auch alle bisher geheim gehaltenen Akten vorlegen.
Gleichzeitig fordert der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad von den USA , oder besser von Präsident Obama, vor der UNO, eine eine unabhängige Faktenfindungsmission der UNO, die sich mit 9/11 beschäftigen soll. In seiner Rede führte er die bisherigen drei Sichtweisen an, die er gerne geklärt hätte:
1 - Es war eine sehr leistungsfähige und komplexe terroristische Vereinigung, die in der Lage war, erfolgreich quer durch alle Schichten der amerikanischen Geheim- und Sicherheitsdienste hindurch den Angriff durchzuführen. Dies ist die grundsätzliche Sichtweise, die von amerikanischen Staatsmännern vertreten wird.
2 - Es waren einige Segmente innerhalb der US-Regierung, die den Angriff inszenierten, um die rückläufige amerikanischen Wirtschaft und ihren Griff auf den Nahen Osten umzukehren sowie um das zionistische Regime zu retten. Die Mehrheit des amerikanischen Volkes sowie anderer Nationen und Politiker stimmen dieser Ansicht zu.
3 - Es wurde von einer terroristischen Vereinigung durchgeführt, aber die amerikanische Regierung unterstützte dies und nutzte die Situation aus. Offensichtlich hat diese Sicht weniger Befürworter.
Bei beiden Forderungen geht es darum, endlich mit der Suche nach der Wahrheit zu beginnen und nicht weiter zu mauern und mit gefaktem Beweismaterial die Öffentlichkeit und die Beteiligten zu täuschen. So wirft Michael Buback, Sohn des ermordeten früheren Generalbundesanwalts Siegfried Buback, der Bundesregierung öffentlich vor:
Als Nebenkläger im Prozess gegen Verena Becker durfte ich jetzt die noch immer geheime Verfassungsschutzakte lesen. Ich halte diese Akte für manipuliert.
Bei der RAF und den damit verbundenen Gefahren, dürfte es wohl keine unmanipulierte Akte geben. Es war in dieser Zeit üblich, die Beweislage in Richtung auf eine schnelle Verurteilung zu interpretieren und Prozessakten von unsinnigen Zweifeln zu befreien, um dies zu erreichen. Heute ist ja bekannt, das im Fall Buback einfach verurteilt wurde wer gerade greifbar war. Die RAF hat mit ihrem Schweigen ein solches Verfahren zweifellos erleichtert, aber der Rechtsstaat ist in diesen Verfahren endgültig erledigt worden. Heute wird in ähnlicher Art und Weise jemand der nur das Wort Gentrifikation benutzt, neuen Terrorgruppen zugeordnet, die nur in der Fantasie der Ermittler existieren oder von den Ermittlern geradezu als Ammen künstlich groß gezogen wurden.
Bei 9/11 ist die Lage ähnlich. Auf der von Ahmadinejad geschilderten dürren Beweislage, wurde ein Schrecken ohne Ende aufgebaut, der genau den us-amerikanischen Interessen entsprach:
Die wichtigsten Beweisstücke, die den Vorfall verbinden, waren ein paar in der riesigen Menge von Schutt gefundene Pässe und ein Video von einer Person, deren Wohnsitz unbekannt war, von der aber bekannt war, dass sie an Ölgeschäften mit einigen amerikanischen Beamte beteiligt war. Es wurde auch vertuscht und gesagt, dass aufgrund der Explosion und des Feuers von keinem der Selbstmordattentäter eine Spur gefunden wurde.
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Aber dann wurde eine Propagandamaschine in volle Kraft gesetzt; es wurde impliziert, dass die ganze Welt einer großen Gefahr ausgesetzt wäre, nämlich Terrorismus, und dass der einzige Weg um die Welt zu retten der wäre, Truppen in Afghanistan einzusetzen.
Schließlich wurden Afghanistan, und kurz danach der Irak, besetzt.
