Wo ist das griechische Vermögen? 200 Milliarden Euro, so schätzt man, sind in der Schweiz. Des weiteren besitzen Griechen die größte Schiffsflotte der Welt, rund 4000 Tanker, Frachter und andere Großschiffe. Für ein kleines Volk, das etwa dreimal so zahlreich ist wie Berlin, also 10 Millionen, ist das nicht schlecht! Würde man nun allein die Vermögen aus der Schweiz zurückholen, und die Tankerflotte verstaatlichen, dann sähe die Lage doch schon ein wenig besser aus, oder? Ich finde, so kompliziert sind die Dinge nun auch wieder nicht. Und alternativlos schon gar nicht. Schaun wir mal.




















Ich plädiere dafür, dass man die großen Vermögen, die einzelne angehäuft und ins Ausland gebracht haben, dem Land zurückgibt. Damit nicht DIE Griechen zahlen müssen, was die wenigen Superreichen aus dem Land herausgezockt haben. Oder wenigstens, was sie an Steuern hinterzogen haben.
jassas
Nix "zurecht austicken". Es ist immer leicht die Schuld bei anderen (auch Regierungen) zu suchen und den eigentlichen Dreck aus dem Blickwinkel zu drängen. Steht auf, liebe Griechen- ja. Aber fangt bei Euch selbst an!
Mea culpa. Ganz gleich wie hoch die Bevölkerungsrate real ist, Fakt ist doch: Wenn im Jahre (bspw.) 2012 von dieser Bevölkerung 80% Rentner sind, 20% Arbeitnehmer; dann müssten 20% diese 80% schultern. Wie stellst Du dir das bitte vor. Der Tag hat nun mal leider keine 168 Stunden. Sei's drum: Demographie gehört ins staatliche Finanzwesen mit einbezogen.
Was Deutschland betrifft und dessen angestrebtes Ziel ein Renteneintrittsalter von nahezu 70 Jahren.., persönlich finde ich ebenfalls dass dies etwas zu hoch gegriffen ist, allerdings kenne ich auch noch nicht die aktuellen demografischen Daten hierzu (kann mir aber durchaus vorstellen das 70 dennoch zu hoch gepokert ist. Vllt. als Präventivmaßnahme..).
Ich sehe da noch ein anderes Problem, hinsichtlich deutscher Rente. Das Renteneintrittsalter wird beabsichtigt nach oben getrieben, weil man ganz genau weis, dass in bestimmten Berufen (z.B.: Dachdecker etc.) in der Regel nie bis 67, oder 70 gearbeitet werden kann. Ergo: Das ausbezahlte Rentengeld wird dann natürlich geringer.
Ich schiebe nicht die Schuld auf die anderen, weil es leichter ist, sondern weil es der Tatsache entspricht. Die Regierung von Grichenland hat getrickst und getäuscht (BILANZEN) und die EU hat beide Augen wissentlich ganz fest zugedrückt. Woher sollen denn die Menschen in Griechenland wissen, was der Regierungsaparat macht - und über wieviel Geld dieser verfügt. Natürlich wurde auch viel "Schwarz" gearbeitet.
Wenn du dich aber daran erinnern möchtest was dieser Herr Papandreou damals gesagt hat? Wir brauchen kein Geld von der EU. Und jetzt?
Mit Verlaub, wenn ich mit 40 in Rente gehen kann/darf und jeder andere das auch könnte/dürfte, muss ich mir doch die elementarste Frage schon selbst beanworten: Wie kann sich mein Staat das leisten? Längerfristig gerechnet überhaupt nicht. Und wenn ich zu diesem Schluß komme, muss ich für mich allein genommen sagen: Rente, jetzt schon? NEIN, ich gehe weiter arbeiten. Schade nur das jeder 40-jährige dann so denken müsste, aber wozu.. warum sollte man weiter arbeiten, wenn man doch sein Geld bekommt ohne etwas dafür zur Wirtschaft beizutragen? Lorbeeren und so.. irgendwann fängts unter einem an zu schimmeln. Man muss ja nicht hingucken, aber zum Himmel stinken tuts trotzdem.
