Nun ist es soweit. Oskar Lafontaine ruft zum Aufstand gegen die "Diktatur der Finanzmärkte". Ich bin irgendwie gerührt. Ein LINKER der zum Aufstand ruft. Gut innerhalb ihrer Partei hat die LINKE ja einen permanenten Aufstand um Personen und allerlei außerpolitischem. Aber diesmal soll es gegen die Banken gehen. Leise haucht es irgendwo Sozialismus.
Oskars Revolutionsaufruf
Nun ist es soweit. Oskar Lafontaine ruft zum Aufstand gegen die "Diktatur der Finanzmärkte". Ich bin irgendwie gerührt. Ein LINKER der zum Aufstand ruft. Gut innerhalb ihrer Partei hat die LINKE ja einen permanenten Aufstand um Personen und allerlei außerpolitischem. Aber diesmal soll es gegen die Banken gehen. Leise haucht es irgendwo Sozialismus.
"Wer meint, jenen, denen das Wasser bis zum Hals steht, Solidarität mit den europäischen Banken predigen zu müssen, verkennt den Ernst der Lage. Die Kürzungspakete auf Kosten der Bevölkerungsmehrheit und die Auslieferung der Demokratie an die Finanzmärkte sind ein Verrat an der europäischen Idee", schreibt der ehemalige SPD-Bundesfinanzminister. Lafontaine verglich in diesem Zusammenhang das Krisenmanagement von Merkel und Sarkozy mit dem Ringkampf zweier Sumo-Ringer.
"Merkel und Sarkozy kämpfen um jeden Millimeter für ihre Unternehmen und Banken und begraben Europa unter ihrem Gewicht." Lafontaine skizzierte, wie die Krise bewältigt werden kann. "Wer Deutschland aus der Krise führen will, muss die Finanzmärkte an die Kette legen und die Demokratie wiederherstellen", schreibt er.
Da steht er nun der kleine Blechtrommler Oskar und will die Geschicke der Welt in die eigenen Hände nehmen, wenn wir Deutschen ihm den Gefallen tun, voran zu marschieren. Aber halt. Sind wir nicht schon einmal für Oskar marschiert und haben den Schröder gewählt, der alles tat um die Gnade der Bosse und des Großkapitals zu bekommen? Da war doch dieser Suppenkasper Lafontaine Finanzminister, hatte sogar den Posten eines Superministers, der praktisch dem englischen Schatzamt gleichgestellt war und alle Möglichkeiten hatte, die Finanzmärkte zu regulieren. Aber Oskar machte nichts daraus. Er trat zurück.
Wie viele hatten all ihre Hoffnungen auf ihn gesetzt und er ging einfach von der Fahne. Er kämpfte nicht, er trat zurüćk. Verteilte lächelnd Schnaps vor seiner Villa und das wars. Alle die ihre Hoffnungen auf Lafontaine gesetzt hatten waren betrogen. Er hatte sie an die Schröder, Münterfering und Steinbrücks verraten. Sein Rücktritt machte Hartz IV und die Kriege möglich. Und nun ruft dieser Lafontaine die Deutschen wieder zu den Fahnen. Unter seiner Fahne sollen sie die Finanzmärkte bekämpfen.
Aber was, wenn die Deutschen ihm folgen. Was macht er dann. Was macht er wenn die Regierung die Panzer loslässt, wenn die Wasserwerfer, der Pfefferspray und die überbordende Polizeigewalt den Menschen nicht mehr nur ihr Augenlicht wie bei Stuttgart 21 kostet, sondern wenn für seine Fahne gestorben wird. Kriegt er dann wieder Krebs und verschwindet? Tritt er dann auch zurück und schließt sich dem Gegner an?
Selbst in seiner Linken wollen sie ihn nicht mehr. Er war ein nützlicher Idiot, der zusammen mit dem unsäglichen Ernst die WASG zerstört hat ohne dafür etwas zu erhalten. Die heutige LINKE ist eher eine SPD im Wartestand und sie wird ,wie sie es in ihrer Regierungszeit in den Bundesländern gemacht hat, immer wie eine SPD einknicken und niemals die arbeitenden Menschen unterstützen.
Nein. Egal wozu Oskar aufruft. Es ist zum Scheitern verurteilt und das schlimme ist, das Oskar wie ein Stehaufmännchen ungeschoren auch aus dieser Niederlage herauskommen wird. Er steht nämlich nie zu seiner Fahne. Das sollen für ihn die anderen tun. Ach ja. Natürlich ist die Forderung nach einem Aufstand berechtigt. Aber in Deutschland ist ein Aufstand gar nicht mehr möglich. Polizei, Bundeswehr und eine restlos verkommene Justiz werden immer die Interessen des Kapitals ohne jede Rücksicht wahrnehmen.
In der Deutschland geht nur eine Revolution. Diese Revolution müsste als erstes die jetzige Justiz, die ja nur einer Justiz der herrschenden Klasse ist auflösen und alle Richter und Staatsanwälte in Gewahrsam nehmen, um die jeweiligen Taten gegen die Menschheit untersuchen zu können. Gleichfalls müssten die Leitungskader von Polizei und Bundeswehr sofort verhaftet werden und das ist kaum machbar, ohne einen Bürgerkrieg zu riskieren, den die Demokraten nur verlieren können, da die Waffen alle in der Hand der Herrschenden sind.
Ob gegen die Diktatur der Finanzmärkte demonstriert wird, oder nicht ist belanglos. Frau Merkel richtet dem Ackermann auch den nächsten Geburtstag im Bundeskanzleramt aus und wenn dann ein LINKER Arbeitsminister ist, wird er gerne mit Ackermann und Kannegiesser auf den Untergang der Arbeiterklasse anstoßen. Dem Oskar Lafontaine sei aber noch mitgegeben, dass Feiglinge keine Führer sind. Sie sind noch nicht einmal schlechte Führer.
