Eine neue Währung für die Welt - Neue und alte Ideen
Gestern haben wir eine der "wichtigsten" alten Währungen vergessen. Die Edelmetalle. Schon Goethe wusste: "Nach Golde drängt - Am Golde hängt - Doch alles!" Ja das Gold. Viele möchten es zur neuen Währung machen, andere wünschten sich das Silber, andere Edelmetalle oder eine Mischung daraus. Aber das sind nur Träume.
In der Realität gilt physikalisches Gold zwar als sichere Geldanlage, aber in einer sicheren Wirtschaftsumgebung trägt es kaum Rendite und die Kosten für Beschaffung und Lagerung sind hoch. Zwar wird zur Zeit versucht über Zertifikate und ETFs die am Ende der Laufzeit in Gold ausbezahlt werden können, diese Kosten zu marginalisieren, aber wer glaubt wirklich, das er nach einem Zusammenbruch für seine Papierchen wirklich Gold bekommen wird. Wohl niemand der bei Verstand ist.
Das gleiche gilt übrigens für jede Goldwährung die das Gold oder andere Edelmetalle als Deckung vorhält. Im Falles einer Währungskrise bleibt am Ende nur Papier. Dazu kommt, dass der sogenannte Goldstandard schon mehrfach versagt hat. Aber auch als Notgroschen ist Gold nur bedingt verwendbar. Wie tauscht man Eier gegen Goldmünzen? Zwei Währungsreformen in Deutschland haben gezeigt, dass der Wert von Geld sehr schnell schwindet wenn man Lebensmittel dagegen eintauschen muss. Dazu kommt die Frage ob wirklich jemand ein Vermögen an Gold zuhause lagern möchte. Gold und Edelmetallwährungen sind Vergangenheit, finstere Vergangenheit.
Nach den Kriegen, als niemand dem Staat mehr traute, kam in Deutschland überall lokales Notgeld auf, das sich offensichtlich sehr gut bewährt hat. Aufgrund dieser Erfahrung hat man in den letzten Jahren überall wieder versucht lokale Währungen aufzubauen.
Natürlich haben die Staaten, ihre Notenbanken und vor allem die Banken und das Großkapital keinerlei Interesse an Währungen die ihrem absoluten Einfluss nicht unterworfen sind. Deshalb funktionieren die meisten Lokalwährungen offiziell wie Tauschbörsen, bei denen der Wert der geleisteten Arbeit in der Lokalwährung zwischengespeichert wird. Wie Lokalwährungen grundsätzlich funktionieren zeigt diese Präsentation.
Besonders verlockend an dieser Idee des lokalen oder regionalen Geldes ist seine Beschränkung auf einen bestimmten Raum und die Konvertierungskosten beim Umtausch. Damit ist sichergestellt, dass das Geld in der Region bleibt, weil da seine Kaufkraft am größten ist. Es fördert also zusätzlich die lokale oder regionale Wirtschaft.
Einen etwas anderen Weg geht da das Rheingold das längst überall in Deutschland zu finden ist, und zu dessen Unterstützern auch Duckhome zählt. Aber es geht auch international wie das Beispiel Bitcoin zeigt, das mittlerweile auch in den Systemmedien angekommen ist. Eine der besten Artikel über Regiogeld, Rheingold und Bitcoin hat der österreichische Rheingolder Patrick Siebert verfasst den man unbedingt ganz lesen sollte:
Diese Kritikpunkte sind richtig und wichtig. Vor allem die Transparenz und die Umlaufsicherheit. Zur Umlaufsicherheit hat der mittlerweile in "Kann Was" übergegangene Aukruger Talent bereits eine monatliche 0,5 prozentige Abschlagsgebühr, die uns zu den alten Ideen bringt. Es erinnert doch sehr stark an das Wörgler Freigeld:
Wie sich doch Bilder gleichen. Das Wörgler Freigeld nutzte den normalen Menschen. Deshalb wurde sogar mit dem Einsatz der Armee gedroht, um diesen Nutzen zu beenden. Denn wenn das Beispiel Wörgl Schulde gemacht hätte, wäre der Kapitalismus schon damals am Ende gewesen. Heute wird Bicoin als die größte Bedrohung angesehen und das Großkapital reagiert prompt.
