Schwache Tariflohnentwicklung in Deutschland
Reichtumsuhr
Falls Europas Staatschefs Geld brauchen sollten....
Private Klinikketten: 15 Prozent Rendite auf dem Rücken von Mitarbeitern und Patienten
Brüderle gibt zu: AKW-Moratorium ist nur Wahlkampf-Taktik
Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (SPD): Wiederkehr eines Schwergewichts
Facie prima: Wie Medien uns mit ihrer Fotoauswahl beeinflussen
Erste Reaktionen auf Brüderle-Äusserung beim BDI
Aufgelesen und kommentiert 2011-03-24
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Schwache Tariflohnentwicklung in Deutschland
Gerade einmal 1,5 Prozent Lohnerhöhung im Groß-, Aussen- und Einzelhandel, ebenfalls nur 1,5 Prozent in der Holzverarbeitung, in der Papierindustrie sind es sogar nur 1,3 Prozent und im Kraftfahrzeughandel 0,7 Prozent. Die aktuelle Inflationsrate von 2,1 Prozent muss hiervon natürlich noch abgezogen werden. Ebenso der Fakt, dass in Deutschland nur noch 50 Prozent aller Betriebe überhaupt an einen Flächentarifvertrag gebunden sind (im Westen 65 Prozent). Und selbst in den Betrieben mit Flächentarifvertrag gibt es Leiharbeit und befristete Arbeitsverträge. Aber hey, Ein Fünf-Euro-Leiharbeiter, dessen "Tariflohn" der christlichen Scheingewerkschaft CGZP nun ungültig ist und er auf den DGB-Leiharbeits-Tarifvertrag von 6,50 Euro hochspringt, kassiert dann sogar 30 Prozent Lohnerhöhung! Da kann man es mal so richtig krachen lassen. Sogar ein Ackermann wird dann neidisch mit seiner mickrigen 25-Prozent-Rendite
Ach ja, was glaubt ihr, welche Überschrift das ehemalige Nachrichtenmagazin angesichts dieser trostlosen Zahlen verwendet hat? Kommt ihr NIE drauf

Reichtumsuhr
Während in Medien und Politik gerne über die Staatsverschuldung geredet wird, um damit Einschnitte in unseren Sozialstaat zu "begründen", sollte man den Blick auf die Reichtumsuhr nicht vergessen. Auch die Frankfurter Rundschau berichtet.
Falls Europas Staatschefs Geld brauchen sollten....
.... dann sollten sie sich mal die Rekordgewinne der Konzerne anschauen, die rund 470 Milliarden Euro abkassiert haben - nach Steuern. "Das nur mal so zur Info vor dem EU-Gipfel. Falls die Staatschefs Geld brauchen - und nicht wissen, wo sie es hernehmen sollen."
Und wer jetzt glaubt, solche Sprüche könnten nur von einem linksradikalen Kommunistenblatt stammen, der sollte mal auf den Bericht klicken
Private Klinikketten: 15 Prozent Rendite auf dem Rücken von Mitarbeitern und Patienten
Zitat: "Um weiter Kosten zu senken, greifen Konzerne wie Asklepios, Helios oder Rhön-Klinikum gerne auf schlecht ausgebildetes Personal zurück, das wesentlich preiswerter zu haben ist. Stellen werden mit sogenannten "Gesundheitsassistenten" besetzt - dies sind meist ehemalige Arbeitslose, die nach einem halbjährigen Kurzlehrgang auf die Patienten losgelassen werden. In der Theorie sind sie als Servicekräfte nur für Tätigkeiten vorgesehen, die keine besonderen Kenntnisse erfordern. In der Praxis zählt dies bei einer chronischen Unterbesetzung natürlich wenig. Examinierte Kräfte und Gesundheitsassistenten ergänzen sich nicht, sie verdrängen einander. In einigen Häusern führt dies dazu, dass kein einziger ausgebildeter Pfleger nach Abschluss seiner dreijährigen, hochqualifizierten Ausbildung übernommen wird. Stattdessen stellt man lieber die günstigeren Gesundheitsassistenten ein. Durch diese Mehrbelastung bleiben allerdings oft andere Bereiche liegen. Wenn man nicht mehr genug Zeit hat, alle Patienten zu füttern, so werden halt Magensonden oder venöse Zugänge gelegt - das geht schneller als mit der Hand zu füttern."
Übrigens werden diese Machenschaften der Krankenhausprivatisierung (und somit der Personalausbeutung) auch noch massiv aus Steuermitteln subventioniert.
Brüderle gibt zu: AKW-Moratorium ist nur Wahlkampf-Taktik
Nein, wie überraschend
Ein paar Sektchen zuviel (oder was immer auf solchen Industriellentreffen gereicht wird) und schon wird die eigene Zunge ungewohnt locker. "In vino veritas" 
Tja Leute: So sieht das eben aus, wenn Schwarz/Gelb bei seinen wahren (!) Chefs zum Rapport antanzen muss und Klartext abzugeben hat. Und Lacher am Rande: Neulich sagte mir noch jemand: "Vielleicht bin ich ja zu naiv, aber ich habe Merkel tatsächlich geglaubt, dass sie umdenkt und einen Neuanfang will."

