wird nun schon seit Jahren fleißig die ganze Republik beglückt.
In seinen Vorträgen bei
Sparkassen,Volksbanken, Versicherungs- und Finanzdienstleistern
kann er sich offenbar sicher sein, dass seine Hetze gegen alte Menschen applaudierend hofiert wird.
< Das Sommertheater ist eröffnet - Bonn und Berlin | Niedersachsens Versorgungsempfänger bestens versorgt >
Mit dem Gedankengut des Herrn Raffelhüschen
siehe auch seine Aussagen im Film Rentenangst
immer wieder mit dem gleich blöden Spruch: ". . das sage ich Ihnen ganz "unverblümt".
Prof. Dr. Raffelhüschen, Rentenexperte, Politikberater, ordentlicher (vom Volk alimentierter) Professor an der Universität Freiburg und gut honorierter Protagonist der Riester-Renten verkaufenden Versicherungs- und Finanzbranchen, „referierte“ am 23.5.2011 in Jever über Renten- und Sozialversicherungssysteme.
Neben nachweislich falschen Aussagen pöbelte er verhöhnend - wie gewohnt - gegen die Rentner-Generation:
„Die Bevölkerungspyramide, die sich zur instabilen Pilzstruktur formt und schließlich zur Urne“, parasitäre „demografische Zombies“ und „Hundertjährige, die einfach nicht sterben wollen“ usw. „Allerdings könne schon 2075 alles wieder besser werden, wenn sie nicht mehr da sind“, so der „Experte versöhnlich schmunzelnd“. (Jeversches Wochenblatt vom 25.5.2011)
Abrechnung mit einer ganzen Generation
Leserbrief
Strafanzeige
An die Uni Freiburg
Bürgerportal Wilhelmshaven
Offenbar ist es für die Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg nicht peinlich (ausgezeichnet mit dem „Elite-Siegel“ durch das Kultusministerium und den „Stifterverband für die deutsche Wissenschaft“ als eine der sechs besten deutschen Universitäten), dass ein Professor dieser Einrichtung – offenbar von jeglicher Ethik und Moral entkernt - in einer für unsere Gemeinschaftsordnung nicht mehr vertretbaren Weise dieses Gedankengut verbreitet. Nein, er sagt nicht „unwertes Leben“ – er spricht von „Zombies, Untoten also, „die einfach nicht sterben wollen“. Es ist ein Skandal, dass ein derartige“s Individuum, im öffentlichen Dienst einer freiheitlich-demokratischen Gemeinschaft angesiedelt, ungestraft die in unserem Grundgesetz verankerte Menschenwürde verletzen darf, Volksverhetzung betreibt, indem er Jung gegen Alt aufwiegelt und Ältere in menschenverachtender Weise diskriminiert und Beifall heischend verhöhnt!
Warum hütet sich die Universität Freiburg, Raffelhüschen zurückzupfeifen?
Spielen die hier nachfolgend aufgeführten Interessensverknüpfungen etwa eine Rolle?
Der „Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft“, eine Gemeinschaftsaktion der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Wissenschaft, dem nahezu alle Wirtschafts- und Versicherungsbranchen angehören, tritt als Förderer auf und zeichnet die Universität Freiburg mit dem „Elite-Siegel“ aus. Fast alle Versicherungs- und Finanzunternehmen betreiben das steuerunterstützte Riesterrenten-Geschäft.
(Im Vorstand der Ergo-Versicherungsgruppe: Raffelhüschen!)
Lebenslauf fleißig, fleißig.
Der Stifterverband war Fördermitglied im „Institut für Wirtschaft und Gesellschaft“ (IWG, aufgelöst 2008). Dieses Institut wurde als eingetragener Verein vom Renten- Privatisierungs-Papst Prof. Miegel und Kurt Biedenkopf gegründet, wobei Miegel seinerseits wiederum als Berater des so genannten „Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA)“ fungierte, das sich als Tochter der Deutschen Bank entpuppte und eigens zu dem Zwecke gegründet wurde, zielgerichtet demografische Horrorzahlen in die Öffentlichkeit zu lancieren, um für die private Riesterrente zu werben. (Auch hier trat Raffelhüschen in Erscheinung). Und ein Botschafter
der neoliberalen Denkfabrik, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft INSM.