Oskar Lafontaine und die LINKE sind keine Hoffnung. Sie sind bestenfalls Träumer und Dummschwätzer. Verirrte Kinder einer nie stattgefundenen Revolution. Noch halb in der Eihaut eines poststalinistischen Systems, das nichts aber auch gar nichts mit Sozialismus zu tun hatte, auch wenn es nicht ganz so grausam war, wie der jetzige Raubtierkapitalismus.
Tags für diesen Artikel: ackermann, bankenkrise, diktatur, inflation, lafontaine, linke, schröder, spd, weltwirtschaftskrise, wirtschaftsfaschist
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Anonym am
10/09/11 um 01:03
Nun will auch noch der Ernst die Banken verstaatlichen
Klingt doch erst einmal gut. "Linken-Chef Ernst verlangt Bankenverstaatlichung". Aber wie so oft bei Ernst ist es ihm mit seiner Forderung eben nicht besonders ernst. Tatsächlich will er viel weniger, als er vordergründig forde ...
Klingt doch erst einmal gut. "Linken-Chef Ernst verlangt Bankenverstaatlichung". Aber wie so oft bei Ernst ist es ihm mit seiner Forderung eben nicht besonders ernst. Tatsächlich will er viel weniger, als er vordergründig forde ...



















Das ist unfair und das weißt du auch, Jochen! Zum 1000. Mal die angebliche Fahnenflucht aufwärmen. Was hätte er denn damals tun sollen? Sich gemeinsam mit Flassbeck bewaffnet im Finanzministerium verschanzen? Geiseln nehmen? Den Märtyrer-Tod sterben? Der Mann wurde von allen Seiten gemobbt bis zum geht nicht mehr. Und trat zurück, weil er sah, was Schröder entgegen jeglicher vorheriger Absprachen vorhatte.
Er hätte aber auch einfach auf sein Gewissen scheißen und wie die gesamte restliche korrupte SPD-Bande mit Schröder ins Verderben mitschwimmen können. Hat er nicht getan. Aber Leuten wie dir kann es ja niemand recht machen.
http://oeffingerfreidenker.blogspot.com/2009/06/hagen-rether-zum-thema-lafontaine.html
Sag doch mal, was er damals hätte konkret tun sollen, als Schröder gegen ihn "geputscht" hat?
Und was bitte soll so ein Schrieb bitte bewirken? Außer die Linke als Partei weiter zu diskreditieren und das dumme Stimmvieh wieder zurück zum neoliberalen Einheitsblock oder in die totale Wahlenthaltung zu treiben? Weil wir ja noch nicht genug Schwachsinnige haben, die die Linke nicht wählen, weil die ja die SED ist, nur aus Kommunisten besteht und die Mauer wieder aufbauen will. Glaubst du ernsthaft, es gäbe eine außerparlamentarische Möglichkeit, die bestehenden Verhältnisse zu überwinden? Recht und Gesetz werden im Bundestag beschlossen.
Mich faszinieren solche Linke (bzw. wenn einem diese Bezeichnung nicht passt: Anti-Neoliberale) wie dich, die in einem regelmäßigen Anfall von Selbstzerstörung der eigenen Ideologie in den Rücken fallen, indem sie genau diejenigen attackieren, die im Grunde auf der gleichen Seite stehen. Du fungierst mit solchen Beiträgen als Spaltkeil. Du hast auch kein einziges sachliches Argument gebracht, was bei Schaum vorm Mund auch kaum verwunderlich ist.
Die 68er verbreiten mal wieder Hetze......
Peinliches Geschwafel wie man es sonst von Springer kennt. Oskar hatte nun mal in der SPD nicht das sagen. Er wurde von Jüngern des Finanzkapitals nicht umsonst zum gefährlichsten Mann Europas gekürt. Hätte Oskar sich durchgesetzt, dann würde die Lage heute deutlich anders aussehen. Aber er hat sich nicht durchgesetzt. Weder in dieser entscheidenden Frage, noch in der Frage der Beteiligung am Angriffskrieg gegen Jugoslawien. Als er merkte, dass er seine Positionen, die er im Wahlkampf vertreten hatte, nicht durchsetzen kann, hat er die Konsequenz gezogen und ist zurückgetreten. Damit hat er natürlich den Hass und die Häme aller anderen Politkaspern, die sich Abgeordnete nennen, auf sich gezogen. Hat er ihnen doch den Spiegel vorgehalten, dass man auch zu seinen Worten stehen kann. Ausgerechnet DAS ihm vorzuwerfen, ist wirklich lächerlich. Und feige ist es in diesem Zusammenhang nur, einen der wenigen Politiker, die sich noch für die kleinen Leute grade machen, auf so einer Art zu denunzieren, wie es der Verfasser tut.
Mit der Linkspartei ist wahrscheinlich kein Blumentopf zu gewinnen, mit kleinkarrierten Spaltpilzen wie Hoff aber auch nicht.
oder hat schon mal was bewegt?
echt, einfach nur schlimm, dieser Beitrag,
Mein Schluß nach dem Lesen:
Ein Politiker, der geht, weil er so nicht gewettet hat, hat verwirkt. Ein Politiker, der in einer komplett neoliberal gewendeten Partei standhält und den Medien und damit den Massen zum Fraß vorgeworfen wird, die ihn ans Kreuz nagelt, wäre besser, aber irgendwie doch ein masochistischer Depp.
Also handeln alle. die gucken, daß sie ihre Pfründe sichern für die Karriere nach der Politik, richtig und marktkonform . Insgeheim sind sie sogar zu bewundern, weil sie ja zu den cleveren Hunden gehören.
