Die neuen Leiden der Ursula Sarrazin
Heute barmt die Bild am Sonntag um Ursula Sarrazin und fragt scheinheilig:
Provoziert sie selbst die Schüler, Eltern und Kollegen? Oder werden ihr die provozierenden Thesen ihres Mannes zum Verhängnis?
Selbstverständlich soll dem Leser suggeriert werden, das die arme Ursula völlig unschuldig ist und die faschistischen und rassistischen braunen Deppen, die Thilo Sarrazins geheime Armee sind, tröten natürlich auch gleich kräftig in dieses Horn und sprechen von Sippenhaft. Natürlich hat die Springerpresse den Vorwurf auch mundgerecht für die Rassisten verpackt:
Ein Elternsprecher türkischer Herkunft ihrer Klasse 4b hatte sich nach Informationen von BILD am SONNTAG bei der Schulaufsicht über die Pädagogin beschwert.
„Kinder weinen, die Schüler werden gedemütigt und angeschrien, wenn sie etwas nicht können. Frau Sarrazin unterrichtet nicht mit pädagogischer Professionalität“, sagt Günter Peiritsch, Vorsitzender des Landeselternausschusses, zu BILD am SONNTAG. „Mehrere Eltern haben der Schulleitung geschrieben, dass sie ihr Kind von der Schule nehmen, wenn Frau Sarrazin erneut Lehrerin der Klasse werde.“ Peiritsch wurde von Eltern eingeschaltet, im Streitfall zu vermitteln.
Wichtig ist vor allem die Betonung, das ein Elternsprecher türkischer Herkunft etwas gesagt hat, was das gesagte sowohl für Springer als auch für Sarrazins rassistische Freunde ja gleich als wertlos dastehen lässt. Dabei sind die Beschwerden über Ursula Sarrazin ja nichts neues. Zuletzt wurde ihre Art von Pädagogik bereits im November 2008 auffällig:
Anlass für diese Eingabe war der Umgang der Grundschullehrerin Sarrazin mit einem Mädchen, das von einer anderen Schule kommend in die dritte Klasse der Grundschule im Berliner Westen aufgenommen worden war. Dort war Ursula Sarrazin Klassenlehrerin. Nach Schilderung der Mutter Patricia Appel gab es sofort Probleme zwischen Ursula Sarrazin und ihrem als hochbegabt eingestuften Kind.
Zu Beginn der Weihnachtsferien 2007 soll die Lehrerin plötzlich die Schultasche des Kindes genommen haben und Schulbücher und Unterrichtsmaterialien der zweiten Klasse reingesteckt haben.
Auf Nachfrage der Mutter soll Ursula Sarrazin gesagt haben, dass das Kind nun die zweite Klasse besuchen werde. Allerdings: Einen für eine solche Maßnahme notwendigen Beschluss der Klassenkonferenz gab es zu diesem Zeitpunkt nicht. Später soll die Grundschullehrerin sogar gesagt haben, dass das Mädchen die Schule gar nicht mehr besuchen werde. Die Mutter berichtet, ihre Tochter habe darunter gelitten.
Damals wollte der Schulrat Ursula Sarrazin schon versetzen. Stattdessen spielte Thilo Sarrazin all seine verdorbene Macht aus und der Schulrat wurde versetzt. Es ist die gleiche Grundhaltung die Ursula Sarrazin schon damals zeigte die auch heute wieder die Probleme schaffen. So erklärt sie gegenüber der Bildzeitung:
Ich kenne den Inhalt angeblicher Beschwerden von Eltern nicht. Ich unterrichte gegenwärtig in vier Klassen rund 100 Schüler. Bis heute hat kein Elternteil aus diesen vier Klassen sich in irgendeiner Form bei mir beschwert“
Natürlich beschwert sich niemand bei einer ungerechten und hartherzigen Lehrerin die zudem in weiten Teilen für ihre Aufgabe völlig ungeeignet zu sein scheint. Damit wären alle Chancen des Kindes erledigt. Kluge Eltern ziehen einfach in einen anderen Stadtteil um die Schule umgehen zu können, mutigere wenden sich an die Elternsprecher ihrer Klasse und bitten die einzugreifen. In seltenen Fällen sind die Elternsprecher dazu auch bereit, wenn sie stark genug sind.
Da die Hürden für eine Beschwerde so hoch liegen, kommt es normalerweise kaum zu Beschwerden. Aus Angst wird vieles toleriert was nicht tolerabel ist. Wenn aber dann die Empörung so deutlich hochkocht wie bei Ursula Sarrazin, dann muss eine Menge passiert sein. Das was jetzt bekannt ist, dürfte nur das oberste Drittel des Eisbergs sein.
