ARD-Video: Sparen zu Lasten von Langzeitarbeitslosen
Lohnentwicklung in Deutschland hinkt EU-Schnitt weit hinterher
FDP-Vorsitzender Westerwelle: Das nächste Jahr wird besser
Tödliches Investment: Riester-Rente fließt in Streubombenherstellung
Deutsche Bankinstitute versenkten eine halbe Billion in Irland und Co.
Mappus wickelte EnBW-Milliardengeschäft mit CDU-Freund ab
380.000 Euro vom Rekord-Parteispender für CSU und FDP
Kriegsminister Guttenberg (CSU): Mit Stephanie und Johannes B. am Hindukusch
Heutiger Journalismus: Die Pressefreiheit liegt schon im Bett
Sozialrassisten unter sich: Peter Hahne in der BILD
Deutsche Behörden fürchten Terror wie in Stockholm
Privatpatient
Aufgelesen und kommentiert 2010-12-13
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Download dieser Linksammlung hier (*.doc/*.odt) zum Weiterverteilen per eMail.
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ARD-Video: Sparen zu Lasten von Langzeitarbeitslosen
Fünf Euro mehr für Hartz4-Empfänger und dazu noch ein kleines Bildungspaket für die Kinder mit riesigem Verwaltungsaufwand. Wie schön, wenn man das dafür nötige Geld kurzerhand bei denen wieder reinholen kann, die eigentlich davon profitieren sollten: Nämlich bei Hartz4-Empfängern, denen man dasselbe Geld bei Wiedereingliederungs- und Fortbildungsmassnahmen wieder abzieht. Das Kurzvideo dazu gibt es hier.
Lohnentwicklung in Deutschland hinkt EU-Schnitt weit hinterher
"Im dritten Quartal sanken die Kosten für Bruttolöhne und -gehälter um 0,5 Prozent", schreibt der FOCUS. Und zum Glück erwartet uns im nächsten Jahr ja das tolle "Sparpaket", Strompreiserhöhungen und die Krankenkassen-Zusatzbeiträge. Ansonsten wüsste man schon gar nicht mehr, wohin mit dem weniger gewordenen Geld
Und was schreibt unsere stets kritische Qualitätspresse?
Financial Times: Konsumboom: Weihnachtsgeschäft macht Lust auf mehr
Focus: Weihnachtsgeschäft hat richtig Fahrt aufgenommen
Süddeutsche: Shopping-Laune trotz Schneematsch und Eiseskälte
Die Welt: Kaufrausch vor Weihnachten hält weiter an
Bild: Einzelhandel freut sich über ein blendendes Weihnachtsgeschäft
Spiegel: Kaufrausch wie zur Wiedervereinigung
Hessischer Rundfunk: Starkes Weihnachtsgeschäft - Selbst die Juweliere strahlen
Seht ihr: Wie verlogen und voller Propaganda waren dagegen doch die DDR-Medien
FDP-Vorsitzender Westerwelle: Das nächste Jahr wird besser
"Auch, weil wir als FDP einige Entscheidungen durchgesetzt haben, die Arbeitsplätze geschaffen haben", wird FDP-Chef Westerwelle zitiert. Und wer mag ihm da widersprechen? Man denke da nur an die satten 1,1 Millionen Euro, welche die FDP von der Hotellobby eingesackte, um ihr im Gegenzug ein kleines Milliardengeschenk zu gegeben. Was allein das schon an Arbeitsplätzen gebracht hat. Oder auch FDP-Minister Niebel, der gleich sein gesamtes Ministerium zum Selbstbediensungsladen umfunktionierte. Was das für an Menschen von der Strasse geholt hat, die sich ansonsten vollkommen hilflos an richtiger Arbeit hätten versuchen müssen... sagenhaft
Dass allerdings der windige Atomdeal viele tausend Arbeitsplätze im Handwerk zerstört, die im Aufbau ökologischer Energiegewinnung beschäftigt sind, interessiert die FDP hingegen eher wenig. Wer sich bei der FDP entsprechendes Gehör verschaffen will, kann sich ganz demokratisch mit viel Geld bei der FDP dafür bewerben. Wir leben schliesslich in einem freien Land.
