Lotto - Nur keine Hoffnung für die Armen
Deutsche Gerichte sind furchtbar. Überall weht immer noch der Geist von Roland Freisler und offener Rassismus gegen Schwächere ist an der Tagesordnung. Natürlich ist Lottospielen Unsinn und die Chancen zu gewinnen sind minimal. Aber das ist ähnlich wie beim Beten oder bei Placebos. Es kommt immer auf die Selbstheilungskräfte an.
Natürlich ist es Quatsch, Woche für Woche auf einen Lottogewinn zu hoffen, aber Millionen Deutsche machen genau das und wenn sie diese Woche nicht gewinnen, dann hoffen sie auf die nächste Woche. Sie glauben gar nicht an den Gewinn, aber sie lieben das Gefühl eine Hoffnung zu haben. Wie beim Glauben an einen Gott, geht es darum eine Chance zu haben. Dazu gibt es einen alten Witz, der in allen Kulturen vorkommt:
Moshe Mandelson ist ein sehr frommer Mann. Tagtäglich betet er an der Klagemauer und jeden Tag ist sein Gebet gleich: "Herr lass mich den ersten Preis in der Lotterie gewinnen." So geht das Tag für Tag, Jahr um Jahr. Irgendwann platzt Gott der Kragen und er erscheint als weißes Licht am Himmel und brüllt: "Moshe, gib mir a Chance, kauf dir endlich ein Los!".
Der gute Moshe konnte sein Verhalten noch ändern, aber für arme in Deutschland ist es nun auch mit dieser Hoffnung vorbei. Sie dürfen nämlich demnächst nicht mehr Lotto spielen. Der Un"Rechts"anwalt Andreas Okonek aus der Kanzlei Redeker Sellner Dahs mit Sitz in Berlin, Bonn, Brüssel, Leipzig und London war sich nicht zu schade, für das Unternehmen Tipico Co. Ltd aus Malta, welches von dort aus in Deutschland illegale Sportwetten und Internetcasinos betreibt, einen Antrag auf eine einstweilige Verfügung beim Landgericht Köln einzureichen.
Natürlich ist es für einen deutschen Rechtsanwalt wie Okonek nicht anrüchig ein Unternehmen zu vertreten, dass in Deutschland illegal operiert. Schließlich ist der Mann ja Jurist und er erklärt auch noch stolz, wie er sich das Urteil besorgt hat:
Das ist keine Meinung, sondern Fakt. Wir haben etliche Testkäufer in Lottoannahmestellen geschickt und den Ablauf protokolliert. Die Ergebnisse waren ernüchternd. In 40 % der Fälle wurden Minderjährigen Sportwetten verkauft. Überschuldete oder Hartz-IV-Empfänger konnten alle ihren Spielschein abgeben.
..
Die Testkäufer haben sich vor dem Verkaufspersonal laut unterhalten. Etwa so:
“Wieso tippst du schon wieder für 50 Euro? Du hast doch Schulden bis über beide Ohren!” “Ach lass mal, etwas Spaß muss sein.” Oder: “Du kannst doch hier kein Glücksspiel machen, wenn du schon mit dem Geld vom Amt nicht klarkommst?” “Aber das ist doch der einzige Weg, wie ich von Hartz IV runterkommen kann.”
Die Verkäufer haben meist gelacht und noch viel Glück gewünscht. Die Sportwette abgelehnt hat keiner.
Tatsächlich kann man Okonek, seine Ermittlungen glauben, muss es aber nicht. Ehrlicherweise sagt er ja auch worum es ihm in Wirklichkeit geht und das ihm das Recht völlig egal ist:
Glücksspiel ist in Deutschland fest in staatlicher Hand. Das europäische Recht billigt so ein Monopol aber nur dann, wenn es zum Schutz der Bevölkerung nötig ist. Die staatlichen Glücksspielanbieter rechtfertigen ihre Sonderstellung mit den Gefahren der Spielsucht. Leider halten sie sich dann aber nicht an die selbst gewählten Maßstäbe.