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) fordert ein gesetzliches Verbot, andere Medien die Bitcoin erst gehypt hatten, verweisen auf einen radikalen Kurssturz des Bitcoin gegenüber dem Dollar, der die natürliche Folge des Hype war. Die US-Senatoren Charles Schumer aus New York und Joe Manchin aus West Virginia beantragen zunächst zwar nur die Schließung eines Internet Drogenhändlers auf der mit Bitcoin bezahlt werden kann, möchten aber am liebsten Bitcoin schon alleine deshalb verbieten weil man damit Drogen kaufen kann. Wären die beiden nicht Politiker oder hätten sie ein Hirn, dann müssten sie wohl zunächst den Dollar verbieten, weil damit wohl die meisten Drogen auf der Welt gehandelt werden.
Natürlich wird Bitcoin letztendlich verbotenwerden und dieses Verbot wird dann auch auf die Lokal- oder Regionalwährungen erweitert. Das Großkaptial will ja keine Währung die den normalen Menschen nützt. Es braucht die Betrugswährungen von heute, die nur dazu dienen den Besitz von wenigen ständig dramatisch auszubauen und die Mehrheit auszurauben.
Aber Bitcoin zu verbieten ist einfach. Das Verbot durchzuhalten dagegen sehr schwierig. Das Internet lässt sich nämlich nicht kontrollieren. jeder kann Bitcoins tauschen wie er lustig ist. Es gibt Millionen von Wegen. Aber Bitcoin ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Eine Version Bitcoin 2.0 wird gebraucht, die die Schaffung von Bitcoins transparenter macht und bei der automatisch jeden Monat ein Prozent Wertverlust eintritt. Dies ist heute technisch viel leichter zu machen, als damals in Wörgl.
Ein solches Geld, das ohne Banken, Notenbanken und Staaten existiert könnte die Freiheit für die Menschen bedeuten. Aber nur wenn es wirklich transparent ist.
Das gleiche gilt übrigens für jede Goldwährung die das Gold oder andere Edelmetalle als Deckung vorhält. Im Falles einer Währungskrise bleibt am Ende nur Papier. Dazu kommt, dass der sogenannte Goldstandard schon mehrfach versagt hat. Aber auch als Notgroschen ist Gold nur bedingt verwendbar. Wie tauscht man Eier gegen Goldmünzen? Zwei Währungsreformen in Deutschland haben gezeigt, dass der Wert von Geld sehr schnell schwindet wenn man Lebensmittel dagegen eintauschen muss. Dazu kommt die Frage ob wirklich jemand ein Vermögen an Gold zuhause lagern möchte. Gold und Edelmetallwährungen sind Vergangenheit, finstere Vergangenheit.
Nach den Kriegen, als niemand dem Staat mehr traute, kam in Deutschland überall lokales Notgeld auf, das sich offensichtlich sehr gut bewährt hat. Aufgrund dieser Erfahrung hat man in den letzten Jahren überall wieder versucht lokale Währungen aufzubauen.
Natürlich haben die Staaten, ihre Notenbanken und vor allem die Banken und das Großkapital keinerlei Interesse an Währungen die ihrem absoluten Einfluss nicht unterworfen sind. Deshalb funktionieren die meisten Lokalwährungen offiziell wie Tauschbörsen, bei denen der Wert der geleisteten Arbeit in der Lokalwährung zwischengespeichert wird. Wie Lokalwährungen grundsätzlich funktionieren zeigt diese Präsentation.
Besonders verlockend an dieser Idee des lokalen oder regionalen Geldes ist seine Beschränkung auf einen bestimmten Raum und die Konvertierungskosten beim Umtausch. Damit ist sichergestellt, dass das Geld in der Region bleibt, weil da seine Kaufkraft am größten ist. Es fördert also zusätzlich die lokale oder regionale Wirtschaft.
