Weltwirtschaftskrise - Das Ende der Krise?
Sie ist vorbei, sie muss einfach definitiv vorbei sein. Nur die Allianz scheint das noch nicht so recht zu glauben und hat ihre Fondsgesellschaft Pimco angewiesen sich komplett von US-Schatzanleihen zu trennen, was diese auch getan hat. So hat Pimco zur Zeit keine US-Bonds mehr im Portfolio und da Pimco der weltgrößte Bondinvestor ist, bedeutet das eine ganze Menge. Die Allianz scheint darauf zu setzen, das Ben Bernanke seine bisherige Politik, Schulden mit neuen Schulden zu bezahlen nicht mehr fortsetzen kann.
Natürlich war es schon lange nur eine Frage der Zeit, wann die USA damit aufhören müssen, sich weiter zu verschulden. Ein Umsteuern würde aber bedeuten dass Bernanke die Zinsen in den USA anheben müsste. Die Folge wäre ein großer Inflationsschub und die rund 14 Billionen Dollar Schuldenlast, die die USA bisher schon angehäuft haben wird weit mehr Zinszahlungen zur Folge haben, als bisher geplant, was die Inflation weiter antreibt. Das Bankhaus Rott erklärt das bisherige Geschehen in den USA mit einem ganz einfachen Beispiel:
Aber die USA sind mit diesem Unfug ja nicht alleine, die ganze Welt treibt ja das gleiche dumme Spiel und hofft mit immer mehr Schulden irgendwann schuldenfrei dazustehen. Das erinnert an Kinder die im dunklen Wald oder Keller laut pfeifen um weniger Angst zu haben. Im Keller lauert niemand, aber in der realen Welt lauert die Inflation und die zweite Welle der Krise.
Das Beispiel Griechenland zeigt, dass die Fehler von Jahrzehnten und insbesondere die strukturellen Fehler im System, auch nicht durch rigide Sparmaßnahmen bei den Unschuldigen zu beheben sind. Die Ratingagentur Moodys senkte das Rating von Griechenland gleich um drei Stufen, auf B1 und die Euroländer werden wohl einer Verlängerung der Griechenlandhilfe zustimmen müssen, oder Griechenland müsste aus dem Euro hinaus.
Ginge Griechenland aus dem Euro heraus, müssten Irland, Portugal, Spanien und Italien folgen. Das wäre das Ende des Euro. So wird wohl am Freitag Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der 17 Euro-Länder entschieden, dass das Elend einfach in die Verlängerung geht. Aber irgendwann kann man das Lasso nicht mehr verlängern und die Präsidenten der Industrie, der Arbeitgeberverbände, des Handwerks sowie der Industrie- und Handelskammern, wettern bereits gegen die Regierung, die dieser Wechselprolongation zustimmen wird, obwohl sie weiß, dass die Wechsel nichts wert sind.
In Wirklichkeit geht es aber gar nicht um Staaten. Es geht wie beim Beginn der Krise tatsächlich um die Rettung der Banken. Aber das wagt kaum jemand laut auszusprechen. Tatsächlich spricht auch systemtreue die Welt davon, dass den Deutschen Banken bei dem kommenden Stresstest ein Fiasko droht.
Natürlich sind viel mehr Banken in Gefahr, aber niemand darf die heiligen Kühe des Kapitals auch nur mit ihrem Namen benennen, aber diese Linie wird sich auf Dauer nicht durchhalten lassen.
Oh ja. Man möchte die reale Lage der Banken in Deutschland und Europa gerne geheim halten. Deshalb gibt es ja immer noch Bilanzierungsregeln die eben nicht bilanzieren sondern verschleiern. Behördlich verordneter Bilanzbetrug. Aber selbst wenn der neue Stresstest so lahm ausfällt wie der im vorigen Jahr, hat man das Elend doch nur für ein Jahr vor sich hergeschoben.
Die Hornissenkoalition der Wirtschaftsfaschisten hat übrigen bei den Landesbanken die klare Regel ausgegeben, dass die Eigentümer, also der Steuerzahler die Kosten tragen muss. Beim Großkapital möchte Merkel natürlich nicht, dass die Eigentümer der Banken bezahlen müssen und macht dies mehr als deutlich:
Es ist eigentlich auch nicht der Sinn von Journalistenfragen die Merkel glücklich zu machen, wobei das bei der Springerpresse wohl anders ist, die lobt ja immer noch den Betrüger Guttenberg. Die Hypo Real Estate hat bis 180 Milliarden Euro gekostet. Nicht ihren Besitzern sondern dem Steuerzahler. Was die Deutsche Bank bekommen hat, lässt sich nicht beziffern, da sie ja meist indirekt subventioniert wurde und die Commerzbank dürfte wohl bald wieder neues Geld brauchen.
Nein, die Weltwirtschaftskrise ist nicht vorbei, sie ist in vollem Gang und sie wird mit Inflation und Arbeitslosigkeit weitergehen bis die Vernunft siegt und harte Regeln den Raubtierkapitalismus bändigen.

Das ist ungefähr so, als wenn der Nachbarsjunge an seinem 18. Geburtstag einen Kredit aufnimmt, sich einen teuren Wagen auf Pump kauft und die Leute staunend sagen, der hätte es ja nun wohl geschafft. Dabei hat er ein Auto, dass täglich im Wert sinkt mit Geld gekauft, das ihm nicht gehört und für das der Junge auch noch Zinsen zahlen muss.
