Guttenberg - Der große Plagiator
Ach ja der Guttenberg. Da fällt einem doch sofort Reiters Morgenlied von Wilhelm Hauff ein:
Gestern noch auf stolzen Rossen,
Heute durch die Brust geschossen,
Morgen in das kühle Grab!
Nein keine Sorge. Es wird ihn schon nicht das Leben kosten. Es ist noch nicht einmal sicher ob ihm trotz aller Beweise für die vielen Plagiate in seiner Doktorarbeit der Doktortitel entzogen wird. Zur Zeit liegt die Sache wohl beim Ombudsmann für Selbstkontrolle an der Universität Bayreuth und Guttenbergs Doktorvater, der Verfassungsrechtler Peter Häberle bezeichnet die Plagiatsvorwürfe als absurd:
Die Arbeit ist kein Plagiat. Sie wurde von mir in zahlreichen Beratungsgesprächen eingehend kontrolliert. Herr zu Guttenberg war einer meiner besten Seminaristen und Doktoranden.
Das muss ja wohl auch so sein. Schließlich hat diese zusammengeklaute Doktorarbeit ja die Würdigung "summa cum laude" erhalten was nicht zuletzt auch der Universität eine denkbar schlechte Note ausstellt zumal die Arbeit neben dem Plagiatsmakel nach Ansicht von Juraprofessor Andreas Fischer-Lescano auch inhaltlich nicht viel zu bieten hat:
Auch inhaltlich biete die Dissertation wenig Neues. Das Gesamturteil "summa cum laude" erscheine auch deshalb "mehr als schmeichelhaft". Der heutige Minister "zermürbe" die Leser durch seitenlanges "Politsprech".
Wenn die Uni Bayreuth Guttenberg den Doktortitel aberkennt, wird sie sich auch die Frage stellen müssen, ob Häberle als Professor oder gar als Doktorvater geeignet ist. Natürlich ist es gang und gäbe in den besseren Kreisen sich den Doktortitel zu kaufen und dafür gibt es fast so etwas wie eine Doktorenindustrie:
Niemand weiß zur Zeit, ob sich Guttenberg überhaupt mit seiner Doktorarbeit beschäftigt hat ober ob die Plagiate nicht gar aus einer Titelmühle stammen. Im letzteren Fall wäre er für teures Geld einfach nur ziemlich veralbert worden. Es ist auch nicht klar, ob sein Doktorvater den Baron von zu Guttenberg, vielleicht auch als CSU-Politiker, einfach nur unterstützen wollte und deshalb nicht genau hinsah, oder ob Häberle Teil einer Titelmühle ist.
Tatsache bleibt, dass Herr Guttenberg betrogen hat. Frank Lübberding vergleicht auf weissgarnix.de die Erfahrungen seiner Tochter aus der Oberstufe mit dem was sich um Guttenberg tut:
Der amtierende Bundesverteidigungsminister sollte sich gut überlegen wie er auf die Plagiatsvorwürfe bezüglich seiner Promotion reagiert. Man kann sich die Umstände gut vorstellen: die Arbeit sollte endlich fertig werden. Familie und das sonstige Umfeld erzeugen Erwartungen, denen man gerecht werden will. In gewissen Kreisen hat die Promotion immer noch einen besonderen Ruf – und damit ist eher der Titel als die wissenschaftliche Leistung gemeint. Die interessiert zumeist niemanden mehr, außer andere Wissenschaftler. So hat er nach Meinung des Medienwissenschaftlers Stefan Weber gegen elementare Regeln des wissenschaftlichen Diskurses verstoßen. Er sollte dann seinen Fehler zugeben anstatt nun tagelang herum zu lavieren. Ob er als Bundesverteidigungsminister zurücktreten muss? Man braucht keine Promotion für das Amt des Bundesverteidigungsministers. Einer seiner Vorgänger, Georg Leber, war unter anderem gelernter Maurer und das hat ihm nicht geschadet, ganz im Gegenteil. Um einen Rücktritt geht es also noch nicht. Es geht aber darum, ob bei einem Bundesverteidigungsminister andere Maßstäbe gelten sollen als bei einer Oberstufenschülerin.
