
Occupy wohin das Auge blickt. Ob Wallstreet oder Frankfurter Bankenviertel. Dazwischen auch immer gerne wieder Politiker die so tun als ob sie plötzlich ihr Gewissen entdeckt, oder gar neue Erkenntnisse gewonnen haben. Ein wunderbares Fest. Man trifft sich zu Demonstrationen und auch Oskar Lafontaine sieht sich plötzlich wieder an der Spitze einer Bewegung die nicht am heimischen Kühlschrank endet. Einige wollen sogar die totale Winterdemo und Camping vor dem Bundestag, aber so weit geht die Freundschaft denn dann doch nicht. Die Augen der Politclowns dürfen doch nicht durch ein Zeltdörfchen von Demonstranten beleidigt werden. Da ist dann die Berliner Polizei zur Stelle, die schon lange keine Zeit mehr für die Nöte der Berliner hat, weil sie nur noch die Bonzen schützen muss.
Occupy seht ja für besetzen und während ein paar nette Demonstranten noch glauben, sie könnten dadurch, dass sie für einen halben Tag ein paar Quadratmeter Straße besetzen, die Politik oder gar die Bankenwelt beeindrucken und einige Wirrköpfe sogar an Veränderung glauben, sind die wirklichen
Tatsachen längst geschaffen:
Nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstag-Ausgabe) gab es seit der Lehman-Pleite bis jetzt für die CDU von Deutscher Bank, Allianz und Co. 1,596 Millionen Euro Sonderspenden. Die FDP stand mit zusätzlichen 1,1 Millionen Parteispenden aus der Krisenbranche nicht wirklich sehr viel schlechter da.
Mit 270.003 Euro beziehungsweise jeweils 170.003 Euro wurden SPD sowie CSU und Grüne gefördert.
Ach ja. während die Leute von Occupy ihre Kraft noch mit Demonstrationen vergeuden, sind die Tatsachen längst geschaffen worden. Die Finanzwirtschaft hat sich die Politik gekauft. Wer übrigens glaubt, dass die Summen nicht ausreichen um die Parteien zu kaufen, der vergisst, dass in der bundesdeutschen Parteiendiktatur, ja nur einige wenige Parteiführer entscheiden, wer sichere Mandate bekommt und deshalb an die Parteien selbst nur geringe Beträge ausgeschüttet werden müssen. Für die wirklich Mächtigen in der Politik gibt es ganz andere Modelle der privaten Vorsorge, die aber eben nicht veröffentlicht werden.
Ebensowenig wird veröffentlicht, wenn bestimmte Firmen für Anzeigen in bestimmten Zeitungen viel mehr Geld bezahlen, als wirtschaftlich wäre. Ein Teil des Geldes geht dann direkt in die mediale Lobbyarbeit für bestimmte Politiker. War da vor kurzem nicht irgendwas mit "Macht Steinbrück zum Kanzlerkandidaten!". Nein das ist natürlich ganz anders gelaufen. Da war die Journaille, also die Leute die die Ränder um die Werbung beschriftet nur ganz zufällig mal der Meinung dass dieses eine gute Idee sei um die SPD endgültig zu zerstören.
Übrigen die Spenden an die Parteien haben nicht die spendenden Firmen bezahlt. Für die sind das Aufwendungen, die sie wieder von ihren Steuern abziehen. Bezahlen müssen diese Spenden all die anderen Steuerzahler, weil das Geld das an die Parteien ging nun an anderer Stelle fehlt. Die Finanzwirtschaft kauft sich die Politik also wirtschaftlich für Nichts. Ein Nichts für ein Nichts klingt eigentlich ganz gut.
Eine Politik die sich für Nichts kaufen lässt, beweist damit wie wenig - eigentlich Nichts - sie wert ist. Kann man eigentlich ein Nichts verachten? Übrigens die LINKE wurde nicht bedacht. Deshalb fordert Klaus Ernst auch mutig, derartige Spenden zu verbieten. Nein, das ist wohl nicht der Zusammenhang. Man wird in diesen Dingen so leicht verwirrt.
