Liegt auf der Treppe und lügt - Die Totholzmedien
Die Erkenntnis, dass die Medien lügen ist nicht neu. Schon in den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden Kinder mit Spassfragen auf diese Realität vorbereitet. Eine der berühmtesten Fragen jener Zeit war: "Was ist das? Hängt an der Wand und wenns runter fällt ist die Uhr kaputt?" Gleich darauf folgte: "Was ist das? Liegt auf der Treppe und lügt!"
Und alle braven Kinder kannten die Antwort. Es ist die Zeitung. Damals gab es einen Fernsehsender, viel Radio und jede Menge Zeitungen. In vielen Haushalten lagen mehrere Zeitungen auf der Treppe und logen vor sich hin, was aber damals als bekannte Tatsache galt. Heute gibt es nur noch wenige Zeitungen, die dafür aber im Besitz von ganz wenigen reichen Leuten sind und noch viel schlimmer als damals lügen und das Volk verhetzen, aber das wissen um die Lügen der Medien schien verloren gegangen zu sein. Selbst der Bildzeitung die nur für Hass, Hetze und Demagogie steht, wird streckenweise geglaubt.
Aber das Bild wandelt sich. Die Menschen sind die ständigen Lügen leid. Die Einzelverkaufszahlen der Systempresse in Deutschland brechen zusammen:
Die BILD-Zeitung rutschte dabei mit einem Minus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum unter die Marke von 2,8 Mio. Exemplaren. Auch die in den vergangenen Jahren weitgehend stabile SÜDDEUTSCHE ZEITUNG verbuchte ein Minus von 2,0 Prozent. Die FAZ verlor 4,9 Prozent ihrer Kioskauflage. Die höchsten Verluste musste das HANDELSBLATT mit einem Rückgang von 17,9 Prozent hinnehmen. Auch DIE WELT/WELT KOMPAKT verlor mit einem Minus von 12,2 Prozent überdurchschnittlich.
Das sind ermutigende Zahlen, die dafür sprechen, dass die Bürger nicht mehr länger für den Kakao durch den sie gezogen werden, auch noch bezahlen wollen. Das verraten auch die sinkenden Abozahlen, bei denen das Handelsblatt zusammen mit der sich immer mehr anpassenden Taz, mit 5,6 Prozent Verlust die Führung übernimmt.
Natürlich haben die Leute von den Totholzmedien allerlei Ausreden zur Hand. Da ist zum einen das Internet, dann folgt der Contentklau der Blogger im Internet, als nächstes ist es das gemeine Internet und dann das Internet in dem sich einfache Bürger zutrauen wie Journalisten Nachrichten zu verbreiten ohne auf Journalistenschulen dazu ausgebildet worden zu sein. Am schlimmsten aber ist das Internet, indem die Menschen einfach Meinungen äußern und nicht verstehen, dass sie dazu kein Recht haben und dies den Profis vorbehalten sein muss. Dazu kommt das einfache Bürger im Internet sogar mit 140 Zeichen bei Twitter oder identi.ca und mit noch mehr Zeichen bei facebook und anderen sich artikulieren und sogar Artikel empfehlen.
Kurz gesagt, das Internet und diese Bürger sind schuld. Am besten wäre es das Internet für alle Nichtprofis zu sperren und das ist der feuchte Traum der gesamten Systemmedien, die im Wettbewerb mit dem Internet einfach nicht mehr bestehen können. Natürlich weiß jeder, das es nichts älteres als das gedruckte Exemplar einer Zeitung gibt. Ihre Inhalte sind im Zeitalter direkter Kommunikation rund um die Erde schon veraltet, bevor sie in den Druck gegangen ist.
Aber auch die Onlineangebote helfen den Totholzmedien nicht viel weiter. Das liegt daran, dass auch sie, wie ihre Printbrüder ja nicht die Wahrheit berichten sollen, sondern dazu da sind, in der Bevölkerung bestimmte Stimmungen und Meinungen zu erzeugen, die für den Umsatz von bestimmten Gütern und für Wahlentscheidungen die dem Großkapital nützen, besonders günstig sind. Nun liegt die Zeitung zwar nicht mehr lügend auf der Treppe, aber sie lügt bitweise auf dem Bildschirm weiter.