Alle, die nicht wählen gehen sind die Klügeren, weil sie schon längst kapiert haben, daß es gar keine Wahl gibt, weil wir schon längst komplett feudalistische Strukturen haben und nur der "Pöbel" sich an Gesetze zu halten hat.
Habe ich das einigermaßen richtig verstanden?
Also ich habe mich vor etwa einem Jahr schriftlich bei Oskar Lafontaine entschuldigt, daß ich mich ebenfalls habe zum Oskar-Bashing verleiten lassen. Inzwischen habe ich ein paar seiner Bücher gelesen und bin gewendet.
les ich recht? Sie sich bei OL entschuldigt? Jomei und entschuldigens mal - bei wem hat sich OL, weiland 1995/99 SPD-Vorsitzender, bisher öffentlich entschuldigt?
Deshalb bist du richtig hier.
Ich finde die Idee mit der Demo allerdings gut, obwohl ich eigentlich kein Fanboy der Linkspartei bin, es handelt sich ja mittlerweile eher um ein parteiuebergreifendes Problem, das jeden angeht, vom Arbeiter bis zum mittelstaendischen Unternehmer.
Die Zeit rennt und wenn die Linkspartei daraus Kapital schlaegt soll mir das als Nicht-Block-Denker auch egal sein, hauptsache irgendjemand schafft es, genug Menschen zu mobilisieren und auf Merkel Druck auszuueben, bevor es zu spaet ist.
Ich glaube schon, dass die Raubtierkapitalisten irgendwann besiegt werden koennen.
War das nötig?
...der Oskar ist kein Revolutionär - aber einer der wenigen glaubwürdigen Sozialisten in diesen goldenen Zeiten!
Der Stachel im Gewissen der revisionistischen Arbeiterverräter (SPD). Dafür sei ihm gedankt!
Uli!
Du bist aber auch überall dabei, Glückwunsch.
Ich halte Dich für SEHR INTELLIGENT;
Aber auch muss ich Bert zustimmen.
Deine Beiträge sind auch sehr intelligent.
Kannst Du nicht mal Cheffe dazu überreden, die Euch gegenseitig geposteten Nachrichten vollständig, ich meine mit Absenderkennung und Addressat zu veröffentlichen. ??
Ist das möglich ??
Ich meine, ich würde gerne wissen, wer von Euch von welcher E-Mail Adresse wann was an welche E-Mail Adresse geschickt hat.
Ich habe nämlich den Eidruck, dass Du Cheffe bist. Kann Das Sein ??
http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/09/28/update-aus-kanada/#comments
Egon Olsen würde das gerne wissen wollen !!
Nur um sich nicht auf das Glatteis führen zu lassen. Egon hat nämlich alles mitgelesen und empfielt Dir dieses Buch:
http://www.buch.de/buch/14668/019_wem_nuetzt_es.html
In diesem Sinne. Du bist bestimmt ein Kommunist und für eine Revolution.
MfG Egon Olsen
Aber wenigstens manchmal heisst Du "Berg" ?? Oder ??
MfG Egon Olsen
bist du schwulenfeindlich?
Wenigstens ich möchte niemanden, der mich (nur) besser verwaltet.
Derjenige kann sich nämlich den Hintern aufreißen, sein Kreuz verdrehen, wie er will, so entscheiden, wie ich entscheiden würde - das schafft derjenige niemalsnienich.
(Da braucht es keinen schlechten Vorsatz und ein guter bringts auch nicht.)
Genauso würde es auch mir ergehen, würde ich "im Interesse" von anderen entscheiden wollen (müssen/dürfen)
Leute!, dat schafft niemand anderes als wir.
Was wir (vielen einzelnen) jeweils richtig, falsch, erträglich oder verwerflich finden, wissen wir als einzige immer und in jedem Augenblick nur selbst.
Da hilft auch vorab kein kleinster gemeinsamer Nenner...
Uns kann das niemand anderes erledigen - wir müssen selbst ran... wenn wir meinen, es ist an der Zeit ;-)
ich habe mir Deinme Scheisse 3X durchgelesen.
Ich muss sagen, ohne irgendeine Erkenntnis.
Worum geht es ? Nicht um was geht es?
Was möchtest Du zum Ausdruck bringen?
Es ist nichts erkennbar für Egon.
Du stimmst also dem Versager Hoff, der nur an den Fressnapf will, zu??
Habe ich Dich da richtig verstanden ??
Lafontaine hat als einziger Politiker seit 1990 die Wahrheit gesagt und wird von diesem Scheinlinken Hoff dafür in den Arsch getreten.
Hoff ist nach diesem Artikel für mich nur noch ein Handlanger von Schröder, Roth, Kohl, Rösler, Merkel, van der Leyen usw..
Er bedauert sich selbst, weil er ein Versager ist - ein Hartz IV Arsch, der nichts kann und jeden verraten würde, wenn er sich nur selbst bereichern könnte.
Mehr nicht.
Er hat sich einfach nur geoutet.
MfG Egon
Es mag ja stimmen, dass OL die Wahrheit gesagt hat.
ABER:
Ein H4 Arsch also! Sauber, sauber! Muss ich davon ausgehen, dass für dich alle H4-Empfänger Ärsche sind?
ein Hartz IV Empfänger ist natürlich kein Arsch.
Habe ich aber auch nicht behauptet.
Dazu kann ich nur sagen, wer lesen kann ist im Vorteil. Denn ich habe nichts dergleichen behauptet. Das hast Du hineininterpretiert.
Aber: Hätte ich die Möglichkeit Hartz iV abzuschaffen, würde ich es tun, nicht aber für solche Leute (Versager, die an den Fressnapf wollen und dafür die Wahrheit verfälschen) wie Hoff.
MfG
Jochen hat doch nur seine Meinung kunt getan, ob richtig, oder falsch, vermag ich zu beurteilen.