"Das Jahr 2010 sei ein hartes Jahr für die FDP und für ihn selbst gewesen, aber ein gutes Jahr für Deutschland", folgt dann noch als weiteres Westerwelle-Zitat. Und es ist immerhin erfrischend, dass selbst Westerwelle zugibt: Deutschland geht es umso besser, je härter es die FDP trifft. Etwas, an dem wir noch weiterarbeiten sollten. Mancherorts droht der FDP tatsächlich noch über fünf Prozent an Wählerstimmen. Herr Westerwelle, helfen sie doch bitte auch nochmal mit. Es liegt doch gerade wieder Schnee. Ergreifen sie ihre Chance und kommandieren sie doch wieder Arbeitslose zum kostenlosen Schneeschippen ab.
Tödliches Investment: Riester-Rente fließt in Streubombenherstellung
In was bitteschön sollte unsere ehrenwerte Hochfinanz denn sonst investieren? Kindergärten und Kitaplätze werfen nicht genug Rendite ab. Also steckt man die Milliarden in die Waffenindustrie. Selbst wenn es um geächtete Waffen geht, die gegen die völkerrechtliche Osloer Konvention verstossen. Alles, was zählt, ist eine "Bombenrendite".
Deutsche Bankinstitute versenkten eine halbe Billion in Irland und Co.
Auch hier dasselbe Schema: Investitionen in die Realwirtschaft wirft halt zu wenig Rendite ab. Also steckt man die Milliarden nach Irland, wo es über zehn Prozent Zinsen geben sollte. Das macht sich natürlich auch ganz nett bei der eigenen Boni bemerkbar.
Ich persönlich wäre ja dafür gewesen, diese in Irland und Co. versenkten Milliarden direkt über höhere Spitzen- und Vermögenssteuern abzuschöpfen, damit die obersten 10 Prozent nicht so viel Unsinn damit anstellen. Mit den Milliarden hätte man durchaus im Inland ein besseres Strassen- und Schienennetz bezahlen können. Oder sanierte Schulen, mehr Lehrpersonal zugunsten kleinerer Klassen, sowie eine gezielte Hilfe in sozialen Brennpunkten. Migrationsprobleme hätten längst grösstenteils gelöst sein können. Und man hätte nebenbei sogar noch in den Ausbau an Ökoenergien investieren können. 500 Milliarden sind ja nicht gerade wenig. Aber wer will das schon? Mit solchen Forderungen ist man heutzutage ja schon Linksextremist.
Viel besser ist es, man überlässt das alles einem "freien Markt". Dann wird nur in das investiert, was wirklich gebraucht wird. Zum Beispiel geächtete Streumunition und gegenseitiges Gezocke um die höchste Boni. Und wenn alles zusammenbricht wird nicht etwa das System beendet und sich auf die Vernunft besinnt. Im Gegenteil: Der Pöbel darf die erwarteten Milliardengewinne der obersten 10 Prozent auch noch über "sozial ausgewogene Sparpakete" gegenfinanzieren. Etwas, worüber auch gar nicht gross diskutiert werden soll, weil es "systemrelevant" ist. Alternativen gibt es dazu nicht - wenn man, wie gesagt, nicht gerade "Linksextremist" ist.
Und das Allerdollste: Alle freuen sich und würden mit weit über 80 Prozent diejenigen schwarzrotgelbgrünen Parteien ankreuzen, die diesen "freien Markt" anbeten. Und diesen über kapitalgedeckte Renten- und (demnächst) Pflegeversicherungen sogar nochmal zusätzlich aufpumpen. Denn auch diese in kapitalgedeckte Sparverträge gesteckten Gelder müssen ja irgendwo investiert werden. Und jetzt ratet mal, in was
Mappus wickelte EnBW-Milliardengeschäft mit CDU-Freund ab
Nein, wie überraschend
Immerhin werden hier über 4,5 Milliarden Euro bewegt. Sollte dabei nur ein halbes Prozent in den "richtigen Taschen" ankommen, können immerhin stolze 22 Millionen Euro verteilt werden. Das sollte für so manch alten Parteifreund sicherlich ausreichen. Und bei Stuttgart 21 wartet ja direkt die nächste Milliardenverteilung für gut befreundete Kollegen. Hessens Ex-Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat doch gerade erst beim Baukonzern Bilfinger Berger angefangen. Wäre doch gelacht, wenn bei Stuttgart 21 nicht auch der eine oder andere Deal abfällt. Aus alter Freundschaft eben.