Er will für seine Mandanten den Weg freischießen um das staatliche Glückspielmonopol zu stürzen und damit den hinter ihm stehenden Abzockern den Weg in eine völlig ungeordnete Spielwelt ermöglichen. Eine Klage in Malta gegen ein solches Unternehmen ist nämlich völlig sinnlos. Okonek ist also nur ein Handlanger der Abzocker. Witzigerweise sind die Unternehmen, die da Dampf machen alle im Ausland. Aber zumindest einer ihrer Spitzenverbände, der Verband Europäischer Wettunternehmer hat zwar seinen Sitz in Lüttich, aber erstaunerlicherweise einen rein deutschen Vorstand. Es geht also nur darum, dass deutsche Recht zu unterlaufen.
Jeder, der sich etwas Mühe gibt, könnte das in wenigen Minuten recherchieren, aber deutsche Gerichte neigen ja bei einstweiligen Verfügungen dazu, dem Einreicher einfach Recht zugeben um dann die Sache in der Hauptverhandlung von anderen klären zu lassen. Das ist bequem, macht keine Arbeit und hilft dem finanziell Starken. Deshalb wird gegen Blogs ja auch immer die Keule Abmahnung und einstweilige Verfügung geschwungen, weil die Inhaber sich meist die finanziellen Lasten eines Prozesses nicht leisten können.
Das Landgericht in Köln hat es sich also einfach gemacht und gegenüber Westlotto verfügt, dass Hartz IV Empfänger keine Sportwetten wie oddsett mehr abschließen dürfen. Aber das ist nur der erste Schritt. Im deutschen Recht, gibt es den kerngleichen Verstoß, so dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch Lotto betroffen sein wird. Man darf bei der Bewertung der Entscheidung des Landgerichtes Köln aber auch nicht vergessen, dass es aus Sicht dieses Gerichtes ja nur um Hartz IV Empfänger und Geringverdiener geht, also um Menschengruppen, denen durch diverse Gesetze gerade ja jedes Recht genommen werden soll.
Da man in einer Lottoannahmestelle aber kaum unterscheiden kann, wer zur Zielgruppe gehört, wird das Landgericht Köln demnächst wohl demnächst auf altbewährte Differenzierungsmerkmale zurückgreifen und anweisen, dass sich die Hartz IV ler nur mit diesen Merkmalen in der Öffentlichkeit zeigen dürfen. Einen tollen Vorschlag gibt es auf todamax.kicks-ass.net. Die Rechte hat der User daMax unter eine CC BY-SA Creative Commons Lizenz gestellt.
Wem das bekannt vorkommt, der erinnert sich vielleicht daran das Ursula von der Leyen ihren Judenstern für Hartz IV Kinder bereits durchgesetzt hat und sich die Kinder zwangsouten müssen, damit die Lehrer unwertes Leben leichter erkennen und dementsprechend behandeln können.
Aber das muss niemanden verwundern. Schließlich bietet ihr Bruder Hans-Holger Albrecht über diverse Unterfirmen seiner Modern Times Group MTG AB selbst diverse Wettbüros, Onlinecasinos und andere in Deutschland verbotene Aktivitäten an. Blut ist eben dicker als Wasser, vielleicht gibt es auch eine anerzogene Gesinnung. Auf jeden Fall hat sich Zensursula von der Leyen vehement geweigert illegale Glückspielseiten sperren zu lassen, während sie bis heute jede andere Seite im Netz abschalten möchte.
Nachdem im November letzten Jahres Vertreter der hessischen Landesregierung und der Staatlichen Bayrischen Lotterieverwaltung Vertreter der fünf größten Deutschen Zugangs Provider (sic!) davon überzeugen wollten auf freiwilliger Basis zukünftig Webseiten von ausländischen Glücksspielangeboten zu sperren, hat Ursula von der Leyen interveniert, aber aus anderen Gründen als bisher angenommen.