Aber die USA sind mit diesem Unfug ja nicht alleine, die ganze Welt treibt ja das gleiche dumme Spiel und hofft mit immer mehr Schulden irgendwann schuldenfrei dazustehen. Das erinnert an Kinder die im dunklen Wald oder Keller laut pfeifen um weniger Angst zu haben. Im Keller lauert niemand, aber in der realen Welt lauert die Inflation und die zweite Welle der Krise.
Das Beispiel Griechenland zeigt, dass die Fehler von Jahrzehnten und insbesondere die strukturellen Fehler im System, auch nicht durch rigide Sparmaßnahmen bei den Unschuldigen zu beheben sind. Die Ratingagentur Moodys senkte das Rating von Griechenland gleich um drei Stufen, auf B1 und die Euroländer werden wohl einer Verlängerung der Griechenlandhilfe zustimmen müssen, oder Griechenland müsste aus dem Euro hinaus.
Ginge Griechenland aus dem Euro heraus, müssten Irland, Portugal, Spanien und Italien folgen. Das wäre das Ende des Euro. So wird wohl am Freitag Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der 17 Euro-Länder entschieden, dass das Elend einfach in die Verlängerung geht. Aber irgendwann kann man das Lasso nicht mehr verlängern und die Präsidenten der Industrie, der Arbeitgeberverbände, des Handwerks sowie der Industrie- und Handelskammern, wettern bereits gegen die Regierung, die dieser Wechselprolongation zustimmen wird, obwohl sie weiß, dass die Wechsel nichts wert sind.
In Wirklichkeit geht es aber gar nicht um Staaten. Es geht wie beim Beginn der Krise tatsächlich um die Rettung der Banken. Aber das wagt kaum jemand laut auszusprechen. Tatsächlich spricht auch systemtreue die Welt davon, dass den Deutschen Banken bei dem kommenden Stresstest ein Fiasko droht.
Als mögliche Problemfälle rücken hierzulande vor allem zwei Landesbanken ins Blickfeld: Die NordLB und die Helaba haben die Kapitalanforderungen der Tests im vergangenen Jahr nur knapp erfüllt. Sie gehören zu den wenigen großen Banken im Land, die ohne Staatshilfen durch die Krise kamen – dafür sind ihre Polster aber durch Verluste und Abschreibungen zusammengeschrumpft.
Natürlich sind viel mehr Banken in Gefahr, aber niemand darf die heiligen Kühe des Kapitals auch nur mit ihrem Namen benennen, aber diese Linie wird sich auf Dauer nicht durchhalten lassen.
Die drohende Gefahr jedenfalls macht Banker und Aufseher gleichermaßen zornig. „Man hat bisher viel zu wenig darüber nachgedacht, welche Konsequenzen so ein Stresstest haben kann“, schimpft ein Bankenvertreter. Der Schluss der Bankenlobby und so mancher Experten daraus: Ein übermäßig strenger Test ist kontraproduktiv. Dummerweise nur hat die EU den Investoren eine harte Prüfung versprochen – ein Rückzieher würde daher erst recht Misstrauen schüren.
Oh ja. Man möchte die reale Lage der Banken in Deutschland und Europa gerne geheim halten. Deshalb gibt es ja immer noch Bilanzierungsregeln die eben nicht bilanzieren sondern verschleiern. Behördlich verordneter Bilanzbetrug. Aber selbst wenn der neue Stresstest so lahm ausfällt wie der im vorigen Jahr, hat man das Elend doch nur für ein Jahr vor sich hergeschoben.
Die Hornissenkoalition der Wirtschaftsfaschisten hat übrigen bei den Landesbanken die klare Regel ausgegeben, dass die Eigentümer, also der Steuerzahler die Kosten tragen muss. Beim Großkapital möchte Merkel natürlich nicht, dass die Eigentümer der Banken bezahlen müssen und macht dies mehr als deutlich:
Sehr glücklich sah Angela Merkel nicht aus, als sie am Freitag von Journalisten gefragt wurde, ob Banken an der Rettung des Euro beteiligt würden. „Auf gar keinen Fall können wir jetzt im (Rettungsfonds) EFSF eine Beteiligung privater Gläubiger einführen“, sagte die Bundeskanzlerin im Beisein von Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker im Kanzleramt.
Es ist eigentlich auch nicht der Sinn von Journalistenfragen die Merkel glücklich zu machen, wobei das bei der Springerpresse wohl anders ist, die lobt ja immer noch den Betrüger Guttenberg. Die Hypo Real Estate hat bis 180 Milliarden Euro gekostet. Nicht ihren Besitzern sondern dem Steuerzahler. Was die Deutsche Bank bekommen hat, lässt sich nicht beziffern, da sie ja meist indirekt subventioniert wurde und die Commerzbank dürfte wohl bald wieder neues Geld brauchen.
Nein, die Weltwirtschaftskrise ist nicht vorbei, sie ist in vollem Gang und sie wird mit Inflation und Arbeitslosigkeit weitergehen bis die Vernunft siegt und harte Regeln den Raubtierkapitalismus bändigen.

Tags für diesen Artikel: banken, deutsche bank, euro, schulden, stresstest, usa, weltwirtschaftskrise, zinsen
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In Griechenland sieht es anders aus. Dort wurde tatsächlich viel in die Ausstattung der Unternehmen investiert. Die sah Investitionsquote sieht besser aus als in Deutschland. Nur ist Griechenland an den Euro gebunden und immer nur weniger produktiv als Deutschland. Es wurde quasi kaputtkonkuriert. Für Griechenland hatte im Gegensatz zu den USA nie eine Chance (außer den Euroeintritt zu vermeiden).