Weltwirtschaftskrise - Das System kann nicht funktionieren
Gestern antwortete mir Stefan Laurin von den Ruhrbaronen auf einen Kommentar zum Artikel "FDP: Putsch? Wettbewerb!" in seiner bekannten Art und Weise wie folgt:
#4 | Stefan Laurin sagt am 17. Januar 2011 um 13:26
@Hoff: Ich hoffe die FDP besinnt sich auf den Neoliberalismus und schafft die Steuersubventionen für Hotels ebenso ab wie die wirtschaftlichen Schutzzäune für Apotheker. Und dieses System ist auch nicht im “Endkampf”. Es läuft doch ganz gut im Moment.
Dieses System befindet sich also nicht im Endkampf und es läuft doch ganz gut im Moment. Ich weiß nicht welche Drogen Herr Laurin nimmt, aber wir empfehlen jede Menge Alkohl, fiel mir in Anlehnung an eine alte Luis Trenker Werbung sogleich ein und damit war ich auch bei Heinz Erhardt der mal in einem wunderbaren Sketch mit Gisela Schlüter, seiner Hausherrin eine Hiobsbotschaft nach der anderen übermittelte und dann seinen Absatz damit beendete, ansonsten gnädige Frau, soweit ich seh ist alles ok. Um dann neue Katastrophen zu melden. So brannte das Haus ab, ein Balken tötete den Mann und so ging es immer weiter. Leider habe ich den Sketch nicht im Netz gefunden aber dafür folgendes Lied, das den Gedanken teilweise aufgreift:
Man kann sich eben alles schön trinken, möchte man Stefan Laurin zurufen. Aber er steht ja nicht alleine mit seinen Scheuklappen in der Gegend herum. Viele Journalisten, Politiker und angebliche Wissenschaftler verbreiten immer mehr Nebel um ja nicht die Wahrheit sehen zu müssen. Aber es gibt auch durchaus vernünftige Vertreter aus dem Bereich der Finanzwirtschaft die offen zugeben wie die Dinge stehen. Dirk Müller auch bekannt als Mr. Dax sagt klipp und klar die Wahrheit und niemand reagiert:
Ok. Ok. Hier wird es mathematisch. Der Josefspfennig ist nämlich reine Mathematik. Es geht um die Exponentialfunktion. Das wohl bekannteste Beispiel für ihre Auswirkungen ist die Geschichte von Sissa ibn Dahir der angeblich im dritten oder vierten Jahrhundert n. Chr. in Indien das Schachspiel erfunden hat um einem dummen Herrscher klarzumachen, dass nur im Zusammenspiel von Bauern, Feudalherren und König die Schlacht gewonnen werden kann. Der Herrscher hat angeblich kapiert, was von den heutigen Herrschenden nicht zu erwarten ist und gewährte seinem Lehrer Sissa ibn Dahir eine Bitte.
Dieser bat darum, das auf das erste Feld eines Schachbrettes ein Weizenkorn gelegt würde und dieses auf dem nächsten verdoppelt und auf allen jeweils im Vergleich zum Vorgänger verdoppelt werden sollte. Der König war erzürnt über diese in seinen Augen geringe Bitte. Er mochte eben auch keine Mathematik. Als der König nach einingen Wochen nachfragte ob Sissa ibn Dahir seine Belohnung erhalten habe, stellte sich zunächst raus, dass seine Rechenmeister noch am rechnen waren und dann feststellten, das es im ganzen Land nicht genug Weizen gebe um die Bitte zu erfüllen.