Und was macht der Wähler? Der findet das alles prima. Bei der Landtagswahl im März 2011 wird die CDU stärkste Partei und darf anschliessend einfach so weitermachen. Alles in Butter.
380.000 Euro vom Rekord-Parteispender für CSU und FDP
Über 6,3 Millionen Euro hat der Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie in den vergangenen zehn Jahren an Parteien gespendet, satte 84 Prozent (über 5 Millionen Euro) davon rollten ganz allein in die CSU-Kasse. Da kann man als CSU-Parteichef schon mal ins Schleudern kommen, wenn man siebenstellige Millionenbeträge vorlesen soll
Kriegsminister Guttenberg (CSU): Mit Stephanie und Johannes B. am Hindukusch
Wie geil, Weihnachten mit Ken und Barbie als Hindukusch-Edition. Einfach mal unverkrampft im Kerzenlicht über Wirtschaftskriege sprechen. Johannes B. Kerner giesst seine klebrigsüsse Harmoniesoße drüber und Hausfrau zu Guttenberg präsentiert sich als moderne Ilse Werner - na wenn das keine besinnliche Unterhaltung ist, dann weiss ich es auch nicht mehr
Und Georg Schramm hatte es schon 2009 geahnt.
Diese Sendung wird ihnen präsentiert von:
- Heckler & Koch
- Krauss-Maffei
- Rheinmetall
- EADS
Gute Unterhaltung wünscht Ihnen:
- BILD
- SPIEGEL
- Sat.1
Wer führt eigentlich Regie? Hat Leni Riefenstahl überhaupt eigenen Nachwuchs?
Heutiger Journalismus: Die Pressefreiheit liegt schon im Bett
"Als was verstehen sich Journalisten heute? Als Kontrolleure oder als Moderatoren der Macht? Wer sich heute um die Unabhängigkeit der Presse sorgt, muss sich vor allem mit der Abhängigkeit der Journalisten befassen, und zwar mit der selbst gewählten. Wir haben nicht so sehr ein Problem der Rechtslage, sondern eines der Haltung. Jene Kollegen, die die Wikileaks-Veröffentlichungen unter dem Gesichtspunkt der Legalität sahen, wurden dazu nicht gezwungen. Sie taten das freiwillig. Sie wollen Herrschaft nicht kritisieren, sondern stabilisieren. Sie haben es sich im System gemütlich gemacht. Und sie haben dabei die Pressefreiheit gleich mit zu Bett gebracht."
Übrigens: In Österreich sind sie der deutschen Presse schon einen Schritt voraus. Dort belohnt der Bundeskanzler angenehme Berichterstattung ganz gezielt mit bezahlten Inseraten.
Sozialrassisten unter sich: Peter Hahne in der BILD
Sehr schön erkannt!
Deutsche Behörden fürchten Terror wie in Stockholm
Naja, allzu gross kann die Furcht nicht sein, wenn man sich den NDR-Terroristen-Test anschaut
Aber immerhin: Unsere selbsternannten Qualitätsjournalisten können mal wieder eine vergleichsweise lächerliche Gefahr ganz ganz gross aufpusten. So wie die Vogel- oder Schweinegrippe.
Und zu guter Letzt:
Privatpatient
Hier übrigens die sehenswerte Homepage des Karikaturisten.
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ARD-Video: Sparen zu Lasten von Langzeitarbeitslosen
Fünf Euro mehr für Hartz4-Empfänger und dazu noch ein kleines Bildungspaket für die Kinder mit riesigem Verwaltungsaufwand. Wie schön, wenn man das dafür nötige Geld kurzerhand bei denen wieder reinholen kann, die eigentlich davon profitieren sollten: Nämlich bei Hartz4-Empfängern, denen man dasselbe Geld bei Wiedereingliederungs- und Fortbildungsmassnahmen wieder abzieht. Das Kurzvideo dazu gibt es hier.
