Streckenstilllegungen kann er gut. Vermutlich wird er auch Stehplätze im Flugzeug einführen und jede Maschine bei der nicht auch noch Leute auf den Flügespitzen sitzen, wird er wohl nicht starten lassen. Selbstverständlich wird er auch sofort eine Gewerkschaft kaufen, die es ihm erlaubt die Löhne zu drücken. Den größten Ertrag aber wird er wohl wie bei der Bahn dadurch machen, dass er einfach die Wartungsintervalle soweit verlängert wie es geht.
Bei Bahn und S-Bahn war das schon gefährlich genug, da er die Wartungsintervalle so weit hat verlängern lassen, dass man in den meisten Fällen alles neu machen musste, weil nichts mehr zum warten da war. Bei Zügen ist das übrigens nicht ganz so gefährlich. Die sitzen ja mit vielen Rädern auf Schienen, aber was er vermutlich nicht weiß, ist das bei Air Berlin die Flugzeuge fliegen müssen, was ein deutlich komplexerer Vorgang als die Bewegung eines Schienenfahrzeuges ist.
Vielleicht sollte irgendjemand mal den Air Berlin Aktionären die Geschichte des
Starfighters erzählen, der auch bei bester Wartung ständig vom Himmel fiel. Damals gab es auf die Scherzfrage "Wie kommt man am leichtesten an einen Starfighter?" nur eine Antwort. "Man kauft sich ein Stück Land und wartet ab." So ähnlich dürfte man wohl demnächst an die Flugzeuge der Air Berlin kommen. Einfach abwarten, bis sie runterfallen.
Natürlich darf man in der Wirtschaft jede Narretei begehen. Ja, man darf Mehdorn zum Chef einer Fluggesellschaft machen. Aber man darf dann nicht so tun, als wären die Folgen nicht schon heute klar. Mehdorn spart stets an der falschen Stelle und er spart am liebsten bei der Sicherheit. Ein solcher Mensch ist eigentlich nicht für die Führung einer Fluggesellschaft geeignet, weil dort Sicherheit vor allem anderen rangieren müsste. Mehdorn will Profit um jeden Preis.
Aber wie gesagt, es ist nicht verboten einen solchen Mann zum Chef einer Airline zu machen. Aber es ist auch nicht verboten einer solchen Fluggesellschaft aus dem Wege zu gehen. Man muss ja schließlich nicht mit Mehdorn fliegen und wer es doch tut, hat entschieden, dass er das Risiko eingehen will. Alle anderen können sich selbst schützen. Dumm ist es nur für die Leute die in den Einflugschneisen wohnen. Sie haben nur die Hoffnung , dass das
Luftfahrtbundesamt die Gefahren sieht und die Wartung bei Air Berlin in Zukunft drastisch überprüft. Da könnten übrigens auch Anfragen von Bürgern helfen.
Den Technikern von Air Berlin kann man nur raten, Auffälligkeiten in der Öffentlichkeit deutlich zu machen. Duckhome wird gerne über qualifizierte Hinweise anonym berichten und auch andere werden dem folgen. Die Techniker von Air Berlin kämpfen nicht nur um ihre Arbeitsplätze sonder auch um das Leben der Passagiere. Da ist jeder Trick erlaubt um Mehdorn in seine Schranken zu verweisen und Öffentlichkeit ist das, was jener Mann am meisten scheut.
Übrigens die Leute die aktuell Flugtickets von Air Berlin haben, können wohl getrost noch fliegen. Noch ist Mehdorn ja nicht wirklich an der Macht und auch dann braucht er ein paar Monate um die Sache so richtig zu verhunzen.
Schöner Witz, das mit den Starfightern.
Ja, Herr Hoff das ist wirklich unglaublich.
Da wird eine Niete in Nadelstreifen durch eine weitere ersetzt.
Leute von AB lauft so schnell ihr könnt, bevor die besten Plätze vergeben sind.
Joachim Hunold
Nach seinem Abitur 1970 studierte er 10 Jahre Jura ohne den Studiengang allerdings abzuschließen. Er kellnerte nebenbei in einer Düsseldorfer Kneipe, was er im Nachhinein als sein „Psychologie-Studium“ betrachtete. Außerdem hatte Hunold als Roadie für Marius Müller-Westernhagen gearbeitet.[3] 1978 begann er als Gepäckverlader bei einer kleinen Fluggesellschaft (Braathens Air Transport) am Flughafen Düsseldorf. Dort stieg er mit der Zeit zum stellvertretenden Stationsleiter auf. 1982 wechselte er in die Verkaufsabteilung der LTU und verließ diese wieder nach fünf weiteren Jahren als Marketing- und Vertriebsdirektor der gesamten LTU-Gruppe 1990 im Streit mit dem LTU-Großaktionär WestLB. Er befasste sich nun intensiv mit EDV. Im Jahr 1991 gründete er die „Air Berlin GmbH & Co. Luftverkehrs-KG“ und übernahm damit die amerikanische „Air Berlin Inc.“.
http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Hunold
Eine intellektuelle Niete wird von Bild.De wie folgt porträtiert
Der Überflieger geht von Bord.
......
Er ist der Flugkapitän seines Schicksals. Er kam, flog, siegte und gibt das Steuer ab – aber er bleibt an Bord. Joachim Hunold (61) hat den Deutschen Flügel verliehen.
....
Zum 30. Jahresfest 2009 zog die Kanzlerin mit ihm in den Festsaal ein, 2500 Mitarbeiter und Gäste jubelten.
http://www.bild.de/geld/wirtschaft/joachim-hunold/der-ueberflieger-19472298.bild.html
Und wieder hat die Chanceleuse sich mit einer Niete, einem Top Looser, umgeben.
Sowas regiert uns!
Mehdorn
Der Stern schrieb:
Schwierige Einsätze gewohnt
Erst recht traf das auf den Chefposten bei der Heidelberger Druckmaschinen AG (1995-1999) zu, die Mehdorn zu einem Konzern mit guter Börsen-Performance umbaute.
http://www.stern.de/wirtschaft/news/hartmut-mehdorn-ein-macher-hemdsaermelig-und-wehleidig-530324.html
Aus Druckmarkt 27, Winter 2003.
Vom Sockel geholt
Heidelberg verkleinert...., baut weitere 1000 Stellen ab..
Am 26. November hat sich Heidelberg
von den Visionen des ehemaligen Vor-
standsvorsitzenden Hartmut Mehdorn
verabschiedet,....
http://www.druckmarkt.com/archiv/pdf/27/heidelberg.pdf
Ja, der Stern, der Hofberichterstatter.
Bahnfahren war vor Mehdorn mal eine einfache Sache.
http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/Bei-Air-Berlin-wackeln-die-Jobs_aid_1021170.html
Gruß Trixi