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad und die Kinder der RAF-Opfer haben beide recht mit ihren Forderungen. Aber sie könnten genauso gut den Mond anbellen, wie an Merkel und Obama appellieren. Es geht in beiden Fällen nämlich nicht um Wahrheit, sondern um Politik. Würde Angela Merkel in Sachen RAF die Wahrheit auch nur für einen Moment herauslassen, wären die deutsche Justiz, die Verfassungsschützer, das BKA und die Bundesanwaltschaft dauerhaft so stark beschädigt, dass das gesamte Rechtssystem in Deutschland zusammen brechen würde.
Mit jahrelangen Prozessen gegen die Verschleierer müsste die Wahrheit herausgearbeitet werden und alle Prozesse gegen sogenannte Terroristen und linke Gruppierungen oder Einzelpersonen wären obsolet. Ein Alptraum für eine Justiz, die davon lebt, dass alle so tun, als ginge es um Wahrheit und Recht, während es lediglich um die Interessen des Kapitals geht.
Für Obama wäre die Situation noch schlimmer. Er müsste zugeben, dass die USA als imperialistischer Staat auch vor Terroranschlägen gegen sich selbst nicht zurückschrecken, wenn dies der Eroberung von Rohstoffen jeder Art dient. Dies wäre für die USA schlimmer als Watergate und Vietnam zusammen.
Es ist also nett, dass jemand die Forderung nach der Wahrheit erhoben hat, aber diese Forderung wird wie immer folgenlos bleiben. Wahrheit und Kapitalismus passen eben nicht zusammen. Verena Becker wird übrigens verurteilt. Auch ohne Beweise. Das Urteil war schon vor Beginn des Verfahrens geschrieben. Ob es was mit der Wahrheit zu tun hat, weiß niemand. Die Chancen sind allerdings nicht groß.




















Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad hat bei anderer Gelegenheit eine Untersuchungskommission zum Holcaust gefordert.
Welche Zusammenhänge würde diese Kommission wohl zutage fördern?
Die interessanteren Fragen wären u.U. die Täter, oder die, die als Täter verurteilt wurden und nur Bauernopfer waren.
Jau, das wäre wohl auch ein "sumpfiges" Gelände.
ja, die Verknüpfungen. Übrigens ein toller Bericht.
Bei allen Verknüpfungen, auch dem sogenannten Holocoust (ich nehme an es ist der von 45 gemeint), wäre am Interessantesten wer hat die
jeweiligen Verantwortlichen/Regierungen finanziert. Ich nehme an in diesem Sumpf würden nur wenige immer die gleichen Familiennanmen auftauchen.
Es heißt: "Gerechtigkeit gibt es nur durch Gott"..... oder man nimmt es selbst in die Hand. Ja, ich habe den Aufschrei gehört.
Nur mal ein Gedanke an die, die nun wegen Rache palavern:
Als der Kinderschänder (Name vergessen) vor einigen Jahren im Knast 2...3 Tage einen Aufstand anzettelte und auf dem Dach gegen ungerechte und schlechte Behandlung protestierten. Mein Gedanke war: wenn Du eine Chance bekommst, nimm einem Scharfschützen die Waffe ab und blas ihn vom Dach.
Warum?
Wenn er wieder frei kommt und wieder straffällig, und ich muss eines Tages einer Mutter in die Augen sehen und mich fragen lassen warum hast Du meine Trauer nicht verhindert als Du es konntest? Was sollte ich dann tun?
Aus diesem Grund sollten einfach Geschädigte/Hinterbliebene darüber nachdenken auf welche Gerechtigkeit sie warten wollen, und ob sie nicht eines Tages in traurige Augen sehen müssen die sie fragen, warum habt ihr nicht damals genau diese Täter aus dem Verkehr gezogen? Warum habt ihr gezaudert und es zugelassen, dass die gleichen Verbrecher mir und meiner Familie Leid zugefügt haben?
Von den Handlangern spreche ich noch gar nicht.
Gruß aus Baden.