Katholische Kirche und sexuelle Gewalt gegen, Kinder, Jungendliche und sonstige Abhängige sind ein ständiges Thema, weil die Verlogenheit der katholischen Lehre die Priester in die Ehelosigkeit oder zum Berufsverzicht zwingt. Natürlich führt das nicht zum Verzicht auf Sexualität. Solange dies mit Erwachsenen Personen passiert, ist das zwar insgesamt unehrlich und unfair dem Partner gegenüber, aber gesellschaftlich tolerierbar.
Wenn sich die sexuelle Lust aber auf Kinder, Jugendliche und andere Abhängige auswirkt und zudem noch gegen deren Willen erfolgt, dann ist es an der Zeit einmal gründlich aufzuräumen. Ein Anlass dafür könnte der Bericht sein, der heute um 21 Uhr 45 in der Sendung Panorama erscheint. Dabei geht es um Vorfälle im Bistum Würzburg:
Der Bischof von Würzburg, Friedhelm Hofmann, versuchte nach Aussagen einer bayerischen Familie, sexuelle Übergriffe eines Geistlichen zu verschleiern. Gegenüber dem NDR-Politmagazin "Panorama" schilderte die Familie, der damals 17-jährige Sohn sei ein Jahr lang vom örtlichen Gemeindepfarrer Klaus-Peter K. zu sexuellen Handlungen gezwungen worden. "Er hat mich in die Ecke gedrängt, ich musste mich ausziehen, er hat mich zum Oralverkehr gezwungen", beschreibt das Opfer die Taten des Pfarrers. Einen Bericht über das Thema zeigt "Panorama" am Donnerstag, 16.
August, um 21.45 Uhr im Ersten.
Schließlich bat der Junge, ein Ministrant, den zuständigen Bischof von Würzburg, Friedhelm Hofmann, um ein Gespräch und berichtete ihm von dem sexuellem Missbrauch. "Ich kann mich noch erinnern, dass er mir geraten hat, von einer Anzeige Abstand zu nehmen, damit das nicht so aufgewirbelt wird und damit nichts an die Öffentlichkeit gelangt", so der Junge, der anonym bleiben möchte, gegenüber "Panorama".
Dem Bistum Würzburg ist der Fall bekannt. Da Bischof Hofmann im Urlaub ist, nahm der zuständige Generalvikar Karl Hillenbrand gegenüber "Panorama" Stellung. Er betonte, die Kirche habe korrekt
gehandelt, da sie sofort ein kirchenrechtliches Verfahren eingeleitet habe. Dem Vorwurf, der Junge sei zum Schweigen gedrängt worden, mochte der Vikar nicht entgegen treten. Er verwies auf die schwierige Lage eines Bischofs in einer solchen Situation. Konkret mochte er sich aber nicht äußern, da er bei dem Gespräch nicht zugegen gewesen sei.
Seltsam, die Verantwortlichen sind immer im Urlaub. Ganz weit weg. Nicht zu erreichen. Die, die per Zufall gerade nicht weg sind, haben aber keine Ahnung. Mein Gott so ein bißchen blasen, davon weiß der Generalvikar doch nichts. Ist doch alltäglich. Aber er weiß das alles rechtens und korrekt ist. Ist es ja immer bei der katholischen Kirche. Priscillian, Heinrich von Lausanne, Arnold von Brescia, die Katharer, die Waldenser, die Humiliaten, die Arnoldisten und die Josephiner, die Opfer der Inquisition, die Gelehrten. Sie alle werden davon berichten wie korrekt die katholische Kirche in ihrem Rechtsempfinden ist.
Korrekt und Kirchenrecht. Da glaubt wohl jemand seine eigenen Lügen. Das Kirchenrecht ist ein Machtinstrument um die Lehre der Kirche durchzusetzten und die Kritiker mundtot zu machen. Drewermann könnte uns da sicher was erzählen und Küng auch. Aber dafür hat der Papst ja so schöne rote Schuhe. Mehr ist auch nicht mehr los mit dem Verein. Barmherzigkeit und Nächstenliebe wurde zugunsten der Menschenfeindlichkeit und des Hasses gegen andere Kirchen, wie zum Beispiel die evangelische Kirche gestrichen:
Da der Junge die Staatsanwaltschaft Würzburg dennoch heimlich eingeschaltet hatte, leitete die Behörde ein Ermittlungsverfahren gegen Pfarrer Klaus-Peter K. wegen sexueller Nötigung ein. Der Fall konnte aber nicht aufgeklärt werden, da der 55-jährige Pfarrer wenig später Selbstmord beging. Der Mann stürzte sich vor einen Zug. Nach dem Tod des Pfarrers wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt. Nach
Angaben des Generalvikars soll sich der Verdacht gegen den Geistlichen im kirchenrechtlichen Verfahren aber erhärtet haben.
Dem offenbar missbrauchten Jungen und seiner Familien sei in der Folge keine Unterstützung des Bistums Würzburg angeboten worden, klagt die Mutter des Jungen.
Natürlich nicht. Die sind doch nicht dumm. Sobald einem ihrer Opfer Hilfe zukommen lassen könnte es sie Millionen kosten, die sie doch lieber verwenden um Ratzinger neue rote Schuhe zu kaufen oder die Ausbildung von Erxorzisten die Ratzinger in seinem Wahn doch so dringend braucht, zu finanzieren
Der einzige Schluß kann nur sein, der katholischen Kirche jede staatliche Unterstützung zu entziehen, sie aus dem Kontakt mit Jugendlichen unter 21 Jahren herauszuhalten und die Kirchensteuer zu beenden. Ohne Geld geht denen sehr schnell die Puste aus.




















Gruß
Alex
Aber mal im Ernst: der Panorama-Beitrag gestern Abend hat mal wieder die ganze Verlogenheit des Pfaffentums Revue passieren lassen. Und was das Schlimmste dabei ist: diese Herren sind nicht im Geringsten bereit, die bekanntgewordenen Verfehlungen zuzugeben, geschweige denn, sich bei den Opfern zu entschuldigen. Im äußersten Fall wird mal eine Schweigeprämie ausgereicht. Eine Prämie übrigens, die mit Sicherheit vom Steurzahler stammt.
Ich grüße alle magentafarbenen Heuchelsäcke mit einem besonders unfreundlichen "Pfui Deibel".