Quo vadis Europa? Die Anfänge mit den Bilderbergern
Am Anfang war nicht das Wort. Am Anfang war die Angst. Die Angst der Völker Europas vor den Hunnen, den Deutschen die in zwei Weltkriegen so ziemlich alles verwüstet hatten, was ihnen in die Finger gefallen war. Eigentlich hatte die ganze Welt nur ein Ziel. Sie wollte einen weiteren von Deutschland ausgehenden Krieg verhindern. Nach dem ersten Weltkrieg hatte man versucht Deutschland an Reparationen ausbluten zu lassen, das war massiv in die Hose gegangen und hatte die Nazis eher gestärkt.
Diesmal sollte es anders und viel besser gemacht werden. Prozesse gegen die Hauptkriegsverbrecher, Entnazifizierung der Bevölkerung, langfristige Besatzungszonen und zum Schluss ein Netz von Verträgen, dass einen weiteren Alleingang Deutschlands zu einem wirtschaftlichen Selbstmord machen würde. Die Idee war gut. Die Durchführung ungenügend.
Zum einen wollten die Alliierten die Naziwissenschaftler für ihre eigenen grausamen Geschäfte haben, dazu noch die Geheimdienstleute aber natürlich auch die Folterspezialisten und die kriminellen Wirtschaftsführer, mit denen ja gerade die USA vor und auch während des Krieges glänzende Geschäfte gemacht hatte. Die paar Hanseln die während der Nürnberger Prozesse gehängt wurden, waren ja nicht einmal die Spitze des Eisbergs. In Medizin, Justiz, Polizei, Schulen, bei den Behörden und vor allem in der Wirtschaft gab es ganze Horden von Nazis die sehr schnell und unrechtmäßig entnazifiziert wurden.
Manchmal soll auch ein williges deutsches Fräulein, Geld oder Kunst und Antiquitäten den Lauf der Entnazifizierung erheblich erleichtert und das Ausstellen der Persilscheine beschleunigt haben. Die deutsche Bevölkerung merkte schnell, dass nur der Name des Systems geändert wurde, aber die alten Verbrechergruppen an der Macht blieben. Gehlen und Globke sind Namen für ganz Seilschaften, die überall sehr schnell wieder oben waren. Demokratie wurde in Deutschland gar nicht erst erprobt.
Hatte man vorher bei Kaiser Wilhelm und dann bei Hitler die Schnauze gehalten, hielt man sie eben nun unter Adenauer auch. Aber auch die Vertreter des Großkapitals begannen umzudenken. Nachdem der Versuch die Welt und damit alle Rohstoffquellen zu erobern zweimal schief gegangen war, waren selbst die blödesten Vertreter des Kapitals bereit, ihrer Eroberungen auch langfristig ohne militärische Einsätze zu machen, zumal es zu Anfang auch nicht so aussah, als ob Deutschland überhaupt jemals wieder Militär haben dürfte. Statt dessen wurde der paramilitärische Bundesgrenzschutz als Parkposition für Altmilitär und zur Ausbildung neuer Soldaten geschaffen und gleichzeitig wurde viel verhandelt.
Aus der Angst Europas vor den Deutschen und der Sucht des deutschen Kapitals nach Absatzmärkten wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) geschaffen. Der Showmaster Kulenkampf macht später aus der Abkürzung EWG die deutsche Samstagabendshow, bei der zumindest der europäischen Gedanke hochgehalten werden sollte, indem die Kandidaten aus verschiedenen europäischen Ländern kamen und viel wissenswertes um Europa abgefragt wurde.
Dummerweise war diese Fernsehshow das einzige was die EWG mit einem europäischen Gedanken verband. Ansonsten ging es nur um Geld und knallharte wirtschaftliche Interessen. Die deutschen Bürger wurden gar nicht erst gefragt ob sie mitmachen wollen und durften bis heute nie über ihre Teilnahme entscheiden. So konnten sie wenigstens nicht nein sagen. Tatsächlich aber war die angeblich "demokratische gewählte" Politik bei der Erschaffung dieses Europas auch nicht eingebunden. Sie durfte am Ende nur die bereits vorher ausformulierten Verträge abnicken, wie sie es ja bis heute tut.