Natürlich ist das ein Unding, wenn Menschen mit 40 in Rente gehen dürfen. Aber auch da hätte die Regierung schon im Vorfeld eingreifen müssen. Auch ich hätte keine Rente mit 40 haben wollen. Und es ist auch so, da gebe ich dir recht, dass viele Bürger Griechenlands naturgem. diese Geschenke auch mitnehmen. Dann reden wir eben von einer Hauptschuld. Und die Hauptschuld hat die Regierung dort. Diese haben nicht die Schwarzarbeit bekämpft, sie haben Bilanzen gefälscht, sie haben Rentenüberweisungen an Menschen getätigt, welche nicht mehr leben. Es ist aber so, dass diese Regierung dort keinen vernünftigen Staatsaparat hat, welcher für ein Ordnungspolitisches Miteinander sorgt.
Aber bitte, gern. Dann muss man auch sagen "wir habens zugelassen", "wir haben Nutzniesser gespielt".
Das habe ich doch unter #4.1.1 Otto am 10/21/11 um 11:22 geschrieben.
Und es ist auch so, da gebe ich dir recht, dass viele Bürger Griechenlands naturgem. diese Geschenke auch mitnehmen.
Natürlich haben auch die Bürger Fehler gemacht. Ich sehe nach wie vor den Großteil der Schuld in Griechenlands Regierung.
Zum demografischen Faktor stöbert einfach mal ein wenig auf den Nachdenkseiten.
Schöne Unterstellung, danke dafür :-).
Ich lese keine Bildzeitung. Und ich habe auch keinen verdorbenen Charakter. Es sind auch keine Vorurteile. Ich versuche die Dinge von beiden Seiten zu sehen. Aber so wirklich viel kannst du anscheinend zum Problem Griechenlands auch nicht schreiben, außer uns in die Ecke der Stammtischparolen zu schieben :-) - und auf andere Seiten zu verweisen.
“Alle Beschäftigten in Griechenland beziehen 14 Monatsgehälter.”
Das gab es in Deutschland vor dem neoliberalen Siegeszug auch.(z.B. bei den Sparkassen.)
“Die Gewerkschaften verhinderten jahrelang die Privatisierung der überschuldeten Fluggesellschaft Olympic Airways.”
Ja, richtig, Privatisierung macht alles gut. Siehe Großbritannien und die Deutsche Bahn.Haha.
“Das kostete die Steuerzahler Millionen, während die Beschäftigten großzügige Privilegien genießen: Ihre Familien können mit der Airline kostenlos um den Globus fliegen.”
Als wäre das nicht bei anderen Fluggesellschaften auch üblich. Jede deutsche Flugbegleiterin genießt Privilegien ihres Arbeitgebers bei privaten Flügen.
“Olympic wurde 2008 zwar verkauft, doch 4600 Beschäftigte wurden vom Staat entweder großzügig entschädigt oder wiedereingestellt.”
Wie schrecklich, Arbeitsplätze ersatzweise im öffentlichen Sektor zu erhalten oder deren Verlust zu entschädigen (So auch bei Opel Bochum das Angebot von großzügigen Abfindungen an 1.800 Beschäftigte, wenn sie betriebsbedingte Kündigungen oder Versetzungen nach Rüsselsheim vermeiden wollen.).
So ist das in Deutschland und in anderen zivilisierten Ländern auch.
Hier gilt einfach die Devise, Griechenland möglichst schlecht zu machen. Dabei werden auch noch ganz normale Vorgänge als “Beweise” genommen, wie schrecklich verschwenderisch “die Griechen” sind.
Eine ganz durchsichtige Art von Meinungsmache – plump, dumm, dreist.
Und wo finde ich Belege für die Behauptung, dass Menschen in GR mit 40 in Rente gehen konnten und wieviel tausende waren das? Das meine ich mit BILD.
In D kenne ich nur Bundestagsabgeordnete, die sehr sehr früh eine fette Pension bekommen, wenn sie mindestens 2 Wahlperioden "gesessen" haben. Es mag auch in D Arbeitnehmer geben, die wegen schwerer Krankheit odr eines Unfalles bereits mit 30 verrentet werden.
Dagegen kenne ich in D. -zig Fälle allein aus meiner Stadt, in denen Beamte aufgefordert wurden, sich doch mit 50 pensionieren zu lassen, weil das Kosten spart.Dabei ist das Loch in den Pensionskassen noch größer, als in den Rentenkassen.
Aber leichter und populistischer ist es ja, in den Chor der Griechenbasher einzustimmen und derartige Meldungen zu kolportieren.
Nun hör ich aber auf. Es zeigt wieder mal, wieviel Text nötig ist, um eine Boulevardparole zu widerlegen.
In diesem Sinne ein schönes Wochenende.
