Die Nachricht, dass sich Peter Struck selbst als Schlichter im Tarifstreit zwischen den privaten Bahnen, der Bahn AG und der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) anbietet ist entweder das sauberste Stück Karneval und Narretei in diesem Jahr oder das beste Beispiel, das hier der Bock zum Gärtner gemacht wird.
Ex-Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) hat der Lokführergewerkschaft GDL angeboten, im festgefahrenen Tarifstreit mit den Bahn-Arbeitgebern zu vermitteln.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - "Wenn man mich bittet, noch einmal zu schlichten, wäre ich dazu bereit", sagte er dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). Er halte es für geboten, dass die GDL das Angebot der Deutschen Bahn und der sechs Privatbahnen annimmt, sich an einen Tisch zu setzen. Dann solle sie auf der Grundlage des bereits erzielten Branchentarifvertrags weiter verhandeln.
Damit stimmt der Sozialdemokrat in die Kritik der Deutschen Bahn und der sechs Privatbahnen an der GDL ein. Sie hatten nach dem erneuten Warnstreik der Lokführer vergangene Woche moniert, der GDL gehe es allein darum, ihren Machtbereich auszuweiten und die Konkurrenz zu verdrängen.
Da muss man doch gleich mitschunkeln. Der Menschenfeind Peter Struck wird Schlichter und stellt sich sogleich auf die Seite der Gegner der arbeitenden Menschen, auf die Seite des Großkapitals, wo er doch immer schon so gerne stand. Ein fairer Schlichter wird der nie sein. Der hasst die arbeitenden Menschen und wo er kann hat er sie in seinem politischen Leben gequält und betrogen. Nun also Schlichter. Erinnern wir uns doch einmal kurz. Es war dieser Struck zusammen mit dem vermutlich kriminellen Mehdorn, der die Bahn unbedingt an das Großkapital verschenken wollte:
Das Abgeordnete des Deutschen Bundestages für den Fraktionsvorsitzenden der SPD Peter Struck nicht mehr als Stimmvieh sind, das seinen Wünschen und den Wünschen der Parteileitung zu gehorchen hat, hat er ja schon mehrfach deutlich kundgetan. Er brachte eine Abgeordnete zum Weinen, weil sie nicht nach ihrem Gewissen, sondern nachdem was Struck wollte, abstimmen musste.
Jetzt geht das Spiel in eine weitere Runde wie dpa meldet:
SPD-Parteirat will Bahnreform-Entscheidung erst nach Parteitag
Berlin - Im SPD-internen Tauziehen um die Teilprivatisierung der Deutschen Bahn hat sich der Parteirat jetzt für einen Aufschub ausgesprochen. Demnach soll die Entscheidung nach dem Parteitag Ende Oktober fallen. Die Mehrzahl der Bezirks- und Landesvorsitzenden habe an die Bundestagsfraktion appelliert, diesem Vorschlag zu folgen. SPD-Fraktionschef Peter Struck äußerte jedoch Bedenken. Mit dem Koalitionspartner Union sei verabredet, den Gesetzentwurf im September einzubringen, sagte er der dpa.
Aber es gibt ja auch noch andere wichtige Erinnerungen in denen Struck klar macht was er von Lohnerhöhungen für Lokführer hält:
[www.sueddeutsche.de]
Zitat
SPD-Fraktionschef Peter Struck forderte die Bahn auf, in dem Konflikt hart zu bleiben. "Ich stehe klar auf der Seite von Bahnchef (Hartmut) Mehdorn und dem Transnet-Vorsitzenden (Norbert) Hansen, dass es keinen eigenständigen Tarifvertrag für die Lokführer geben kann“, sagte Struck der Bild am Sonntag. "Es muss gelten: ein Betrieb, ein Tarif." Auch bei der Höhe der Tarife sei die Bahn der Gewerkschaft schon weit entgegengekommen.
Unterdessen warnte die Gewerkschaft Transnet vor einem Verlust von Arbeitsplätzen bei der Deutschen Bahn als Folge des Lokführer-Streiks gewarnt. "Die GDL darf es mit ihren Streiks nicht übertreiben“, sagte Transnet-Chef Norbert Hansen der Hannoverschen Neuen Presse.
Ja der Transnet Chef Hansen, der die Mitglieder seiner Gewerkschaft verraten hat. Zum Dank wurde er von Mehdorn und der SPD, also von Peter Struck zum Personalchef gemacht. Ach ja. Die alten Seilschaften und nun tritt der Struck als Schlichter an. Wie kann man nur solch einen Vogel akzeptieren. Dem würde ich nicht einmal die Uhrzeit glauben. Der wird die Interessen der Lokführer auf alle Zeiten verraten.
Aufgelesen und kommentiert 2011-03-07
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