Lohnentwicklung in Deutschland hinkt EU-Schnitt weit hinterher
"Im dritten Quartal sanken die Kosten für Bruttolöhne und -gehälter um 0,5 Prozent", schreibt der FOCUS. Und zum Glück erwartet uns im nächsten Jahr ja das tolle "Sparpaket", Strompreiserhöhungen und die Krankenkassen-Zusatzbeiträge. Ansonsten wüsste man schon gar nicht mehr, wohin mit dem weniger gewordenen Geld

Und was schreibt unsere stets kritische Qualitätspresse?
Financial Times: Konsumboom: Weihnachtsgeschäft macht Lust auf mehr
Focus: Weihnachtsgeschäft hat richtig Fahrt aufgenommen
Süddeutsche: Shopping-Laune trotz Schneematsch und Eiseskälte
Die Welt: Kaufrausch vor Weihnachten hält weiter an
Bild: Einzelhandel freut sich über ein blendendes Weihnachtsgeschäft
Spiegel: Kaufrausch wie zur Wiedervereinigung
Hessischer Rundfunk: Starkes Weihnachtsgeschäft - Selbst die Juweliere strahlen
Seht ihr: Wie verlogen und voller Propaganda waren dagegen doch die DDR-Medien

FDP-Vorsitzender Westerwelle: Das nächste Jahr wird besser
"Auch, weil wir als FDP einige Entscheidungen durchgesetzt haben, die Arbeitsplätze geschaffen haben", wird FDP-Chef Westerwelle zitiert. Und wer mag ihm da widersprechen? Man denke da nur an die satten 1,1 Millionen Euro, welche die FDP von der Hotellobby eingesackte, um ihr im Gegenzug ein kleines Milliardengeschenk zu gegeben. Was allein das schon an Arbeitsplätzen gebracht hat. Oder auch FDP-Minister Niebel, der gleich sein gesamtes Ministerium zum Selbstbediensungsladen umfunktionierte. Was das für an Menschen von der Strasse geholt hat, die sich ansonsten vollkommen hilflos an richtiger Arbeit hätten versuchen müssen... sagenhaft

Dass allerdings der windige Atomdeal viele tausend Arbeitsplätze im Handwerk zerstört, die im Aufbau ökologischer Energiegewinnung beschäftigt sind, interessiert die FDP hingegen eher wenig. Wer sich bei der FDP entsprechendes Gehör verschaffen will, kann sich ganz demokratisch mit viel Geld bei der FDP dafür bewerben. Wir leben schliesslich in einem freien Land.
"Das Jahr 2010 sei ein hartes Jahr für die FDP und für ihn selbst gewesen, aber ein gutes Jahr für Deutschland", folgt dann noch als weiteres Westerwelle-Zitat. Und es ist immerhin erfrischend, dass selbst Westerwelle zugibt: Deutschland geht es umso besser, je härter es die FDP trifft. Etwas, an dem wir noch weiterarbeiten sollten. Mancherorts droht der FDP tatsächlich noch über fünf Prozent an Wählerstimmen. Herr Westerwelle, helfen sie doch bitte auch nochmal mit. Es liegt doch gerade wieder Schnee. Ergreifen sie ihre Chance und kommandieren sie doch wieder Arbeitslose zum kostenlosen Schneeschippen ab.
Tödliches Investment: Riester-Rente fließt in Streubombenherstellung
In was bitteschön sollte unsere ehrenwerte Hochfinanz denn sonst investieren? Kindergärten und Kitaplätze werfen nicht genug Rendite ab. Also steckt man die Milliarden in die Waffenindustrie. Selbst wenn es um geächtete Waffen geht, die gegen die völkerrechtliche Osloer Konvention verstossen. Alles, was zählt, ist eine "Bombenrendite".
Deutsche Bankinstitute versenkten eine halbe Billion in Irland und Co.
