Das Existenzrecht Israels wird von der israelischen Politik in Frage gestellt
Die englischen Besatzer in Palästina hatten wie meistens in der englischen Geschichte weder einen Plan noch eine Idee und ließen nach einiger Zeit die Dinge einfach laufen. Das Ergebnis ist bekannt. Der UN-Teilungsplan für Palästina sah eine auch schon damals völkerrechtswidrige Teile des palästinensischen Staatsgebietes in einen jüdischen und einen palästinensischen Staat vor bei dem Jerusalem unter internationale Verwaltung fallen sollte.
Damals besaßen die Juden etwa 6 Prozent der Fläche Palästinas, sollten aber nach dem UN-Plan ca. 57 Prozent der Fläche erhalten. Auch wenn damals die Negev Wüste als unbewohnbar galt und dem jüdischen Staat zugeschlagen wurde, ist schon diese Teilung eine Schande für die UN. Ein solch ungerechter Plan konnte nicht angenommen werden, aber es kam noch schlimmer.
Mit der Gründung des israelischen Staates am 14. Mai 1948 durch Ben Gurion, sollte der nur von Israel angenommene Teilungsplan zementiert werden und damit war ein Krieg der arabischen Staaten gegen Israel unvermeidbar. Genauso unvermeidbar war die Niederlage der arabischen Staaten und der Landgewinn Israels. Im Suez-Konflikt zeigte sich dann, wie wertvoll Israel mitten im arabischen Raum für den westlichen Imperialismus war und ab da, konnte Israel mit den Palästinensern tun und lassen was es wollte, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Der Terror, das Morden und die ständigen Vertreibungen Israels gegen die Palästinenser ist nicht mit dem Holocaust zu vergleichen, hat aber die gleichen geistigen Grundlagen. Ein Herrschervolk will sein Land von den angeblichen Wertlosen säubern. Das ist Faschismus in Reinkultur. Genau wie nicht alle Deutschen für die Vernichtung der Juden waren, fordern natürlich auch nicht alle Israelis die Vernichtung der Palästinenser. Viele versuchen alles um diesen ungleichen und ungerechten Kampf zu beenden. Viele andere fürchten eine weitere Vertreibung einen neuen Holocaust und sind deshalb bereit, Dinge zu dulden oder bei solchen Dingen wegzusehen, die sie sonst verurteilen würden. Dazu kommt natürlich auch noch der Irrsinn einer Religion, die den Juden angeblich das Land Israel verspricht, auch wenn sie dieses schon seit sehr langer Zeit verlassen haben.
Eines der großen Probleme Israels sind die Auslandsjuden, die zwar viel Geld spenden aber auch aus Scham über die Tatsache, dass sie nicht in Israel leben können oder wollen, einen Kampfgeist entwickeln der mit der israelischen Realität nichts mehr zu tun hat. So auch die eigentlich sehr ehrenwerte, ehemalige Vorsitzende des Zentralrates der Juden, Charlotte Knobloch, zeigte gerade ein schönes Beispiel dieses Beißreflexes als sie ernsthaft den Berliner Piraten-Abgeordneten Gerwald Claus-Brunner aufgeforderte sein Palästinensertuch abzulegen, da dieses für Nationalismus, bewaffneten Kampf und Anti-Zionismus stehe. Dummerweise hatte Brunner sein Tuch in Haifa (Israel) geschenkt bekommen, als er dort als Elektromonteur auf Montage war.
Frau Knoblauch möchte in Deutschland das Palästinenserkopftuch unterdrücken, um damit jeden Hinweis auf die Rechte der Palästinenser unmöglich zu machen. Prof. Wolffsohn möchte in Deutschland die Folter wieder einführen, damit die Folter in Israel gerechtfertigt wird und zu Broder, braucht man gar nichts mehr zu sagen, außer dass er die geistige Vorlage für den Massenmörder Breivik lieferte. Aber die deutschen Juden sind noch relativ harmlos im Vergleich zu ihren amerikanischen Vettern.
