In der Zeit Nr. 33 vom 9. August 2007 wird uns geweissagt werden. Als von der Zeit beauftragtes Weissagungsunternehmen tritt Emnid auf, da Forsa ja schon für Mohn/Bertelsmann lügt. Aber kein Problem. Es werden die gleichen Ziele verfolgt, nur diesmal von der anderen Seite her angefasst:
Die Umfrage, für die Emnid 1 000 Deutsche interviewte, zeigt eine große Zustimmung zu politischen Forderungen, die vor allem von der Linkspartei vertreten werden:
67 Prozent der Befragten wollen Unternehmen wie die Bahn sowie die Energieversorgung in staatlicher Hand lassen. Vor allem von Anhängern der Volksparteien wird diese Haltung geäußert; von den SPD-Anhängern sind 72 Prozent für Staatsunternehmen, von den Unionswählern immerhin 71 Prozent. 68 Prozent der Befragten sind für die Einführung von Mindestlöhnen.
62 Prozent halten die Beteiligung der Bundeswehr an Einsätzen in Afghanistan für "eher falsch"; 82 Prozent fordern, das gesetzliche Rentenalter wieder von 67 auf 65 Jahre zu senken.
"Na dann ist doch alles in Ordnung. Da brauche ich ja gar nicht wählen gehen. Meine Interessen werden ja von so vielen vertreten, da fällt es doch gar nicht auf wenn ich nichts mache."
So ähnlich dürfte die Absicht hinter dieser Botschaft lauten. Unserer Regierung ist es völlig egal was die Wähler denken, die macht was ihr die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten befehlen und gut ist es. Das einzig Wahre an den Zahlen dürfte das Erscheinungsdatum mit dem 9.August sein. Der Rest soll uns in den Schlaf wiegen.
Wir müssen jeden Tag erneut kämpfen um wenigstens minimale Ziele zu erreichen. Die Zeit und Emnid sind nicht unsere Freunde. Die arbeiten für ganz andere Kräfte.























Genauso werden die Politiker fordern, die Soldaten abzuziehen, bei der Abstimmung hingegen ist ihnen wichtiger noch ein paar Zivilisten zu zerbomben äh dem afghanischen zu helfen.
Mindestlöhne werden sie strikt ablehnen, weil sonst herauskäme was wirklich den Standort Deutschland ausgeblutet hat.