Auch hier dasselbe Schema: Investitionen in die Realwirtschaft wirft halt zu wenig Rendite ab. Also steckt man die Milliarden nach Irland, wo es über zehn Prozent Zinsen geben sollte. Das macht sich natürlich auch ganz nett bei der eigenen Boni bemerkbar.
Ich persönlich wäre ja dafür gewesen, diese in Irland und Co. versenkten Milliarden direkt über höhere Spitzen- und Vermögenssteuern abzuschöpfen, damit die obersten 10 Prozent nicht so viel Unsinn damit anstellen. Mit den Milliarden hätte man durchaus im Inland ein besseres Strassen- und Schienennetz bezahlen können. Oder sanierte Schulen, mehr Lehrpersonal zugunsten kleinerer Klassen, sowie eine gezielte Hilfe in sozialen Brennpunkten. Migrationsprobleme hätten längst grösstenteils gelöst sein können. Und man hätte nebenbei sogar noch in den Ausbau an Ökoenergien investieren können. 500 Milliarden sind ja nicht gerade wenig. Aber wer will das schon? Mit solchen Forderungen ist man heutzutage ja schon Linksextremist.
Viel besser ist es, man überlässt das alles einem "freien Markt". Dann wird nur in das investiert, was wirklich gebraucht wird. Zum Beispiel geächtete Streumunition und gegenseitiges Gezocke um die höchste Boni. Und wenn alles zusammenbricht wird nicht etwa das System beendet und sich auf die Vernunft besinnt. Im Gegenteil: Der Pöbel darf die erwarteten Milliardengewinne der obersten 10 Prozent auch noch über "sozial ausgewogene Sparpakete" gegenfinanzieren. Etwas, worüber auch gar nicht gross diskutiert werden soll, weil es "systemrelevant" ist. Alternativen gibt es dazu nicht - wenn man, wie gesagt, nicht gerade "Linksextremist" ist.
Und das Allerdollste: Alle freuen sich und würden mit weit über 80 Prozent diejenigen schwarzrotgelbgrünen Parteien ankreuzen, die diesen "freien Markt" anbeten. Und diesen über kapitalgedeckte Renten- und (demnächst) Pflegeversicherungen sogar nochmal zusätzlich aufpumpen. Denn auch diese in kapitalgedeckte Sparverträge gesteckten Gelder müssen ja irgendwo investiert werden. Und jetzt ratet mal, in was

Mappus wickelte EnBW-Milliardengeschäft mit CDU-Freund ab
Nein, wie überraschend
Immerhin werden hier über 4,5 Milliarden Euro bewegt. Sollte dabei nur ein halbes Prozent in den "richtigen Taschen" ankommen, können immerhin stolze 22 Millionen Euro verteilt werden. Das sollte für so manch alten Parteifreund sicherlich ausreichen. Und bei Stuttgart 21 wartet ja direkt die nächste Milliardenverteilung für gut befreundete Kollegen. Hessens Ex-Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat doch gerade erst beim Baukonzern Bilfinger Berger angefangen. Wäre doch gelacht, wenn bei Stuttgart 21 nicht auch der eine oder andere Deal abfällt. Aus alter Freundschaft eben.Und was macht der Wähler? Der findet das alles prima. Bei der Landtagswahl im März 2011 wird die CDU stärkste Partei und darf anschliessend einfach so weitermachen. Alles in Butter.
380.000 Euro vom Rekord-Parteispender für CSU und FDP
Über 6,3 Millionen Euro hat der Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie in den vergangenen zehn Jahren an Parteien gespendet, satte 84 Prozent (über 5 Millionen Euro) davon rollten ganz allein in die CSU-Kasse. Da kann man als CSU-Parteichef schon mal ins Schleudern kommen, wenn man siebenstellige Millionenbeträge vorlesen soll

Kriegsminister Guttenberg (CSU): Mit Stephanie und Johannes B. am Hindukusch
Wie geil, Weihnachten mit Ken und Barbie als Hindukusch-Edition. Einfach mal unverkrampft im Kerzenlicht über Wirtschaftskriege sprechen. Johannes B. Kerner giesst seine klebrigsüsse Harmoniesoße drüber und Hausfrau zu Guttenberg präsentiert sich als moderne Ilse Werner - na wenn das keine besinnliche Unterhaltung ist, dann weiss ich es auch nicht mehr
Und Georg Schramm hatte es schon 2009 geahnt.Diese Sendung wird ihnen präsentiert von:
- Heckler & Koch
- Krauss-Maffei
- Rheinmetall
- EADS
Gute Unterhaltung wünscht Ihnen:
- BILD
- SPIEGEL
- Sat.1
Wer führt eigentlich Regie? Hat Leni Riefenstahl überhaupt eigenen Nachwuchs?
