Die alte Bazille hat ausgedient, nun kommt die Mutantin der zeitgenössischen Bakterie. Sollen sie doch noch mehr Antiobiotika ins Futter mischen, dann werden die Bakterien immer spannender! Und die Krisenmanager werden zu unseren neuen Helden. Jedem Krieg seine Opfer und seine Helden!
Ist das nun Hysterie gewesen, als die Menschen aufhörten Salat, Tomate und Gurke zu essen, oder war es doch eine rationale Verhaltesanpassung? Nicht einfach, sich zu positionieren, finde ich. Und ist die Phase der non-Gurke nun wirklich vorbei? Weil die Krisenmanager die Verzehrwarnung wieder aufgehoben haben? Vertrauen wir ihnen?
Die Franzosen waren noch bestürzter als wir hier in Deutschland, wie ich hörte. Aber die Franzosen sind im Moment ja eh ein bißchen durcheinander, angesichts der Veröffentlichung ihrer "erotischen" Verhaltensmuster. Da kommt dann vielleicht einfach das eine zum anderen: erst wird einem das gewohnte Grapschen verleidet und dann auch noch das Essen?! Wo man doch vorher, also nach Fukushima, schon die Gefahr der vielen Atomkraftwerke verdrängen mußte.
Nein, konventionelle Kriege brauchen wir nicht mehr. Wir haben genug zu tun, mit Aggressoren, die mitten unter uns ihr Unwesen treiben. Abgesehen vom japanischen AKW, denn unsere hier sind ja sicher (ha ha ha). Uns macht die mutierte Bakterie fertig. Könnte man bloss auf sie schießen! Aber Pustekuchen, man kann sie ja kaum finden, geschweige denn verhindern oder unschädlich machen. Was helfen all die schönen Kriegsgeräte, die man für teures Geld rund um den Globus handelt. Wohin wird uns die galoppierende Verblödung wohl noch führen.
Vielleicht sind wir bald wieder da, wo die Menschen waren, die der Pest ausgeliefert waren. Abgsehen von der Dimension, und abgesehen von den heute möglichen Forschungs- und Untersuchungsmethoden, wissen wir nämlich immer noch nicht, wie wir dieser Gefahr "Herr" werden können, so wie die Menschen damals, die dem schwarzen Tod (und anderen Infektionskrankheiten) hilflos zusehen mußten. Die Entdeckung der Bakterien und des Penicillins waren eine unglaubliche Erlösung für die Menschheit (zuindest für den Teil, der an ihren Segnungen teilhaben durfte). Aber die Wirkung der Antiobiotika wird konterkariert - wenn sie einerseits für Zwecke der Massentierhaltung mißbraucht werden und wenn sie andererseits uns Menschen nicht mehr gegen Infektionen helfen können.
Dass die Sprossen heikel sind in Bezug auf Bakterien, das scheint schon lange bekannt zu sein. Und deshalb kann ich keinen Quantensprung an Erkenntnis darin erkennen, dass man zu guter letzt wieder bei den Sprossen landete. Und dass die ausufernde Antibiotikaverabreichung an Masttiere die fatale Folge von Resistenzen (und Mutationen?) nach sich zieht, das wissen wir auch schon lange. Und wir Bürger sollten verlangen, dass man dagegen vorgeht. Anstatt nun aufgeplusterten Krisenmanagern Dank und Beifall zu spenden.
So weit ich das beurteilen kann, wird die Infektionskrankheit schon lange unterschätzt. Und im Zuge dessen haben die Menschen auch vergessen, wie wichtig es ist, simple Hygieneregeln einzuhalten, und setzen sich deshalb munter den verschiedenen Bakterien und Viren aus. Viele Infektionen ließen sich so verhindern, wenn natürlich längst nicht alle. EHEC wäre eine gute Gelegenheit, diesen Rest wieder ernster nehmen. Dafür haben wir doch Wissenschaft und Forschung. Und dafür sollten wir ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Anstatt für Bomben, die wir ab und zu unseren Nachbarn auf die Köpfe werfen.
Ich möchte nicht erleben müssen, dass es mal zu einer ganz großen Epidemie kommt, mit tausenden von Toten, und Überlebenden, die nicht mehr wissen, was sie essen sollen. Dann ist nämlich Schluß mit Lustig. Dann nützen uns auch die modernsten Bomben nichts mehr. Die Menschheit wird an Blödheit zugrunde gehen, orakel ich an einem meiner düsteren Tagen. Die aber nie lange anhalten, denn ich bin ja von Haus aus Optimistin. Frohe Pfinsten wünsche ich, und dass der "Herr" Geist auf uns regnen lassen möge! Wenn es hilft ...
