Duckhome befindet sich mit dem Bischof ja in einem
laufenden Rechtsstreit was aber die schlechte Meinung die Duckhome von Müller schon immer hatte nicht weiter beeinflusst. Die Darstellungen auf Duckhome über den Bischof entsprechen den Tatsachen, auch wenn sie zur Zeit verboten sind.
Aber man muss sich gar nicht ausführlich mit Müller beschäftigen um festzustellen, dass er keinesfalls ein geeigneter Kandidat als Erzbischof in Berlin ist. Als er im Jahre 2009 als Nachfolger von Kardinal Kasper dem Präsidenten des Rates zur Förderung der Einheit der Christen diskutiert wurde, musste sogar
der eigentlich kirchentreue Merkur folgende Anmerkung zu seiner Person machen:
In Deutschland hatte Müller wegen der umstrittenen Reform der Laienräte in seiner Diözese samt Entmachtung missliebiger Funktionäre sowie wegen des Umgangs mit kritischen Pfarrern und Hochschullehrern immer wieder für Aufsehen gesorgt. Als bekannt wurde, dass in Riekofen ein wegen Kindesmissbrauchs vorbestrafter Priester wieder eingesetzt und prompt rückfällig wurde, lehnte Müller eine Entschuldigung im Namen der Kirche ab.
Anscheinend hat sich selbst der Ratzinger Papst, der selbst ja nach
Meinung des Theologen Küng in das Problem des Kindesmissbrauchs durch Priester tief verstrickt ist, nicht getraut Müller in Rom zu befördern, obwohl dieser seine kirchenpolitische Linie voll unterstützt. Das Müller dem Pfarrer von Riekhofen neue Gelegenheit zum Kindesmissbrauch verschaffte und damit gegen geltendes Kirchenrecht verstoßen hat machte diese Personalie wohl unmöglich.
So könnte die Ernennung zum Erzbischof in Berlin wohl die letzte Guttat Ratzingers für den ehemaligen Verbündeten sein. Zumal ja Ratzinger in Berlin einen rauschenden Gottesdienst feiern will, sofern seine Verstrickung in den Kindesmissbrauch nicht dazu führt, das er schon vorher im Rahmen einer Bürgerverhaftung nach Den Haag vor den internationalen Gerichtshof gebracht wird. Müller könnte ihm den prunkvollen Rahmen verschaffen und sicherlich auch für kurze Zeit die katholischen Laien in Berlin unterdrücken.
In Regensburg ist allerdings bis heute keine Ruhe eingekehrt. Zwischen vielen Katholiken und Bischof Müller existiert so etwas wie ein kalter Krieg. Die rund 800 jährlichen Kirchenaustritte die zumindest auch zum Teil Müllers Politik geschuldet sind, könnte er mit seiner Art in Berlin locker von den bisher jährlich rund 5.000 auf leicht das dreifache bringen. Vielleicht sollte er ja doch Erzbischof werden, weil das der katholischen Kirche mit Sicherheit schadet. Und wenn alles nichts hilft, bleibt immer noch der kleine Prozess mit Duckhome, der am Ende vielleicht zu seinem Sturz führt.
Sollte er tatsächlich Erzbischof von Berlin werden, ist vor allem die Schulverwaltung in Berlin aufgerufen, alle Pfarrer die nach seiner Ernennung neu in den Schuldienst kommen, genau zu überprüfen, da nicht davon auszugehen ist, dass er in Zukunft seiner Verantwortung gerecht werden wird. Auch die Berliner Landeselternvertretung wird aktiv werden müssen, um einen Schutz der Kinder sicher zu stellen. Das gilt übrigens auch gerade für nichtkatholische Eltern die schnell betroffen sein könnten, wenn solche Leute die üblichen Unterrichtsvertretungen für andere Lehrer übernehmen.
Bei soviel Kirchenhass wird es einem ja ganz schlecht!
Zunächst einmal hat Bischof Müller in Berlin nie zur Debatte gestanden - und das Berliner Domkapittel wählt schliesslich den Nachfolger von Kardinal Sterzinsky. Müller ist ein reines Medienprodukt. Und wer meint, Rom schafft sich bei der Berliner Bischofswahl zusätzliche Vakanzen, der hat von Katholischer Kirche einfach mal wenig begriffen. Von unserem Heiligen Vater übrigens auch!
Der naheliegenste Kandidat wird es sicher werden, auch wenn das Kapittel sich nicht auf ihn verständigen konnte: Weihbischof Matthias Heinrich. Er hat beste Kontakte zu Rom, konservativste Führsprecher ( Meissner) und geriert sich seit Sterzinskys Krankheit ja schon fast als Ortsbischof bei genauer Betrachtung.
Ob dieser Kandidat für Berlin allerdings die beste Lösung ist, wage ich zu bezweifeln. Aber die Zeit drängt. Hätte man mehr davon, kämen sicher diverse Priester in Frage, die noch keine Bischofsweihen haben. So wird wohl nun Rom entscheiden, wie schon einst in Kölln, als der ungeliebte Kandidat Meissner dem Bistum Übergeholfen wurde. Da hat es dann Berlin einfacher, wenn Heinrich ernannt wird. Den kennt man schon. Beliebter ist er deswegen trotzdem nicht. Gelobt sei Jesus Christus!
Müller ist in Regensburg kaum noch haltbar, kann aber auch nicht nach Rom. Seine Chancen nach Berlin und mit einer Beförderung zum Erz abgeschoben zu werden, sind sehr gut.
Der Weihbischof hat alles versucht, aber zu viele wollen ihn nicht. Der dürfte keine Rolle spielen. Die Entscheidung liegt wie so oft in Rom und aus Rom kam selten etwas gutes wenn man mal von Johnannes Paul I absieht. Der Ratzingerpapst wird sich stets dafür entscheiden die schlechteste Lösung, die aus dem tiefsten Mittelalter zu wählen.
Teil (von ein paar Einfaltspinseln abgesehen)
heilfroh, wenn wir diesen "Hirten" endlich los-
werden würden. Natürlich würde Rom ihn gerne
wegloben, aber wohin? Wer will diesen Mann
als Oberhirten?
Vielleicht ja ist in der Wüste noch ein Bistum
unbesetzt.
Selbst Benedetto will Müller nicht in Rom ha-
ben, obwohl dieser sich ständig bei ihm an-
dient.