Bereits 1999 (unter Rot-Grün!) legte Prof. Miegel (ein ehemaliger „Freiburger“) die Marschrichtung zur Demontage der gesetzlichen Rentenversicherung fest.
Zufall: Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Dr. Andreas Voßkuhle, ehemaliger Professor der Universität Freiburg, unterhält dort auch heute noch ein wissenschaftlich tätiges Sekretariat.
Das Bundesverfassungsgericht zementiert die Demontage der gesetzlichen
Rentenversicherung durch Urteil, dass die gigantischen Beitragsentnahmen des
Staates aus der Rentenkasse zur Finanzierung von Fremdleistungen, die nicht
beitragsgedeckt sind, als verfassungsgemäß anzusehen sind mit der
Urteilsbegründung, „die Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers (also Beliebigkeit) habe
einen höheren Verfassungsrang als die hier vorgebrachten Grundrechte von
Arbeitnehmern und Rentnern. Dieses Urteil wurde mit der weiteren Begründung
untermauert, dass hier – im gesamtgesellschaftlichen Interesse! – das
„Solidarprinzip der Rentenversicherung“ greife.
Mit Urteil vom 27.02.2007 (1 BvL 10/00) hat das Bundesverfassungsgericht seine bisherige Rechtsprechung bestätigt. In Bezug auf die Altersvorsorge gelten für Arbeitnehmer und Rentner – im Gegensatz zu Selbständigen, Beamten und Richtern – elementare Grundrechte nicht, sondern „die Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers“, mit anderen Worten politische Beliebigkeit bzw. politische Willkür."
Aktion Demokratische Gemeinschaft
Allerdings ist das BverfG hier genau entgegengesetzter Meinung:
Urteil Künstlersozialkasse
Das BverfG kann jederzeit auch berechtigte Beschwerden von Bürgern ohne Begründung zurückweisen- wie praktisch.
Annahmeverweigerung
Professor Raffelhüschen stellt durch permanente Hetzkampagnen gegen die ältere Generation eine Gefahr für unsere Gesellschaft dar.
Der Judasbrief
Da weiß man nicht, was schlimmer ist:
Das dem Versicherungsvertreter mit Professorentitel zustimmende Publikum?
Die, die ihn einladen und solche Leute hoffähig halten?
Universitäten, deren Lehre solche menschenverachtenden Geister hervorbringen?
Die Politik, die sich gern dieser neoliberalen Handlanger bedient?
Das Volk, die diesem Scharlatan auf dem Leim gehen?
Oder wir alle, die sowas auch noch reichhaltig alimentieren müssen?
Raffelhüschen ist ja nur einer von vielen, die erst so richtig seit 1998 dank Rot-Grün ihre Lügen verbreiten können.
wieso, der ist doch sympathisch, ja klar
Fanpost an Raffelhüschen
immer wieder mit dem gleich blöden Spruch: ". . das sage ich Ihnen ganz "unverblümt".
Prof. Dr. Raffelhüschen, Rentenexperte, Politikberater, ordentlicher (vom Volk alimentierter) Professor an der Universität Freiburg und gut honorierter Protagonist der Riester-Renten verkaufenden Versicherungs- und Finanzbranchen, „referierte“ am 23.5.2011 in Jever über Renten- und Sozialversicherungssysteme.
