Mit dem Hut in der Hand, kommt man gut durchs ganze Land. Mit diesem Sinnspruch versuchten Mütter in der Vergangenheit zu gutem Benehmen und vor allem freundlichen Grüßen anzustacheln, bei dem man stets den Hut abzunehmen, also in der Hand zu halten hatte. Allianz-Vorstandschef Michael Diekmann hat zumindest symbolisch auch den Hut in Hand aber er will nicht höflich sein, sondern bettelt für die
Rettung Griechenlands und malt schreckliche Bilder an die Wand, wenn die deutschen Steuerzahler, also die abhängig arbeitenden Menschen Griechenland nicht retten wollen:
In einem Interview der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) sagte Diekmann: "Die Folgen eines Staatsbankrotts von Griechenland wären unbeherrschbar. Was passiert, wenn alle griechischen Sparer die Banken stürmen und ihre Guthaben abheben" Die Banken müssten schließen. Viele andere Regionen und Finanzhäuser wären unkontrolliert davon betroffen und würden angesteckt.
Die Gefahr einer zweiten, größeren Finanzkrise wäre da." Europa müsse schwachen Ländern helfen.
Ist das nicht herrlich. Wie mitfühlend der Herr Diekmann doch ist. Er spricht sogar von einem Marshallplan für die schwachen Ländern und möchte das Fabriken aus Deutschland und anderen Ländern doch bitte schön nach Griechenland verlegt werden um dort die Wirtschaft prosperieren zu lassen. Er will also erst das Geld der arbeitenden Menschen für eine Umschuldung, dann nochmal neues Geld der arbeitenden Menschen für einen Marshallplan und dann sollen die arbeitenden Menschen auch noch ihre Arbeitsplätze verlieren.
Nun ist es natürlich immer leicht das Geld anderer Leute auszugeben. Das schmerzt nicht wirklich und hat ja auch bisher gut funktioniert. Als Herr Diekmann und die anderen Herren der Allianz feststellten, dass das die HRE doch kein so guter Schuldner war, kam für die 5 Millarden Euro die sie dort vergeigt hatten, der Steuerzahler auf. Als sie sich bei der Dresdner Bank als vollständig unfähig gezeigt hatten, wurde die Dresdner Bank an die Commerzbank verkauft, bei der dann wieder der Steuerzahler haften darf.
An griechischen Anleihen soll die Allianz nur knapp eine Milliarde halten, aber dafür hängt sie in Italien mit 7,6 Milliarden. Fällt Griechenland fallen auch die anderen schwachen Länder und Banken und die Allianz hätte ein echtes Problem. Der Finanzvorstand des Versicherungskonzerns Allianz, Paul Achleitner schlägt deshalb so eine Art Schuldenversicherung für die schwachen Länder vor und möchte damit den Verlust der Anleger auf 10 Prozent begrenzen, weil er weiß, dass die arbeitenden Menschen in Deutschland nicht auf Dauer die Gewinne der Bankster und Versicherungsbetrüger finanzieren werden.
Tatsächlich ist das natürlich alles Quatsch. Die Allianz brüstet sich wieder mit dicken Gewinnen, die sie dann an ihre Eigentümer ausschüttet, während die Versicherten eine lange Nase gezeigt bekommen. Weshalb sollte man eine solche Versicherung oder gar Bankster wie Ackermann und Banken wie Deutsche Bank oder die Commerzbank retten. Es gibt keinen Grund dafür.
Die oberen 30 Prozent der Deutschen besitzen 91,2 Prozent des Vermögens. Die restlichen 70 Prozent müssen sich mit 8,8 Prozent des Vermögens begnügen. Aber selbst dieses Vermögen ist ihnen nur bedingt sicher. Geraten sie aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Krankheit in die Hartz IV Falle, dann muss dieses Vermögen verbraucht werden. Chronische Krankheiten fressen es auf und wenn man nicht selbst betroffen ist, dann muss man Kinder oder Enkel unterstützen.
Dazu kommt, dass diese 70 Prozent der Bevölkerung kaum Renditen auf ihr Vermögen bekommen. Magere Sparbuchzinsen, Lebensversicherungen die nicht einmal den bereits eingezahlten Betrag auszahlen und Fonds deren Verwaltung mehr kostet als sie wert sind. Aber die Allianz und Herr Diekmann möchten, dass die 70 Prozent der betrogenen und abgehängten Bevölkerung doch bitte schön, dafür bezahlen sollen, damit die oberen 30 Prozent weiter in Saus und Braus leben können.
Nein, niemand wird die Griechen freiwillig retten. Zumal es ja auch da nicht um die Griechen, sondern um die Bankster, Versicherungsbetrüger, Politiker und die Superreichen geht die gerettet werden sollen. Die arbeitenden Griechen selbst, will man ja nur noch härter ausbeuten. Wenn Herr Diekmann Griechenland retten will, dann sollen er und die Leute die 30 Prozent der Deutschen die 91,2 Prozent des Vermögens besitzen das gerne tun. Aber ohne es bei der Steuer gegenzurechnen und ohne einen Cent Staatsmittel. Aber unter den Bedingungen, dass das Großkapital selbst zahlen müsste, will Diekmann ja keine Rettung Griechenlands, die macht nur Spaß wenn andere bezahlen.
Den 70 Prozent der Deutschen den heute nur 8,8 Prozent des Vermögens besitzen und dies auch noch mit ständig sinkender Tendenz sind Deutsche Bank und die anderen Bankster, die Versicherung wie die Allianz und die 30 Prozent die fast alles besitzen völlig egal. Sie könnten auch alles verlieren ohne dass sich an der Situation der ausgebeuteten 70 Prozent etwas ändern würde.
Deshalb gilt der Grundsatz. Geht Pleite an den Krediten. Ihr seid eh unnötig. Niemand braucht euch.
Vorreiter in Europa ist allerdings wieder einmal Deutschland.
Unternehmer machen XXL-Gewinne und aus Dank brauchen sie per Gesetz keine oder nur geringe Steuern zahlen.
Die neueste Idee für weiteren Geldschub von unten nach oben ist die geplante Abschaffung der Brennelementesteuer.
Die zweite Nachricht ist, dass von der Leyen auf dem Rücken der Behinderten und zu Lasten der Rentenversicherung eine weitere Umverteilung vornehmen will.
So kriegt man jedes Sozialsystem kaputt. Merkel, Schäuble, von der Leyen und jetzt auch Rösler helfen bei der Verarmung der eigenen Bevölkerung kräftig mit.
Gut beschrieben in dem Buch von Naomi Klein - Schockstrategie.
Die Bücher von John Perkins,der einst ein economic-hit-man war,kann ich auch nur empfehlen.Er beschreibt aus Insidersicht,wie das Ganze läuft.
Lach, ich krieg mich nicht mehr ein.
Bei der Versicherung heißt so etwas Versicherungsbetrug wenn jemand einen bereits eingetretenen Schaden nachträglich versichern will.