Antibiotika sind mittlerweile längst in unseren Gewässern, nicht nur bewusst eingespritzt ins Muskelfleisch der Tiere oder genetisch in Pflanzen eingebunden um Insekten alles zu vermiesen. Cest la vi, sag ich mittlerweile - anstinken gegen die Hersteller kannst kaum und deswegen wünsch und wart ich nur auf eines: Mutter Erde.. drück doch endlich mal den Reset-Knopf!
http://nachrichten.t-online.de/lauterbach-warnt-vor-ehec-folgeschaeden/id_47148938/index
"Warnung ohne Alternative?
Wenn ich vor etwas gewarnt werde, kann ich es umgehen. Dann habe ich eine Alternative.
Warnung vor EHEC-Folgeschäden??? Was will uns dieser Blödsinn sagen? Kann ich EHEC entgehen, wenn ich regelmäßig meine Hände wasche und nichts mehr esse? Sterben muss ich so oder so, aber bitte nicht durch EHEC und auch nicht durch hungern. Herr Lauterbach, Sie haben mich jetzt gewarnt und was nun?
Die ersten Anzeichen werden sichtbar:
Lebensmittelpreise sollen massiv steigen
Krankenkassen können die Flut der EHEC-Behandlungen nicht mehr finanzieren
Die Beiträge zur GKV müssen erhöht werden
Rotes Kreuz ruft zu vermehrten Blutspenden auf. Ganz nebenbei wird der Überschuss teuer verkauft.
Hat nicht vor ein paar Tagen der neue "Krankheitsminister" Daniel Bahr, seine glänzende Idee vorgestellt, dass jeder, der nicht ausdrücklich und schriftlich einer Organspende widerspricht, automatisch als Organspender gilt?
Dann bietet man schon Analysegeräte an, die den EHEC-Erreger im Gemüse usw. finden wollen.
An anderer Stelle konnte ich lesen, dass Lebensmittel gechipt werden sollen, nicht nur, um Verseuchtes schneller dem Hersteller zuzuordnen.
Weitere Aufklärungsideen las ich über infizierte Rinderdärme, die durch die erhöhten Gaben von Zucker den EHEC-Erreger begünstigen und nebenbei die Massen-Rinderzucht noch wirtschaftlicher machen.
Egal, es wird spekuliert und gerätselt, was das Zeug hält.
Des Rätsels Lösung werden wir nie erfahren, weil der angerichte Schaden und die Folgeschäden, von denen nicht nur der Gesundheitsexperte Lauterbach spricht, keinem zugeordnet werden dürfen. Es sei denn, man will einen ganzen Industriezweig in Deutschland oder ganz Europa vernichten oder gar einzelne Staaten ruinieren.
Zu diesen ganzdeutschen PAPPNASEN-EPIDEMIOLOGEN nur mal´n (sozial)wissenschaftlicher Doppelhinweis:
(1) zur Sie hier interessierenden Bakterie erinnere die richtige Argumentation des Kieler Katastrophensoziologen Lars Clausen (1935-2010) ein: Clausen warnte schon vor 30 Jahren vor den Doppelfolgen von ständigem Wegimpfen & Penicilin: Senkung der Resistenzschwellen einerseits & beschleunigte Mutationen von Bakterienstämmen andererseits.
(2) aktuell halte ich die versammelten Spitzen"forscher" à la Kochinstitut Berlin und Bundesseuchenamt (oder wie immer es heißen mag) für peinliche Figuren, die nicht mals wissenschaftsmethodische Grundwissen, zwischen Allgemeinem und Besonderem zu unterscheiden, auf ihr Sujet - hier´s Eindringen bestimmter EHEC-Varianten i n "die Sprosse" infolge beschleunigter Mutationsprozesse - anwenden können.
Mal sarkastisch zugespitzt: Hätten bei solchen - früher auch "Seuchenkundlern" genannten - Pappnasen-Epidemiolog(inn)en DIE DEUTSCHEN nicht schon früher AUSSTERBEN müssen?
Pfingstmontagsgruß;-)
Richard Albrecht
http://ricalb.files.wordpress.com/2011/06/cv.pdf
Danke, lieber RicAlbrecht
Kein einziges Wort für evtl. Hilfen der EHEC-Infizierten.
Kein Wort über Hilfen für die Hinterbliebenen der EHEC-Verstorbenen.
Im Gegenteil, Daniel Bahr, unser neuer Minister für Gesundheit lehnt einen Fond für diese Geschädigten kategorisch ab. Er sagt sogar lapidar: Wir müssen mit mehr Toten rechnen.
Wir Verbraucher können den Spieß auch umdrehen.
Ab sofort kein frisches Gemüse und keine Sprossen mehr, die hier so oder so nicht ihre Heimat haben.
Nur das müssen wir auch bekannt geben, dass wir nur wieder Gemüse kaufen, wenn den Betroffenen auch Hilfsgelder aus Brüssel zugebilligt werden und zwar angemessen.