Natürlich sind die Medienzaren und vor allem die sogenannten Journalisten immer ganz entsetzt, wenn sie derartige Meinungen hören oder lesen, aber selbst in ihren Selbstbeweihräucherungsblättchen kommen sie nicht mehr umhin wenigstens Spuren der Wahrheit zur Kenntnis zu nehmen:
Das Misstrauen in die Arbeit von Journalisten wächst. Mehr noch: in Deutschland zeigt sich eine zunehmende Entfremdung der Bürger von den Medien. Dieses Problem, ein alarmierendes Zeichen für die Demokratie, teilt sich die "vierte Gewalt" mit der Politik.
Mitunter ist diese Entfremdung sogar physikalisch messbar: an der Phonzahl des Protests. Im Stuttgarter Schlossgarten oder vor dem Bahnhof, bei Demonstrationen gegen Stuttgart 21, lag sie in den vergangenen Monaten sehr hoch – die Unmutsbekundungen gegen die örtliche Presse hallten häufig genau so massiv wie die "Mappus weg"-Rufe. Hier der Vorwurf, über die Köpfe der Bürger hinwegzuregieren, mit der "Arroganz der Macht", dort die Kritik, an den "wahren" Bedürfnissen und Interessen der Menschen vorbeizuschreiben, mit der fragwürdigen "Macht der Medien". Oder noch eine Spur schärfer: hier das fast schon gängige Bild von der "korrupten" Politik, dort das zunehmend verbreitete Diktum von der "käuflichen" Presse.
Der Verdacht wiegt schwer, und er trägt längst nicht nur die rustikale Aura des Stammtisches, sondern ist in den gutbürgerlichen Mittelstand und ins Bildungsbürgertum diffundiert wie ein schleichendes Gift: So wie die Politiker nur ihre eigenen Machtinteressen verfolgen und sich von den Lobbyisten wohlfeil manipulieren lassen, schreiben die Medien den Politgrößen und den Wirtschaftsbossen nach dem Mund, um ihren Einfluss zu wahren und potente Anzeigenkunden bei der Stange zu halten.
Es ist natürlich keine Frage der Lautstärke. Die Bürger haben längst gelernt die Faust in der Tasche zu ballen und wie die sinkenden Verkaufzahlen sagen, den Dreck aus den Systemmedien mit dem sie belogen und betrogen werden sollen, einfach nicht mehr zu kaufen, wie die Zahlen vom Textanfang belegen. Aber natürlich wird das von den Journalisten nicht begriffen. Nein, sie weichen in eine neue Lüge aus:
Viele Studenten halten Nachricht und Meinung nicht auseinander
Ein Beispiel: "Worin liegt der Unterschied zwischen einer Nachricht und einem Kommentar?" Diese Frage nach dem medialen Einmaleins, jeweils zu Beginn eines neuen Semesters gestellt, führt im Hörsaal einer Hochschule im Raum Stuttgart regelmäßig zu ratlosen Gesichtern. Die Studenten sind offen und ehrlich: An die 70 Prozent geben unumwunden zu, dass sie den Unterschied nicht definieren können. Schlimmer noch: dass sie im Kommentar dasselbe sehen wie in einem berichteten Fakt. Es ist alarmierend. Wer Meinung nicht von Nachricht unterscheiden kann, würde es nicht merken, wenn er manipuliert wird.
Das ist der gemeinste Teil der Lüge vom guten Journalismus. Denn tatsächlich gibt es keine meinungsfreie Nachricht. Sie ist eine Illusion, ja schlimmer noch eine Lüge. Denn die erste Entscheidung die jeder Berichterstatter, Journalist oder Nachrichtenmensch trifft, ist Entscheidung was eine Nachricht ist. Das beginnt mit den Newstickern der Agenturen, geht weiter in den Redaktionen und mit der Entscheidung wieviel Zeit und Kosten für etwas aufgewandt werden darf und an welcher Stelle im Blättchen es veröffentlicht wird, weiter.