Die Berechnung der Anzahl der Weizenkörner erfolgt folgendermaßen:
1 + 2 + 4 + 8 + ... = 18.446.744.073.709.551.615
Um diese gigantische Menge veranschaulichen zu können, ein kleines Gedankenspiel:
Angenommen, ein Weizenkorn wiegt ca. 0,05 g (Tausendkornmasse von 40 bis 65 g) und die Gesamtmenge an Weizen soll in LKWs mit 8840 kg Nutzlast verladen werden (beispielsweise Getreidetransporter der Firma DAF, ATI Grain Kipper, 95.360), die eine Länge von 7,6 Metern aufweisen, dann passen in einen Transporter 176.800.000 Getreidekörner. Insgesamt benötigt man daher ca. 104 Milliarden Transporter, um alles zu verladen. Stoßstange an Stoßstange aufgestellt, ergeben diese Transporter eine Strecke von ca. 793 Millionen km; bei einem angenommenen Erdumfang von 40.000 km ergibt das insgesamt fast 20.000 Erdumrundungen (oder 5,3 Astronomische Einheiten, d.h. 5,3 mal die Entfernung Erde–Sonne).
Die gesamte Menge Weizen, die sich auf dem Schachbrett befände (ca. 922 Mrd. t), entspricht etwa der 1500-fachen weltweiten Weizenernte des Jahres 2004 (624 Mio. t).
Wer sich die Entwicklung an einem richtigen Schachbrett ansehen will, findet bei der Uni Paderborn ein gutes Beispiel auch wenn die mit Reiskörnern rechnen. Das Problem bei einer Exponentialfunktion ist, das am Ende die Entwicklung immer schneller erfolgt. Das gilt auch für den Josefspfennig.
Dabei geht es darum das Jesus zu einer Geburt einen Pfennig auf einem Sparbuch mit 5 Prozent Zinsen bekommt und wie sich das so entwickelt. Am Anfang sind die Zinsen lächerlich am Ende aber unendlich hoch. Innerhalb des PDF befindet sich eine Aufstellung über die Entwicklung. Wie schrecklich es am Ende aussieht beschreibt Armin Becker in seinem Buch Geldcrash:
Wenn der heilige Josef im Jahre Null für seinen Sohn Jesus ein Sparbuch mit nur einem Pfennig Einlage bei 5% Verzinsung bei einer Bank angelegt hätte, so hätte die Bank im Jahre 1466
einen Goldklumpen in Größe der Erdkugel als Zinsen auszahlen müssen!
Etwas später, im Jahre 1990 wären bereits
134 Milliarden (= 134 000 000 000) goldene Erdkugeln
an Zinsen zu fällig gewesen, und noch weitere 10 Jahre später, im Jahr 2000:
200 Milliarden (= 200 000 000 000) goldene Erdkugeln.
Ein paar Schlaumeier wollten auch in der Sendung mit Mr. Dax den Zinssatz als zu hoch ablehnen. Die Deutsche Bank unter Josef Ackermann fordert aber Renditen von über 25 Prozent. Man möge sich dass Nachrechnen unter solchen Bedingungen ersparen. Viel wichtiger aber sind die Auswirkungen die das Zinssystem oder besser das Zinseszinssystem hat.
Die einfachste Schlussfolgerung ist, wer hat dem wird gegeben. Die Dynamik der Exponentialfunktion sorgt mit dem Zinseszins dafür das derjenige der schon hat immer mehr bekommt. Der Teufel scheißt bekanntlich immer auf den größten Haufen ist eine volkstümliche Beschreibung für diese Tatsache. Aber der Teufel hat nichts damit zu tun. Es handelt sich um eine Fehlentwicklung die von Wolfgang Lieb auf den Nachdenkseiten wie folgt dargestellt werden:
Gegen die Staatsverschuldung von 78,7 Prozent vom BIP stehen nach der jüngsten Untersuchung des DIW 307 Prozent des BIP an privatem Nettovermögen. Den Zusammenhang zwischen öffentlicher Armut und privatem Reichtum blendet er einfach aus. Dass die privaten Nettovermögen von 1991 bis 2009 um 99% auf 7.370 Milliarden gestiegen sind, stört ihn nicht.
Wer in Deutschland „über seinen Verhältnissen“ gelebt hat, zeigt sich vor allem in der Verteilung dieses immens gewachsenen Vermögens: Die obersten 20% der Vermögensverteilung besitzen rund 80% des Nettogeldvermögens (Bruttogeldvermögen minus Konsumentenkredite), während alleine die obersten 10% zwei Drittel besitzen. Die untersten 25% besitzen nicht nur kein Nettogeldvermögen, sondern sie verfügen sogar über ein negatives Nettogeldvermögen – sprich, sie haben mehr Schulden als Guthaben. Zwei Drittel der Deutschen verfügen laut DIW über gar kein oder nur ein sehr geringes Nettogeldvermögen.
