Gerade lief eine Nachricht von der BASF über die
Ticker, die wieder einmal zeigt, wie der Hase in Deutschland so läuft:
RTL-Chefin Anke Schäferkordt soll neues Aufsichtsratsmitglied des Chemiekonzerns BASF werden.
Ludwigshafen am Rhein (dts Nachrichtenagentur) - Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, trete Schäferkordt die Nachfolge von Stephen K. Green an. Der BASF-Aufsichtsratsvorsitzende Eggert Voscherau werde die RTL-Chefin demnach dem Registergericht Ludwigshafen zur Bestellung mit Wirkung ab 17. Dezember 2010 vorschlagen. Schäferkordt, studierte Betriebswirtschaftlerin aus Lemgo, übernahm im Jahr 2005 die Gesamtverantwortung für die Mediengruppe RTL Deutschland und die Geschäftsführung von RTL Television.
Bis 1991 arbeitete die 47-Jährige bei der Bertelsmann AG.
Während die EU verzweifelt versucht
Deutschland dazu zu bewegen, die Verantwortung für die Freigabe genetisch veränderter Pflanzen selbst zu übernehmen wird eine Mitarbeiterin von Mohn / Bertelsmann neues Aufsichtsratsmitglied, beim Genveränderer BASF.
Im Streit um den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen hat die EU-Kommission Deutschland zum Einlenken aufgefordert.
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - "Es wäre sehr hilfreich, wenn auch Deutschland dem Vorschlag der EU-Kommission, dass künftig jedes Mitgliedsland alleine über den Anbau von Genpflanzen entscheiden kann, zustimmen würde", sagte der zuständige EU-Kommissar für Gesundheits- und Verbraucherschutz, John Dalli, der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe).
Bisher hat Mohn / Bertelsmann seine Medienmacht zwar noch nie dafür genutzt etwas gutes für die Menschen in Deutschland zu erreichen, aber mit diesem geschickten Schachzug ist jede Chance vertan, dass es bei Bertelsmann und RTL jemals einen Bericht gegen die Interessen der Genveränderer und für die Menschen gibt. Damit zeigt sich übrigens wieder einmal, wie die Interessen des Großkapitals eine freie Berichterstattung in den Systemmedien unmöglich machen. RTL hetzt eben lieber gegen Arbeitslose als etwas für eine gesunde Umwelt zu tun.
Ja, und dumm sind die, die solche Berichte, wie diesen verfassen? Es ist zum K...
Ich gebe zu bedenken: Schimpfen hilft aber nicht.
Aufmerksam sein, solche Meldungen wahr nehmen, aufnehmen, weiter geben, und sich dann engagieren, z.B. in Diskussionsrunden, wo nach Lösungen gesucht wird, z.B. für regionale Vorhaben, Kinder- und Familieneinrichtungen usw.
Man könnte auch in die Politik gehen und versuchen, da was zu verändern. Obwohl ich diesen Schritt für eher zwecklos halte, weil nach einiger Zeit sich die Ideale irgendwie verändern.
Eine Idee, die mir immmer wieder einfällt; ausgehend von der Bezahlung von Ärzten, aber sicher modifiziert auch anwendbar auf andere Berufsgruppen:
Man sollte die Ärzte nach "Erfolg" bezahlen, also max. einen Bruchteil für die Behandlungszeit, so dass Verwaltung oder so bezahlbar ist. Die eigentliche Bezahlung dürfte es nur geben, wenn der Patient wirklich gesund wird oder sich wenigstens eine ordentliche Verbesserung einstellt. Und dabei meine ich nicht nur die Symptome...
Wie wäre es dann bei Politikern oder Pressesprechern ?