Von der unendlichen Flut an Nachrichten, kann nur ein kleiner Teil gebracht werden. Wer entscheidet welcher Teil das ist, der macht Meinung indem er Nachrichten vorauswählt. Das ist nicht böse, sondern die einzige Möglichkeit des Umganges mit dem ständigen Nachrichtenstrom. Böse wird es erst, wenn man aufgrund von ungeschriebenen Redaktionsvorgaben, den Wünschen der Medienbesitzer, aus Rücksicht auf die Anzeigenkunden oder gar mit der Lüge über die Wahrnehmung der Leserinteressen bestimmte Nachrichten unterdrückt. Diese Nachrichtenunterdrückung findet ständig statt und sie ist wirklich böse, weil damit schon ein wesentlicher Teil der Wahrheit, dem Leser bewusst vorenthalten wird.
Bei Bild würde die Schlagzeile "Hartz IV Empfänger rettet Kind aus brennendem Haus" niemals gedruckt werden, wenn es auch nur die Möglichkeit gibt, solch eine Schlagzeile zu machen: "Hartz IV Empfänger lungert im Vollrausch rauchend, vor brennendem Haus rum!". Denn mit der zweiten Schlagzeile könnte die Springerpresse ja gleich wieder mit der Forderung nach Hartz IV Kürzungen und weiterer Hassförderung nachlegen. Das gilt übrigens nicht nur für die Bildzeitung. Das gilt auch für solche Minimedien wie Duckhome. Es ist verführerisch eine Linie vorzugeben. Aber weil es falsch ist, gibt es diese Linie bei Duckhome nicht. Jeder kann schreiben was sie oder er will. Egal ob das mit der Meinung der anderen Autoren übereinstimmt.
Mit einer solchen Haltung verliert man übrigens ab und an Autoren und natürlich auch Leser, die nicht begreifen wollen, dass die individuelle Freiheit der Veröffentlichung wichtiger als jede Linie ist. Aber natürlich berichtet auch Duckhome selektiv. Man kann nicht über alles schreiben was wichtig ist, also wird auch hier jeder über das schreiben, was sie oder er persönlich für wichtig hält und das Ergebnis sind dann nicht mehr Nachrichten sondern Meinungen.
Selbst Heilige würden sich durch ihre Wortwahl bei der Weitergabe von Nachrichten verraten und bei alten Texten kann man häufig den Beruf des Autors ermitteln, weil er Ausdrücke aus Zunftsprachen benutzt. Die Polizei benutzt bei der Eingrenzung von Tätern häufig Sprachforscher, die aus der verwandten Sprache, Bildung und Herkunft ziemlich genau erkennen können.
In keinem Medium gibt es Nachrichten, weil von der Auswahl der Nachricht bis zu verwandten Sprache immer Meinung ausgedrückt wird. Wer also so tut, als verbreite er pure Nachrichten, der lügt. Wer solch einen Anspruch an seine Studenten stellt, der verkennt entweder die Realität oder möchte auch sie dazu bringen mit der Lüge von der angeblichen Neutralität der Nachricht zu verbergen, dass Meinung gemacht wird. Gegen diese Meinungsmache können sich nur die schützen, die freien Zugang zu freien Medien jeder Art haben.
Der Rest wird manipuliert. Das beginnt und endet übrigens nicht im Nachrichtengeschäft sondern bezieht sich auch auf die Musikauswahl im Radio und die gezeigten Filme im Fernsehen, selbst im Kinogeschäft entscheidet eine Vorauswahl aus den erschienenen Filmen was der Endkunde sehen darf. Im Fernsehen sind es meist amerikanische Serien, die zugleich auch immer eine politische Botschaft befördern. Egal ob Arztserie, Krimi oder Hausfrauensex. Immer wird eine USA gezeigt, die so ist, wie sich die herrschende Klasse in der USA gerne sehen würde, aber nichts, oder zumindest nur sehr wenig mit der Realität zu tun hat.
