Wir sind alle gerettet. Deutschland hat ein "
Nationales Cyber-Abwehrzentrum". Der böse Cyber kann niemanden mehr etwas tun. Er wird tatkräftig vom guten Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) abgewehrt der das
Nationale Cyber-Abwehrzentrum sogar eigenhändig eröffnet hat.
Böse Menschen wie der Autor dieses Artikels fragen natürlich sofort wer denn dieser böse Cyber, ist der da nun so tatkräftig abgewehrt wird. Wie immer wird man bei
Wikipedia sofort fündig.
Nun gut dieser Cyber sieht eher etwas bescheuert als sehr gefährlich aus und wenn man den Text auf Wikipedia liest stellt man fest, dass es sich bei den Cybern um eher harmlose Verirrte handelt:
Cyber ist eine jugendkulturelle Tanz- und Modeströmung, die sich nach 2000 entwickelte, und als ein derzeit wichtiger Bestandteil des Discogeschehens der Schwarzen Szene zu sehen ist. Aufgrund der Nähe zur Schwarzen Szene ist auch der Begriff Cybergoth geläufig, ohne hierdurch tatsächlichen einen Bezug zur Gothicszene aufzuweisen. Außerhalb der szenetypischen Treffpunkte lässt sich die aufwendig gestaltete Modeerscheinung nur selten antreffen.
Für diese paar harmlosen Modenarren kann man doch nicht wirklich ein nationales Abwehrzentrum brauchen. Da muss doch noch mehr hinter diesem Cyber stecken und wieder hilft
Wikipedia:
Cyber ist auch der Markenname eines Großcomputers der Control Data Corporation (1970er und 1980er Jahre), der lange als die leistungsfähigste Rechenmaschine der Welt galt. Die entsprechende Medienaufmerksamkeit machte das Präfix Cyber zu einem populären Wortbestandteil der jugendlichen (90er PC- und Internet-) Computergeneration. (Cyberpunk, Cyberkultur, Cybernaut, Cyberspace, Cyborg etc.).
Mhm. Die Kids der 90er Jahre. Jene pickligen Nerds, die zwischen alten Pizzakartons, heißen Lötkolben in Höhlen lebten, die nur vom Licht der Monitore erhellt wurden. Weshalb soll man die bekämpfen. Die sind entweder längst von den Pizzakartons erstickt oder aufgrund falscher Ernährung ausgestorben. Gegen die braucht man auch kein Abwehrzentrum. Wikipedia scheint zu versagen. Wogegen mag dieses National Abwehrzentrum sich wohl richten?
Ein Blick ins Wörterbuch hilft weiter. Da finden sich Wortpaare wie cyber war, cyber crime und cyber law. Aĺso der Krieg im Internet, dem Cyber-Space, die Kriminalität im Netz und das Recht im Netz. Gegen die Kriminalität im Netz haben die Landeskriminalämter eigene Dienststellen, die kann also nicht gemeint sein. Mit 10 - in Worten zehn - Mitarbeitern kann man keinen Krieg führen. Schon gar nicht im Internet. Das reicht nicht einmal für ein Spezialkommando das Gaddafis Notebook erobern soll.
Bleibt also nur eine Möglichkeit. Das
Nationales Cyber-Abwehrzentrum soll das Recht im Internet bekämpfen. Damit wird auch ḱlar, warum der Herr Innenminister Friedrich das Cyberabwehrzentrum unter der Federführung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und direkter Beteiligung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betreibt und der Auslandsgeheimdienst BND zumindest offiziell nicht mitmachen darf. Es geht beim Nationalen Cyber Abwehrzentrum, darum national, also im Innern das Recht im Internet abzubauen und zu bekämpfen. Deshalb darf der BND nicht dabei sein.
Das nationale Cyber Abwehrzentrum ist als eine Behörde gegen die deutschen Internetnutzer. Damit ist alles klar und auch in schönster Ordnung. Gegen die Bürger und die Bürgerrechte vorzugehen hat in Deutschland ja eine lange Tradition und der Herr Friedrich ist ein großer Vorkämpfer gegen die Bürgerrechte. Dazu passt dann auch die
folgende Nachricht:
Die Bundesregierung lehnt Auskünfte über die Anwendung der Online-Durchsuchung durch das Bundeskriminalamt ab und hat damit Kritik von Linkspartei und SPD auf sich gezogen.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". In einer der Zeitung vorliegenden Antwort auf eine "Kleine Anfrage" des Linkspartei-Abgeordneten Jan Korte heißt es: "Die Beantwortung dieser Frage ist der Bundesregierung aus Geheimhaltungsgründen nicht möglich." Denn dies "würde die Offenlegung sensibler polizeilicher Vorgehensweisen und Taktiken in einem äußerst gefährdungsrelevanten Bereich bedeuten".