Was muss eigentlich noch alles passieren, damit der Pöbel endlich die schwarz/gelben Atomparteien vom Netz nimmt? Und die rot/grünen Hartz4-Parteien gleich mit? Aber wahrscheinlich bleibt er (trotz aller Verärgerung) doch wieder mehrheitlich zuhause auf dem Sofa sitzen und überlässt dann das Wahlergebnis denjenigen, die derartige Volksverarmungs- und Lügenpolitik toll finden.
Und noch etwas: Wenn Brüderle so offen verkündet, dass es sich um eine reine Wahlkampftaktik (statt Sicherheitsgründe) handelt - dann haben im Gegenzug die Atomkonzerne doch auch das 1A-Argument in der Hand, um gerichtlich Schadenersatz für die Abschaltung einzufordern. Schwarz/Gelb veruntreut somit also Milliardenbeträge! In einem Rechtsstaat (!) wäre das ein Fall für den Staatsanwalt.
Zum Glück für Schwarz/Gelb leben wir hier aber in Deutschland.
UPDATE: Der BDI beteuert: "Das Protokoll ist falsch und Herr Brüderle hat gar nicht gesagt, was er gesagt hat"
Nun ja, der BDI ist ja keine Skatrunde im Dorfgasthaus und wird sicherlich Aufzeichnungen oder gar Filmmaterial angefertigt haben. Es wäre ihnen also ein Leichtes, diese Film- und Tondokumente sofort zu präsentieren. Da dies aber ausblieb, kann man sich den Rest denken 
Ach wartet: Hauptgeschäftsführer des BDI ist - trommelwirbel - Werner Schnappauf! Jawoll, der Werner Schnappauf, ehemaliger CSU-Landesminister und promovierter Doktor an der Universität Bayreuth (das ist die Guttenberg-Uni
) mit dem Thema: "Standortbestimmung bei Kernkraftwerken". Ja Leute, da bleibt kein Auge trocken

NOCH EIN UPDATE: Jetzt bezieht das BDI nochmal selber Stellung und verkündet (Zitat): "Das Protokoll sei korrekt. Die Sätze sind so gefallen, sie sind im Protokoll zwar verkürzt, aber richtig wiedergegeben."
Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (SPD): Wiederkehr eines Schwergewichts
Juhuu, die SPD arbeitet weiterhin an ihrem "Projekt 18". Denn ausgerechnet den neoliberalen Reichenbeglücker Steinbrück wieder als SPD-Schwergewicht aufbauen zu wollen, zeugt schon deutlich, dass die SPD als wählbare Partei auf Jahre ausscheidet. Denn hier nur mal ein schneller Überblick über die Erfolge des Herrn Steinbrück:
- NRW-Landtagswahlen mit Pauken und Trompeten vergeigt
- Deregulierung des Finanzmarktes unterstützt
- Privatisierungsraubzüge unterstützt
- Finanzheuschrecken unterstützt
- kapitalgedeckte Altersvorsorge unterstützt
- Hartz-Gesetze unterstützt
- verfassungswidriges Pendlerpauschalen-Gesetz
- Rot-Rot-Grün in Hessen bekämpft
- US-Bankenkrise als "Sache der Amis" abgetan
- Staatsverschuldung massiv erhöht
- intransparente milliardenschwere "Bankenrettung"
-SchuldenWachstumsbremse ins Grundgesetz gebracht
An anderer Stelle allerdings zeigte er sich dann noch von seiner Zuckerseite, denn die Erhöhung des Kindergeldes um zehn Euro bezeichnete er als "Gegenwert von zwei Schachteln Zigaretten oder zwei grosse Pils".
Solche Leute baut die SPD nun also wieder zur Führungsperson auf.
Facie prima: Wie Medien uns mit ihrer Fotoauswahl beeinflussen
Vielleicht ist es euch auch schon aufgefallen, dass manche Personen mit gezielt ausgewählten Fotos (positiv wie negativ) dargestellt werden. Blogger Roberto J. De Lapuente hat hier eine sehr schöne Auswahl dokumentiert, die von ihm beständig weiter ausgebaut wird.
Und zu guter Letzt:
Erste Reaktionen auf Brüderle-Äusserung beim BDI