Einen etwas anderen Weg geht da das Rheingold das längst überall in Deutschland zu finden ist, und zu dessen Unterstützern auch Duckhome zählt. Aber es geht auch international wie das Beispiel Bitcoin zeigt, das mittlerweile auch in den Systemmedien angekommen ist. Eine der besten Artikel über Regiogeld, Rheingold und Bitcoin hat der österreichische Rheingolder Patrick Siebert verfasst den man unbedingt ganz lesen sollte:
Folgende Probleme sehe ich noch mit dem Rheingold:
Erstens ist Rheingold noch im Verhältnis 1:2 an den Euro gebunden. Das Problem: Wenn der Euro inflationiert, inflationiert auch Rheingold. Dies hängt auch mit dem zweiten Problem zusammen. Als normaler Teilnehmer weiß man nicht, wieviel Rheingold bisher geschaffen wurden. Wäre Rheingold nicht mehr an den Euro gebunden, wäre es schwer vorherzusagen, was mit der Währung passieren würde. Weiters ist dieses Regiogeld eben eine Regionalwährung. Wenn ich damit in Wien einkaufen gehe, finde ich keine Geschäfte, die es annehmen. Dazu müsste es vermutlich Donaugold heißen. Des weiteren nimmt Rheingold an, dass die Wirtschaft ein Kreislauf ist, was problematisch ist.
Mit Bitcoin sehe ich folgende Probleme:
Der Entstehungsprozess ist nicht ganz durchsichtig. Er basiert irgendwie auf einem Algorithmus. Wer im Endeffekt die Bitcoins bekommt, ist dank der Anonymität des Systems nicht herausfindbar. Es kommt jedoch dem Erstverwender einer Währung enormer Einfluss zu. Dieser kann damit zuerst Leistungen einer Gesellschaft beziehen. Ob und wie dieses System beeinflussbar ist, kann nicht kontrolliert werden (was jedoch bei keinem anderen Währungssystem bisher der Fall ist). Gerade die Anonymität ist ein weiterer Kritikpunkt. Ich bin eher ein Verfechter der Transparenz. Ein anonymes System öffnet Geldwäsche und Steuerhinterziehung Tür und Tor.
Weiters ist oben erwähnte deflationäre Tendenz problematisch. Es wäre vorstellbar, dass sich einige Spekulanten auf die Währung spezialisieren und damit seinen Preis in die Höhe schießen lassen. Vielleicht wird dann eine zusätzliche Währung, basierend auf der gleichen Technologie, aber versehen mit einer Umlaufsicherung notwendig.
Diese Kritikpunkte sind richtig und wichtig. Vor allem die Transparenz und die Umlaufsicherheit. Zur Umlaufsicherheit hat der mittlerweile in "Kann Was" übergegangene Aukruger Talent bereits eine monatliche 0,5 prozentige Abschlagsgebühr, die uns zu den alten Ideen bringt. Es erinnert doch sehr stark an das Wörgler Freigeld:
In Wörgl war um 1932 die örtliche Zement- und Zellulosefabrikation stark zurückgegangen und die Arbeitslosenquote bedrohlich angestiegen. Die Gemeinde hatte einerseits beträchtliche Steuerausfälle, andererseits hohe Lasten durch Unterstützungsleistungen an Arbeitslose. Die Kasse war leer, und ein Ende war nicht abzusehen. Es wurde ein Wohlfahrtsausschuss gebildet, der die Ausgabe des Notgeldes organisierte. Ab Ende Juli 1932 gab die Gemeindeverwaltung unter Bürgermeister Michael Unterguggenberger als Lohn der Gemeindeangestellten eigene sogenannte Arbeitswertscheine aus, den Wörgler Schilling. Die Scheine gab es in Nennwerten von 1, 2 und 5 Schilling. Insgesamt wurden 32.000 Not-Schilling aufgelegt, die Gemeinde, welche das Schwundgeld ausgab, hat allerdings nur insgesamt 8.500 Notschilling vom Ausschuss gekauft, wovon wiederum nur ca. 6.000 Schilling durchschnittlich im Umlauf waren. Allerdings wird angenommen, dass der tatsächliche Geldumlauf innerhalb der vierzehn Monate über 400 Mal stattfand.[6]
Die Arbeitswertscheine waren umlaufgesichertes Freigeld. Ideenlieferant war dabei die Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells. Monatlich musste eine Marke zu einem Prozent des Nennwertes der Note gekauft und in ein dafür vorgesehenes Feld auf der Vorderseite des Geldscheins geklebt werden, um ihn gültig zu erhalten. Das Geld war durch Hinterlegung von Schillingen der Gemeinde bei der Wörgler Raiffeisenkasse gedeckt und gleichwertig an den Schilling gekoppelt. Mit diesen Scheinen konnten Gemeindesteuern bezahlt werden. Einheimische Geschäftsleute nahmen Freigeld in Zahlung.