Nun ja. Das gerade eröffnete Nationale Abwehrzentrum gegen das Bürgerrecht und das Recht im Netz, wie es richtig heißen müsste, ist zwar erst gestern eröffnet worden, arbeitet aber schon seit dem 1. April dieses Jahres. Nein. Das ist kein Aprilscherz. In dieser Zeit dürften sie wohl schon etliche Computer von Journalisten, Bürgerjournalisten, Rechtsanwälten, Pfarrern und Ärzten geknackt haben um an Daten zu kommen, mit denen sie die Bürger erpressen, kriminalisieren und vernichten können. Natürlich wollen sie die Zahlen darüber wie viele Menschen schon betrogen und bestohlen wurden nicht öffentlich nennen, denn das könnte und müsste zu Widerstand führen.
Wer heute immer noch Windows-Rechner betreibt, dem ist einfach nicht mehr zu helfen.Der simpelste Schutz ist ein freies Betriebssystem wie Linux um den Innenminister Friedrich und seine Mitspanner draußen zu halten. Für Smartphones, Pads und ähnliches gibt es einfach nur den Schutz sie nicht mehr zu benutzen oder die Regierung auszuwechseln. Duckhome wäre sofort dafür die Regierung zum Teufel zu jagen.
bitte erklären sie mal, warum es ausgerechnet am betriebssystem liegen sollte, dass das bka einen rechner knacken kann??? meinen sie etwa allen ernstes, die könnten einen linuxrechner nicht knacken??? da muss ich aber mal müde lächeln...
Die Konfiguration einer Applikation-Level-Gateway-Firewall kann sehr aufwenidg sein.
Im übrigen sei erwähnt, dass die meisten Angriffe ~ 80% als Social-Hacking zu bezeichnen sind, also die Gefahr aus eigenen Kreisen stammt :-).
An der FH habe ich den "offiziellen" Begriff Regelungstechnik gelernt... ist gleich um Längen weniger aufregend ;)
Ach, ist halt das gleiche wie mit Hacker...
Keine Ahnung haben, aber die Fresse schön weit aufreißen (Jochen, du bist damit nicht gemeint ;o)
Warum denn DAS (?) fragt sich eben jener von mir genannte?
Sie wissen was sie ihrem Volk bisher angetan haben, und noch weiter antun werden (müssen !).
Sie machen weiter weil sie auch vor den "ANDEREN" Angst haben, weil, sie sind von DENEN ja abhängig.
Wer hält schon gerne schwülstige Parteitage in miesen provinziellen Bierkneipen, oder wenn es noch schlimmer kommt im (vom Wetter gezeichneten) Bierzelten ab?
SIE HABEN AGNGST vor allem vor sich selber.
Und sie wissen, Angst lähmt!
Und sie wissen, dass ihre Ängste sehr berechtigt sind ...
"Man kann eine widerspenstige Rinderherde mit Peitschen treiben, aber man kann sie während des Peitschens nicht an die gute Weide glauben machen, zu der man vorgibt sie zu treiben".
Gerhart Hauptmann
Dieses Gelaber und Geschwurbel um Cyberattacken läßt mich müde lächeln und gähnen. Wieder einmal wird dem einfachen PC-Benutzer Furcht eingetrichtert, damit auch ja brav gehorcht wird.
Egal ob Win, Mac oder Linux, es geht niemals um Abwehr vor bösen Buben sondern nur um eine totalitäre Maschinerie, welche alle Aktivitäten mitloggt.
Ob VPN oder Proxy mit IPv6 weiterhelfen, mag ich nicht zu beurteilen, da ich noch am probieren bin und weitere Fragen klären will. Zu meinem eigenen Schutz und meiner Privatsphäre.
Eines ist aber sicher:
Je mehr dieses Netz zensiert und kontrolliert wird, von hirnlosen Fanatikern, Verfassungsfeinden und Angstbeschwörern, desto mehr Abwehr wird aus dem Volke kommen. Das sind mehr die Nerds, als die Normalos, welche schon mit einer einfachen Linux Distro nicht weiter kommen.
Jedem Interessierten kann ich daher nur raten, sich mit alternativen OS zu beschäftigen, Verschlüsselungen einzuführen ( auch wenns komplex wird ), private Dinge nie im Netz publizieren und sich regelmäßig über Abwehr gegen Spionage durch den StasiStaat zu informieren und gegenzulenken. Nur so wird aus einem Abwehrzentrum ein nutzloser Haufen Bürokratie. Ausser, denen fällt mal wieder eine false flag ein, damit sich das Budget wieder lohnt.
Völlig klar, dass die Volldeppen sofort auf den nächsten Zug aufspringen, der ihnen von der Lobby vor die Tür gestellt wird. Schließlich bietet sich für einen Trottel wie Friedrich, dem es trotz wochenlangem Bemühen noch nicht gelungen ist, etwas intelligentes von sich zu geben, eine Gelegenheit, sich als Law & Order Minister zu profilieren, dem der Schutz seiner Bürger ach so am Herzen liegt.
Idioten zu beraten war in der IT schon immer sehr lukrativ und erfolgreich und in der durchschlagenden Inkompetenz unseres Regierungspersonals, liegt lieber Jochen, auch genau das Problem bei deinem letztem Vorschlag: Der Teufel will -wie er mir auf Anfrage versichert hat- unsere Regierunghansel nicht haben, weil er sich sicher ist, dass die selbst zum Müll raus tragen zu blöd sind.