Was ist daran so schlimm? Herr Hoff war (ist) ein überzeugter .LINKER. Das ist nicht schlimm. Er hat nur festgstellt, dass die .LINKE nicht mehr so ist, wie sie einmal war. Das ist doch kein Verbrechen. Ich kann diesen Artikel schon etwas nachvollziehen, auch wenn ich nicht immer mit duckhome konform bin.
Es ist an der Zeit die Menschen - zu hinerfragen.
Aber: Hätte ich die Möglichkeit Hartz iV abzuschaffen, würde ich es tun, nicht aber für solche Leute (Versager, die an den Fressnapf wollen und dafür die Wahrheit verfälschen) wie Hoff.
Warum will er deiner Meinung nach an den Napf? Ist das nicht sein recht (Recht)?
Er stochert im Nebel.
tues nicht:
gerade auf Deine INTELLIGENTEN BEITRÄGE als "Berg" ?? oder "Cheffe" ?? oder "ralf" ??
zu verzichten - das wird schwer !!
kuckst du hier wegen Wahrheit:
ab Kommentar 75 abwärts:
http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/09/28/update-aus-kanada/#comments
MfG Egon Olsen
Hier noch ein Buchtip für die Revolution:
http://www.buecher.de/shop/politische-oekonomie/das-kapital/marx-karl/products_products/detail/prod_id/25646129/
der ralf ist schon ein gescheiter wessi der sagt uns schon wos langgeht der weiß alles bessi
kanna hier nix, cannada nix
http://er.oeff.net/images/sackreis.jpg
Oh mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa….
Vergebt mir!!!
MfG Egon Olsen
ralf hat auch reissack in hütte
fängt ja mit rrr an..
kanna hier nix, cannada nix
http://er.oeff.net/images/sackreis.jpg
Oh mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa….
Vergebt mir!!!
MfG Egon Olsen
Thoralf hat auf Ralf geantwortet.
tue ihm nicht unrecht an.
er ist deiner meinung...
schauh mal auf die nummern vor den beiträgen
big sorry, ich habe mich vertan.
o. k. ??
MfG Egon Olsen
den muss ich Dir noch mitgeben auf den Weg:
kanna hier nix, cannada nix
http://er.oeff.net/images/sackreis.jpg
Oh mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa….
Vergebt mir!!!
MfG Egon Olsen
hier ist noch ein Aufruf, der schon länger zu sehen war auf einigen Seiten.
http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/08/12/aufruf-zu-internationalen-gewaltlosen-protesten-am-15-oktober-2011/
http://15october.net/where/
Wer in Facebook gemeldet ist, kann die Links dann einsehen.
Ansonsten kann ich hier zu einigen Beiträgen nur sagen: Unter aller Niveau.
LG Brigitte
Ich hoffe, du hast nicht irgend was geraucht, und warst in diesen Momenten Herr deiner Sinne! (?)
Und wenn hier (vermutlich) staatsnahe Subjekte ihre ekelhaften Ergüsse absondern ist mir das scheißegal.
Denn, dass Pulverfass ist in Stellung gebracht worden, die Lunte liegt, und WER letztendlich den Funken "spendiert" ist mir mindestens so scheißegal wie die Wahrscheinlichkeit dass hier (wie oben beschriebene) Ä..... zugegen sind.
Wenn es auf die Staßen oder Plätze geht bin ich dabei....
Da lasse ich sogar Thermine bei der ARGE sausen.
Über eins bin ich mit mir im Reinen, den Zündfunken liefert dieses in jeder Beziehung verwahrloste System selbst.
Gestern wurde in einem privaten Nachrichtensender vermeldet, dass die Bundesbank die Wiedereinführung der D-Mark von der "technischen" Seite "prüfe".
Mit spätrömisch-dekadenten, auf div. Prüfergebnisse wartenden Grüßen.
Seit 3 Tagen bin ich der Meinung, daß hier die
üblichen "Rechtfertigungsblogger" rumwerkeln.
Tja Jochen - meine Vorredner treffen irgendwie ins Schwarze.
Wie sagt man so:
Echte Feinde ersetzen falsche Freunde.
Und diese Feinde sind angenehmer als die Freunde...
Wie meinen?
Und die sind gegangen!
Welch ein feiger Abschaum, der da vorgibt, die Menschen gegen die Interessen des Kapitals zu vertreten, lächerlich! Schon auf dem weg zur Demo geht jeder ein größerers persönliches Risiko ein, als diese Pfeifen. Unsereins träumt doch nur von solchen Möglichkeiten.
Und Lafontaine, seines Zeichens armer gemobbter Finanzminister a.D? Ja, es lief nicht so gut unter Schröder. Da ging er heim und ließ die Rollos runter - ein wahrer Kämpfer! Heute schafft er es sogar, sein Umfallen damals als politische "Standhaftigkeit" zu verkaufen. Aber seien wir doch mal ehrlich: Jeder Leiharbeiter ist standhafter! Jeder Arbeitslose wird auf dem Jobcenter schlimmer gemobbt! Und genau diese Leute ruft Lafontaine zum Widerstand auf. Ich warte auf den Tag, an dem er skandiert, die Menschen möchten doch bitte nicht nach hause gehen und die Rollos runterlassen, sondern sich auch mal was trauen!
Ich kotze schon wieder kalt an mir runter...
p.s. Die Kommentare hier verursachen auch eher Brechreiz
Meistens bin ich völlig einverstanden,mit dem was ich lese.
Aber heute stelle ich erneut fest, daß die herrschende Klasse sich nie vor uns fürchten muß.
Die , die uns in der Politik wenigstens Stimme geben würden, intelligent, klar, logisch werden vom Pöbel so vernichtet wie vom Mainstream.