Die Schaffung eines wirtschaftlich vereinigten Europas begann mit Józef Hieronim Retinger einer schillernden Person, die vor allem während des zweiten Weltkriegs durch geheimdienstliche Tätigkeiten wie den Transport von mehreren Millionen US-Dollar per Fallschirmabwurf an die polnische Heimatarmee glänzte. Damals wie heute gingen einige Leute davon aus, das Retinger in Wirklichkeit für das Office of Strategic Services (OSS), den Vorgänger der CIA gearbeitet hat, und dies später für den CIA weiter tat. Einige Entwicklungen lassen sich nur so erklären.
Um Retinger und die Gedanken seiner Mitstreiter besser verstehen zu können, muss man sich seinen folgenden Satz auf der Zunge zergehen lassen:
Er sah das Ende der Kolonialzeit, während der der weiße Mann sich im wesentlichen aus seiner Ausbreitung über den gesamten Globus und die Ausbeutung der unterworfenen Völker finanziert hatte und gleichzeitig die europäische Zerrissenheit, die nach zwei Weltkriegen den Kontinent weitgehend zerstört hatte. Da er nicht an Demokratie aber sehr wohl an Geheimdienste und die Macht einzelner Personen glaubte, die sich rücksichtslos über die Interessen der Bevölkerung hinwegsetzen würden, war sein Weg klar.
So verschaffte er der Economic League for European Cooperation (ELEC) erheblich Mittel von der US-Regierung/CIA und über das American Committee for a United Europe (ACUE). Aber die ELEC war für seine Zwecke noch viel zu groß und auch eher eine Quasselbude, als der effiziente Kreis den er sich wünschte. Also trennte er sich formal von der ELEC und ging seinen eigenen Weg wobei er vor allen Dingen den weiteren Aufbau von Spannungen zwischen Europa und den USA vermeiden, also im Sinne der USA handeln wollte:
Die Wahl von Prinz Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, mit seiner Nazivergangenheit bei der Reiter-SS, der Schutzstaffel der Nationalsozialisten und später des NSKK, des Nationalsozialistischen Kraftfahrer-Korps, der seit 1935 für die IG-Farben gearbeitete hatte und seine erste Reise als Mitglied des niederländischen Königshauses die ihn ausgerechnet in die Reichskanzlei des nationalsozialistischen Diktators Adolf Hitler führte, haben nicht nur damals die Niederländer irritiert, sie waren nach dem Krieg auch der Wink mit den Zaunpfahl an alle Altnazis in Deutschland, das nun vergeben und vergessen sein sollte, was nicht zu vergeben und zu vergessen ist.
Natürlich war Prinz Bernhard als er Mitglied der niederländischen Königsfamilie wurde, aus allen Naziorganisationen ausgetreten und auch nicht mehr bei der IG Farben als die beim Massenmord an Juden und anderen half. Aber er war wohl inoffizielle Teil der Gemeinschaft geblieben und eben auch mit ihrer Schuld beladen. Manche mögen einwenden, dass die Namen der ersten Bilderbergertagung ansonsten eher von unbelasteten liberalen Kräften wie Max Brauer bestimmt wurden.
Dieser Eindruck täuscht allerdings. Entweder handelte es sich um stark von den USA geprägte Personen, die eine Art Dankesschuld abzutragen hatten, oder um mehr oder weniger naziverstrickte Personen, die sich zumeist einfach nur bereichert hatten. Die damals sieben für Deutschland ausgewählten Teilnehmer am ersten Bilderberger Kongress, der sich übrigens nach dem Tagungshotel benennt, legten keinen Wert darauf, dass ihre Namen bekannt wurden. Aber das Ergebnis ist klar:
Die Zusammensetzung der ersten Bilderbergkonferenz und ihrer Nachfolger ist aber keineswegs auf eine Verschwörung zurückzuführen. Es haben sich eben nur Leute aus Geheimdienstkreisen und Wirtschaft getroffen die in ähnlicher Weise dachten und eine prosperierende Wirtschaft jeder Demokratie vorzogen. Solche Gruppen finden sich immer wieder zusammen, sind eine Zeit lang erfolgreich und verschwinden dann meist wieder. Die Bilderberger gibt es bis heute noch, weil die geheimnisumwitterten Tagungsorte und die geheimen Teilnehmerlisten, jeden Trottel glücklich machen, der teilnehmen darf.