Mittlerweile geht es allerdings um einen Rücktritt. Anstatt sich ehrlich mit seinen Plagiaten auseinanderzusetzen und den Doktortitel freiwillig zurückzugeben, hat er sich feige nach Afghanistan geflüchtet und will diese Flucht wohl auch noch durch einen Besuch auf der Gorch Fock verlängern. Selbstverständlich spricht die Union noch von einer Schmutzkampagne, aber auch im eigenen Lager sind viele verärgert. Aber ein unerschüttlicher Freund bleibt Guttenberg und das ist Franz Josef Wagner der auf Bild für die Stimmungsmache unter den Proleten zuständig ist:
Immer sah Guttenberg besser aus als alle anderen. Ich glaube, das war der Moment, wo die Jagd auf Guttenberg begann.
Hat er als Schüler geklaut? Hat seine Frau ein uneheliches Kind? Hat er die Steuer beschissen?
Aaaha, endlich die Doktorarbeit. Die Jäger haben ein Schussfeld. Sie können schießen.
Ich habe keine Ahnung von Doktorarbeiten. Ich flog durchs Abitur und habe nie eine Universität von innen gesehen. Also, ich kann von außen sagen: Macht keinen guten Mann kaputt. Scheiß auf den Doktor.
Vor allem aber scheiß doch auf Wahrheit und Ehrlichkeit. Hauptsache Guttenberg sieht besser aus als andere. Zumindest die gegelten Haare halten auch bei Wind. Das ist Springer-Denke in Reinstform. Typen wie Wagner ist es eben wirklich gleich ob anständige Menschen regieren oder Diebe. Nein, vermutlich würde Wagner die Diebe vorziehen. Vor allem aber ist Guttenberg kein guter Mann. Er ist ein Plagiator, ein Dieb von geistigem Eigentum.
Für ehrliche Menschen bleibt nur die Forderung nach Guttenbergs Rücktritt. Aber auch da besteht keine Gefahr. Rücktritt würde ja Charakter bedeuten und den hat er bis heute noch nicht gezeigt.

Artikel mit ähnlichen Themen:












...STAAT ZERSCHLAGEN WERDEN MUSS.......
So wurde beispielsweise "'Aus vielem eines' – so lautete das Motto, unter dem vor rund 200 Jahren die amerikanischen Staaten zur Union zusammenfanden..." bei Guttenberg der Satz "'Aus vielem eines' – so lautete das Motto, unter dem vor über 215 Jahren die amerikanischen Staaten zur Union zusammenfanden...", da Guttenbergs Dissertation nach dem FAZ-Artikel erschien.
Es ist auch erstaunlich, in welchen Bereichen die Plagiate auftauchen: u. a. in Abschnitten mit "Beurteilung" und "Stellungnahme" als Überschrift, wo Zitate überhaupt nicht hingehören. Und die "Krönung" ist natürlich der ganze kopierte Block aus der FAZ in der Einleitung!
Dass in den Abschnitten, in denen normalerweise die eigene Meinung des Autors dargelegt wird, die (kopierten) Ansichten von dritten Personen auftauchen, und dass Guttenberg trotz des fast 500 5eiten umfassenden Werkes keinerlei eigene Beurteilung und Stellungnahme vornimmt, lässt nur eine einzige logische Schlussfolgerung zu:
Die gesamte Dissertation ist höchstwahrscheinlich von einem Ghostwriter erstellt worden!
Die US-Marionette muss abtreten bevor sie noch mehr anrichtet.
Worüber sind sie verwundert?
Erinnern Sie sich noch an die Pisa-Ergebnisse - Schulergebnisse (und logischerweise auch Studium-Ergebnisse) werden nach Herkunft vergeben - nicht nach Leistung !
Bei "von und zu" ist der Dr.-Titel also sozusagen Zubehör.
Und wenn dem einen die Anerkennung der Leistung verweigert wird, wird bei "von und zu" die Leistung eben erfunden - das ist der Ausgleich!
