Sicherlich wird auch dieser Blogeintrag einen willigen Staatsanwalt und ein Mitglied der politischen Polizei finden, die ermitteln ob die im folgenden genannten Personen nicht in ihrer ach so großen Ehre verletzt worden sind, weil man die Korruption auch Korruption nennt. Aber auch wenn dann ein Gericht verbietet, dass man sie korrupt nennt, bleiben
diese Herrschaften natürlich korrupt:
Wenige Tage vor dem Treffen der Ministerpräsidenten zum Glücksspielstaatsvertrag haben vier schwarz-gelbe Spitzenpolitiker an einer Fachkonferenz teilgenommen - und sich nach SPIEGEL-Informationen ihre Übernachtungen in einem Luxushotel auf Sylt bezahlen lassen.
Die zweitägige Fachkonferenz auf Sylt zum Thema Glücksspiel war von der Sport-Wirtschaftszeitschrift "Sponsor's" organisiert worden. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der Chefs der schleswig-holsteinischen Regierungsfraktionen, Christian von Boetticher (CDU) und Wolfgang Kubicki (FDP), die auch selbst an der Konferenz teilnahmen. Ebenfalls anwesend waren der Kieler CDU-Fraktionsvize und Glücksspielexperte Hans-Jörn Arp sowie Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP).
Wie die Fraktionen und das hannoversche Wirtschaftsministerium dem SPIEGEL auf Anfrage bestätigten, wurden die Übernachtungskosten der Politiker von "Sponsor's" übernommen.
Selbstverständlich könnte man von einer Bagatelle reden, weil gerade bei FDP Politikern nicht davon auszugehen ist, dass diese sich mit einer simplen Hotelübernachtung kaufen lassen. Da dürfte schon mehr fällig sein. Aber die Übernachtung selbst ist natürlich nur das einzig beweisbare Indiz. Schließlich geht es um einen Milliardenmarkt mit unkontrollierten Glückspiel in Deutschland, das von ausländischen Firmen unter Umgehung der deutschen Gesetze gemacht werden soll.
Besonders interessiert ist ja auch die Unionsministerin Ursula von Leyen daran, dass Glücksspiel von allen rechtlichen Schranken zu befreien um vor allem ihrem
Bruder Hans-Holger Albrecht zu tollen Gewinnen zu verhelfen und natürlich dürfte auch für sie dabei etwas abfallen.
Wenn man die Maßstäbe die für Sachbearbeiter in Kommunen gelten, auch für Politiker anwendet, dann haben sich Christian von Boetticher (CDU) und Wolfgang Kubicki (FDP), Hans-Jörn Arp (CDU) sowie Jörg Bode (FDP) durch die Zeitung mit dem tollen Namen "Sponsor's" korrumpieren lassen. In wessen Auftrag "Sponsor's" handelte lässt sich natürlich nicht nachweisen, aber da es eigene
Events zur Verbreitung von Poker in Deutschland gibt, dürfte es wohl über den Partner Kentaro wahrscheinlich beste Kontakte zu den Onlinespieleveranstaltern geben, die ja auch ganz öffentlich für ihre verbotenen Spiele werben.
Gäbe es ein gleiches Recht für alle in Deutschland müsste die Justiz bei Manfred Schlösser dem Verleger und Herausgeber von "Sponsor's" nachfragen, warum er deutsche Politiker sponsert und er müsste seine Auftraggeber offenlegen. Dies wird natürlich nicht geschehen.
So weiß die deutsche Bevölkerung nur, dass die Politiker Christian von Boetticher (CDU) und Wolfgang Kubicki (FDP), Hans-Jörn Arp (CDU) sowie Jörg Bode (FDP) sich mit kostenlosen Hotelzimmern haben bestechen lassen. Vermutlich dürfte dazu auch noch andere Dienstleistungen gekommen sein und damit die Interessen der ausländischen Glücksspielindustrie bei der Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch auch schnell genehmigt werden, dürften wohl auch erhebliche Geldmittel und nicht nur an die genannten geflossen sein.l
In einer Demokratie mit einer gewissen Selbstheilungskraft, würde sich die Politik zumindest von den aufgeflogenen Bestechlichen trennen. In Deutschland wird nichts passieren weil ja die gesamte Politik korrupt ist. Die Glückspielmafia hat also schon gewonnen.
Ja, so ist dass! Lieber ficken unsere Richter - Menschen in den Arsch, welche eben mal ein nicht mehr benötigtes Brötchen zu sich nehmen.