Es muß doch jedem klar sein:
Ein normaler Mensch hält Politik nicht aus. Die Erfolgreichsten sind Psychopathen, egal welcher Farbe. Nur als völlig skrupelloser, empfindungsloser Mensch verfügt man über Techniken und Taktiken nach oben zu kommen, eine lukrative Zukunft festzuzurren und basta.
Kein Politiker kann Politik machen!
Entschieden wird nach "Erlaubnis" von Mächtigeren, die auch die Medien kontrollieren.
Erst wenn in den Köpfen vieler Bürger sich ein echtes Bewußtsein entwickelt, Zusammenhänge richtig eingeordnet werden, dann kann auch ein Politiker etwas für das Volk machen, weil er starke Rückendeckung aus der Masse bekommt.Und dazu brauchen wir Leute wie Gysi und Lafontaine, weil die Sachverhalte klar darstellen können.
Mehr gibt es nicht, vorläufig. Noch lassen sich die Menschen zu sehr aufhetzen gegen Schwächere, die zu Sündenböcken für die finanzielle Misere gemacht werden. Die Leute haben keine Vorstellung von den Größenordnungen, auch nicht die einigermaßen Gebildeten. Deshalb kann man deren Reflexe so berechenbar steuern.
Deshalb bin ich froh, daß es Leute wie Lafontaine gibt. Wir brauchen ihn nicht in der Regierung, aber als deutliche Stimme.
Jochen, das scheint mir das Problem. Darum schrieb ich meinen Beitrag oben.
Mit keiner Führung ist eine Veränderung möglich, die den Interessen der Bürger/Einwohner dient.
Egal ob die sich vornehmen uns zu verar... oder ob sie mit der wirklich ehrlich gemeinten Absicht antreten, uns 'gutes' zu tun...
Was für uns gut ist, wissen wir jeweils immer nur selbst.
Schon allein Deine Vorstellung von gut, kann sich im Detail von meiner sehr unterscheiden.
Deshalb bin ich der Auffassung, daß es nichts (mehr) bringt, nun noch weiter die bessere Führung oder bessere Interessenvertretung zu suchen.
Unsere Interessen können wir nur selbst vertreten, nur wir selbst wissen zu jedem Zeitpunkt, was wir von einem Thema halten, wie wir es lösen wollen würden oder ob es uns am Ar... vorbeigeht.
Wenn Dich was anstinkt, versuchste das doch sonst auch zu lösen und nicht auf jemanden zu warten, der das für Dich erledigt ;-)
Ich weiß, das wird verdammt schwer, scheint mir aber der einzige Ausweg...
Kann widerpruchslos formal (anderer Krieg) und inhaltlich (zum Saarländer OL) folgen. Bei OL geht Fremd- mit Selbsttäuschung einher. Er hält sich für den „Führenden“. Wir sollen wieder mal „die Ausführenden“ sein (Brecht, Flüchtlingsgespräche).
"Was für uns gut ist, wissen wir jeweils immer nur selbst.
Schon allein Deine Vorstellung von gut, kann sich im Detail von meiner sehr unterscheiden."
Das ist völlig richtig, nur interessiert das niemanden. Politik wird für eine dünne Schicht gemacht.
So läuft es in einer Diktatur und so ein System entwickelt sich mehr oder weniger verdeckt, aber mit Beschleunigung innerhalb unserer Demokratie.
Ich halte es für enorm wichtig, aufzuklären und Bewußtsein zu schaffen, denn ich erlebe es zu oft , daß Menschen zum Teil gar nicht merken, wie sehr sie gegen ihre eigenen Interessen stimmen, weil sie gar nicht mehr durchblicken.
Politiker werden gecoacht, damit wir den Strick freiwillig kaufen, den sie uns um den Hals legen.
Ich sage ganz ehrlich:
Wahrscheinlich würde ich - egal mit welchem Anspruch ich in die Politik ginge - nach relativ kurzer Zeit zu dem Schluß kommen:
Das Volk gibt es nicht, nur Einzelinteressen! Also kümmere ich mich um mein Einzelinteresse und sage nur noch das, was dieses Interesse sichert. Ein paar Pöstchen , die mir ein gutes Auskommen sichern gibt es dafür allemal.
Alles andere ist offensichtlich sinnlos.
Nee, Du sagst ja selbst, Dir liegt daran, Bewußtsein zu schaffen - Menschen aufzuklären.
Daran liegt mir auch, sind wir schon mal zwei ;-)
Parlamentarische Demokratie ist insofern immer Diktatur, auch wenn es sich nicht zu allen Zeiten für jeden einzelnen so anfühlt.
Wie sollte man sonst dafür Sorge tragen, daß trotz Wahlen die Interessen einer Minderheit gewahrt werden.
Das ist nur möglich, indem ich Menschen suggeriere, daß andere ihre Interessen vertreten können und ihnen damit die Möglichkeit nehme, selbst jederzeit legal eingreifen zu können.
Ich denke, dieser Weg ist ausgelatscht - wir fangen an es zu merken.
Niemand ist da, der das umsetzt, was wir wollen.
Meine Schlußfolgerung daraus ist: Selbst machen, mit den vielen anderen, die das auch anders wollen.
Haste einen besseren Vorschlag? Dann ran...
Sorry, aber der ganze Beitrag hat den brechreizerregenden Flavour eines alles besserwissenden Klugscheißers, der selber natürlich alles besser gewusst und besser gemacht hätte. Dir kann es niemand recht machen, du bist ein furchtbar depressiver Nihilist.
Du machst hier Stimmung gegen den einzigen halbwegs glaubwürdigen Politiker Deutschlands. Ich verweise nochmal auf das Video von Hagen Rether. Und wo sind deine Prioritäten? Du stellst mit solchen Tiraden die Linke und OL auf eine Stufe mit deinen sonstigen Feinden, die du hier im Blog regelmäßig abwatschst...