Diese Lüge wurde weltweit verbreitet um davon abzulenken, dass die wenigsten Menschen in den USA sich einen Arzt leisten können, dass es für Schwarze noch immer kein Recht gibt und das die Hausfrau in Suburbia vor sich hin vergammelt und auf etwas reduziert wird, dass mit Menschsein nur wenig zu tun hat. Natürlich sind auch deutsche oder europäische Produkte nicht besser. Sie alle dienen der Stimmungsmache und Wahrheit kommt bestenfalls mal nach 23 Uhr vor.
Warum das so ist. Warum niemand aufbegehrt. In Deutschland sind die Gründe einfach. Bis 1918 gab es gar keine Demokratie in Deutschland. Die Menschen wurde von Kaiser und Kirche so dumm wie nur möglich gehalten und das was allgemein so Aufklärung genannt wurde, betraf nur sehr wenige wache Geister. Jeder Aufstand, jede Freiheitsäußerung wurde in Deutschland immer blutig von Staat und Kirche niedergeschlagen und der ach so gelobte Martin Luther verriet als Erstes die Bauern und ihren Aufstand.
Die Weimarer Republik war ein Findungsphase in der der alte Ungeist gewann und das Großkapital glaubte eher einen Hitler zähmen zu können, als mit einer Demokratie zu leben. Das Ergebnis ist bekannt. Nach 1945 erteilten die Alliierten Presselizenzen und Persilscheine für weißgewaschene Nazis. In Medizin, Justiz und Verwaltung waren die Nazis sofort wieder obenauf und die Bürger lernten die Schnauze zu halten um leben zu können.
Erst 1968 begann der Ruf nach Freiheit laut zu werden, aber die meisten entschlossen sich dann gemeinsam durch die Institutionen zu marschieren, anstatt für ihre Freiheit zu kämpfen. Was nach diesem Marsch ankam war ein Joschka Fischer der sofort wieder einen Krieg von deutschem Boden ausgehen ließ und sich in der Springerpresse feiern lässt. Für Freiheit ist da kein Platz und eine Frau Künast wird in Berlin auch nur mit der massiven Unterstützung des Großkapitals Bürgermeisterin und sie wird dafür jeden Preis bezahlen.
Heute bekommt man als Blogger ständig Strafen wenn man die Wahrheit schreibt. Das ist logisch. Die Ausbildung der Juristen hat ja den wilhelminischen und faschistisch- rassistischen Rechtsgedanken immer weiter fort geschrieben. Da dürfen die Vertreter des Kapitals oder ihre wissenschaftlichen, journalistischen und politischen Vertreter jederzeit schlimmste Volksverhetzung und offenen Rassismus verbreiten. Belangt wird, wer darauf aufmerksam macht.
Dies ist kein demokratisches Land und es ist schon gar kein Land in dem es Pressefreiheit geben würde. Die Systempresse und die Systemmedien singen das Lied der herrschenden Klasse und wollen diese Herrschaft zementieren. Das ist nicht Nachricht sondern Propaganda. Die wenigen freien, die Bürgerjournalisten stehen unter ständiger Aufsicht und wenn es gar keine Anzeigen gibt, dann ruft die politische Polizei extra bei Leuten an über die berichtet wurde und fragt nach, ob diese sich nicht doch beleidigt fühlen wollen. Das ist deutsche Realität. Aber diese Realität ist im Umbrach. Zuerst sterben die Totholzmedien, dann werden ihnen die anderen Systemmedien folgen.
Denn eines ist klar. Das Großkapital zahlt nur für erfolgreiche Unterstützer und Verbreiter ihrer Demagogie und Propaganda. Verlierer werden gnadenlos ausgemerzt. Aber noch schreiben Journalisten gegen ständig geringer werdendes Entgelt ja lieber die Wahrheit die das Großkapital hören will. Am Ende werden sie die Verlierer sein und für all ihre Lügen nur einen Tritt des Kapitals bekommen. Ausgelagert eben, wie es Millionen Anderer vor ihnen ging, für die sie kein Mitleid hatten und die für sie nicht einmal eine Nachricht waren. Sie sind wirklich zu spät zu Bewusstsein gekommen und nun bestraft sie das Leben. Und das ist nicht gut so, auch wenn ein wenig Schadenfreude bleibt.
