Interessant ist dabei die Rolle von Bernard-Henri Lévy, der eine Reise durch Libyen hinter sich hat und nun Kraft seiner Wassersuppe beschlossen hat, das Libyen anzugreifen und dem Erdboden gleich zu machen ist. Alle die so gerne Kriege betreiben um über das Elend im eigenen Land nicht nachdenken zu müssen, haben im Rahmen einer UN-Resolution mitgemacht und sich zum Krieg gegen Libyen vereinigt. Alle bis auf Deutschland. Wieder allen Erwartens hat die Hornissenkoalition sich dem Druck widersetzt und sich der Stimme enthalten.
Auch ein Westerwelle, wie jedes blinde Huhn, findet halt mal ein Korn, oder macht doch zumindest einmal in seinem Leben etwas richtig. Auch wenn es wahrscheinlich völlig unabsichtlich war. Das darf allerdings nicht geschehen. Da ist Bernard-Henri Lévy vor und fordert
Westerwelles Rücktritt:
Der Wochenzeitung "Die Zeit" sagte er auf Westerwelle Bezug nehmend, die deutsche Haltung sei durch "den unglücklichen Umstand, dass ein mittelmäßiger, inkompetenter, vielleicht sogar ahnungsloser Minister Regie führt, der, wie damals Haider oder heute Berlusconi, dem Weltdesaster nicht gewachsen ist", zustande gekommen. Auf die Frage, wie Deutschland den Schaden begrenzen könne, sagte Lévy: "Kurzfristig: Westerwelle feuern."
Es gibt Millionen von Gründen, weshalb Westerwelle zurücktreten müsste, aber sicher nicht wegen der Libyen-Affäre. Herr Lévy soll sich doch bitte um Frankreich kümmern und Frankreich weiter schaden, bevor er im Rahmen deutscher Politik sein arrogantes und dummes Maul aufreißt. Seine Kompetenzen sind nämlich mehr als fraglich:
Lévy war im März 2011 nach Libyen gereist und war dort mit dem "Nationalen Übergangsrat" der Rebellen zusammengekommen.
Anschließend stellte er den Kontakt zu Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy her.
Der nationale Übergangsrat der Befreiung. Lévy hätte vielleicht am Lagerfeuer in der Wüste den einen oder anderen Joint lassen sollen oder die anderen Drogen die er so nimmt. Große Namen und große Pläne sind im arabischen Raum immer gewälzt worden. Leider kam es meist nicht zu Taten. Es reichte häufig mal darüber gesprochen zu haben. Aber für Lévy war das Grund genug einen Bürgerkrieg anzuzetteln.
Natürlich gibt es in Libyen Unzufriedene, aber es gibt keine revolutionäre Gruppe die für Freiheit und Demokratie wäre. Selbstverständlich ist Muammar el Gaddafi niemand mit dem man gerne an einer Kaffeetafel sitzen möchte, aber er scheint immer noch eine Menge Rückhalt in seinem Volk zu haben, während seine Gegner gerade beim Marsch der "Aufständischen" auf Syrte fürchterlich Prügel einstecken mussten, weil Gaddafi die Bewohner bewaffnet hat.
Lévy hat sich und Sarkozy nur zum billigen Handlanger von CIA-Interessen gemacht. Aber es sei ihm noch ein alter russischer Witz mit auf den Weg gegeben:
Treffen sich zwei russische Panzergenerale nach dem gewonnenen Krieg in Paris. Fragt der eine den anderen: "Wer hat eigentlich den Luftkrieg über Europa gewonnen?". Sagt der andere "Keine Ahnung, aber ich habe noch nie ein Flugzeug eine Stadt besetzen sehen".
Das was Sarkozy auf Anraten Lévys da angefangen hat, wird die Nato noch teuer zu stehen kommen. Sie baut sich in Libyen einen neuen Irak und hält sich für Jahrzehnte einen neuen Unruheherd. Da ist es schon mehr als absurd, wenn die Franzosen jetzt fordern, dass die Deutschen den Wiederaufbau der von den Franzosen zerstörten Städte und Dörfer bezahlen wollen. Sarkozy hat die Musik bestellt, er darf bestimmen was gespielt wird, aber er und die Franzosen müssen am Ende die Zeche zahlen. Keinen einzigen deutschen Steuercent darf es für diese Irrsinn geben.
Westerwelle hätte schon für vieles gehen müssen, aber für dieses nein ganz sicher nicht.
Hat vermutlich irgend eine Order missverstanden - macht real (informiertes echtdenk) alles richtig - und kriegt von allen Seiten voll auf den Sack dafür.
Oder legt sich Akut-D Regierung jetzt mit US-Obama-Rothschild an?
Merkel: Keine Bankenrettung mehr
Schwester W.:Kein Libyen-Krieg
"Le 1er décembre 2009, la revue américaine Foreign Policy lui attribue la 31e place des personnages les plus influents au monde, devant Dominique Strauss-Kahn (33e), Esther Duflo (41e) et Jacques Attali (86e)"
Auf der Liste der Einflussreichen in der Welt auf der Position 31, vor Strauss-Kahn (33). Über seine Verbindungen, die ihn so mächtig machen sollen, kann man nichts erfahren, man muss annehmen, dass er nah an die Exekutive des Weltgeschehens steht. Er bewegt sich in den jüdischen Kreisen, was sein Name Lévy erleichtern soll und war in vielen Missionen tätig.
Alle letzte "Nachhaltigkeitskriege" der US-Elite seit Afghanistan hat er unterstützt, die sowjetische Invasion in Afghanistan dagegen bekämpft hat.
"Die deutsche Enthaltung bei der Uno-Resolution zur Einrichtung einer Flugverbotszone in Libyen sei zustande gekommen durch "den unglücklichen Umstand, dass ein mittelmäßiger, inkompetenter, vielleicht sogar ahnungsloser Minister Regie führt, der, wie damals Haider oder heute Berlusconi, dem Weltdesaster nicht gewachsen ist, das Gaddafi *heißt*".
"Lévy gilt als Vertrauter und Berater von Präsident Nicolas Sarkozy. Dessen entschieden interventionistische Haltung im Libyeneinsatz soll auf den persönlichen Einsatz Lévys zurückgehen."
http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1840153/Westerwelle-Mittelmaessig-und-inkompetent.html
Hier noch was 'belustigendes ueber den oberflaechlich philosophischen Kriegshetzer: http://www.nytimes.com/2006/01/29/books/review/29keillor.html?_r=1
will hier jemand Europa so wie die USA zu Groß-Israel umfunktionieren?