Schwach. Beim nächsten Beitrag dieser Art fliegst du jedenfalls aus meinen Feedreader. Ich weiß, interessiert dich nicht.
Oskar Lafontaine war Parteichef und Finanzminister mit Sonderbefugnissen wie sie vor und nach ihm niemand hatte. Er hat nicht die Partei um Beistand gebeten sondern ist zurückgetreten, als er keine Lust mehr hatte.
Er hat alle verraten die die SPD gewählt und auf ihn gehofft hatten. Ein einzelner Parteitag hätte Schröder gestürzt, aber dafür hätte Oskar kämpfen müssen und er ist eben kein Kämpfer sonder nur ein haltloser Schwätzer.
Ich selbst war mal von der neoliberalen Logik so überzeugt, daß ich, wenn Oskar Lafontaine geredet hat, nur arrogant die Augen verdreht habe.Ich habe tatsächlich die neoliberale SPD gestützt.Es schien mir alles so logisch. Wenn ich mir das Klima vorstelle, indem OL, der fundiertestes Wissen von der Materie hat, auch in der eigenen Partei praktisch als Spinner in die Schmuddelecke gewiesen wurde, dann spricht es dafür, eben keinen abgebrühten Psychopathen vor uns zu haben.
Was habe ich verbal auf den eingedroschen. Schande über mich, so empfinde ich es heute.
Mir geht es gut. Ich könnte unter die Käseglocke sitzen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Aber ich sehe auch, wohin die gesellschaftliche Reise geht und wahrscheinlich in meiner Lebensspanne ohne Kehrtwende, im Gegenteil: Die schiefe Ebene wird immer noch ein bißchen steiler gestellt.
Wir haben gesehen, daß viele Politiker von der Materie keine Ahnung haben oder genau in den Diensten der wahren Machthaber stehen. Wenn dann ein Ackermann und Konsorten praktisch die Regierung übernehmen und es auch noch schaffen, unsere Unterwerfung als gute und alternativlose Lösung darzustellen, dann finden wir doch in der ganzen politischen Landschaft nur wenige Leute, die dem etwas Fundiertes entgegensetzen können, bzw. das Ganze wirklich durchschauen.
Man wagt es doch tatsächlich zu behaupten, wir hätten über unsere Verhältnisse gelebt, deshalb nimmt die Verschuldung so rasant zu. Ein wuchernder Sozialstaat ist schuld,hahaha!
Wir haben eine Schicht, die immer skrupelloser über unsere Verhältnisse lebt, die Geld! arbeiten lassen können, so daß der Geldhaufen immer rasanter wächst, daß man schon gar keine Arbeitsplätze für das Geld hat und es zum Zocken schicken muß, auf Steuerzahlers Risiko.
Jedem Spargelbauern, der sich mit rückengeschmerzten Spargelstechern herumärgert ( eine mörderische Arbeit), muß man fragen, ob er noch nicht erfahren hat, daß man nur die Euros in die Ackerfurchen werfen muß und die Ernte wird zu einem gelösten Problem.
Die Politik kann nichts daran ändern,egal wer an der Macht ist, weil Politiker ganz schnell keinen echten Handlungsspielraum haben.Der Druck zur Veränderung muß von außen kommen. In Stuttgart kann man das genau beobachten.Sollte es zu :
http://www.stern.de/wirtschaft/news/neue-ideen-fuer-s21-das-wunder-von-stuttgart-1735762.html
kommen, dann ist das nur der Beharrlichkeit aufgeklärter Bürger zu verdanken.
Wir sollten die, die Aufklären und die geballte Ladung Haß ertragen, nicht schon wieder in die Schmuddelecke schicken.
Oskar ist nicht Teil der Lösung sondern wesentlicher Teil des Problems. Man kann und darf ihm kein Wort glauben.
Sorry, aber Duckhome werde ich sicher nicht mehr lesen. Tschö!
Und nun wünsche ich dir einen schönen Leseerfolg bei PI oder dem sonstigen Dreck von dem du kommst. Ich werde dich sicher nicht vermissten.
Ich kann verstehen, dass jemand wie du sich in die Ecke gedrängt fühlt und so um sich schlägt, wie du es grade gegenüber deinen Kritikern hier tust. Aber leider bist du auch zu einem gewissen Grad selbst schuld daran - wenn du es dir nicht nur mit den neoliberalen, sondern auch mit den meisten Linken verscherzen willst! Weil du der einzige bist, der im Besitz der ultimativen Wahrheit ist. Wie bereits gesagt - auf nimmerwiedersehen!
Mittlerweile ist das OL-Bashing-"Niveau" hier auf Augenhöhe mit den sog. Mainstream-Medien. Wem das nützen soll, ist mir unerklärlich.
Ich HOFFe aber immer noch, daß es am Adrenalin gelegen hat ;.)
Ich sage nur "Lasst euch nicht verarschen."
PS: ich habe wieder die Linke gewählt, wenn auch mit Schmerzen und als das kleinere Übel.
Als Ministerpräsident des Saarlands – also genau in der Art von »Verantwortung«, in der ihn seine AnhängerInnen gern sehen wollen –, forderte Oskar Lafontaine 1988 Arbeitszeitverkürzung ohne vollen Lohnausgleich, längere Maschinenlaufzeiten insbesondere durch Ausdehnung der Sonntags- und Wochenendarbeit (1988/1989), die Erhöhung der Arbeitszeit im öffentlichen Dienst (1993) und die Verpflichtung zu Zwangsarbeit (1998). 1998 drohte er Sozialhilfeempfängern via Bild-Zeitung(!): »Wir werden ähnlich wie in England dafür sorgen, dass die Zahlung von Sozialhilfe an strenge Regeln geknüpft wird! Eine angebotene Arbeit muss angenommen werden. Sonst wird die Sozialhilfe gekürzt!« Sozialstaatliche Leistungen, zum Beispiel die Unterstützung Erwerbsloser, sollten nur noch nach »Bedürftigkeit« gewährt werden, das bedeutete nichts anderes als die Forderung nach Abschaffung der Arbeitslosenversicherung.