So schrieb der Focus im November 2008
"Für Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen kommt der Vorstoß höchst ungelegen. Sie hatte kürzlich eine Gesetzgebungsinitiative angekündigt, um Provider zur Sperre von Webseiten mit kinderpornographischen Inhalten für deutsche Kunden zu verpflichten. Dass das gleiche Mittel auch zum Schutz des staatlichen Lotterie-Monopols genutzt werden könnte, würde der Initiative die Glaubwürdigkeit nehmen."
Die wirklichen Hintergründe für die Intervention von Frau von der Leyen werden klar, wenn man sich mit ihrem familiären Umfeld näher beschäftigt. So ist ein Bruder von Frau von der Leyen, Herr Hans-Holger Albrecht Vorstandsvorsitzender der Firma MTG (Modern Times Group), eines schwedischen Medienunternehmens, das im Free-TV und Pay-TV Geschäft in Nord- und Osteuropa tätig ist. Unter der Ägide von Herrn Albrecht ist dieses Unternehmen schon einmal über seine Tochter Viasat in Konflikt mit der amerikanischen Börsenaufsicht geraten und hat sich durch eine Zahlung von 700.000$ von einer SEC Ermittlung aufgrund von zurückdatierten Optionen frei gekauft.
In den letzten Jahren ist das Unternehmen nach diversen Umstrukturierungen verstärkt in einem neuen Bereich tätig geworden, dem Online-Glücksspiel. MTG erwarb Beteiligungen unter anderem an Bet24.com, einem maltesischen Online-Glücksspielanbieter, der seine Seriösität auf seiner Webseite mit Hinweis auf MTG als Mehrheitseigner unterstreicht,
Und wieder einmal Malta. Und wieder einmal gegen die Hartz IV Empfänger. Es gibt keinen verlässlichen Hinweis darauf, das Hans-Holger Albrecht auch hinter Tipico, dem aktuellen Kläger steht, aber natürlich haben beide gemeinsame Interessen und auch der Schlag gegen die Hartz IV Empfänger ist eine typische Haltung aus dem Hause Leyen / Albrecht. Ein Schuft wer Arges dabei denkt.
Aber natürlich gibt es auch andere Fürsprecher für die privaten Wettanbieter. Die sprechende Hecke aus Mainz, Kurt Beck und der unsägliche Wolfgang Böhmer wollen jetzt den Lottostaatsvertrag dadurch retten, dass sie den Sportwettenmarkt von ca. 5 Milliarden Euro den privaten Abzockern überlassen. Beide sind nicht in der Lage die von ihnen geforderten Kontrollen auch durchzusetzen, sodass es auf freie Wildbahn und unendliches Abzocken herauslaufen wird.
Deutschland braucht keine privaten Wettanbieter, keine Internetcasinos und eigentlich auch kein Lotto. Vor allem braucht es keine Politiker wie von der Leyen, Beck und Böhmer. Aber leider werden sich die Dinge so negativ entwickeln wie sie nur können. Maschmeyer berät die von der Leyen, die Köhler und den Rösler. Die privaten Wettunternehmen haben ihren Fuß in der Regierung und grauenhaft unfähige Richter werden das Ganze mit den gemeinsten Urteilen untermauern. Scheinbar gibt es in Deutschland wirklich nichts mehr zu retten.

Tags für diesen Artikel: casino, hans-holger albrecht, internet, kurt beck, lotto, mtg, sportwetten, tipico, ursula von der leyen, wolfgang böhmer
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Anonym am
04/03/11 um 08:56
Die ganz normale Korruption
Jede Sachbearbeiterin vom Bauamt die auch nur eine Tafel Schokolade oder einen Kugelschreiber annimmt, wird von der deutschen Klassenjustiz auf das härteste bestraft. Richter und Staatsanwälte die sich vor den Größen von ...
Jede Sachbearbeiterin vom Bauamt die auch nur eine Tafel Schokolade oder einen Kugelschreiber annimmt, wird von der deutschen Klassenjustiz auf das härteste bestraft. Richter und Staatsanwälte die sich vor den Größen von ...


















klar gibt es eine Mail-Addy:
http://todamax.kicks-ass.net/blog/impressum/
Aber Du brauchst auch gar keine explizite Genehmigung, das Bild steht unter CC BY-SA.