Vermutlich aber wird es trotzdem keine Folgen für Ursula Sarrazin geben. Der rassistische und faschistische Mob steht fest hinter den Sarrazins und der Springerjournalismus, der ja gerne diese Kreise bedient, ebenfalls. Deshalb ist auch schon klar wie der Hase laufen wird:
Zu den aktuellen Vorwürfen sagt Christian Walther, Sprecher der Berliner Senatsbildungsverwaltung: „Wenn die Vorwürfe Substanz haben, werden sie sorgfältig geprüft und haben gegebenenfalls Konsequenzen. Nur weil jemand Leistung fordert, ist das kein Grund, disziplinarrechtlich gegen ihn vorzugehen.“
Es wird ausgehen wie beim letzten Mal. Ursula Sarrazin darf weiterhin als Lehrerin Kinder und Eltern terrorisieren. Die herrschende Klasse stützt sich gegenseitig und so wie die SPD mit dem Parteiausschluss Thilo Sarrazins umgeht, dürfte es sogar auch aus der SPD eine Menge Unterstützung für Frau Sarrazin geben.
Verlierer werden Eltern und Kinder sein. Durch die schlechte Arbeit seiner Frau, werden Thilos rassistische Thesen dann auch noch bestätigt. In einer gerechten Welt würde eine solche Lehrerin sofort entlassen und durch Menschen ersetzt die nicht nur den Beruf Lehrerin haben sondern auch die Berufung. Diese Beispiele gibt es übrigens in Berliner Schulen auch und gar nicht so wenige.
Es ist eine Schande aber genau das ist Deutschland zur Zeit ja überall.




















Neulich unterhielt ich mich mit der mutter, weil es mich interessierte, was nun in den zwei jahren passiert ist. das kind ist nun mitglied im mensa in deutschland e.v., um es wenigstens außerschulisch zu fördern mit einem iq jenseits der 130 - also hat frau sarrazin damals doch falsch gelegen und einem kind mit potenzial versucht, die zukunft zu verbauen.
wer ist denn mit daran schuld, dass ihr mann schlechte bildung angreifen kann? ich finde es toll, dass wir zusammen jetzt aufgestanden sind. das ist frau sarrazin schon einmal in einer anderen schule passiert - daher kommt vermutlich asuch die idee. sie hat es verdient!
aber wie ihr artikel schon sagt - die konsequenzen werden ausbleiben. schade um deutschland.
Nur weil Herr Sarrazin die Wahrheit schreibt ist er doch noch lange kein rassist. Aber dies Verhalten ist typisch für die ständig beleidigten.Schande für Deutschland??? ja dann geht doch zurück und zwar da wo eure Sippschaft her kommt.
Ich komme übrigens aus dem märkischen Sauerland, bin aber gerne in Berlin und werde das auch nicht ändern.
Es kotzt einen nur noch an, wenn solche Figuren agieren, und ich frage mich - mit nunmehr 61 Jahren, ob Menschen immer nur benutzt werden müssen für den nächsten faschistischen Akt, für den nächsten Schub an Sozialneid, für die nächste Bekämpfung vermeintlich anders Denkender, für die nächste Schikane gegen die Bürger eben...
Das ist eigentlich alles, was Politik bis heute zu Stande bringt, ausser die selbsternannen Eliten hätscheln.
http://susi-zintls.blog.de/2011/01/09/schaffen-frau-herr-sarrazin-ab-10334045/
Na ja, das kommt halt dabei raus, wenn man seine Frau nur von Bratwurst ernährt und im Winter bei 13 Grad Raumtemperatur hält.
Sie: Damals habe ich in einer Schülersache rechtswidriges Verhalten des zuständigen Schulrats und der damaligen Schulleitung mit Erfolg verhindert und Dienstaufsichtsbeschwerde gegen beide erhoben. Deshalb sollte ich quasi aus Rache umgesetzt werden. Mit Elternbeschwerden hatte dies gar nichts zu tun. Als im Jahre 2009 die Schulaufsicht und die Schulleitung erneut meine Umsetzung betrieben, habe ich einen Anwalt eingeschaltet. Im Ergebnis sind mir Anwaltskosten von 4400 Euro entstanden. Diese hat mir die Schulverwaltung vor einigen Tagen in vollem Umfang erstattet, nachdem ich Klage eingereicht hatte. Das zeigt ja wohl klar, wer in der Sache recht hatte und wer nicht.
1. Frau Sarrazin wurde bereits aus der Schule, in der sie unterrichtet hat, bevor Reinhold-Otto sie nehmen musste, aus einer Schule geworfen. Grund: Die Eltern weigerten sich, ihre Kinder von ihr unterrichten zu lassen.
2. Damals hatte die Mutter mit Hilfe eines Anwalts eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Frau Sarrazin angestrengt. Die Reaktion: Frau S. reichte ebenfalls eine Dienstaufsichtsbeschwerde ein gegen Schulleiterin und Schulrat.
3. Das Interview zeigt einmal mehr die Selbstverliebtheit dieses Paares. Schüler weinen bei ihr, andere werden krank und viele haben Aufsätze geschrieben, in denen erschreckende Dinge zum besten gegeben wurden.