Wir werden sie anderweitig entsorgen müssen.
http://www.natokh.de/gaxs/html/Lamer.htm
Keine blasse Ahnung von Netzwerkdiensten. Er sollte sich mal damit auseinandersetzen , um den Un-/Sinn von Firewalls zu verstehen. Das Problem sitzt wie immer vor dem Bildschirm. Ein gut gepflegtes Linux kann nicht mal der beste Coder knacken ohne physischen Zugriff auf die Hardware zu haben.
Deshalb: mein Zitat:
Im übrigen sei erwähnt, dass die meisten Angriffe ~ 80% als Social-Hacking zu bezeichnen sind, also die Gefahr aus eigenen Kreisen stammt :-).
Mein Zitatende:
Jetzt weis ich wohl, warum aus Deutschland nichts wird, wenn solche Menschen wie du nicht interpretieren können. Du bist wirlich ein riesen großer Voll-Vogel!
Ich bin gestern nur so böse zu user93 geworden, weil er gleich von Null-Ahnung sprach. Ich habe auch nicht behauptet, dass ich der Firewall-Spezialist bin. Selbstverständlich kann jeder sein System pflegen wie er möchte. Einen kleinen Tip möchte ich dennoch mitgeben. Installiere bspws. einmal Outpost-Firewall, starte Anwendungen - und du wirst sehen was ich meine. Dannach bitte einmal ins Logfile schauen.
In diesem Sinne, schönen So. noch.
Reni du willst Pflegetipps. Ich geb dir welche.
Nicht zu heiß waschen, schleudern mag es auch nicht. Zwischendurch mal sachte streicheln dann bleibts auch länger ganz. Reicht dir das?
Und weiter:
Ein gut gepflegtes Linux kann nicht mal der beste Coder knacken ohne physischen Zugriff auf die Hardware zu haben.
Lach! Linux ist OSS. Damit kann jeder den Q-Code einsehen und auch Schwachstellen für das eigene Interesse Ausnutzen. Weiterhin wurde vor einigen Tagen Duckhome massiv angegriffen. Welches System wohl duckhome.de einsetzt dürfte dir bekannt sein. Ich gehe recht der Annahme, dass Duckhome sein System mehr als ordentlich absichert. Von wegen: "Ein gut gepflegtes Linux kann nicht mal der beste Coder knacken ohne physischen Zugriff auf die Hardware zu haben."
Keine blasse Ahnung von Netzwerkdiensten. Er sollte sich mal damit auseinandersetzen , um den Un-/Sinn von Firewalls zu verstehen.
Alles klar. Andere als "NICHTWISSEND" abzustempeln, selber nichts beitragen und dann noch arrogant wirken zeugt von Wissenheit :-).
Hättest du mich mit deiner arroganten Art nicht so angeranzt, so hätte man auch sachlich darüber diskutieren können.
Verrate uns doch einmal deine Qualifikation, oder zumindestens deine EDV-Berufserfahrung in Jahren.
Aber du kennst ja den Spruch von dem Schuster mit den schlechtesten Schuhen. Ach da fällt mir ein Datensicherung wäre auch mal wieder angebracht.
Ja genau, weil du irgendwo den Quellcode von irgend einem Linux einsehen kannst weißt du natürlich gleich was für einen Kernel mit welchen Parametern ich auf mein System kompiliert habe, welche Dienste bei mir laufen und mit welchen Userrechten ich unterwegs bin.
So, und wenn du nicht gerade mit einer Live-CD im Laufwerk vor meinem Rechner sitzt möchte ich gerne mal wissen wie du mein System kompromittieren willst.
Informiere dich erst einmal gründlich über Paketfilter bevor du hier gute Tipps abgibst. Also lass es gut sein denn es interessiert keinen was du auf deinem schäbigen Windows installierst.
Brauch ich nicht. Es genügt eine Suchmaschine zu bemühen. Meine 11 jährigen Nichte könnte dir ohne Probleme ein Ubuntu auf die Festplatte knallen und wäre damit sicher als du mit deiner "Applikation-Level-Gateway-Firewall"
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.
Ich hasse Windows, weil ich es nicht für ein Betriebssystem sondern für einen einzigen Fehler halte und habe immer lieber mit diversen Unixen und später dann mit Linux gearbeitet. Ich war im Usenet als die Diskussion zwischen Tannenbaum und Linus Thorwalds lief, aber die propertiären Betriebssysteme von Wang, DEC, IBM, MAI, Honeywell, Siemens und auch von Anfang an CP/M erlebt.
Aber Fakt ist, dass sich Millionen Fliegen eben doch irren können und Windows deshalb das Betriebssytem der breiten Masse ist. Für diese Masse ist Ottos Hinweis richtig und gut. Es macht keinen Sinn von denen einen Umstieg zu erwarten, wenn unser Außenministerium gerade von Linux wieder zu Windows wechselt, damit die Trottel dort besser überwacht werden können und natürlich auch die Bestechungsgelder von Microsoft fließen.
Das was du als Niveau bezeichnest, sieht für mich eher wie eine grenzenlose Selbstüberschätzung aus. Es geht um Betriebssysteme und nicht um Religion.