Das Experiment war erfolgreich. Geldkreislauf und Wirtschaftstätigkeit wurden wiederbelebt, während das übrige Land tief in der Wirtschaftskrise steckte. Überall in Wörgl wurde gebaut und investiert. Bis in die 1980er zeugte unter anderem die Aufschrift „mit Freigeld erbaut“ auf einer Straßenbrücke davon. In den vierzehn Monaten des Experiments sank die Arbeitslosenquote in Wörgl von 21 auf 15 Prozent ab, während sie im übrigen Land weiter anstieg.
Die positiven Auswirkungen führten dazu, dass der Modellversuch in der Presse als das „Wunder von Wörgl“ gepriesen wurde. Das Interesse daran stieg derart, dass über hundert weitere Gemeinden im Umkreis von Wörgl dem Beispiel folgen wollten. Auch im Ausland und in Übersee fand die Aktion starke Beachtung und Nachahmer. Aus Frankreich reiste der Finanzminister und spätere Ministerpräsident Édouard Daladier nach Wörgl, und in den USA schlug der Wirtschaftswissenschaftler Irving Fisher der amerikanischen Regierung – wenn auch vergeblich – vor, ein Wörgl-ähnliches Geld mit dem Namen Stamp Scrip zur Überwindung der Wirtschaftskrise einzuführen.
Allerdings erhob die Oesterreichische Nationalbank gegen die Wörgler Freigeld-Aktion vor Gericht erfolgreich Einspruch, weil allein ihr das Recht auf Ausgabe von Münzen und Banknoten zustand. Das Experiment von Wörgl und alle weiteren Planungen wurden verboten. Unter Drohung von Armeeeinsatz beendete Wörgl das Experiment im September 1933.
Wie sich doch Bilder gleichen. Das Wörgler Freigeld nutzte den normalen Menschen. Deshalb wurde sogar mit dem Einsatz der Armee gedroht, um diesen Nutzen zu beenden. Denn wenn das Beispiel Wörgl Schulde gemacht hätte, wäre der Kapitalismus schon damals am Ende gewesen. Heute wird Bicoin als die größte Bedrohung angesehen und das Großkapital reagiert prompt.
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) fordert ein gesetzliches Verbot, andere Medien die Bitcoin erst gehypt hatten, verweisen auf einen radikalen Kurssturz des Bitcoin gegenüber dem Dollar, der die natürliche Folge des Hype war. Die US-Senatoren Charles Schumer aus New York und Joe Manchin aus West Virginia beantragen zunächst zwar nur die Schließung eines Internet Drogenhändlers auf der mit Bitcoin bezahlt werden kann, möchten aber am liebsten Bitcoin schon alleine deshalb verbieten weil man damit Drogen kaufen kann. Wären die beiden nicht Politiker oder hätten sie ein Hirn, dann müssten sie wohl zunächst den Dollar verbieten, weil damit wohl die meisten Drogen auf der Welt gehandelt werden.