4. Eine Menge Eltern haben sich bei ihr direkt beschwert - das Frau S. sich daran nicht erinnert, besorgt nun doch. Wie steht es um ihren Geisteszustand?
Die Elternvertrerin Frau Sempf weiß ganz genau, dass Frau Sarrazin Schüler diskriminiert hat. Tolle Elternvertreterin - immer alles unter den Tisch fallen lassen. Wirklich krass - da weiß man, wen man nicht mehr wählt.
Daneben gibt es Leute die Angst um die Noten ihrer Kinder haben und zur Rettung von deren Zukunft auch jeden falschen Eid schwören würden.
Die Sarrazins haben immer noch sehr viel Macht in der Stadt und sind nicht für faires Spiel bekannt. Ich verstehe die Vorsichtigen und sich Unterwerfenden sehr gut.
Frau Sarrazins bisherige Behauptungen auf dem Prüfstand: "Ursula Sarrazin bestritt gestern, Schüler als "Hauptschüler" bezeichnet zu haben. Einen "türkischen Schüler" habe sie wohl tatsächlich "armseliges Opfer" genannt, räumte sie ein." - Wer die selbst verfassten Berichte der Frau S. gelesen hat, weiß, das dies bisher von ihr konsequent bestritten wurde!
"Schon 2008 wollte sie der damals zuständige Schulrat an eine andere Schule versetzen. Daraufhin schrieb Ursula Sarrazin direkt an Schulsenator Zöllner. Wenig später wurde der Schulrat nach Neukölln versetzt - was ein gutes Jahr später formell zurückgenommen wurde." - Bislang wurde behauptet, der Schulrat selbst sei umstritten - warum dann die formelle Rücknahme der Umsetzung?
"2009 versuchte ein neuer Schulrat dann noch einmal, Frau Sarrazin zum Schulwechsel zu bewegen. Wiederum vergeblich. Frau Sarrazin wehrte sich. Sie nahm sich einen Anwalt, der sie auch beriet, als der CDU-Bildungspolitiker Sascha Steuer wegen der dubiosen Vorgänge Akteneinsicht beantragt hatte. Wegen der entstandenen Anwaltskosten hatte Frau Sarrazin dann die Schulverwaltung verklagt. Der Streit endete in einem Vergleich, Ursula Sarrazin erhielt nach eigenen Angaben 4400 Euro aus der Landeskasse."
Ein anderer Schulrat auch? Ist der etwa ebenfalls "umstritten"?
Der Streit um die Anwaltskosten endete im Vergleich - Frau Sarrazin hatte vor kurzem in einem "Doppelinterview" behaptet, sie habe das Geld zurückbekommen, da sie im Recht gewesen sei!
Und zu guter Letzt, dass, was alle schon vermutet haben: Nach Informationen der Berliner Zeitung wurde indes auch darüber gesprochen, wie man Frau Sarrazin ein "Angebot" machen könnte, um die Lage an der Grundschule nicht weiter eskalieren zu lassen.
Also wird es wohl darauf hinauslaufen, dass Frau Sarrazin geht - mit ordentlich mehr Geld aber. Und was anderes hatten die beiden Neumillionäre offenbar gar nicht im Sinn.
Quelle: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/326058/326059.ph
Ursula soll noch bis 12 Uhr in ihrer Schule gearbeitet haben, was schwer vorstellbar ist, denn die von Ursula S. als leistungsschwache Schule geltende Lehranstalt öffnet ihre Pforten am Samstag nur für die Theater-AG.
Ich höre schon die Stimmen, die sagen, dass das Interview vermutlich am Freitag geführt wurde, doch zwei Tatsachen sprechen dagegen:
1. Die Bild würde kaum einen ganzen Tag ohne die ULLA-Berichterstattung vergehen lassen, wenn sie denn nun schon ein Interview bekommen hat.
2. Im Interview wird die Vorabankündigung der Zeitschrift "Der Spiegel" angesprochen und die erschien erst am Samstag Nachmittag.
Vorbildlicher Journalismus, der mit der Dummheit der Leser spielt.
Zudem fällt auf, dass Ursula S. sich gut in den Foren umgeschaut hat und die gutgemeinten Ratschläge nun beim Beantworten von Fragen beherzigt. Selbstverständlich sind nun nicht mehr alle Schüler pauschal blöd. Natürlich war sie eine tolle Lehrerin in den über 30 Jahren ihrer Regentschaft und kennt die Namen aller Schüler.
Was ich dennoch vermisse: Wieso spricht sie niemand konkret zu den Vorfällen in 2008 an? Das ist das Einzige, wo auch Frau Sarrazin eine direkte Konfrontation zu meiden scheint. Es wäre doch aber interessant zu erfahren, was sie zu den Vorwürfen zu sagen scheint. Und interessant wäre auch, wie die Eltern der Schülerin darauf reagieren würden.
Also Journalisten: Traut euch und fragt einmal gezielt nach.