In diesem Zusammenhang ist auch bemerkenswert das die NPD extra darauf hinweist, dass ihr nicht nur die Kameraden aus dem Bundesgebiet geholfen haben, sondern auch viele ausländische Freunde. Eigentlich schade das Anders Behrig Breivik in Norwegen im Knast sitzt, sicherlich wäre er als echter Kamerad wohl auch gerne bereitgewesen um der NPD mit ihren Gasplakaten zu helfen.
Aber auch die CDU hat es neuerdings mit dem
"Gas geben". Sie fordert die Regierung auf, bei der Pflege Gas zu geben. Wer keine Angst davor hat, den Rest des Tage mit Kotzen zu verbringen, der möge sich das Foto des CDU-Politikers Jens Spahn auf dem angegebenen Link ansehen. Der hat wohl genau wie Helmut Kohl die Gnade der späten Geburt. Schließlich ist er Politiker in der CDU und da muss er nicht wissen, was Gas in Beziehung auf Alte und Kranke in Deutschland bedeutet hat.
Solche Typen wie Spahn, müssen weder etwas über die
Aktion T4 wissen noch müssen sie das
Denkmal der grauen Busse in Berlin kennen, auch wenn es sie bei jedem zweiten Spaziergang fast in den Arsch beißt. Geschichtsloses Gesindel dürfte noch die freundlichste Fomulierung für solche Leute sein. Vielleicht sollten sie auch gleich in die NPD eintreten. Zumindest teilen sie mit denen ein Großteil der Sprache und auch bei der schmutigen Gesinnung gibt es bestimmt Überschneidungen.
Aber noch ein Thema im Berliner Wahlkampf ist lustig.
Sarrazin klagt gegen seine Gesinnunngsgenossen und gewinnt:
Die Bürgerbewegung „Pro Deutschland“ darf im Vorfeld der Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin nicht mit dem Namen Sarrazin Wahlwerbung betreiben. Das Landgericht Berlin hat es der Bürgerbewegung „Pro Deutschland“ per einstweiliger Verfügung untersagt, Wahlwerbung mit dem Namen Thilo Sarrazins zu betreiben.
Die Bürgerbewegung hat im Wahlkampf den Slogan „Wählen gehen für Thilos Thesen“ verwendet. Diesen hat sie neben einer Abbildung wiedergegeben, die eine durchgestrichene Moschee zeigt.
Diese Wahlwerbung hat das Landgericht Berlin auf Antrag Sarrazins nun verboten. Zur Begründung hat es sich auf die Antragsschrift bezogen, in der eine Verletzung des Rechts am eigenen Namen beanstandet wird.
Mein Gott wie kleinlich. Diesen ganzen Pros, wie auch der andere rechte Dreck sind doch seine größten Fans. Auf PI wird öffentlich für Sarrazin geworben und selbst bei
der deutschen Sektion von Blood and Honour gilt den aktuellen Gerüchten zu Folge, sein Buch als das neue Testament des Rassismus. Hier schließt sich auch wieder der Kreis zu dem Gasgeber Udo Voigt, der ja auch schon an einem ungarischen Treffen von Blood and Honour teilgenommen haben soll.
Aber Sarrazin kann eben schlecht weiterhin als Mitglied der SPD deren mögliche Wahlerfolge zerstören helfen und gleichzeitig offen für seine Gesinnungsgenossen agieren. So muss er eben öffentlich gegen das sein, was ansonsten die Erfüllung seiner sehnlichsten Wünsche ist.
Fest steht, das rechtes rassistisches und rechtsextremes Gedankengut wohl mitten in der Gesellschaft angekommen ist und im Wahlkampf eben auch wieder mit "Gas geben" geworben werden darf. Hauptsache es kommt aus der richtigen Gesinnung, nämlich von äußerst rechts. Was für ein Scheissland dieses Deutschland doch geworden ist.
Schönes WE
Daß ich Ihren aktualpolitischen Kommentaren ab+an nicht folgen kann, lieber Herr Hoff, sollten Sie wissen. Ebenso, daß ich Ihren politikgeschichtlichen Wertungen besonders wenns um die Brandt-SPD geht begründet widerspreche – etwa als weiland Betroffner der Willy-Willy-Berufsverbotepolitik 1972: http://www.duckhome.de/tb/archives/8713-LINKS-BLINKEN-RECHTS-UEBERHOLEN.html
Nichtsdestotrotz hab´ ich für Sie etwas Berlin´sches nachrecherchiert aus dem Frühjahr 1968. Es ging um die SPD-senatsoffizielle Reaktion auf den Internationaler Vietnam-Kongreß vom 17./18.Februar 1968 in Westberlin, auf dem auch Rudi Dutschke (SDS) im Sinne Che Guevaras (Schaffen wir zwei, drei, viele Vietnam [und] Die Pflicht jeden Revolutionärs ist es, die Revolution zu machen) sprach (die folgenden Zitate nach: Dorothea Hauser, Bader und Herold. Beschreibung eines Kampfes. Berlin 1997, p. 142):
Auf der Senatsdemonstration am 21. Februar 1968 vor dem damaligen Schöneberger Rathaus in Berlin (West) auf dem John-F.-Kennedy-Platz gab es diese Plakate:
„Dutschke – Volksfeind Nr. 1″
Als das Gerücht umlief, Rudi wär bei den wenigen Gegendemonstranten (es war eine Verwechslung, jemand sah Rudi nur ähnlich und mußte polizeilich vor der rechten Meute geschützt werden) wurde aus der Pogrommenge (Elias Canetti nannte das in seinem „Masse & Macht“-Buch 1960 „Lynchmob“) unter anderem laut skandiert:
„Schlagt ihn tot! Kastriert das Judenschwein! Dutschke ins KZ!“
Dr. Richard Albrecht, 13. August 2011
http://gegen-den-strom.net
Für mich ist das ein Riesenskandal!
Pflegeversicherung, Jens Spahn will Gas geben! Was auf der Titelseite der Ärztezeitung steht, geht zu weit!!!
Es ist völlig egal, ob der Spahn aus Dummheit und Unkenntnis unserer Geschichte diese Wortwahl traf oder pure Absicht dahinter steht. Das ist für mich ein Wink mit einem Betonpfahl. Die Ärzte haben den sicher verstanden und das ist ungleich schlimmer, als alles was Raffelhüschen an Hetzereien gegen die ältere Bevölkerung (demographische Zombies, nicht sterben wollende Alte, u.v.m.) von sich gab. Die alten, kranken Menschen sind denen, die das Blatt lesen, völlig hilflos ausgeliefert.
„Im Wahlprogramm der Grünen für Friedrichshain-Kreuzberg lese ich, wie die Partei den Zuzug von mittelständischen Mietern unter dem Stichwort Milieuschutz verhindern will. Da heißt es: "Auch die Mieten steigernde Nachmodernisierungen wie Parkettböden oder Vollverkachelung von Bädern können verhindert werden, allerdings unterliegen viele dieser Maßnahmen keiner Meldepflicht. Hier sind die BewohnerInnen aufgerufen, dem Bezirk entsprechende Vorhaben zu melden." Ekelhaft, eine Partei der Blockwartinnen und Denunzianten wähle ich nicht.“
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0816/meinung/0040/index.html
Ihnen nicht?