Natürlich wird Bitcoin letztendlich verbotenwerden und dieses Verbot wird dann auch auf die Lokal- oder Regionalwährungen erweitert. Das Großkaptial will ja keine Währung die den normalen Menschen nützt. Es braucht die Betrugswährungen von heute, die nur dazu dienen den Besitz von wenigen ständig dramatisch auszubauen und die Mehrheit auszurauben.
Aber Bitcoin zu verbieten ist einfach. Das Verbot durchzuhalten dagegen sehr schwierig. Das Internet lässt sich nämlich nicht kontrollieren. jeder kann Bitcoins tauschen wie er lustig ist. Es gibt Millionen von Wegen. Aber Bitcoin ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Eine Version Bitcoin 2.0 wird gebraucht, die die Schaffung von Bitcoins transparenter macht und bei der automatisch jeden Monat ein Prozent Wertverlust eintritt. Dies ist heute technisch viel leichter zu machen, als damals in Wörgl.
Ein solches Geld, das ohne Banken, Notenbanken und Staaten existiert könnte die Freiheit für die Menschen bedeuten. Aber nur wenn es wirklich transparent ist.
Trackbacks
Anonym am
06/20/11 um 09:14
Die griechische Tragödie als Seifenoper
Unter Seifenoper versteht man laut Wikipedia Endlosserien, die billig produziert, über Zopfdramaturgien, verschiedene Handlungsstränge in unterschiedlichen Entwicklungsstadien miteinander verknüpfen. Klassischer kann man nicht mehr besch ...
Unter Seifenoper versteht man laut Wikipedia Endlosserien, die billig produziert, über Zopfdramaturgien, verschiedene Handlungsstränge in unterschiedlichen Entwicklungsstadien miteinander verknüpfen. Klassischer kann man nicht mehr besch ...




















Nur ja keine begründete Kritik zulassen. Wenn du das Beispiel für typische Bitcoin-Idioten bist, dann will ich damit nichts zu tun haben.
Für mich und viele andere ist die Entstehung von Bitcoins nicht transparent. Wer garantiert mir denn, dass nicht so ein paar Looser wie du, in Wirklichkeit alle verfügbaren Bitcoins halten und nur auf die Sekunde warten sie auf den Markt zu werfen.
Aber was rege ich mich auf. Du bist es ja gar nicht wert, dass man sich mit dir befasst. Du liest nicht einmal was du kritisierst. Und was du liest, verstehst du nicht.
auf das Geld zu reduzieren und darauf aufbauend
die nötigen Veränderungen durchzuführen.
Mein persönlicher favorisierter Weg ist die Regionalisierung der Sicherung der *Grundbedarfe*, Kooperation der Regionen in Fragen Verkehrswege usw. Hierbei muss meiner Meinung nach echte Ressourcenökonomie wirken.
Innerhalb der Regionen warum nicht mit jeweiligen Regionalgeld, Omma und Oppa wollen ihren Krempel aufm Markt bezahlen, ist ok,
kommt niemand bei zu Schaden.
Auch Geld ist menschengemacht, er kann es also auch wieder abschaffen!
Die vergessene spanische Revolution von 1936 hat bewiesen, dass es funktioniert. In Katalonien wurde ein herrschaftsloses und hochproduktives Wirtschaftssystem ohne Geld durchgesetzt. Allein zum Vorteil für das Volk. Voraussetzung war ein hoher Organisationsgrad der Bevölkerung die ihre Angelegenheiten selbst regeln wollte. Das Wissen um die Freiheit ohne Geldherrschaft ist heute noch im katalonischen Volk präsent. Die langen Jahre der Diktatur von General Franco haben es nicht vermocht die Erinnerung zu tilgen.
Der Genossenschaftsgedanke bietet einen guten Ansatz, bis hin zur geldlosen herrschaftsfreien Gesellschaft. Die Genossenschaft ist eine gute Plattform um im Kleinen die Strukturen von kollektiven Entscheidungsfindungen zu entwickeln.