Aus Scham weil sie nicht Israel leben können oder wollen, haben sie ein Israel geschaffen, das der militärisch am besten ausgerüstete Staat in diesem Bereich ist. Auch die israelische Atombombe gehört zu diesen Morgengaben. In der Hetze gegen alle Muslime sind sie sich zudem mit den evangelikalen Fundamentalisten in den USA einig, die zudem einen Staat Israel in Palästina brauchen um die nach ihrer religiösen Überzeugung letzte Schlacht um Armageddon schlagen zu können und damit das jüngste Gericht einleiten zu können.
Selbstverständlich gibt es auch noch wirtschaftliche Interessen denen es sehr gut passt mit Israel einen ständig eiternden Stachel im arabischen Fleisch zu haben. Es geht vor allem um Öl aber auch um Macht. Allerdings funktioniert die Ausgrenzung der Palästinenser nicht mehr so gut. Sie wurden gerade in die UNESCO aufgenommen, obwohl die USA schon angekündigt hatte, dann im Rahmen eines offenen Vertragsbruches ihre Mitgliedsgebühren nicht mehr zu bezahlen und es ist absehbar, das über kurz oder lang auch eine Vollmitgliedschaft Palästinas zu erwarten ist.
Da gleichzeitig die US-Militärs aus dem Irak abziehen müssen, weil die irakische Regierung nicht bereit ist den Amerikanern einen Freibrief für Mord und Missbrauch der Zivilbevölkerung auszustellen, beginnt ein weiterer Gesichtsverlust der USA. Außerdem erweisen sich die irakischen Ölquellen als längst nicht so ergiebig wie angenommen. Auch in Afghanistan wird die Situation immer unhaltbarer. Es droht eine Niederlage die sich noch schlimmer als Vietnam in der amerikanischen Öffentlichkeit auswirken könnte. Dazu würden heimkehrende Soldaten den Arbeitsmarkt noch mehr belasten.
Was liegt da näher als einen neuen Krieg vom Zaun zu brechen und als Gegner haben sich die USA den Iran ausgesucht. Da liegt noch viel Öl und die Nähe zu Afghanistan schafft auch dort neue Möglichkeiten. Auch die Briten, die ja eigentlich schon lange pleite sind, möchten sich durch einen neuen Krieg retten und scharren bereits mit den Hufen. Natürlich gibt es auch neue Beweise für iranische Atombomben. Wie das geht haben ja schon die Kriegsverbrecher Bush und Rumsfeld der Welt demonstriert, als sie Zeichnungen von rollenden irakischen Giftgasfabriken und Biolabors vor der UNO zeigten.
Selbstverständlich wollen auch die Extremisten in der israelischen Regierung gleich von Anfang an dabei sein und damit vom Palästinaproblem ablenken. Liebermann, Netanyahu, Barak und Peres wollen unbedingt den Iran angreifen und verkünden dies bereits lauthals. Aber selbst der ehemalige Chef des Mossads, Meir Dagan, hält einen solchen Angriff für eine dumme Idee und bezeichnet die orthodoxen Juden als die eigentliche Gefahr für die Existenz Israels.
Darin sind sich übrigens führende Mitglieder der Geheimdienste in Israel scheinbar einig. Dort scheint man zu erkennen, dass kriegerische Angriffe Israels gegen andere Länder die schon jetzt geringe Legitimität des Staates Israel noch weiter untergraben und im Endeffekt dazu führen könnte, das Israel insgesamt untergeht. Es sind die Auslandsjuden mit ihrer falsch verbrämten Scham und die orthodoxen Kräfte, die ein Lebensrecht der Palästinenser verneinen und damit direkt das Existenzrecht Israels in Frage stellen.