Neben nachweislich falschen Aussagen pöbelte er verhöhnend - wie gewohnt - gegen die Rentner-Generation:
„Die Bevölkerungspyramide, die sich zur instabilen Pilzstruktur formt und schließlich zur Urne“, parasitäre „demografische Zombies“ und „Hundertjährige, die einfach nicht sterben wollen“ usw. „Allerdings könne schon 2075 alles wieder besser werden, wenn sie nicht mehr da sind“, so der „Experte versöhnlich schmunzelnd“. (Jeversches Wochenblatt vom 25.5.2011)
Abrechnung mit einer ganzen Generation
Leserbrief
Strafanzeige
An die Uni Freiburg
Bürgerportal Wilhelmshaven
Offenbar ist es für die Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg nicht peinlich (ausgezeichnet mit dem „Elite-Siegel“ durch das Kultusministerium und den „Stifterverband für die deutsche Wissenschaft“ als eine der sechs besten deutschen Universitäten), dass ein Professor dieser Einrichtung – offenbar von jeglicher Ethik und Moral entkernt - in einer für unsere Gemeinschaftsordnung nicht mehr vertretbaren Weise dieses Gedankengut verbreitet. Nein, er sagt nicht „unwertes Leben“ – er spricht von „Zombies, Untoten also, „die einfach nicht sterben wollen“. Es ist ein Skandal, dass ein derartige“s Individuum, im öffentlichen Dienst einer freiheitlich-demokratischen Gemeinschaft angesiedelt, ungestraft die in unserem Grundgesetz verankerte Menschenwürde verletzen darf, Volksverhetzung betreibt, indem er Jung gegen Alt aufwiegelt und Ältere in menschenverachtender Weise diskriminiert und Beifall heischend verhöhnt!
Warum hütet sich die Universität Freiburg, Raffelhüschen zurückzupfeifen?
Spielen die hier nachfolgend aufgeführten Interessensverknüpfungen etwa eine Rolle?
Der „Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft“, eine Gemeinschaftsaktion der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Wissenschaft, dem nahezu alle Wirtschafts- und Versicherungsbranchen angehören, tritt als Förderer auf und zeichnet die Universität Freiburg mit dem „Elite-Siegel“ aus. Fast alle Versicherungs- und Finanzunternehmen betreiben das steuerunterstützte Riesterrenten-Geschäft.
(Im Vorstand der Ergo-Versicherungsgruppe: Raffelhüschen!)
Lebenslauf fleißig, fleißig.
Der Stifterverband war Fördermitglied im „Institut für Wirtschaft und Gesellschaft“ (IWG, aufgelöst 2008). Dieses Institut wurde als eingetragener Verein vom Renten- Privatisierungs-Papst Prof. Miegel und Kurt Biedenkopf gegründet, wobei Miegel seinerseits wiederum als Berater des so genannten „Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA)“ fungierte, das sich als Tochter der Deutschen Bank entpuppte und eigens zu dem Zwecke gegründet wurde, zielgerichtet demografische Horrorzahlen in die Öffentlichkeit zu lancieren, um für die private Riesterrente zu werben. (Auch hier trat Raffelhüschen in Erscheinung). Und ein Botschafter
der neoliberalen Denkfabrik, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft INSM.
Bereits 1999 (unter Rot-Grün!) legte Prof. Miegel (ein ehemaliger „Freiburger“) die Marschrichtung zur Demontage der gesetzlichen Rentenversicherung fest.
Zufall: Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Dr. Andreas Voßkuhle, ehemaliger Professor der Universität Freiburg, unterhält dort auch heute noch ein wissenschaftlich tätiges Sekretariat.
Das Bundesverfassungsgericht zementiert die Demontage der gesetzlichen
Rentenversicherung durch Urteil, dass die gigantischen Beitragsentnahmen des
Staates aus der Rentenkasse zur Finanzierung von Fremdleistungen, die nicht
beitragsgedeckt sind, als verfassungsgemäß anzusehen sind mit der
Urteilsbegründung, „die Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers (also Beliebigkeit) habe
einen höheren Verfassungsrang als die hier vorgebrachten Grundrechte von
Arbeitnehmern und Rentnern. Dieses Urteil wurde mit der weiteren Begründung
untermauert, dass hier – im gesamtgesellschaftlichen Interesse! – das
„Solidarprinzip der Rentenversicherung“ greife.