Selbst wenn man die Vermögen herausnimmt, die aus der Zusammenarbeit mit den Nazis und der Unterdrückung und Ausbeutung von Menschen stammt, wie das der Familie Quandt, deren prominenteste Vertreterin zur Zeit Frau Klatten ist, ist es klar, dass auch die sogenannten ehrlichen Vermögen eben auch unehrlich sind. Tatsächlich ist es nicht mehr möglich, die Schulden, die weltweit angehäuft wurden noch zu begleichen, ja selbst für die Zinsen kann schon bald nicht mehr genug Geld erwirtschaftet werden.
Natürlich kann man die Mehrheit der Menschen noch ärmer machen. Aber dieser Krug geht, wie man in Tunesien sieht, auch irgendwann zu Bruch. Das wird auch in Deutschland deutlich, wenn man liest, dass der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat vor einer weiteren Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze, über die zusammengelogenen fünf Euro für die Erwachsenen hinaus, gewarnt hat, weil alleine eine Erhöhung um 35 Euro schon bedeuten würde, das rund 400.000 mehr Hartz IV berechtigt wären. 400.000 Leute sind also weniger als 36 Euro von Hartz IV entfernt. Wie viele Millionen hart arbeitende Menschen mögen weniger als 100 Euro von Hartz IV entfernt sein.
700 Millionen Euro würde es kosten den Hartz IV Satz um 35 Euro zu erhöhen. Das ist nicht drin. Klaus Wallmann schrieb schon 2004 in der Randzone:
Der Schuldenberg ist eine staatlich gesicherte Profitquelle. Mit dem historisch niedrigen Leitzins von 2 Prozent leihen sich die Banken das Geld von der Bundesbank, das sie dann an den Bund verleihen – für 4,8 Prozent Zinsen. Die Zinszahlungen übersteigen längst die Summe der jährlichen Neuverschuldung. So pumpten sich die Regierungen von 1980 bis 2002 insgesamt 752 Mrd. Euro von den Banken, die im gleichen Zeitraum 903 Mrd. Euro Zinsen kassierten. Hauptprofiteure sind die Deutsche Bank, die US-Bank Morgan Stanley, die Dresdner Bank und die Bayerischen Hypobank. Jeder bei den Sozialleistungen “gesparte” Euro rollt in die Taschen des internationalen Finanzkapitals. Die Zinsen dürfen die Werktätigen bezahlen.
Daran hat sich bis heute nichts geändert. Nur zahlen sie heute nur 1 Prozent Zinsen und kassieren 10 bis 15 Prozent. Auch Dirk Müller als Mr. Dax hat das erkannt und sagt voraus, dass etwas passieren muss, wenn es nicht zu einem totalen Crash kommen soll. Er spricht von einem Haircut, also einem Schnitt, der die Schulden z.B. halbieren könnte. Aber das wird nicht reichen. Dann ginge es auf niedrigerem Niveau von neuem los. Helfen würde nur eine echte Vermögenssteuer von 7,5 Prozent auf Vermögen ab einer Million Euro, die keinerlei Ausnahmen und Verrechnungen zulässt. Das würde ungefähr 120 Milliarden einbringen. Gleichzeitig sollte es eine gesetzliche Pflicht zur Beteiligung an den solidarischen Versicherungssystemen für Krankheit, Rente und Pflege geben, die keine Beitragsbemessungsgrenze kennt und alle Einkommensarten umfasst.