Das Existenzrecht Israels beruht nur auf den Leiden des jüdischen Volkes und es wurde bisher immer auf Kosten der Palästinenser durchgesetzt. Nun ist es an der Zeit das Israel sich besinnt und sich auf vernünftige, wenn auch schon nicht faire Grenzen zurückzieht und endlich Frieden schließt. Weitere Kriege und eine weitere Unterdrückung der Palästinenser kann nur dazu führen, das das Existenzrecht Israels durch Israel, oder besser die israelische Politik selbst in Frage gestellt wird.
Die Uno ist nicht stark genug um im Nahen Osten für Recht zu sorgen, weil verbrecherische Staaten wie die USA und England ihr Vetorecht missbrauchen, um ihre imperialistischen Ziele durchzusetzen. Aber auch das kann sich ändern. Israel könnte sehr schnell ohne Freunde dastehen. Deshalb ist es wichtig die Kräfte in Israel zu unterstützen die für Frieden sind zu unterstützen und die Kriegstreiber zu bekämpfen. Dazu gehört auch, dass die Auslandsjuden sich endlich einmal besinnen und für das Möglich arbeiten, anstatt das Unmögliche zu verlangen.
Jetzt ist Verantwortung mehr denn je gefragt.

Damals besaßen die Juden etwa 6 Prozent der Fläche Palästinas, sollten aber nach dem UN-Plan ca. 57 Prozent der Fläche erhalten. Auch wenn damals die Negev Wüste als unbewohnbar galt und dem jüdischen Staat zugeschlagen wurde, ist schon diese Teilung eine Schande für die UN. Ein solch ungerechter Plan konnte nicht angenommen werden, aber es kam noch schlimmer.
Mit der Gründung des israelischen Staates am 14. Mai 1948 durch Ben Gurion, sollte der nur von Israel angenommene Teilungsplan zementiert werden und damit war ein Krieg der arabischen Staaten gegen Israel unvermeidbar. Genauso unvermeidbar war die Niederlage der arabischen Staaten und der Landgewinn Israels. Im Suez-Konflikt zeigte sich dann, wie wertvoll Israel mitten im arabischen Raum für den westlichen Imperialismus war und ab da, konnte Israel mit den Palästinensern tun und lassen was es wollte, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Der Terror, das Morden und die ständigen Vertreibungen Israels gegen die Palästinenser ist nicht mit dem Holocaust zu vergleichen, hat aber die gleichen geistigen Grundlagen. Ein Herrschervolk will sein Land von den angeblichen Wertlosen säubern. Das ist Faschismus in Reinkultur. Genau wie nicht alle Deutschen für die Vernichtung der Juden waren, fordern natürlich auch nicht alle Israelis die Vernichtung der Palästinenser. Viele versuchen alles um diesen ungleichen und ungerechten Kampf zu beenden. Viele andere fürchten eine weitere Vertreibung einen neuen Holocaust und sind deshalb bereit, Dinge zu dulden oder bei solchen Dingen wegzusehen, die sie sonst verurteilen würden. Dazu kommt natürlich auch noch der Irrsinn einer Religion, die den Juden angeblich das Land Israel verspricht, auch wenn sie dieses schon seit sehr langer Zeit verlassen haben.
Eines der großen Probleme Israels sind die Auslandsjuden, die zwar viel Geld spenden aber auch aus Scham über die Tatsache, dass sie nicht in Israel leben können oder wollen, einen Kampfgeist entwickeln der mit der israelischen Realität nichts mehr zu tun hat. So auch die eigentlich sehr ehrenwerte, ehemalige Vorsitzende des Zentralrates der Juden, Charlotte Knobloch, zeigte gerade ein schönes Beispiel dieses Beißreflexes als sie ernsthaft den Berliner Piraten-Abgeordneten Gerwald Claus-Brunner aufgeforderte sein Palästinensertuch abzulegen, da dieses für Nationalismus, bewaffneten Kampf und Anti-Zionismus stehe. Dummerweise hatte Brunner sein Tuch in Haifa (Israel) geschenkt bekommen, als er dort als Elektromonteur auf Montage war.