Hört auf mit diesem rassistischen Geheul. Alle verschuldeten Länder sind tatsächlich stink reich, aber leider, leider, ist das Geld bei wenigen Promille selbst ernannter Oberschicht.
Dezember 1914: deutsche Soldaten spielen gegen französische Fussball, weil sie die Schnauze voll hatten vom Krieg. Da griff die Oberschicht auf BEIDEN Seiten ein.
Das Problem der EU sind nicht faule Griechen, faule Spanier, faule Hartz4 Empfänger. Hitler hat Juden verwendet, heutzutage werden die Armen als Sündenböcke eingesetzt. Sch.., ihr habt nichts gelernt!
Wenn Menschen mit 40 in Rente gehen können, dann zeugt das nicht gerade von einer Ordnungspolitischen Kultur. Wie bereits geschrieben: Fehler haben beide Seiten gemacht, dennoch hat die Regierung ein gew. Verantwortungsbewusstsein. Das Griechenland kein H4 eingefüht hat, ist ebenfalls gut :-). Nun gibt es kein H4, sondern eine stringende, Rigosose Politik mit Spar(Maßnahmen).
Alle Länder haben Geschäfte miteinander gemacht und es ging ! Klar haben die auch untereinander Kredite bekommen und es gab einen Wettbewerb.
Wieso klappt das denn seit der EU nicht mehr?
Da würde ich doch mal eher fragen, als den "normalen" Griechen oder wie in Deutschland den "Hartz IV Empfängern" dauernd die Schuld zu geben.
Seit der EU geht es aus meiner Sicht in Deutschland den Bach runter obwohl Deutschland als Wirtschaftsmacht reich ist, sind die Deutschen mittlerweile arm. ( die Reichen klammern wir mal aus, die haben so oder so genug )
Auch Arbeit gab es, sodass man aufbauen konnte, mit der EU und hier Hartz IV hat die "Gleichmachung" der Armut begonnen.
Ich finde es nicht gut immer und immer wieder nur den Griechen die Schuld zu geben, sondern würde mal hier die USA einbeziehen.
Auch in Griechenland liegt die bezahlte Arbeit nicht auf der Strasse und die Mnschen kämpfen da genauso ums Durchkommen, wie wir hier.
"Tatsache: Die Regierung von Griechenland hat getrickst und getäuscht (BILANZEN) und die EU hat beide Augen wissentlich ganz fest zugedrückt."
Das war wohl jahrzehnntelang so. Ganz makabre Art von wie das akademisch heißt "Primat der Politik".
Aber um mal von BILD und Glotze und Deppendorf und dem versammten "Experten"-Gedöhns allerorten abzuziehn:
1) Wer in bestimmten Berufen & Branchen in D mit 40 Jahren erwerbslos ist kriegt auch hierzulande wenn er/sie keinen Erwerbsarbeitsplatz mehr findet faktisch RENTE MIT 40 ... heißt HARTZ VIER und wird nur wenn Du Dich duckst und so tust als suchtest Du Erwerbsarbeit gezahlt (und alle wissen was das für Heuchelei, die Menschen krankt macht, ist).
2) Mal zum Schwindel ums HELLAS-Problem: Innert der 13 in der €-Zone soll "realwirtschaftlich" entsprechend der üblichen BSP-Datenkänze der VWL-Gesamtrechnung GR oder Hellas etwa zwei Prozent ausmachen, also das, was D-Handwerker Dir als Skonto geben wenn Du innert ´ner Woche überweist ... auch "Portokasse" genannt.
3) Jetzt abschließend zu dem was kein D-"Experte" öffentlich sagt und jedem und jeder, die und der selbständig denkt, auffallen muß --- als Schlichtfrage formuliert: Und die 2 Prozent solln die Gesamt-€-Zone ruinieren? Wie denn das? Also kann es gar nicht um Hellas, Griechenland, €uro, €-Zone, EU oder was immer gehn. Sondern um Banksterei und kreditorischen Geldschöpfungsschwindel. In dem alle drinhängen und mitmachen, die jetzt laut schreien: die Bankster brauchen Frischgeld, was nur "systemisch" heißen kann: 3.1. Druckerpresse, also "Inflation" oder 3.2. Staat gibt Teile seiner Einnahmen aus Steuern, Abgaben, Gebühren den großen Bankstern weiter (bzw. Kombination aus 3.1. & 3.2.): staatsmonopolistischer Finanzkapitalismus.