Damit würde der absurde Zinseffekt gestoppt und die Reichen müssten sich an den Kosten des Staates beteiligen, den sie bisher nur ausgenutzt haben. Steuerhinterziehung und Kapital- oder Steuerflucht müssten mit sofortigem Einzug des gesamten Vermögens und langjährigen Gefängnisstrafen geahndet werden. Wer sich selbst seiner Verantwortung entzieht, nimmt anderen Menschen z.B. die Hoffnung auf ausreichende ärztliche Versorgung und ist damit ziemlich nahe an einer unterlassene Hilfeleistung nach § 323c StGB oder gar an der Beihilfe zum Totschlag. Das sollte übrigen schon heute für die Leute in den privaten Versicherungen gelten.
Das System ist am Ende. Ohne einen klaren Einschnitt wird es nicht gehen. Noch ist die Zeit zur Besinnung zu kommen und Vernunft walten zu lassen. Kommt es nicht dazu, wird es Aufstände geben und die dürften auch in Deutschland nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Tags für diesen Artikel: euro, schulden, vermögenssteuer, vermögensverteilung, weltwirtschaftskrise, zinsen, zinseszins
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Da kann es noch so in den Nachbarländern brennen und brodeln, aber in Deutschland wird lieb beamtlich geschlafen, bis man wirklich nichts mehr hat.
Sehr guter Artikel, hat mir gut gefallen!
"Helfen würde nur eine echte Vermögenssteuer von 7,5 Prozent auf Vermögen ab einer Million Euro, die keinerlei Ausnahmen und Verrechnungen zulässt. Das würde ungefähr 120 Milliarden einbringen. Gleichzeitig sollte es eine gesetzliche Pflicht zur Beteiligung an den solidarischen Versicherungssystemen für Krankheit, Rente und Pflege geben, die keine Beitragsbemessungsgrenze kennt und alle Einkommensarten umfasst.
Damit würde der absurde Zinseffekt gestoppt und die Reichen müssten sich an den Kosten des Staates beteiligen, den sie bisher nur ausgenutzt haben. Steuerhinterziehung und Kapital- oder Steuerflucht müssten mit sofortigem Einzug des gesamten Vermögens und langjährigen Gefängnisstrafen geahndet werden. Wer sich selbst seiner Verantwortung entzieht, nimmt anderen Menschen z.B. die Hoffnung auf ausreichende ärztliche Versorgung und ist damit ziemlich nahe an einer unterlassene Hilfeleistung nach § 323c StGB oder gar an der Beihilfe zum Totschlag. Das sollte übrigen schon heute für die Leute in den privaten Versicherungen gelten.
Das System ist am Ende. Ohne einen klaren Einschnitt wird es nicht gehen. Noch ist die Zeit zur Besinnung zu kommen und Vernunft walten zu lassen. Kommt es nicht dazu, wird es Aufstände geben und die dürften auch in Deutschland nicht mehr lange auf sich warten lassen."
Ihre Lageskizze, auch daß die "Eliten" hierzulande nix und nicht mehr weiter können, teile ich, Ihr Forderungskatalog
enthält m.E. wesentliche Grundelemente (die zum System zu verdichten wären), revoltische Stimmungen gibt´s auch in Ganzdeutschland ... aber "Aufstände", "die nicht mehr lange auf sich warten lassen"?
Ich hab´ nichts gegen politische Meinungen "links vom Möglichen überhaupt" (Walter Benjamin) und denke, verstanden zu haben, daß das letzte, was man moralisch verlieren kann, immer "die Hoffnung" ist ... und möchte doch sagen:
OHNE KULTURELLEN BRUCH WIRDS AUCH IN GANZDEUTSCHLAND KEINE GUTE ENTWICKLUNG GEBEN KÖNNEN.
Richard Albrecht, 180111
http://eingreifendes-denken.net
Und finden nicht perse alle, die von dem Schweinesystem profitieren, dass es ganz ganz dolle gerecht ist, wenn sie selber reichlich mehr einsacken und andere dafür Kohldampf schieben?
Trau, schau, wem!
Diese würde ihn nur verlangsamen, im Endeffekt bleibt es aber gleich. Einziger Ausweg ist die Abschaffung der Zinsen....aber das wird ja schon als esoterisch abgetan...^^
Dies könnte sich sogar verstärken, wenn z.B. bei Grund und Boden die realen Werte angesetzt würden.