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Schwache Tariflohnentwicklung in Deutschland
Gerade einmal 1,5 Prozent Lohnerhöhung im Groß-, Aussen- und Einzelhandel, ebenfalls nur 1,5 Prozent in der Holzverarbeitung, in der Papierindustrie sind es sogar nur 1,3 Prozent und im Kraftfahrzeughandel 0,7 Prozent. Die aktuelle Inflationsrate von 2,1 Prozent muss hiervon natürlich noch abgezogen werden. Ebenso der Fakt, dass in Deutschland nur noch 50 Prozent aller Betriebe überhaupt an einen Flächentarifvertrag gebunden sind (im Westen 65 Prozent). Und selbst in den Betrieben mit Flächentarifvertrag gibt es Leiharbeit und befristete Arbeitsverträge. Aber hey, Ein Fünf-Euro-Leiharbeiter, dessen "Tariflohn" der christlichen Scheingewerkschaft CGZP nun ungültig ist und er auf den DGB-Leiharbeits-Tarifvertrag von 6,50 Euro hochspringt, kassiert dann sogar 30 Prozent Lohnerhöhung! Da kann man es mal so richtig krachen lassen. Sogar ein Ackermann wird dann neidisch mit seiner mickrigen 25-Prozent-Rendite

Ach ja, was glaubt ihr, welche Überschrift das ehemalige Nachrichtenmagazin angesichts dieser trostlosen Zahlen verwendet hat? Kommt ihr NIE drauf

Reichtumsuhr
Während in Medien und Politik gerne über die Staatsverschuldung geredet wird, um damit Einschnitte in unseren Sozialstaat zu "begründen", sollte man den Blick auf die Reichtumsuhr nicht vergessen. Auch die Frankfurter Rundschau berichtet.
Falls Europas Staatschefs Geld brauchen sollten....
.... dann sollten sie sich mal die Rekordgewinne der Konzerne anschauen, die rund 470 Milliarden Euro abkassiert haben - nach Steuern. "Das nur mal so zur Info vor dem EU-Gipfel. Falls die Staatschefs Geld brauchen - und nicht wissen, wo sie es hernehmen sollen."
Und wer jetzt glaubt, solche Sprüche könnten nur von einem linksradikalen Kommunistenblatt stammen, der sollte mal auf den Bericht klicken

Private Klinikketten: 15 Prozent Rendite auf dem Rücken von Mitarbeitern und Patienten
Zitat: "Um weiter Kosten zu senken, greifen Konzerne wie Asklepios, Helios oder Rhön-Klinikum gerne auf schlecht ausgebildetes Personal zurück, das wesentlich preiswerter zu haben ist. Stellen werden mit sogenannten "Gesundheitsassistenten" besetzt - dies sind meist ehemalige Arbeitslose, die nach einem halbjährigen Kurzlehrgang auf die Patienten losgelassen werden. In der Theorie sind sie als Servicekräfte nur für Tätigkeiten vorgesehen, die keine besonderen Kenntnisse erfordern. In der Praxis zählt dies bei einer chronischen Unterbesetzung natürlich wenig. Examinierte Kräfte und Gesundheitsassistenten ergänzen sich nicht, sie verdrängen einander. In einigen Häusern führt dies dazu, dass kein einziger ausgebildeter Pfleger nach Abschluss seiner dreijährigen, hochqualifizierten Ausbildung übernommen wird. Stattdessen stellt man lieber die günstigeren Gesundheitsassistenten ein. Durch diese Mehrbelastung bleiben allerdings oft andere Bereiche liegen. Wenn man nicht mehr genug Zeit hat, alle Patienten zu füttern, so werden halt Magensonden oder venöse Zugänge gelegt - das geht schneller als mit der Hand zu füttern."
Übrigens werden diese Machenschaften der Krankenhausprivatisierung (und somit der Personalausbeutung) auch noch massiv aus Steuermitteln subventioniert.
Brüderle gibt zu: AKW-Moratorium ist nur Wahlkampf-Taktik
Nein, wie überraschend
Ein paar Sektchen zuviel (oder was immer auf solchen Industriellentreffen gereicht wird) und schon wird die eigene Zunge ungewohnt locker. "In vino veritas" 
Tja Leute: So sieht das eben aus, wenn Schwarz/Gelb bei seinen wahren (!) Chefs zum Rapport antanzen muss und Klartext abzugeben hat. Und Lacher am Rande: Neulich sagte mir noch jemand: "Vielleicht bin ich ja zu naiv, aber ich habe Merkel tatsächlich geglaubt, dass sie umdenkt und einen Neuanfang will."