Dabei wäre es doch ganz einfach. Wer spendet möchte ein Mäzen sein und Ehre und Anerkennung erringen oder im besseren Fall eine Sache unterstützen. Warum soll man solches Mäzenatentum dadurch unterstützen, dass man Spenden steuerabzugsfähig macht. Steuerabzugsfähigkeit bedeutet nichts anderes, als das Einzelne entscheiden können, ob sie ihr Geld lieber als Steuer oder Spende ausgeben und das hat nichts mit Mäzenatentum zu tun.
Wenn es keine Steuerabzugsfähigket für Spenden mehr gibt, wäre es möglich Josef Ackermann auf der nächsten Hauptversammlung zu fragen, warum er Gewinne der Bank an die Politik verteilt. Am Schluss müsste er zugeben, dass er sich mit diesen Spenden die Politik kauft oder zumindest gefügig macht. Es wäre dann an den Aktionären zu entscheiden, ob es gut und richtig ist die Politik zu kaufen.
Occupy ist leider völlig für'n Arsch. Es ist Beschäftigungstherapie. Die Würfel sind längst gefallen. Die Politik gehört der Finanzwirtschaft. Wenn man noch etwas ändern will, braucht man eine völlig neue Politik und ein völlig neues System. Am besten ist eine Verfassung und die notwendigen Gesetze für einen anständigen Staat selbst zu entwickeln und dann mit einem Generalstreik die jetzige Politik von dannen zu jagen um völlig neu und unbelastet anfangen zu können.
Das ist wohl so mit dem Bankstergeld wie Sie wütend zitieren. Insofern hatte Herr Dr. Ackermann Recht als er in seiner 1977 als Buch veröffentlichten Sankt Galler Diss. oek. zur finanzkapitalischen Geldschöpfung, die k e i n e realwirtschaftliche Wertschöpfung ist, schrieb:
„Das Geld entsteht in Form von Sichteinlagen bei den Banken durch die Gewährung von Krediten der Banken, die Forderungen darstellen.“
Das freilich muß auf Dauer nicht so bleiben …
Glaubt der wir wissen nicht, dass seines gleichen mit dem berufslosen Grünen die Scheiße zu verantworten haben?
Aber es geht ja los...
zugegeben: ich gehöre zu jener postKantisch-unverbesserlich-eierköppischen Minderheit, die meint: Es gibt nix Praktisches als eine gute Theorie. In diesem Sinn hier nur zwei Hinweise, die in eine gute postLeninsche Theorie des entgrenzten Bankerismus als das Wirtschaftssystem finanzkapitalistisch bestimmende Geschehen eingehn könnten:
I.
Der Münchner Bankenholdingkomplex Hypo Real Estate (HRE) wurde als bad bank 2009 nach dem bekannten Motto: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren verstaatlicht. Dies ist in (Bundes-) Deutschland der vorläufige Endpunkt eines doppelten Transformationsprozesses: zunächst Überführung rheinisch-kapitalistischer Marktwirtschaft in neoliberal-kapitalistische Machtwirtschaft im Zeichen der „Privatisierung“ und sodann Eröffnung eines Pfades in den entgrenzten Finanzkapitalismus geldbezogener Scheinwertschöpfung, den Banksterkapitalismus.
II.