Wenn es den Journalisten schlecht geht, nützt das dem Bürger gar nichts. Wenn es allen gut geht, nützt das auch den Journalisten.

Tags für diesen Artikel: ente, falschmeldung, medien, meinung, meinungsmache, nachricht, propaganda, qualität
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Anonym am
04/25/11 um 08:12
Vermutliche Nötigung und Erpressung durch AFP und ksp.Rechtsanwälte
Am Ostersamstag war es mal wieder soweit. Eine Abmahnung flatterte ins Haus. Dies ist nicht ungewöhnlich und laut laufender Zählung sind wir dieses Jahr schon bei Nummer 12. Aber diese hier ist anders. Es geht nicht darum, dass Duckhome mal wieder die Wah ...
Am Ostersamstag war es mal wieder soweit. Eine Abmahnung flatterte ins Haus. Dies ist nicht ungewöhnlich und laut laufender Zählung sind wir dieses Jahr schon bei Nummer 12. Aber diese hier ist anders. Es geht nicht darum, dass Duckhome mal wieder die Wah ...
Anonym am
04/28/11 um 03:55
Aufgelesen und kommentiert 2011-04-27
Bildungspaket: Von der Leyen und die Pfuscher vom Dienst Die LINKE deckt auf: Immer mehr Hartz-IV-Sanktionen werden vor Gericht einkassiert Für einen Euro mehr... Warum das reichste Land der Welt eine linkssozialistische Finanzministerin hat GRÜNE wol ...
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Am Anfang denkt der Leser, ihm wird aus dem Herzen gesprochen. Dann kriegt der Bericht zum Ende der Zeilen die Kurve und auf einmal kommt die Manipulation durch, die der Bericht eigentlich bezweckt.
Dann werden Professoren und dubiose Wissenschaftler als Vordenker oder als segensreiche Reformer genannt, die sich bei näherem Hinschauen als Lobbyisten erster Güte entpuppen.
Das ist nicht nur die Bild-Zeitung, der Spiegel und die ganze verhasste Springer-Presse, die manipulative Berichte schreiben. Es ist auch fast jede Tageszeitung und ARD und ZDF mit den Anhangsendundungen sowieso.
Was waren die 68er doch für kluge Köpfe. Die haben das alles schon erkannt, bevor es Internet gab. Die mussten sich die Informationen noch mühselig besorgen und wir, wir waren sooo doof.
Aber wir arbeiten daran, weil wir zumindest nicht doof sterben wollen, aber ohne teure Printmedien!
(Die Zeitungsverlage sorgen selbst dafür, dass sich kaum einer noch eine Zeitung leisten kann)
BILD ist erstens keine Tageszeitung. Sondern sechsmal wöchentlich bedruckte [...], um Knut Kiesewetters Anti-BILD-Lied zu variieren. Zweitens kämpft BILD nicht gegen Hartz-Vier. Sondern hetzt gegen die, die von Peter-Hartz-Vier leben (müssen). Drittens gab es 1967/68 im SDS-Umfeld eine Anti-BILD-Campagne der damaligen Studiebewegung: ENTEIGNET SPRINGER. Viertens hat Hans Günter Wallraff kürzlich öffentlich daran erinnert
-> http://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/kompakt/dokumente/bild_studie/AH_Bild_TeilIV_punkt1.pdf
warum und wie BILD wirkt. Und fünftens zeigte der Fall von CSU-Guttenberg Anfang März 2011, daß auch BILD nicht grenzenlos manipulieren, schwindeln und hetzten kann.
So sehe ich das auch.
Aber so wie das GK sich die Parteien gekauft hat, die "Linke" wird wohl gerade ins Poertfolio aufgenommen, so werden auch bald Blogger das Lied der GK´s singen.
Wie schützen wir uns vor den trojanischen Pferden?
Nein, man wird die Blogger mundtot machen mit Hilfe der Justiz. Das läuft bereits in großem Stil.
alles Richtig!