Es sind nicht 200 Milliarden, sondern nur 200 Millionen mal das Gewicht der Erde in Gold.
Ich hab es nachgerechnet:
http://www.bewusstsein-online.de/zinseszins.php
Aber das reicht ja auch ...
Soso, Stellenabbau im öffentlich Dienst ist also das Wundermittel. Ja, herrgott nochmal, was betreiben die Parteien, nicht erst seit Schröder, denn anderes ? Und ist es nicht jetzt schon so, dass dieser gewaltige Personalabbau dazu geführt hat, dass vielerorts bereits deutlich zu wenig Personal vorhanden ist ? Nicht nur bei der Bahn ... Und Subventionsabbau propagiert die FDP auch schon seit Ewigkeiten. Den aber, wie wir unlängst wissen, bitte nur bei denen, die keine Großspender der FDP sind. Wie etwa die Versicherer. Da darf es an Subventionen etwa der privaten Vorsorge wegen, ruhig noch etwas mehr sein. Wow, solche uralten FDP-Kamellen sind bestimmt unsere Rettung !
Ich hab die Ruhrbarone ja mal eine Weile regelmäßiger gelesen. Das war relativ kurz vor der NRW-Landtagswahl, wo locker 1 - 2 x die Woche ein ganz großer skandalöser Beitrag über die "Linke" online ging, womit die Oppositions-Partei auf dieser Seite etwa 8x sichtbarer als die damalige Regierungspartei FDP war. Alle gemeinsam hatten diese Texte eine erstaunlich dünne Substanz. Jetzt weiß ich wenigstens woher diese ganz große (unbegründete) Furcht vor der Partei herkommt. Dabei sind es Leute wie Laurin die der Partei damit langfristig eher einen Gefallen tun, weil diese sichtliche Abneigung zu vieler Journalisten zur Schlußfolgerung verführt, dass "die Linke" etwas tatsächlich anders machen könnte, als die etablierten Parteien. Etwas, was man mit Blick auf das rot-rot regierten Berlin hört, eigentlich gar nicht mehr so wahrscheinlich scheint. Davon dringt allerdings leider auch nur sehr wenig in andere Bundesländer vor. Aber wenn konkret darauf verwiesen würde, was die etwa in Berlin für einen Mist bauen, dann müsste er ja Entscheidungen kritisieren, die er ja eigentlich selbst toll findet.
Ich hab dann nach einer Weile jedenfalls aufgehört, die Seite zu verfolgen, scheine aber auch nicht wirklich, was verpasst zu haben.
Witzig aber wie sehr manche FDP-Fans sich eine Zukunft ihrer Partei herbei phantasieren. Auf dem Blog vom Michael Spreng, träumt sogar ein Kommentator von einer zukünftigen Wählerschicht von 10 - 25 %. Dabei spricht alles was die betreiben, deren sogenannte "Politik" im Gegenteil eher für die weitere Schrumpfung dieser Wählerschicht. Damit sägt die Partei somit fleißig weiter an ihrem eigenen Stuhl und findet dann in naher Zukunft hoffentlich ein längst überfälliges, spätes Ende. Von der CDU unterscheidet sie sich ja eh schon lange nicht mehr. Und die Grünen werden sicher gerne auch dabei helfen, die entstandene "Lücke" zu schließen.
Zu den solidarischen Versicherunssystemen noch diese Grafik. Natuerlich gehoeren die Grenzen weg und der Privatmuell entsorgt, sollte man drueber nachdenken - aber das ist wohl nicht die Domaene unserer Politiker.
(Grafiken-Quelle: ARD, Sendung Plusminus vom 22. Juni 2010)
LG,
/dev
P.S.: Und Du weisst doch: Solange das Betreten des Rasens...
toller Bericht und symphatische Kommentare.
Sketch. Ich versuche es mal aus der Erinnerung.
PECH FÜR DIE KUH ELSA.
"Gnädige Frau wie soll ich es ihnen sagen, die Kuh Elsa ist tot"
"Aber, wie ich vestehe nicht?"
"Die Kuh Elsa hatte einfach Pech, sie wurde von einem Balken der Scheune erschlagen."