Allerdings verlangt diese Lizenz sowohl eine Namensnennung (daMax) wie auch einen Link zu eben der Lizenz.
Mit einem Link zu mir hast du auf jeden Fall schonmal einen sehr richtigen Anfang gemacht :)
Siehe dazu auch:
http://www.netzpolitik.org/2011/wie-man-creative-commons-inhalt-nicht-nutzt/
Creative Commons Lizenzen sind eine ganz tolle Sache. Es lohnt sich für Blogger wie dich und mich auf jeden Fall, sich mal ein paar Minuten damit auseinander zu setzen. Denn sie führen zu einer wirklich guten Rechtssicherheit, außerdem findest du z.B. auf flickr endlos Bilder, die du 8unter richtiger Verwendung der Lizenz) bedenkenlos weiter verwenden kannst.
gruß,
daMax
eigentlich wollte ich dir diesen Link zukommen lassen:
http://freiheitsworte.de/2011/03/08/gruene-de-und-der-faszinierende-umgang-mit-der-creative-commons/
und nicht unbedingt den netzpolitik-Link ;)
Gruß, daMax
als unbedarfter Gesellschaftsteilnehmer, der im alltäglichen Leben mit Sportwetten nicht in Berührung kommt, recherchiert man erstmal um die Allgemeinheiten von Sportwetten insbesondere um Angebote via Internet.
Auf der Seite der Bezirksregierung Düsseldorf steht unter anderem: „Derzeit gilt, dass die Teilnahme an Sportwetten via Internet grundsätzlich verboten ist, der Wetter sich somit strafbar macht.“ Zu der Frage „Kann ich mein Geld auch verlieren, wenn ich beim Spiel im Internet gewonnen habe?“ Antwort: „ Ja. Abgesehen von der Strafbarkeit des Handelns wäre der mit dem Veranstalter geschlossene Vertrag gem. § 134 BGB nichtig, weil er gegen ein gesetzliches Verbot verstößt. Damit kann der Veranstalter dem Spieler den Gewinn vorenthalten. Eine Klage hiergegen wäre aussichtslos.“
Es klagt also ein Wettanbieter aus dem Ausland, auf dessen Internetseite auf dem ersten Blick keinerlei Hinweise erkenntlich sind, dass die Wettteilnahme für Spieler aus Deutschland strafrechtliche Konsequenzen haben könnten, gegen einen deutschen Anbieter, der explizit auf seiner eigenen Seite den Hinweis gibt, dass es diese Rechtslage gibt. Gleichzeitig geschieht diese Unterlassung auf dem Rücken einer Gruppe von Menschen, die für den Kläger offensichtlich das Mittel zum Zweck darstellt, dem Konkurrenten Grenzen aufzuweisen. Jeder Verstoß, der nachweisbar ist, soll mit einer hohen Geldstrafe geahndet werden. Man braucht nicht viel Phantasie, sich vorzustellen, dass es vermutlich in der Praxis so aussehen wird, sollte dieser Unterlassungsbescheid Bestand behalten, dass jeder Annahmestellenbesitzer letztlich in Haftung genommen wird. Die Begründung, es sei zum Schutz von Menschen erscheint in diesem Kontext aberwitzig. Letztlich könnte diese Unterlassungsverfügung dazu dienen, andere Unternehmen auf den Plan zu rufen, um zu entscheiden, inwieweit eine Fürsorgepflicht bestünde, Menschen vor dem Kauf von Produkten zu bewahren bzw. sie auszuschließen von einzelnen Konsummärkten.
Allerdings die Kausalketten von der Leyen zu Albrecht war mir bis dato nicht bekannt.
SELBST IN RUSSLAND LACHT MAN BZW. SCHÜTTELT MAN ÜBER DIESE ENTSCHEIDUNG DEN KOPF UND VERGLEICHT DIES MIT VERHÄLTNISSEN AUS DEM DRITTEN REICH (Russiche TV-Nachrichten von heute)!!!