Mit Urteil vom 27.02.2007 (1 BvL 10/00) hat das Bundesverfassungsgericht seine bisherige Rechtsprechung bestätigt. In Bezug auf die Altersvorsorge gelten für Arbeitnehmer und Rentner – im Gegensatz zu Selbständigen, Beamten und Richtern – elementare Grundrechte nicht, sondern „die Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers“, mit anderen Worten politische Beliebigkeit bzw. politische Willkür."
Aktion Demokratische Gemeinschaft
Allerdings ist das BverfG hier genau entgegengesetzter Meinung:
Urteil Künstlersozialkasse
Das BverfG kann jederzeit auch berechtigte Beschwerden von Bürgern ohne Begründung zurückweisen- wie praktisch.
Annahmeverweigerung
Professor Raffelhüschen stellt durch permanente Hetzkampagnen gegen die ältere Generation eine Gefahr für unsere Gesellschaft dar.
Der Judasbrief
Da weiß man nicht, was schlimmer ist:
Das dem Versicherungsvertreter mit Professorentitel zustimmende Publikum?
Die, die ihn einladen und solche Leute hoffähig halten?
Universitäten, deren Lehre solche menschenverachtenden Geister hervorbringen?
Die Politik, die sich gern dieser neoliberalen Handlanger bedient?
Das Volk, die diesem Scharlatan auf dem Leim gehen?
Oder wir alle, die sowas auch noch reichhaltig alimentieren müssen?
Raffelhüschen ist ja nur einer von vielen, die erst so richtig seit 1998 dank Rot-Grün ihre Lügen verbreiten können.
wieso, der ist doch sympathisch, ja klar
Fanpost an Raffelhüschen
Tags für diesen Artikel: demografie, insm, jever, lügen mit zahlen, raffelhüschen, rente, riester, statistik, uni freiburg, versicherungen, volksbank, zombie
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Die Rente ist sicher - sag ich Ihnen ganz unverblümt. (Gelächter unter den Versicherungsvertretern.) Die Rente ist sicher, nur hat kein Mensch mitgekriegt, dass wir aus der Rente schon längst eine Basisrente gemacht haben. Das ist alles schon passiert. Wir sind runter gegangen durch den Nachhaltigkeitsfaktor und durch die modifizierte Bruttolohnanpassung. Diese beiden Dinge sind schon längst gelaufen, ja, waren im Grunde genommen nichts anderes als die größte Rentenkürzung, die es in Deutschland jemals gegeben hat. (…) Aus dem Nachhaltigkeitsproblem der Rentenversicherung ist quasi ein Altersvorsorgeproblem der Bevölkerung geworden. So, das müssen wir denen erzählen! Also, ich lieber nicht, ich hab genug Drohbriefe gekriegt! Kein Bock mehr, irgendwie. Aber Sie müssen das, das ist Ihr Job!
Saarländischer Rundfunk: Rentenangst! 9.3.2008)
Raffelhüschen!
Ich glaube, dass sich dieser Hetzer tatsächlich nicht mehr in der Öffentlichkeit sehen lassen darf. Die Ergo-Versicherten, früher Hamburg-Mannheimer, besonders die mit den fehlerhaften Riester-Verträgen, würden ihm als Vorstand am liebsten die Haare einzeln rausreißen.
Die Renten sind sicher - nicht so hoch, wie sie sich das vielleicht vorgestellt habe !
Dann stimmt's doch wieder - oder ?
Gruss aus Rosenheim
http://www.youtube.com/watch?v=ExUoS11v9q0
Damit konnte Dreßler natürlich unter Schröder n i c h t Arbeitsminister werden.
Unter Schröder wurde dann noch viel schlimmer, unter anderem, die gesetzliche Rentenversicherung der privaten Finanz- und Versicherungsabzockerbranche dem Fraß überlassen.