Die Menschen arbeiten in den Augen Lafontaines auch nicht lang genug, 2003 verlangte er die Heraufsetzung des »tatsächlichen Renteneintrittsalters«.
Zur Ablenkung von seinen unsozialen Forderungen schürt er rassistische Ressentiments. Er ist stolz darauf, 1992 zum »Asylkompromiss« von CDU, SPD und FDP beigetragen zu haben. Wenn Ihr Euch erinnert: das war die faktische Abschaffung des Asylrechts. Lafontaine befürwortet auch die Errichtung von Flüchtlingslagern in Nordafrika.
2005 verlangte er, deutsche Arbeiter vor »Fremdarbeitern« zu schützen: »Der Staat ist verpflichtet, seine Bürger und Bürgerinnen zu schützen, er ist verpflichtet, zu verhindern, dass Familienväter und Frauen [! J. D.] arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen.« Als er wegen seiner sich an die Nazis anlehnenden Terminologie kritisiert wurde, verwies er scheinheilig auf den Duden, der beim Begriff Fremdarbeiter nicht auf die Nazivergangenheit verweise.
http://soundcloud.com/die-untuchtigen/die-unt-chtigen-diskussion-der
Ob es beim Saarländer OL nicht zum zweiten Noske reicht kann ich nicht beurteilen. Aber Ihre Erinnerung an den BILD-Kolummnisten OL und seinen "Fremdarbeiter"-Rechtspopulismus erinnere ich.
Bei allem berechtigten Sarkasmus über die PdL-MdBs wie den TV-Torkler Gysi und über die vor jedem Großnamen von Grass bis Ratzinger bücklingenden Pau sind freilich nicht alle PdL-MdBs und -MdLs so überzählige Politnasen wie genannte OL, GG, PP.
Und bei aller politischen Kritik an Bodo Ramelow: Wenn er mal was politisch richtig macht und sich „gegen rechts“ engagiert ist das kein Grund, wie geschehen seine (und auch die wie geplant von André Hahn MdL Sachsen) parlamentarische Immunität aufzuheben zwecks Strafverfolgung als „Rädelsführer“.
Hier gilt für mich was Karl Nolle als SPD-MdL Sachsen öffentlich erklärte:
„Die Entscheidung der SPD im Thüringer Landtag halte ich für blamabel und für einen unverzeihlichen politischen Fehler. Das Verfassungsrecht der Abgeordnetenimmunität ist ein schwerwiegendes Schutzrecht nicht zuletzt aus der Erfahrung der Auseinandersetzungen mit der schleichenden Machtergreifung der Nationalsozialisten am Ende der Weimarer Republik. Entscheidungen zur Immunität sind Gewissensentscheidungen jedes Abgeordneten und unterliegen weder Begehrlichkeiten von Koalitionsverträgen noch Fraktionszwängen oder gar - wie in Sachsen – politischen Veranlassungen eines Fraktionsvorsitzenen, wie hier geschehen durch Steffen Flath. Wenn sich Demokraten mit Zivilcourage den Neonazis gewaltfrei entgegenstellen ist das kein Kaffeekränzchen. Es ist eine demokratische Pflicht in der aus Protest und Zorn Widerstand werden musste und geworden ist. Hier steht die Meinungsfreiheit der Demokraten und der friedliche Widerstand couragierter Bürger gegen die irren Aufmärsche von Verfassungsfeinden. Das Skandieren von Parolen wie z.B. “Ruhm und Ehre der Waffen-SS” unter Polizeibeobachtung ist kein tatsächlicher Grund für die Dresdner Staatsanwaltschaft einzuschreiten; stattdessen überzieht sie friedliche Demonstranten wegen ihrer gewaltfreien Blockaden mit vordemokratischem Ermittlungseifer, der ausschließlich Kriminalisierung und vordemokratische Einschüchterung zum Ziel hat, egal was bei Gericht herauskommt. Das Verfahren ist die Strafe. Teile der Justiz stellen mit ihrer Strafverfolgung als willige politische Vollstrecker (wer befördert, befiehlt) auf einer fragwürdigen Rechtsgrundlage und der Folgen eines nichtigen Sächsischen Versammlungsgesetzes, den demokratischen Rechtsstaat auf den Kopf, der in Sachsen, 20 Jahre nach der Wende, bisher immer noch auf dünnen Beinen steht. Die Antwort couragierter Demokraten kann nur sein, der Inflation von einschüchternden Ermittlungsverfahren zu den Nazidemonstrationen noch mehr Demokraten zur friedlichen Demonstration und gewaltfreier Blockade am 13.2.2012 aufzurufen. Die Verfahren gegen friedliche Demonstranten und gewaltfrei Blockierer müssen schnellstens eingestellt werden.“
Netzquelle
http://www.jenapolis.de/172092/karl-nolle-spd-sachsen-thuringer-spd-blamiert-sich-mit-immunitatsentscheidung-zu-bodo-ramelow/
Darf ich Sie, Herr Richard Albrech bitten, dazu etwas zu schreiben?
Hochachtungsvoll
Wenn einer (noch) etwas dazu schreiben kann, dann Sie, verehrter Herr Albrecht. Dass bitte aber so, dass man Ihren Artikel problemlos folgen kann, da sonstige Beiträge Ihrerseits extrem schwere Kost ist. Wenn Sie dazu etwas einfacher schreiben könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Hochachtungsvoll.