Heutiger Journalismus: Die Pressefreiheit liegt schon im Bett
"Als was verstehen sich Journalisten heute? Als Kontrolleure oder als Moderatoren der Macht? Wer sich heute um die Unabhängigkeit der Presse sorgt, muss sich vor allem mit der Abhängigkeit der Journalisten befassen, und zwar mit der selbst gewählten. Wir haben nicht so sehr ein Problem der Rechtslage, sondern eines der Haltung. Jene Kollegen, die die Wikileaks-Veröffentlichungen unter dem Gesichtspunkt der Legalität sahen, wurden dazu nicht gezwungen. Sie taten das freiwillig. Sie wollen Herrschaft nicht kritisieren, sondern stabilisieren. Sie haben es sich im System gemütlich gemacht. Und sie haben dabei die Pressefreiheit gleich mit zu Bett gebracht."
Übrigens: In Österreich sind sie der deutschen Presse schon einen Schritt voraus. Dort belohnt der Bundeskanzler angenehme Berichterstattung ganz gezielt mit bezahlten Inseraten.
Sozialrassisten unter sich: Peter Hahne in der BILD
Sehr schön erkannt!
Deutsche Behörden fürchten Terror wie in Stockholm
Naja, allzu gross kann die Furcht nicht sein, wenn man sich den NDR-Terroristen-Test anschaut
Aber immerhin: Unsere selbsternannten Qualitätsjournalisten können mal wieder eine vergleichsweise lächerliche Gefahr ganz ganz gross aufpusten. So wie die Vogel- oder Schweinegrippe.Und zu guter Letzt:
Privatpatient
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Spiegel-online
Denn Ministerpräsident Mappus wickelte den Deal (Rückkauf ENBW) mit der Investmentbank Morgan Stanley ab - wo ein guter Parteifreund das Sagen hat.
Bereits 2007 haben die stets gut informierten "Nachdenkseiten" geschrieben:
Wenn der Börsengang (der Bahn) von jenem Unternehmen begleitet wird, das 2004 das entscheidende Gutachten für die Bundesregierung gemacht hat, von Morgan Stanley, dann mischt dabei entscheidend der ehemalige Vorsitzende der Jungen Union in Baden-Württemberg, Dr. Dirk Notheis, mit. Dieser wiederum ist 2005 als besonders eifriger Spendensammler der Union aufgefallen. Zu jener Zeit war der heutige Fraktionsvorsitzende der Union, Volker Kauder, Generalsekretär der CDU. Für diesen hat Notheis damals gearbeitet. Da schließt sich der Kreis zum Engagement der Union für die weitere Privatisierung der Bahn. Vermutlich besteht ein enger Kontakt im Zirkel Notheis, Kauder, Merkel.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=2631
Das ist die Firma MS über die die "Nachdenkseiten" heute berichteten:
Herrscher auf dem Derivate-Markt
Die New York Times berichtet von einem geheimen Gremium von neun Vertretern großer US-Banken, die jeden dritten Mittwoch des Monats zusammenkommen, um gemeinsam über den Derivatemarkt zu herrschen. Laut NYT gehören Vertreter von JP Morgan Chase, Goldman Sachs und Morgan Stanley der Gruppe an, die Namen der Teilnehmer seien jedoch unbekannt. Ihr Ziel sei u.a., andere Akteure am Markteintritt zu hindern.
Quelle: New York Times
http://www.nachdenkseiten.de/?p=7737
Notheis, Mappus- Stuttgart 21+ .
So dreist dürfen diese Typen heute auftreten.
Und die Bullerei knüppelt für MS!!.