Das spricht für sich selbst:
http://www.youtube.com/watch?v=xostwXazs2w
Walter Bromberger - 38124 Braunschweig
_________________________________________________________
+ + + Offener Brief an alle Tageszeitungen + + +
„Wir RentnerInnen haben es nicht nötig uns weiter beleidigen zu lassen“
Wir erinnern uns:
Vor drei Jahren forderte ein FDP-Jüngling „Alte gebt den Löffel ab.“
(Die BILD-Zeitung berichtete in großen Lettern darüber).
Kurz darauf erfolgte die nächste Beleidigung, als man unserer Generation eine „Langlebigkeitsproblem“ vorgeworfen hat.
„Die Alten nehmen die Jungen aus“ lautete die nächste Provokation.
Auch das Wort „Sozialschmarotzer“ machte seine Runde. Gemeint war damit ein Personenkreis, der aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage war sich einen Arbeitsplatz zu besorgen und somit keine Sozialabgaben entrichten konnte.
Und nun scheint ein Professor, der sich als Rentenexperte bezeichnet und an der Universität in Freiburg doziert, also eine gewisse Vorbildfunktion ausüben sollte, völlig auszurasten:
Am 23.05.2011 hat Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen auf Einladung einer Vertreterversammlung der Volksbank in Jever vor zahlreichen Zuhörern einen Vortrag über Sozialversicherungssysteme gehalten.
Im Verlauf derselben bezeichnete er uns RentnerInnen deutscher Herkunft und auch mit Migrationshintergrund als
„demografische Zombies“ und
„nicht sterben wollende Hundertjährige.“
Weiterhin stellte er im Rahmen der stets schlechter werdenden finanziellen Altersversorgung durch die gesetzliche Rente die provozierende Frage an die überwiegend von Senioren besuchte Veranstaltung:
„Wie fühlt man sich, wenn man kein Problem hat,
sondern das Problem ist?“
Darüber hinaus warf er uns vor, dass wir uns
"wie gleichgeschlechtliche Paare verhalten haben"
und somit für keinen Nachwuchs gesorgt haben.
„Daran ändern auch die Migranten nichts mehr“
lautete seine nächste „Erkenntnis“.
Erst „wenn WIR nicht mehr in dieser Runde sitzen, wird es wieder gut“ war eine weitere von Raffelhüschen getätigte Aussage. Solche üblen Beschimpfungen sind an Perversität nicht zu übertreffen, das sind nicht nur Beleidigungen, das sind Volksverhetzungen, die strafrechtlich verfolgt werden sollten.
Es muss juristisch überprüft werden, ob unter Bezugnahme auf Artikel 1 des Grundgesetzes, in welchem verankert ist, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, ein weiterer Rechtsverstoß vorliegt.
Inzwischen wurden bereits gegen Herrn Raffelhüschen diverse Strafanzeigen erstellt. Dienstaufsichtsbeschwerden wurden ebenfalls beim Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, als seinen obersten Dienstherrn, in die Wege eingeleitet.
Derart unqualifizierte Äußerungen von Raffelhüschen passen nicht in diese Zeit. Wollte er sich womöglich mit diesen Aussagen als Kandidat für eine Endlösung anbieten??? Solche Leute wollen wir nie wieder haben!
Vor solchen Personen sollten wir bereits im Ansatz geschützt werden.
Zugelassen wurden diese Pöbeleien vom Vorstand der Volksbank in Jever, der sich zu allem Überfluss in skandalöser Weise fröhlich lachend zum Gruppenfoto stellte.
Die Reaktionen auf die Volksbank-Veranstaltung sind nicht regional begrenzt geblieben. Sie befinden sich erst noch im Anfangsstadium. Inzwischen bündeln sich bundesweite Protestaktionen unterschiedlicher Gruppen.
Herr Raffelhüschen hat während seines Vortrags einen ganz entscheidenden Punkt nicht angesprochen:
Das Problem sind nicht WIR, sondern Raffelhüschen selbst und die Politiker, mit denen er zusammengearbeitet hat. Denen scheint wohl das Demokratieverständnis und die damit verbundenen Gründe für die sozialen Missstände völlig abhanden gekommen zu sein. Das sind die wahren Verantwortlichen für die immer schneller galoppierende Massenarmut.