Also sag ich nach Durchsicht der Beiträge unter Vermeidung jedes Fremdworts kurz & knapp meine begründete Meinung (auf zwischenzeitliche Neben“krieger“absonderungen gehe ich nicht ein):
---Jochen Hoff rieb sich (scheinbar nur) an Oskar Lafontaine und sprach doch Weitergehendes an, übertrug ähnlich wie bei guter – schlechter Herrschaft im gesellschaftlichen Feld in den politischen Bereich gute – schlechte Oppositionsführerschaft. Das verweist über (ich kürze ab) LaFo hinaus auf ein „altes“ Problem (in) der sozialistischen Arbeiterbewegung: Führer – Geführte, meist Führer – Masse genannt.
---Aktuell geht es soweit ich sehe um die Rolle der deutschen Sozialdemokratie und ihrer b e i d e n Hauptflügel SPD u n d PdL („Linke“) in einer Lage, die zunehmend einseitig „revolutionär“ wird, weil die da oben, finanzwirtschaftlich gesteuert, nicht mehr so weiter können, und/aber die da unten sich noch nicht massenhaft dagegen auflehnen…nicht nur, aber auch, weil andere, herkömmlich „sozialistisch“ genannte, Formen der Neuordnung von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur nicht ausgearbeitet sind oder/und aktuell glaubhaft wirken können. Da es aus, hier nicht zu diskutierenden, Gründen in Deutschland heute nach wie vor weder innert beider genannter politischer Parteien SPD und PdL bedeutsame handlungsfähige marxistische Kräfte gibt noch außerhalb dieser eine wirkungsfähig-eigenständige sozialistisch oder/und kommunistische Partei – könnte geschichtlich erneut die Haltung des sozialdemokratischen Lagers wichtig, wenn nicht entscheidend, sein für die weitere Entwicklung.
---Aller geschichtlichen Erfahrung nach war im bürgerlichen Deutschland des 20. Jahrhunderts die politische Doppelrolle der Sozialdemokratie – sowohl als soziale und Arbeiterbewegung in der bürgerlichen Gesellschaft zu wirken als auch die soziale und Arbeiterbewegung zur Stützung dieser in die bürgerliche Gesellschaft zu benützen – ausgeprägt ´bürgerlich´ und kaum ´sozialistisch´.
Soweit mal und in all(st)er Kürze (m)eine von Ihnen angeregte und, wie immer, politisch scheinbar bedeutungslose und rechtlich scheinbar irrige Meinungsäußerung…
Mit bestem Gruß (und bevor ich jetzt in die „rote Republik der Weine“;-) im Sinne Friedrich Engels abtauche…)
Richard Albrecht/081011
http://wissenschaftsakademie.net
Im Gegensatz zu Ihnen stütze ich meine Hoffnungen bezüglich irgendwelcher "Aufstände in @de nicht auf Parteien oder Gewerkschaften, sehen diese in ihrer aktuellen führungspersonellen Ausgestaltung doch primär ihre Aufgabe in der Befriedung der Massen. Auch in anderen Ländern der Unruhe wie GR, ESP, I, GB und USA bilden vorwiegend außerparlamentarische, spontan organisierte und evtl. noch kleine linke Gewerkschaften bzw. einzelne linke Gewerkschafter und Betriebsräte die Avantgarde.
Was also die "Haltung des sozialdemokratischen Lagers für die weitere Entwicklung" betrifft, sehe ich da eher "schwarz".
Die Kraft für einen Umschwung, einen Aufstand oder eine gar eine Revolution wäre da. Mein Artikel sollte nur verhindern, dass sich wieder einmal die falschen Führer an die Spitze einer Bewegung stellen und diese dann bis zur Erschöpfung im Kreis herumführen.
Diese -auch meine- Befürchtung habe ich zum Thema bereits in anderen Blogs gepostet mit der Hoffnung, dass sie niemals Realität werden mag.
So hat "ausserhalb" der SPD gerade die IG Metall ihre Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit dem Kapital bekräftigt:
http://www.jungewelt.de/2011/10-10/045.php
Alles klar, Herr Otto, in einer Hinsicht hab ich Ihnen zu danken: nach Ihrer Aufforderung gab ich mir´n großen Ruck und beschäftigte mich mit einem grundlegenden sozialwissenschaftlichen Problem, wieder mal und seit Frühjahr 1976 nach 35 Jahren: wirtschaft(swissenschaft)lichen Schwindelstrukturen. („Vom Haus aus“ bin ich empirischer Kultur- und Sozialforscher mit Arbeitsfeldern: Kunst, Literatur, Medien.)
Im Übrigen halt ich´s und auch nicht erst seit vorgestern mit dem bedeutenden deutschsprachigen Stückescheiber Bertolt Brecht: Demokratisch ist es, aus dem kleinen Kreis der Kenner einen großen Kreis der Kenner zu machen.
Auf demnächst,
freundliche Grüße
Richard Albrecht/131011
http://wissenschaftsakademie.net
Lieber Otto,
weil alle(r) guten Dinge drei sind und das auch so bleiben soll -
-Richard Albrecht: Drei und drei, in: junge Welt, 12.9.2005: 14
-http://ricalb.files.wordpress.com/2009/11/nrw-wahlbrief-2009.pdf
-http://ricalb.files.wordpress.com/2011/04/faktor252.pdf -
möchte ich mich mit dem so gealterten wie aufgedunsenen Polithäuptling an der Saar in diesem Leben n i c h t mehr öffentlich auseinandersetzen: Der Herr ekelt mich nicht nur politisch und publizistisch, sondern auch ästhetisch an.
Mit der Bitte um Fairständnis
und freundlichem AutorenGruß
Richard Albrecht, 281011
http://wissenschaftsakademie.net