Natürlich wird dort auch heute noch über Politik geredet, aber wer will schon mit Olaf Scholz oder Cem Özdemir ernsthaft über Politik und Wirtschaft reden, die es beide doch nur glücklichen Umständen zu verdanken haben, dass sie am Rande der echten Politik mitreden dürfen. Heute ist es egal ob Josef Ackermann bei den Bilderbergern oder internationalen Finanzkongressen, seinen Standpunkt zur Ausbeutung aller verbreitet. Die Bilderberger standen am Anfang der Beeinflussung Europas und hatten dort ihren Erfolg. Heute erledigen deren Geschäft Tausende von Lobbyisten, die Monsantos Gendreck, falsche Stresstests für Banken und Atomkraftwerke genauso durchsetzen wie alles was Lohndumping ermöglicht.
Selbstverständlich war es ein Geburtsfehler EWG, dass sie praktisch von einer abhängigen Elite unter Mithilfe der CIA gegründet wurde. Die Tatsache, dass die Bilderberger ihre Hand im Spiel hatten, ist heute aber eher nebensächlich.

Zum einen wollten die Alliierten die Naziwissenschaftler für ihre eigenen grausamen Geschäfte haben, dazu noch die Geheimdienstleute aber natürlich auch die Folterspezialisten und die kriminellen Wirtschaftsführer, mit denen ja gerade die USA vor und auch während des Krieges glänzende Geschäfte gemacht hatte. Die paar Hanseln die während der Nürnberger Prozesse gehängt wurden, waren ja nicht einmal die Spitze des Eisbergs. In Medizin, Justiz, Polizei, Schulen, bei den Behörden und vor allem in der Wirtschaft gab es ganze Horden von Nazis die sehr schnell und unrechtmäßig entnazifiziert wurden.
Manchmal soll auch ein williges deutsches Fräulein, Geld oder Kunst und Antiquitäten den Lauf der Entnazifizierung erheblich erleichtert und das Ausstellen der Persilscheine beschleunigt haben. Die deutsche Bevölkerung merkte schnell, dass nur der Name des Systems geändert wurde, aber die alten Verbrechergruppen an der Macht blieben. Gehlen und Globke sind Namen für ganz Seilschaften, die überall sehr schnell wieder oben waren. Demokratie wurde in Deutschland gar nicht erst erprobt.
Hatte man vorher bei Kaiser Wilhelm und dann bei Hitler die Schnauze gehalten, hielt man sie eben nun unter Adenauer auch. Aber auch die Vertreter des Großkapitals begannen umzudenken. Nachdem der Versuch die Welt und damit alle Rohstoffquellen zu erobern zweimal schief gegangen war, waren selbst die blödesten Vertreter des Kapitals bereit, ihrer Eroberungen auch langfristig ohne militärische Einsätze zu machen, zumal es zu Anfang auch nicht so aussah, als ob Deutschland überhaupt jemals wieder Militär haben dürfte. Statt dessen wurde der paramilitärische Bundesgrenzschutz als Parkposition für Altmilitär und zur Ausbildung neuer Soldaten geschaffen und gleichzeitig wurde viel verhandelt.
Aus der Angst Europas vor den Deutschen und der Sucht des deutschen Kapitals nach Absatzmärkten wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) geschaffen. Der Showmaster Kulenkampf macht später aus der Abkürzung EWG die deutsche Samstagabendshow, bei der zumindest der europäischen Gedanke hochgehalten werden sollte, indem die Kandidaten aus verschiedenen europäischen Ländern kamen und viel wissenswertes um Europa abgefragt wurde.
Dummerweise war diese Fernsehshow das einzige was die EWG mit einem europäischen Gedanken verband. Ansonsten ging es nur um Geld und knallharte wirtschaftliche Interessen. Die deutschen Bürger wurden gar nicht erst gefragt ob sie mitmachen wollen und durften bis heute nie über ihre Teilnahme entscheiden. So konnten sie wenigstens nicht nein sagen. Tatsächlich aber war die angeblich "demokratische gewählte" Politik bei der Erschaffung dieses Europas auch nicht eingebunden. Sie durfte am Ende nur die bereits vorher ausformulierten Verträge abnicken, wie sie es ja bis heute tut.