Diese Richter sollte man schnellstens vor die Tür werfen und sofort zu Hartz IV Empfängern "befördern"! Oder sollen wir bald "Sieg He..., Köln" rufen?!?
Das in NRW Vetternwirtschaft und Diskriminierung GROSS geschrieben wird, weiß man ja spätestens seitdem der Massenmörder Sauerland immer noch frei rumläuft und sogar noch seinen Job als OB von Duisburg hat. Ein Zustand, wie er wohl wirklich nur in NRW möglich ist, was nach diesem Urteil wohl immer klarer wird!
also - der gehört wirklich nicht hierher - da würde ich ja noch eher die US-Richter von Guantanamo als passenden Vergleich ziehen.
In Wirklichkeit zeigt es doch nur, daß in der heutigen deutschen Gesellschaft nach US-Vorbild alles käuflich ist.
@dass sich die Hartz IV ler nur mit diesen Merkmalen in der Öffentlichkeit zeigen dürfen.
hihi - aus Römerzeit wird die Legende erzählt, daß man den Sklaven ein Sklavenzeichtn anhängen wollte, das dann aber abgelehnt wurde mit dem Argument : dann sehen die Sklaven, wieviele sie sind!
Im übrigen glaube ich gelesen zu haben, das der Judenstern auf Anregung der Zionisten - also aus der Bruderschaft - eingeführt wurde - es müßten also erst einmal ein paar H4-Opfer gekauft werden für eine solche Forderung, wenn das Beispiel passen soll.
Im übrigen ist das nur passend für eine verachtenswerte Politeska und ihre willigen Helfer aus der Justiz!
mfg zdago
http://www.duckhome.de/tb/archives/8531-Und-dann-war-da-wieder-mal-Volker-Rieble.html
weis ich nicht, ob es Freislers Bewunderer waren - ich fürchte eher im Gegenteil.
Von Freisler habe ich einmal die Aussage gehört: "einer muß den Bluthund spielen"
- und angesichts der Todesspur der Demokratie scheint mir das sehr ehrlich. Allerdings hat Freisler nicht die Käuflichkeit der freien Marktwirtschaft verteidigt - vielleicht liegt es daran, daß er so negativ besetzt ist.
@Wie so oft weigerst du dich dich die echte Gefahr zu sehen
Ich weigere mich allerdings, mich auf die ideologische Schiene zu begeben - ich bin bemüht, jede Problemstellung pragmatisch anzugehen.
Und dazu gehört es heute, die aktuellen Umstände der US-freien Marktwirtschaft zu betrachten, und sich nicht auf Menschen und Vorfälle zu beziehen, die mehr als 60 jahre her sind und unter gänzlich anderen Bedingungen zustande kamen! (Und dabei will ich nicht einmal die vielfach unseriösen Quellen zum Thema snsprechen)
Allerdings stehe ich dazu, daß man zur Bewertung der deutschen Justiz heute unter den aktuellen Bedingungen eher die Justiz des Mittelalters zur spanischen Inquisition oder die US-Justiz des terroristischen Zeitalters oder die McCarthy Aera heranziehen sollte.
mfg zdago
Ich rede nicht von Schuld, sondern von qualitativer Äquivalent zur aktuellen deutschen Justiz. Wobei die Mehrheit gemeint ist - es soll durch aus einzelne Ausnahmen geben, die das Prinziop bestätigen.
Die wenigen, die ich persönlich bei der Arbeit beobachtet habe, haben sich allerdings der Rechtsbeugung, des Amtsmißbrauchs und der Erpressung schuldig gemacht sowie dem Verdacht der Bestechlichkeit ausgesetzt, den ich zwar vermute als Ursache für die anderen Verhaltensweisen, aber nicht durch eigene Beobachtung belegen kann.
Diese Art der Justiz findet aber statt, seitdem es eine Justiz gibt - nur der Umfang ist variabel. Insofern ist auch der Bezug auf die Inquisition nur ein drastisches Beispiel, nicht Beginn oder Ende!
mfg zdago
PS.: was ist spezifisch Nazi-Justiz und wodurch unterscheidet es sich von entsprechender Justiz vor 1933 oder nach 1945?