Die Frage lautet des halb noch einmal, wie kann der Leser die Spreu vom Weizen trennnen?
Wie erkennt er den "Systenblogger"?
Muss ich mich noch mit z.B. Telepolis beschäftigen?
Jens Berger bei "Nachdenkseiten"?
Wertet das die Nachdenkseiten ab?
Man muss möglichst viele Facetten im Auge behalten um die Wahrheit zu erkennen.
Ein Beispiel:
Die Meldung dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland unter die Marke von...sinkt.
Die Bürger sollen glauben, jetzt müssen wohl doch die Menschen aus den Nachbarstaaten bei uns die Arbeit aufnehmen. Sie begehren nicht oder kaum auf.
Und wer hat was davon? Die Arbeitgeber!
Die können die Löhne noch mehr drücken und verdienen sich eine zweite goldene Nase.
@Rudolf Fritz
@Jochen Hoff
Hier meine begründete und belegte Meinungsäußerung:
-Inzwischen hab´ ich aufgehört, die NS´en von Herrn Dr. Müller zu lesen, mag den Charme der Willy-Willy-Sozis aus dem Herbst 1972 ("Deutsche Ihr könnt stolz sein auf Euer Land") und den Charme der bis heute verdeckt wirksamen Berufsverbotepraxis nicht. Daß Herr Brandt sich 1975 nach seinem Kanzlerabgang (1974) öffentlich „entschuldigte“ ändert nichts. Daran habe ich als historisch Betroffener / Geschädigter auch hier kurz erinnert.[1])
-Das gilt auch für „Spiegelfechter“. Als Betroffener / Geschädigter hab ich einen "Spiegelfechter"-Umgang mit der Wahrheit hier kurz angesprochen.[2] Und wer einmal lügt dem glaub ich nicht. Darüber hinaus wirkt auf mich der maskulin-militärische Charme des jetzt der NS´en-Crew angehörenden Blogbetreibers[3] eher bumerang´sch, in concreto publizistisch abstoßend.
-Wer „gelernter“ Journalist ist (und darüber hinaus wie ich auch Journalist[inn]en im Schwerpunkt „qualifiziertes Recherchieren“ ausgebildet hat) weiß sowohl, zwischen Journalisten und „Schurnalisten“ zu unterscheiden, erkennt in der kapitalistisch bestimmten Medienlandschaft[4] die zunehmende Bedeutung von Radau-, Schweine- und Scheckbuchjournalismus, schreibt noch immer und immer wieder auch dagegen an[5] und versucht wo und wie immer möglich als unabhängiger Autor, Publizist und Editor selbständig aufklärend-kritische Analysen gesellschaftlicher Wirklichkeitsfelder.[6]
[1] http://www.duckhome.de/tb/archives/8713-LINKS-BLINKEN-RECHTS-UEBERHOLEN.html
[2] http://www.duckhome.de/tb/archives/8904-LUEGENBERGER.html
[3] http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4891/gorch-fock-in-schwerer-see [und]
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4907/offener-brief-der-stammbesatzung-der-gorch-fock
[4] http://www.duckhome.de/tb/archives/8670-DIE-ZEITUNG.html
[5] http://www.duckhome.de/tb/archives/8081-Die-offiziellen-Luegen-und-der-real-existierende-Journalismus.html [Nr. 5: 030610]; ab 2011: http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/flaschenpost
[6] http://soziologieheute.wordpress.com/2010/05/13/albrecht-richard/ [und] http://gegen-den-strom.org
Richard Albrecht, 240411
http://eingreifendes-denken.net
[http://www.duckhome.de war eben mehrfach direkt nicht erreichbar. Auch Kommentar hier einbringen ging nicht. RA]
Jeder ernsthaft Interessierte muss schon selbst ein Fachmann werden, um die Wahrheiten und die wirklich ehrlichen Fachleute zu erkennen.
Je mehr Menschen sich mit ihren Erfahrungen und Ansichten an diesen Diskussionen beteiligen, desto schärfer wird der Blick für das, was der Wahrheit am nächsten kommt.