Über
Christoph Meyer gibt es zum Glück nicht viel zu sagen. Er war immer der Abstauber, der ein Pöstchen höher rutschte weil außer ihm gerade keiner da war, den man als einigermaßen vorzeigbar hätte bezeichnen können.
So war er 2202 Nachrücker für Günther Rexrodt, der lieber im Bundestag blieb als in Berlin seine Pflicht zu erfüllen für die er gewählt worden war. Dann wurde er Fraktionsvorsitzender der FDP, nachdem sein Vorgänger Martin Lindner auch erfolgreich in den Bundestag entkommen war. Durch Lindners Erfolg war der damalige FDP Landesvorsitzende, Markus Löning der sein Bundestagsmandat verlor, so genervt, dass er auch den Landesvorsitz aufgab und man ahnt es schon. Christoph Meier stand bereit. Böse Zungen behaupten allerdings, das Löning von Westerwelle einfach mit dem Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe aus der Berliner Parteiführung weggekauft wurde.
Die Wahrheit wird man wohl nie herausbekommen und letztendlich ist sie egal. Denn seit Christoph Meier der Berliner FDP vorsteht, geht es mir ihr nicht nur in den Umfragen rapide bergab. Heute würde sie noch freundliche 3 Prozent, oder wahrscheinlich auch nur
Fast
Drei
Prozent bekommen. Das ist übrigens nicht dem Bundestrend sondern allein der völligen Hilflosigkeit der Berliner FDP geschuldet, die nicht ein einziges Thema fand, das sie einigermaßen kompetent besetzen konnte.
Allerdings würde Christoph Meier wohl auch kaum Kompetenz neben sich aufkommen lassen, wenn er sie denn erkennen würde. Aber nun hat er sein Thema gefunden. Er beschimpft eben wie Sarrazin und andere Rassisten die Hartz IV Opfer und wie es sich für einen neoliberalen Wirtschaftsfaschisten aus der FDP gehört, macht er das noch
besonders perfide und in den Springer-Hetz-Blättern und stimmt auch noch dem widerlichen
Rassisten Steffel (CDU) zu:
Der Berliner FDP-Chef Christoph Meyer fordert Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger, die ihre Kinder nicht fördern. "Wenn sich nachweislich Eltern nicht darum kümmern, dass ihre Kinder z. B. dringend notwendige Nachhilfe erhalten, müssen sie da sanktioniert werden, wo es ihnen am meisten wehtut", sagte er der "B.Z.". "Dann müssen ihnen die Regelsätze gekürzt werden."
Die Zurückhaltung vieler Eltern bei der Beantragung der Bildungsgutscheine sei ihm unverständlich, sagte Meyer und stimmte dem CDU-Mann Frank Steffel zu. Der hatte in der "B. Z." gesagt, viele Eltern hätten offenbar kein Interesse an den Bildungsgutscheinen, weil sich damit kein Alkohol oder Nikotin finanzieren lasse. "Sie lassen sich eben nicht verrauchen und versaufen.“
Meyer sagte, offenbar gehe es vielen Eltern nur darum, Geld vom Staat zu bekommen. Mögliche Sanktionen sollen sich seiner Meinung nach an denen orientieren, die bereits für Hartz-IV-Empfänger vorgesehen sind, die sich weigern, einen angebotenen Job anzunehmen. Das wären in der ersten Stufe 30 Prozent des Regelsatzes (ca. 120 Euro).
Was für ein kleiner schmutziger Widerling dieser Meyer doch ist. Bis heute gibt es in Berlin noch gar keine Möglichkeit diese Bildungsgutscheine formal zu beantragen und informelle Anträge werden einfach nicht beantwortet. Aber eine Partei die nicht einmal drei Prozent der Wähler hinter sich weiß, fordert mal eben schnell den ärmsten Eltern noch mehr Geld wegzunehmen, wahrscheinlich damit dieses Geld den Leuten gegeben werden kann, die normalerweise die FDP bestechen.
Man könnte sich aufregen ohne Ende. Aber das muss man nicht. Am 18.09.2011 ist Wahltag und das ist der Zahltag für Meyer und die Berliner FDP. Dann können sie sich mit ihren fast drei Prozent unter die anderen Fernerliefens mischen, wo sie auch hingehören. Sie können dann mit ihren gedanklichen Freunden von der FDP endlich in den Hinterzimmern von miesen Kneipen verschwinden und selbst die Hassprediger von Springer werden nichts mehr von ihnen veröffentlichen. Meyer wird dann das schlimmste geschehen was einem deutschen Politiker geschehen kann. Er wird für sein Geld arbeiten müssen und das ist Strafe genug.
Sie werden sich selbst zerlegen, die "Freien".
Diese Ansammlung von verkappten Neofaschisten, Opportunisten, Wirtschaftshuren ..., und mit Dissertationen haben sie es auch nicht so.
Was da v.a. in Zukunft nach Macht und Einfluss lechzt kann einem aber schon den kalten Schauer über den Rücken jagen.
Und, das beobachte ich Parteien übergreifend.
Das Motto für uns muss lauten, beobachten, analysieren, bilden ...
Und, ALTE SCHUHE SAMMELN, die wir ihnen zu gegebenem Zeitpunkt um die Ohren hauen werden.
"Erst wenn die Mutigen klug und die Klugen mutig geworden sind, wird das zu spüren sein, was irrtümlicherweise schon oft festgestellt wurde: ein Fortschritt der Menschheit."
Erich Kästner
Leider hat meiner einer das Gefühl das solche Vollpfosten nur zu böde sind ihr scheinheiliges Spiel auch gut zu spielen. Selbst ein seriöser, engagierter Politiker wäre mir heute Suspekt, ich denke wir müssten uns lagsam mal ernsthafte Gedanken über ein neues System machen. Momentan greifen "Politiker" auf zich Ebenen Gelder ihrer Bürger ab und verschleudern diese, entweder bewußt und zielgerichtet oder unbewußt und planlos, in beiden Fällen kommen Gelder/Ressourcen nicht da an wo sie müssten.
Was dank "Globalisierung" mitlerweile zum globalen Betrug an der Weltbevölkerung geworden ist.
Was die Wahlen angeht, wir müssen alle loswerden die da momentan auf der Party abhängen und sich am Buffet bedienen, denn alle die sie da meinen sie wären berufen sollten mal erfahren das wir nicht mehr im Mittelalter leben und das Blut aller rot ist!
na - dann toi toi toi !
In der Vergangenheit hat sich die vielgerühmte Intelligenz des Wählers allerdings nicht bestätigt - im Gegenteil, die Masse hat jeden Verdacht des eigenen Verstandes weit von sich gewiesen!
Ehrlich gesagt habe ich den Eindruck, daß die "Wahlergebnisse" schon im voraus nach den Interessen der Finanzwelt optimiert werden - auch wenn der interessierte Zuschauer es nicht immer gleich bemerkt.
mfg zdago
Aber Macht gebührt nur dem Gerechten.In jedes anderen Hand führt die Macht unweigerlich ins Chaos.
Macht gerecht und zukunftsorientiert anzuwenden,
dazu bedarf es eines unbestechlichen Charakters,der auf dem Boden ethischer Grundsätze steht.Daran mangelt es bei Meyer gänzlich.Bleibt abzuwarten,welchen Schaden er in Zukunft noch anrichtet,denn etwas anderes zu hoffen,wäre wohl zu viel des Guten.