"wieso Scheune, wieso Balken?"
"Ja gnädige Frau, der Balken viel während dem Brand der armen Kuh Elsa auf den Kopf."
"Welcher Brand, denn? Was ist mit der Scheune?"
"Naja, gnädige Frau. Der Brand der enstand eben durch den Funkenflug. Die arme Kuh Elsa"
"Ich versteh nicht wieso Funkenflug?"
"Also gnädige Frau, der Funkenflug vom Hof. Wegen dem vielen Heu unterm Dach. Das gab Funken und die flogen und haben dummerweise, das Dach der Scheune getroffen. Die amrme Kuh Elsa."
"Ja, zum Donnerwetter. Lassen sie endlich Elsa aus dem Spiel. Warum brannte der Hof?"
"Tja gnädige Frau die Feuerwehr sagte ihr Mann sei wohl mit einer brennenden Zigarre im Bett eingeschlafen. Die arme Kuh Elsa."
Gruß aus Baden
Das Thema Geld und Wachstum lohnt sich fast nicht zum diskutieren. Das Geld dass wir in heutiger Form kennen dient schlicht der Versklavung von Goys. Macht euch die Erde untertan. Der cleverste Schachzug der Zionisten.
Okay schiebt mich in die braune Ecke. Auch die ist nur eine Erfindung. Aber vielleicht mal was zum Nachdenken. Es gibt nur wenige Wissenschaften die sich so nennen dürfen. Nein, Medizin gehört nicht dazu. Aber Physik. Der Energie-Erhaltungssatz sagt aus, dass es keinen Verlust gibt nur Veränderung. Bewiesen.
Das heutige Geld und die "Wirtschaftswissenschaft" arbeiten mit Wachstum. Sie behauptet auch, dass es Gegenwerte für ihr "Werte" gibt. Wenn das aber physikalisch bewiesen ist, dass dies nicht sein kann - was ist das dann wohl. Wissenschaft?
Was uns unter diesem Deckmäntelchen mit Hilfe der MSM verkauft wird ist zum größten Teil lächerlich und dient ebenfalls nur dem Papiergeld und der Macht oder Machterhaltung einiger weniger.
Wissenschaft die nicht anwendbar ist und die keinen Nutzen für jedermann hat ist Augenwischerei.
Noch was zum Nachdenken. Für die größten Leistungen gibt es den Nobelpreis. Sogar einen Friedensnobelpreis. Ein Preis für den Menschen der sich um den Frieden verdient macht - gestiftet von einer der größten Kriegswaffen-Konzerne. Es fehlt mir irgendwie ein Preis von Kinderschändern (Papa-Dutroux-Medaille) für den besten Vater der Welt.
Das ganze Schmierentheater ist zum K.....
Aber wir haben es nicht besser verdient. Wenn ein Mensch mit einem 200.000,-€-Auto auf den Hof fährt, dann erwacht Neid und Achtung. Was für ein großer Mensch.
Wann kommt endlich mal einer auf den Gedanken nachzurechnen wie lange er EHRLICH arbeiten muß bis er das Geld für so eine Karre zusammen hat. Die Schlußfolgerung darf sich jeder der diesen Gedankengang erreicht selbst machen.
Der Punkt an dem ich stehe zum Thema Geld:
Wenn dieses System stimmt wird dieser Punkt, auch nach euren Berechnungen oben, kommen.
Wenn irgendwann jemand vor mir steht und mir erklärt, er besitzt 1.00000000000000000000,-€ oder $ und ihm gehört die Welt. Er möchte nun meinen kleinen Enkel entjungfern, denn er besitz ihn........... gibt es einen Toten. ER oder vielleicht ich.
ENDE der Darstellung.