Das Ackermann-Zitat aus seiner als Buch unterm Titel „Der Einfluss des Geldes auf das reale Wirtschaftsgeschehen – eine theoretische Analyse“ (Bern-Ffm.-Las Vegas: Peter Lang, 1977) veröffentlichten Galler Dissertation: „Geld [entsteht] in Form von Sichteinlagen bei den Banken durch die Gewährung von Krediten der Banken, die Forderungen darstellen …“ ist zunächst eine damals wie heute zutreffende Sachaussage, die auch implizit darauf verweist, daß Geld -> mehr Geld oder G -> G´ undsoweiter schafft – und als geldbezogene Scheinwertschöpfung mit realwirtschaftlicher Wertschöpfung nicht zu tun hat … aber als geldbezogene Scheinwertschöpfung von Banken nach das gesamtwirtschaftliche System bestimmt. Und genau das ist aus entgrenztem Finanzkapitalismus entstandener, entwickelter und gesellschaftlich verallgemeinerter Banksterkapitalismus – also das, was ich Banksterschwindel nenne und in einer ersten Skizze hier als „BANKSTERTUM UND/ALS SCHWINDELÖKONOMIE“ zu kritisieren versuchte -> http://www.trend.infopartisan.net/trd1011/t501011.html
Freundliche Grüße
Richard Albrecht / 17. Okt. 2011
http://wissenschaftsakademie.net
Diese Occupy-Scheiße ist von der Elite gewollt. Es ist eine bewusst akzeptierte erlaubte "Opposition". gemäß des Hegelschen Prinzips der 'These+AntiThese=Synthese'-Theorie. Diese Occupy-Demo hatte sogar Redner vor dem Bundestag, die "gegen das Finanzsystem" globale Gesetze gefordert haben. Der Sinn hinter den Forderungen und der Demos selbst ist ja ganz nett. Aber das Ziel dahinter ist ein völlig anderes: Die Legitimierung einer Weltregierung durch vermeindlich freie selbstbestimmte demokratisch legitmierte Forderungen nach globalen Gesetzen, für die es eine Weltregierung braucht. Und gerade die UNO wäre dafür die Veranstaltung, die da am ehesten in Frage kommt. Die Occupy-Bewegung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit (... so dumm zu sein, dass man darauf reinfällt und sich für die NWO Weltregierungs-Schaffung/Legitmierung einsetzt). Die Feinde die man mit der Occupy-Bewegung bekämpfen will, werden ihr Ziel (NWO) erreichen.
Diese Occupy-Scheiße ist von der Elite gewollt. Es ist eine bewusst akzeptierte erlaubte "Opposition". gemäß des Hegelschen Prinzips der 'These+AntiThese=Synthese'-Theorie. Diese Occupy-Demo hatte sogar Redner vor dem Bundestag, die "gegen das Finanzsystem" globale Gesetze gefordert haben. Der Sinn hinter den Forderungen und der Demos selbst ist ja ganz nett. Aber das Ziel dahinter ist ein völlig anderes: Die Legitimierung einer Weltregierung durch vermeindlich freie selbstbestimmte demokratisch legitmierte Forderungen nach globalen Gesetzen, für die es eine Weltregierung braucht. Und gerade die UNO wäre dafür die Veranstaltung, die da am ehesten in Frage kommt.
Und das schlimmste an dieser "freiwilligen Demo" ist auch noch, dass diese dummen Spackos da auch noch freiwillig hinrennen und mitmachen, obwohl die Redner (nicht alle, weil auch normale Leute dort reden dürfen, damit es nicht auffällt) deren Feinde sind. Als ich die Rede um die Forderung der GLOBALEN GESETZE (die es angeblich braucht) gehört habe, war mir sofort klar, dass man hier verklausuliert die NWO-Weltregierung "fordert". Das darf aber nicht passieren. Auch die Weltwährung darf nicht passieren. Das ist NWO, Leute...
Ich wüsste nicht, dass die irgend ein Kernthema zur Geldordnung ansprechen und ich hab noch nie gesehen, dass bevor überhaupt Proteste gelaufen sind ein kleines Bübchen bei Anne Will oder in der Tagesschau eine Plattform von bis zu 10 Minuten geboten bekommt. 10 Minuten labern und nichts sagen bei vielleicht 3 Mio Zuschauern. Und ja klar, wenn die Systempresse auch noch Verständnis für Proteste haben...so taub kann man doch gar nicht sein die Alarmglocken zu hören.
