Die Grünen müssten es doch eigentlich besser wissen. Als sie die Regierung mit dem Genossen der Bosse bildeten und ihr Joschka Fischer Außenminister war, da haben sie den Kriegsminister Peter Struck doch auch nicht zur Vernunft gebracht.
Da hat doch die rotgrüne Bundesregierung fleißig einen Bombenabwurfplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide gefordert und die ganzen Abgeordneten haben in feinster Hofschranzenmanier alle brav mit dem Kopf genickt. Der 22. Erfolg gegen die staatlichen Kriegstreiber ist eben nicht ein Erfolg der Grünen, sondern ein Erfolg des nie erlahmendem örtlichen Widerstands der BI FREIeHEIDe e.V. den sich die Grünen nun mal eben ohne Namensnennung auf die eigene Fahnen heften wollen.
Das Potsdamer Urteil ist schließlich auch eine Genugtuung für die Haltung von Bündnis 90/ Die Grünen. Wir haben den Einsatz für die Verhinderung der Tiefflüge immer mitgetragen. Als einziger Sicherheitspolitiker im Bundestag hat Winfried Nachtwei seit 1996 das Anliegen der Freien Heide unterstützt, die ministerielle Behauptung der zwingenden Notwendigkeit angesichts grundlegend veränderter Einsatzbedingungen widerlegt und zwei Gruppenanträge im Bundestag initiiert. So war Wittstock auch ein Dauerkonflikt in der rot-grünen Koalition.
Weichgespülte Jasager die an nichts mehr klebten, als an ihren Pöstchen, waren die Grünen. Natürlich haben sie mal dicke Backen gemacht, aber nie gepustet. Genau wie bei unserem Einzug in den Afghanistan Krieg oder bei den Deutschen die von Amerikanern entführt wurden. Die Grünen haben immer ja gesagt.
Gäbe es für die Grünen heute eine Möglichkeit eine Koalition mit der CDU und der FDP zu bilden, würden die Morgen zu ihrem tiefsten Bedauern, den Anträgen auf ein Bombodrom von Kriegsminister Jung zustimmen müssen, weil die Kriegspolitik dies erfordert. Ich finde das Verhalten der Grünen erbärmlich.



