Gruß aus Baden
meine Einstellung zu Religion findest Du auf dem Bloggerprofil. Ich werd einfach deutlicher, vieleicht ist auch Zionisten der falsche Ausdruck. Es gibt mE zwei Familien die es anstreben, dass sie die Welt besitzen. Keine taucht in den Hitlisten der Reichsten von Forbes auf. Sowohl Rothschild als auch Rockefeller haben ihre Finger in allem was Geld oder Reichtum bringt. Egal ob Waffenfabrikation, Pharma, Energie sie haben ihre Beteiligungen drin. Wenn ich irgendwo viel Geld investiert hätte würde ich auch kontrollieren. Die sind bestimmt nicht dümmer als ich. Sie beherrschen die Presse, bzw ihnen gehören die wichtigen Presseagenturen und einen Großteil der Banken.
Ich rechne nicht damit, dass eine Person dieses Namens vor meiner Tür stehen könnte eines Tages. Für schmutzige Geschäfte haben sie Handlanger. Momentan Politiker. Egal welche Farbe.
Für mich eine einfache Rechnung und es wird uns täglich vorgestellt. Der Große frißt den Kleineren. Schaun wir mal wer am Ende übrigbleibt.
Bis dahin geh ich brav meinen Kunden ihre Maschinen reparieren.
Gruß aus Baden.
Zu Teil 2: Versuch's nicht an 'ner Religion festzumachen (Jochen hat schon Recht). Das Problem ist vielschichtig:
- Wirtschaftswissenschaften versuchen - aehnlich der Meteorologie fuer Wettervorhersagen - mathematische Modelle fuer Vorhersagen zu konstruieren um als Naturwissenschaft zu gelten (sich also auf die Stufe von z.B. Mathematik, Chemie oder Physik zu stellen). Sind aber dummerweise (bestenfalls) Geisteswissenschaften. Schau dir Aussagen von Sinn von IfO, Zimmermann vom DIW etc., die Studien von Bertelsmann, Konvent fuer Deutschland, INSM... ueber die Zeit an und versuch's mit Logik => leeres Gewaesch. Und dann kommt auch noch Geltungssucht dazu...
- Die Politik braucht Beratung bei Entscheidungen (oder glaubst Du Minister haetten Fachkompetenz), will Sparen z.B. durch Stellenabbau (Personalkosten), dann braucht man Berater. Externe. Dann hat man Personalkosten gespart aber Betriebskosten erhoeht; wird als Erfolg verkauft. Berater: Die Politik zahlt, die Industrie zahlt, die Sinn's und Zimmermann's orakeln und feilen an Modellen und die Politik hofft auf einen guten Posten in der Industrie, die Industrie auf vorteilhafte Gesetze... (da wa(e)ren gut ausgebildete Beamte guenstiger).
- Die Politik versteht die Modelle nicht (wie denn auch? Verstehen ja nicht mal die Erfinder zwei Wochen spaeter), schmueckt sich aber mit den Modellen und verkuenden voelligen Schwachsinn von z.B der "schwaebischen Hausfrau". Kein einigermassen klar denkender Mensch wuerde ein Gemeinwohl wie eine schwaebische Hausfrau fuehren wollen...
- und das geht beliebig weiter...
- Nobelpreis waer noch ein eigenes Thema.. lass ich.
http://www.forum-systemfrage.de/Aufbau/ba/50n/ba50nn.php?tbch=ba&ordner=50n&schp=keynes&df_name=baDF50&such0=ziel&such1=aabaca&such2=geld
Jetzt nur mal drei Gedankensplitter:
- Ja, das Ganze wird systemisch (noch) instabiler, also doppelt instabil durch aufgeblähte Geldmenge [äußerer Aspekt] u n d ungleiche Geldverteilung [innerer Aspekt] bzw. Verfügunsmittel/macht (auch) in Geldform.
- Möglich auch, daß die "objektiven" Inflationstendenzen, Menschen(gruppen) handeln auch (aktuell) "gegen den Strom", durch Geldhorten, "Schatzbilden", bewußte Nicht(mehr)teilnahme am Geld(umlauf)prozess in zahlreichen Formen gleichsam "hinter dem Rücken" (Marx) "subjektiv" wenn nicht aufgehoben so doch abgemildert werden.