Was muss eigentlich noch alles passieren, damit der Pöbel endlich die schwarz/gelben Atomparteien vom Netz nimmt? Und die rot/grünen Hartz4-Parteien gleich mit? Aber wahrscheinlich bleibt er (trotz aller Verärgerung) doch wieder mehrheitlich zuhause auf dem Sofa sitzen und überlässt dann das Wahlergebnis denjenigen, die derartige Volksverarmungs- und Lügenpolitik toll finden.
Und noch etwas: Wenn Brüderle so offen verkündet, dass es sich um eine reine Wahlkampftaktik (statt Sicherheitsgründe) handelt - dann haben im Gegenzug die Atomkonzerne doch auch das 1A-Argument in der Hand, um gerichtlich Schadenersatz für die Abschaltung einzufordern. Schwarz/Gelb veruntreut somit also Milliardenbeträge! In einem Rechtsstaat (!) wäre das ein Fall für den Staatsanwalt.
Zum Glück für Schwarz/Gelb leben wir hier aber in Deutschland.
UPDATE: Der BDI beteuert: "Das Protokoll ist falsch und Herr Brüderle hat gar nicht gesagt, was er gesagt hat"
Nun ja, der BDI ist ja keine Skatrunde im Dorfgasthaus und wird sicherlich Aufzeichnungen oder gar Filmmaterial angefertigt haben. Es wäre ihnen also ein Leichtes, diese Film- und Tondokumente sofort zu präsentieren. Da dies aber ausblieb, kann man sich den Rest denken 
Ach wartet: Hauptgeschäftsführer des BDI ist - trommelwirbel - Werner Schnappauf! Jawoll, der Werner Schnappauf, ehemaliger CSU-Landesminister und promovierter Doktor an der Universität Bayreuth (das ist die Guttenberg-Uni
) mit dem Thema: "Standortbestimmung bei Kernkraftwerken". Ja Leute, da bleibt kein Auge trocken

NOCH EIN UPDATE: Jetzt bezieht das BDI nochmal selber Stellung und verkündet (Zitat): "Das Protokoll sei korrekt. Die Sätze sind so gefallen, sie sind im Protokoll zwar verkürzt, aber richtig wiedergegeben."
Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (SPD): Wiederkehr eines Schwergewichts
Juhuu, die SPD arbeitet weiterhin an ihrem "Projekt 18". Denn ausgerechnet den neoliberalen Reichenbeglücker Steinbrück wieder als SPD-Schwergewicht aufbauen zu wollen, zeugt schon deutlich, dass die SPD als wählbare Partei auf Jahre ausscheidet. Denn hier nur mal ein schneller Überblick über die Erfolge des Herrn Steinbrück:
- NRW-Landtagswahlen mit Pauken und Trompeten vergeigt
- Deregulierung des Finanzmarktes unterstützt
- Privatisierungsraubzüge unterstützt
- Finanzheuschrecken unterstützt
- kapitalgedeckte Altersvorsorge unterstützt
- Hartz-Gesetze unterstützt
- verfassungswidriges Pendlerpauschalen-Gesetz
- Rot-Rot-Grün in Hessen bekämpft
- US-Bankenkrise als "Sache der Amis" abgetan
- Staatsverschuldung massiv erhöht
- intransparente milliardenschwere "Bankenrettung"
-
An anderer Stelle allerdings zeigte er sich dann noch von seiner Zuckerseite, denn die Erhöhung des Kindergeldes um zehn Euro bezeichnete er als "Gegenwert von zwei Schachteln Zigaretten oder zwei grosse Pils".
Solche Leute baut die SPD nun also wieder zur Führungsperson auf.
Facie prima: Wie Medien uns mit ihrer Fotoauswahl beeinflussen
Vielleicht ist es euch auch schon aufgefallen, dass manche Personen mit gezielt ausgewählten Fotos (positiv wie negativ) dargestellt werden. Blogger Roberto J. De Lapuente hat hier eine sehr schöne Auswahl dokumentiert, die von ihm beständig weiter ausgebaut wird.
Und zu guter Letzt:
Erste Reaktionen auf Brüderle-Äusserung beim BDI

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