Die Schaffung eines wirtschaftlich vereinigten Europas begann mit Józef Hieronim Retinger einer schillernden Person, die vor allem während des zweiten Weltkriegs durch geheimdienstliche Tätigkeiten wie den Transport von mehreren Millionen US-Dollar per Fallschirmabwurf an die polnische Heimatarmee glänzte. Damals wie heute gingen einige Leute davon aus, das Retinger in Wirklichkeit für das Office of Strategic Services (OSS), den Vorgänger der CIA gearbeitet hat, und dies später für den CIA weiter tat. Einige Entwicklungen lassen sich nur so erklären.
Um Retinger und die Gedanken seiner Mitstreiter besser verstehen zu können, muss man sich seinen folgenden Satz auf der Zunge zergehen lassen:
The end of the period during which the white man spread his activities over the whole globe saw the Continent itself undergoing a process of internal disruption.
Er sah das Ende der Kolonialzeit, während der der weiße Mann sich im wesentlichen aus seiner Ausbreitung über den gesamten Globus und die Ausbeutung der unterworfenen Völker finanziert hatte und gleichzeitig die europäische Zerrissenheit, die nach zwei Weltkriegen den Kontinent weitgehend zerstört hatte. Da er nicht an Demokratie aber sehr wohl an Geheimdienste und die Macht einzelner Personen glaubte, die sich rücksichtslos über die Interessen der Bevölkerung hinwegsetzen würden, war sein Weg klar.
So verschaffte er der Economic League for European Cooperation (ELEC) erheblich Mittel von der US-Regierung/CIA und über das American Committee for a United Europe (ACUE). Aber die ELEC war für seine Zwecke noch viel zu groß und auch eher eine Quasselbude, als der effiziente Kreis den er sich wünschte. Also trennte er sich formal von der ELEC und ging seinen eigenen Weg wobei er vor allen Dingen den weiteren Aufbau von Spannungen zwischen Europa und den USA vermeiden, also im Sinne der USA handeln wollte:
1952 legte Retinger sein Amt als Generalsekretär der Europäischen Bewegung nieder und begann verstärkt inoffizielle und vertrauliche Zusammenkünfte zwischen europäischen und US-Politikern und Wirtschaftsführern zu fördern. Besonders sollten diese Gespräche die aufkeimenden Spannungen zwischen den europäischen Staaten und den USA beseitigen.
Er konsultierte den ehemaligen belgischen Premierminister Paul van Zeeland, der zu diesem Zeitpunkt Präsident des OEEC war, sowie Paul Rykens, den damaligen Vorsitzenden der Unilever und vormaligen Berater der in London exilierten niederländischen Regierung und entwarf mit ihnen Pläne für eine wiederkehrende Konferenz. Als Vorsitzenden und Symbolfigur für diesen transatlantischen Dialog gewann Retinger Prinz Bernhard der Niederlande.
Die Idee für die neue Gesprächsplattform war es, jeweils zwei Personen aus den bedeutenderen europäischen Staaten zu finden, um so den konservativen und liberalen Blickwinkel offen zu legen. Durch Bernhards Stellung und Retingers Verbindungen waren in kurzer Zeit zehn Personen gefunden:
Antoine Pinay (Premierminister/ F)
Panagiotis Pipinelis (früherer Außenminister/ Griechenland)
Alcide de Gasperi (Premierminister/ I)
Colin Gubbins (Generalmajor/ UK)
Hugh Gaitskell (Parlamentsmitglied/ UK)
Pietro Quaroni (Botschafter Italiens in Frankreich)
Ole Bjørn Kraft (Außenminister/ DK)
Guy Mollet (Parlamentsmitglied/ F)
Max Brauer (Bürgermeister Hamburg/ D)
Rudolf Mueller (Präsident der Wirtschaftspolitischen Gesellschaft (WIPOG)/Rechtsanwalt/ D)
Die Wahl von Prinz Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, mit seiner Nazivergangenheit bei der Reiter-SS, der Schutzstaffel der Nationalsozialisten und später des NSKK, des Nationalsozialistischen Kraftfahrer-Korps, der seit 1935 für die IG-Farben gearbeitete hatte und seine erste Reise als Mitglied des niederländischen Königshauses die ihn ausgerechnet in die Reichskanzlei des nationalsozialistischen Diktators Adolf Hitler führte, haben nicht nur damals die Niederländer irritiert, sie waren nach dem Krieg auch der Wink mit den Zaunpfahl an alle Altnazis in Deutschland, das nun vergeben und vergessen sein sollte, was nicht zu vergeben und zu vergessen ist.