- Entscheidend ist m.E. auch nicht diese oder jene (Freigeld-) oder sonstige fachökonomische (Geld-) Theorie, sondern das immer auf Gegenwart und Zukunft interessensbezogene Handeln von Menschen(gruppen). Ein Teil vom kulturellen Bruch ist auch die Entschleierung (Demystifikation) des Geldfetisch und die Rückführung von "Geld" auf seinen Kern:
Austauschermöglichung zwischen Menschen(gruppen),
Gruß
Richard Albrecht, 20. Jan. 2011
http://eingreifendes-denken.net
vielleicht in Tunesien ? oder gar Nordkorea ?
Oder Griechenland, oder Italien...? Oder in China ? Oder gar Rumänien (ein Fuffy als Schmiergeld sonst geht nix ...)
Hallo Mc Fly jemand zu Hause , der den Arsch in der Hose hat hierauf zu antworten ?
Bin mal gespannt, aber keine Theorie, sondern umgesetztes Beispiel bitte !
Dankschön !
Der Richard Nr.2
Aber nichts desto trotz. Es gab bessere Systeme. In Deutschland z.B. die Zeit der Regierung Brand in der gleichzeitig eine friedliche Annäherung an die Sowjetunion und ihre Vasallen ermöglicht wurde und die Menschen im Rahmen der echten sozialen Marktwirtschaft besser versorgt wurden. Zu Beginn der Regierung Brandt betrug die Lohnquote, also der Arbeitnehmeranteil am Bruttosozialprodukt 66,9 Prozent. Am Ende der Regierung Brandt betrug sie 71,4 Prozent und heute liegt sie unter 62 Prozent.
Aber du dieses Beispiel sicher nicht anerkennen wirst, biete ich dir noch das Wörgeler Schwund- oder Freigeld, das so erfolgreich war, das der Staat alle Druckmittel über die er verfügte benutzt hat, um es zu unterbinden. http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%B6rgl#Das_W.C3.B6rgler_Schwundgeld_.28Freigeld.29.5B5.5D
Das wird dir natürlich auch nicht zusagen, denn wie gesagt, hast du auf diesem Blog ja noch nie eine Lösung gefunden. Das liegt aber nur daran, dass du zu dumm zum lesen bist. Denn wenn du nach Mindestlohn, oder Freigeld oder Gesell gesucht hättest wärest du häufig fündig geworden. Aber lieber meckerst du rum und greinst über fehlende Lösungen.
Du wirst nie eine andere Idee akzeptieren und es sind Leute wie du die jeden Fortschritt und jeden guten Gedanken verhindern, weil sie einfach zu feige sind um Veränderungen zu ertragen. Und nun schleich dich.
Oder glaubt es jemand im ernst,dass in unserer Wegwerfgesellschaft von optimaler Ressourenallocation die Rede sein kann?
Oder glaubt es jamnd im Ernst, dass ein Unternehmer zwingend zum Wohle aller handele, wenn er alles daran setzt, um seinen Gewinn zu maximieren?
Deutschland ist ein Fass verblödeter Feiglinge, die Schwangerschaft einer CDU-Ministerin schlägt "politische" Wellen, aber das Deutschland sich anschickt, Europa politisch und militärisch zu beherrschen, das mittlerweile auch offen erklärt:
http://kritikuss.over-blog.de/article-deutsches-gro-kapital-gewinnt-2-weltkrieg-doch-noch-kirstten-heisig-michael-huther-polizei-berlin-polizei-hamburg-polizei-frankfurt-polizei-munchen-polizei-dresden-65288153.html
interessiert so wenig wie die bekannt gewordene Mafia-Wirtschaft der NRW-Regierungen:
http://kritikuss.over-blog.de/article-nrw-regierungsmafia-hannelore-kraft-sylvia-lohrmann-jurgen-ruttgers-ingo-wolf-polizei-berlin-polizei-hamburg-polizei-munchen-polizei-dusseldorf-die-linke-nrw-bodo-ramelow-65427424.html
Was soll man dazu noch sagen?
Kein Widerspruch: schwierig(er als schwierig).
Aber deshalb nicht unmöglich. Oder etwa doch?
Besten Gruß
Richard Albrecht/220111