Seien wir froh, daß er keine Brücken oder Häuser baut wie der eine oder andere seiner Kollegen - die dann mangels Kompetenz einfallen - oder Flugzeuge, die abstürzen.
Oder das er gar - der Herr bewahre - als Arzt das Leben seiner Patienten auf's Spiel setzt.
Nein - glücklicherweise ist er nur Politiker - Verteidigungsminister - und muß nur die Befehle seiner angelsächsischen Bankiersherren weitergeben - dazu braucht es keinen eigenen Intellekt.
Ehrlich - es gibt Schlimmeres als so einen Doktortitel in der Politik!
mfg zdago
Ich stelle mir in diesem Zusammenhang die Frage, welche Politiker, Herrn Guttenberg schädigen möchten? Ich vermute - Herr Seehofer, sowie Frau Merkel :-).
Aber komisch ist: warum wird seine Doktorarbeit nach "so vielen Jahren" hinterfragt?, klar, dieser Herr soll geschädigt werden, auf Teufel komm raus!
Lieber Jochen, dass ist so, nicht in Ordnung!
Nun ist es natürlich auch so, dass Herr Guttenberg ein - entweder grandioser Blender, oder nur eine arme Wurst ist? Beides wäre nicht wirklich gut!
Es ist nun meiner Meinung nach so, dass man Herrn Guttenberg aus seiner politischen Verantwortung, gleichwohl welcher Art, drängen möchte.
Es zeichnet sich ein weiteres, schäbiges Bild unserer Politiker - Guttenberg hin - Guttenberg her - in Deutschland ab.
Schön auch, wie sich Herr Trittin geäußert hat.
Dieser frührer Dosenpfandfürst, sollte wirklich einfach einmal, die Klappe halten. Ein Herzinfarkt ist genug!
Auch richtig interesant ist, wie sich Herr Gysi geäußert hat. Hat auch Herr Gysi doch richtig etwas zur verheimlichen. Hat er nicht seine Mandanten an die ... verkauft? Bis heute gibt es auch seitens Herrn Gisy keine konkrete Antwort.
Es ist - und bleibt so: fürchterliches Deutschland.
Wir sind in der Politik nur noch von A(n)* umgeben.
Natürlich wollen Merkel und Seehofer ihn klein halten, aber da die USA hinter ihm stehen - er ist deren bester Handlanger wird er am Ende wohl gewinnen und Deutschland verliert.
Wer sich so so produziert (Entlassung d. Generalinspekteurs auf eine höchst fragwürdige Art...),
wer sich als Saubermann einer selbstherrlichen, sich in Auflösung befindlichen, nur nach unten tretenden Hornissenkoalition (deren Leistungen sich lohnen, aber nicht für die, die sie bezahlen), produziert,
wer nicht davor zurückschreckt mit Ehefrau (die nach bayerischer Lebensphilosophie sich eigentlich um die berühmten 3 K, (* Kinder, Kirche, Küche*), zu kümmern hat) ins Kriegsgebiet reist ,
wer einen Krieg (Verzeihung kriegänlichen Zustand) unter Zuhilfenahme einer Medienarmada (um in der Militärsprache bleiben zu wollen) versucht als "alternativlos", zielführend, ...zu verkaufen,
wer schlichtweg profilierungssüchtig daher kommt sollte vorher wissen was er tut, denn der Herr Baron mag möglicherweise mit goldenem Löffel im Mund geboren worden sein, kocht er doch auch wie wir alle mit Wasser.
Oder gibt es da etwas Edeleres?
Und so resümiere ich mit den Worten von H. Heine: "Denk ich an Deutschland in der Nacht,dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen."
In meine Worte frei übersetzt: Man kann gar nicht soviel fressen als man k....n möchte.
Adel verpflichtet!
Ich dachte, er wollte an der "Front fallen".
Die Talibs sind wieder einmal "nicht schnell genug aus den Puschen" gekommen.
Hoffentlich ist das den verbleibenden "Landsern" eine Lehre. Wenn der Adel seinen nächsten Besuch ankündigt.
Das "Bauernlegen" geht weiter.