Natürlich war Prinz Bernhard als er Mitglied der niederländischen Königsfamilie wurde, aus allen Naziorganisationen ausgetreten und auch nicht mehr bei der IG Farben als die beim Massenmord an Juden und anderen half. Aber er war wohl inoffizielle Teil der Gemeinschaft geblieben und eben auch mit ihrer Schuld beladen. Manche mögen einwenden, dass die Namen der ersten Bilderbergertagung ansonsten eher von unbelasteten liberalen Kräften wie Max Brauer bestimmt wurden.
Dieser Eindruck täuscht allerdings. Entweder handelte es sich um stark von den USA geprägte Personen, die eine Art Dankesschuld abzutragen hatten, oder um mehr oder weniger naziverstrickte Personen, die sich zumeist einfach nur bereichert hatten. Die damals sieben für Deutschland ausgewählten Teilnehmer am ersten Bilderberger Kongress, der sich übrigens nach dem Tagungshotel benennt, legten keinen Wert darauf, dass ihre Namen bekannt wurden. Aber das Ergebnis ist klar:
Das ehemalige Mitglied des Steering Committees, George McGhee, sagte dem Biographen von Prinz Bernhard über die Kompetenzen der Teilnehmer der Bilderberg-Konferenzen: Ich glaube, sie können sagen, dass die Römischen Verträge, welche den Gemeinsamen Markt einleiteten, auf diesen Tagungen geboren wurden.
Die Zusammensetzung der ersten Bilderbergkonferenz und ihrer Nachfolger ist aber keineswegs auf eine Verschwörung zurückzuführen. Es haben sich eben nur Leute aus Geheimdienstkreisen und Wirtschaft getroffen die in ähnlicher Weise dachten und eine prosperierende Wirtschaft jeder Demokratie vorzogen. Solche Gruppen finden sich immer wieder zusammen, sind eine Zeit lang erfolgreich und verschwinden dann meist wieder. Die Bilderberger gibt es bis heute noch, weil die geheimnisumwitterten Tagungsorte und die geheimen Teilnehmerlisten, jeden Trottel glücklich machen, der teilnehmen darf.
Natürlich wird dort auch heute noch über Politik geredet, aber wer will schon mit Olaf Scholz oder Cem Özdemir ernsthaft über Politik und Wirtschaft reden, die es beide doch nur glücklichen Umständen zu verdanken haben, dass sie am Rande der echten Politik mitreden dürfen. Heute ist es egal ob Josef Ackermann bei den Bilderbergern oder internationalen Finanzkongressen, seinen Standpunkt zur Ausbeutung aller verbreitet. Die Bilderberger standen am Anfang der Beeinflussung Europas und hatten dort ihren Erfolg. Heute erledigen deren Geschäft Tausende von Lobbyisten, die Monsantos Gendreck, falsche Stresstests für Banken und Atomkraftwerke genauso durchsetzen wie alles was Lohndumping ermöglicht.
Selbstverständlich war es ein Geburtsfehler EWG, dass sie praktisch von einer abhängigen Elite unter Mithilfe der CIA gegründet wurde. Die Tatsache, dass die Bilderberger ihre Hand im Spiel hatten, ist heute aber eher nebensächlich.




















Andererseits fehlt es einem Europa das seine Bürger gegeneinander ausspielt und Millionen Menschen in Armut und extrem unterschiedlichen Lebensbedingungen hält, eindeutig an demokratischer Legitimation. Nicht nur die Deutschen, auch viele andere haben nicht abgestimmt über das verkopfte Projekt EU...