Demonstrieren ja vielleicht, aber doch nicht für eine gelenkte Staatsopposition der Elite (Bilderberger). DDR-Revolution hatte ich schon mal... "Wir wollten Freiheit und bekamen den RECHTSstaat"
Diese NWO Propagandademo "Occupy" wird von den Medien beworben wie eine Internetsperre. Ich finde das absolut unglaubwürdig, wenn 2 Tage später die Politiker aus SPD und CDU geeinigt darauf reagieren und plötzlich so schnell "für das Volk" neue Gesetze für finanztechnische Angelegenheiten auf den Weg bringen wollen. Aber bei der ehrlichen Stuttgart21-Demo hat man trotz massiver Proteste der Bürger gegen das Volk entschieden und es mit höchsten Polizeiaufgebot niedergeknüppelt. Diese Occupy-Demo der NWO hingegen mit 2-3 Polizisten pro 1000 Bürger war dermaßen friedlich, dass einem die Alarmglocken leuten sollten... Das ist so anders, wenn man mal die Rosa Demobrille ablegt und diese Occupy-Verarsche von außen betrachtet, unglaublich... Dann noch die Whois Daten von 15october.net (UNO-Propaganda, UNO = geplante Weltregierung der NWO-Bilderberger), und die Domain der registrierten eMail-Adresse von 15october.net (vaultletsoft.com = Washington D.C.). Die Art, wie die Politik ganz plötzlich auf die Demonstrationsinhalte einer Demo hört und sofort am nächsten Werktag alles macht und darauf horcht, was bei der Demo gefordert wurde, zeigt, wie sehr diese UNO (NWO)-Propagandademo "Occupy" von den Bilderbergern kontrolliert und mit deren Redelsführern unterwandert ist.
Stattdessen scheinen die Besatzer die Banken zu bitten sich zu bessern. hi, hi...
Aber es wird sich nichts ändern. Egal ob "Occupy" oder Tahiri-Platz. Immer wieder werden sich Leute an die Spitze setzen, die nur für sich und ihr eigenes Fortkommen an die Front gehen. Politik ist korrupt und bis jetzt gab es noch keinen wirklichen Gegenbeweis. Solange sich die Mehrheit in ihrer Nische eingerichtet hat und grad so überlebt, so lange wie nicht die Leute wach werden wie damals `89, wird sich NICHTS ändern. Und schaut euch doch an, was von den wirklichen Widerständlern (ich meine nicht Biermann) aus den Wendezeiten übriggeblieben bzw. geworden ist. Keiner ist mehr da...alle vergessen. Stattdessen eine engagierte EX-FDJ-lerin als Kanzlerin, ein ausgewiesener als Chef der "Gestapo"-Gauck-Behörde. Ideale werden immer verkauft und verraten....
Ein resignierter
Aber: da sitzen ein paar Menschkele in ihren Zelten - und sind der Meinung, dass sie (diese) etwas verändern können?
Das ist geradezu lächerlich, wie schon (ist längst passiert), geradzu treffend geschrieben.
Da wird sich ein S* D* ändern. Heute wurde in einer BLVD-Zeitung veröffentlicht, dass ein weiterer großer Bau ... hochgezogen wird. EU-Machgehabe, Demo, einmal anders? Höher, schneller, weiter. Wir zeigens euch, ihr Looser, so die EU, mit dieser weiteren Ankündigung, einer (weiteren) großen Baumaßnahme.
Ich frage mich noch allen Ernstes, wie die Bürger - und zwar EU-weit, überhaupt noch reagieren sollen?
Völlig neu - und unbelastet anfangen? Wer bitte soll das machen? Duckhome nicht, Otto nicht, Albrecht nicht - wer solls machen?, die EU-Bürger mit Sicherheit an grenzender Wahrscheinlichkeit def. nicht! Unser Wasserkopf ist hierfür, viel zu klein, kurz geraten.
Ich bin immer bei Dir, lieber Jochen, aber wann können wir etwas (wirlich) ändern? Nur durch Blogs?, glaube ich kaum. Die Menschen müssen einmal richtig die Sch* voll haben - und schlicht und ergreifend die Dinge in die eigene Hand nehmen! Wir brauchen Demonstranten in MIO-Zahlen, ansonsten werden wir nichts bewegen.
Die EU, mutiert zum Superstaat - und wir sitzen da - und können schreiben was wir wollen.
Wir ändern gar nichts - und sind nur Zuschauer einer in sich zusammenfallenden Gesellschaft, weil die A*L* immer mit ihrer Geldgier immer größer werden.
Achso, natürlich. Das sind ja wir alle - kappiert?
könnte´s sein, daß mein gestriges Posting gegen die Resignation (contra resignatio) im Orkus landete?
Eilgruß
Richard Albrecht/191011
http://wissenschaftsakademie.net