Warum hat er anlässlich seines Referats nicht darauf hingewiesen, dass schon jahrzehntelang die Rentenkassen geplündert werden? Es wurden und werden noch immer Gelder für versicherungsfremde Leistungen widerrechtlich entnommen.
Es hat sich mittlerweile eine Summe von ca. 700 Milliarden Euro aufgetürmt, die WIR als Beitragszahler aufgebracht haben. Es wurden Ausgaben getätigt, die mit Steuermitteln hätten finanziert werden müssen. Es hätten dafür auch Beamte, Politiker und anders berufsständisch Versicherte aufkommen müssen!
Die werden somit von vielen gesamtgesellschaftlichen Aufgaben freigehalten, da man sie allein den gesetzlichen Rentenversicherten aufgedrückt hat. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass ein einer funktionierenden Solidargemeinschaft ALLE ihren Beitrag leisten.
Warum hat Herr Raffelhüschen in Jever nicht mit einem Wort erwähnt, dass Beamte keine Sozialversicherungsabgaben leisten? Warum erzählt er das nicht Zuhörern, wenn er vor dem Deutschen Beamtenbund redet? Man würde ihn mit Schimpf und Schande aus dem Saal jagen.
Warum spricht Herr Raffelhüschen nicht darüber, dass die Beamten und Pensionäre Niedersachsens in diesem Jahr rückwirkend zum 01.04.2011 neben einer Einmalzahlung von 360 Euro einen Aufschlag von 1,5 % pro Monat bekommen? Ab 01.01.2012 werden dann nochmals 1,9 % und weitere 17 Euro monatlich als Aufstockungsbetrag gezahlt!!!
Uns RentnerInnen speist man dagegen ab 01.07.2011 mit Almosen in Höhe von lediglich 0,99 % ab.
Die Inflationsrate wird in diesem Jahr bei etwa 2,5 % liegen.
Das ist staatlich verordnete unsoziale Ungleichbehandlung und führt immer weiter in eine Zweiklassengesellschaft.
DAS DÜRFEN WIR UNS KEINESFALLS GEFALLEN LASSEN.
Das können wir den kommenden Generationen gegenüber nicht verantworten.
Es sollen keine Neiddebatten entstehen, wir wollen nur nicht schlechter gestellt sein als die uns verwaltenden Beamten. Das ist unser Recht.
Wir sind ein großer Kreis politisch sehr interessierter RentnerInnen und sind sehr gut bundesweit miteinander vernetzt. Die respektlosen öffentlichen verbalen Hetztiraden aus Jever, mit Duldung der Volksbank, wurden in unseren Interessengruppen und über die Medien der Bevölkerung bundesweit zugänglich gemacht. Das Gleiche gilt auch für den zu diesem Fall möglicherweise noch anfallenden Schriftwechsel auf allen Ebenen.
Von Herrn Raffelhüschen ist zu seinen Entgleisungen keine Entschuldigung zu erwarten, dazu fehlt ihm der Anstand. Es sollte für ihn jedoch eine Selbstverständlichkeit sein sich sofort freiwillig aus allen Gremien und Lehrämtern zurückzuziehen.
Braunschweig, 21. Jun. 2011
braunschweiger.appell.fuer.rentengerechtigkeit@gmx.eu
Und das ist das eigentliche Problem, immer wenn man weiß wer warum woran verdient, weiß man warum was inszeniert wird.
Raffelhüschen, Rürup u.s.w. sind als Wirtschaftsweise von der Politik etabliert worden.
Heute ist in den Tageszeitungen zu lesen, wie Maschmeyer diverse niedersächsische Politiker "beeinflusst" hat auch um die Riesterrente zu "optimieren"- selbstverständlich in seinem Sinne.
Nur wo sind die Politalternativen gegen die immer stärker werdende TINA (There Is No Alternative)?