Frau Knoblauch möchte in Deutschland das Palästinenserkopftuch unterdrücken, um damit jeden Hinweis auf die Rechte der Palästinenser unmöglich zu machen. Prof. Wolffsohn möchte in Deutschland die Folter wieder einführen, damit die Folter in Israel gerechtfertigt wird und zu Broder, braucht man gar nichts mehr zu sagen, außer dass er die geistige Vorlage für den Massenmörder Breivik lieferte. Aber die deutschen Juden sind noch relativ harmlos im Vergleich zu ihren amerikanischen Vettern.
Aus Scham weil sie nicht Israel leben können oder wollen, haben sie ein Israel geschaffen, das der militärisch am besten ausgerüstete Staat in diesem Bereich ist. Auch die israelische Atombombe gehört zu diesen Morgengaben. In der Hetze gegen alle Muslime sind sie sich zudem mit den evangelikalen Fundamentalisten in den USA einig, die zudem einen Staat Israel in Palästina brauchen um die nach ihrer religiösen Überzeugung letzte Schlacht um Armageddon schlagen zu können und damit das jüngste Gericht einleiten zu können.
Selbstverständlich gibt es auch noch wirtschaftliche Interessen denen es sehr gut passt mit Israel einen ständig eiternden Stachel im arabischen Fleisch zu haben. Es geht vor allem um Öl aber auch um Macht. Allerdings funktioniert die Ausgrenzung der Palästinenser nicht mehr so gut. Sie wurden gerade in die UNESCO aufgenommen, obwohl die USA schon angekündigt hatte, dann im Rahmen eines offenen Vertragsbruches ihre Mitgliedsgebühren nicht mehr zu bezahlen und es ist absehbar, das über kurz oder lang auch eine Vollmitgliedschaft Palästinas zu erwarten ist.
Da gleichzeitig die US-Militärs aus dem Irak abziehen müssen, weil die irakische Regierung nicht bereit ist den Amerikanern einen Freibrief für Mord und Missbrauch der Zivilbevölkerung auszustellen, beginnt ein weiterer Gesichtsverlust der USA. Außerdem erweisen sich die irakischen Ölquellen als längst nicht so ergiebig wie angenommen. Auch in Afghanistan wird die Situation immer unhaltbarer. Es droht eine Niederlage die sich noch schlimmer als Vietnam in der amerikanischen Öffentlichkeit auswirken könnte. Dazu würden heimkehrende Soldaten den Arbeitsmarkt noch mehr belasten.
Was liegt da näher als einen neuen Krieg vom Zaun zu brechen und als Gegner haben sich die USA den Iran ausgesucht. Da liegt noch viel Öl und die Nähe zu Afghanistan schafft auch dort neue Möglichkeiten. Auch die Briten, die ja eigentlich schon lange pleite sind, möchten sich durch einen neuen Krieg retten und scharren bereits mit den Hufen. Natürlich gibt es auch neue Beweise für iranische Atombomben. Wie das geht haben ja schon die Kriegsverbrecher Bush und Rumsfeld der Welt demonstriert, als sie Zeichnungen von rollenden irakischen Giftgasfabriken und Biolabors vor der UNO zeigten.
Selbstverständlich wollen auch die Extremisten in der israelischen Regierung gleich von Anfang an dabei sein und damit vom Palästinaproblem ablenken. Liebermann, Netanyahu, Barak und Peres wollen unbedingt den Iran angreifen und verkünden dies bereits lauthals. Aber selbst der ehemalige Chef des Mossads, Meir Dagan, hält einen solchen Angriff für eine dumme Idee und bezeichnet die orthodoxen Juden als die eigentliche Gefahr für die Existenz Israels.
Darin sind sich übrigens führende Mitglieder der Geheimdienste in Israel scheinbar einig. Dort scheint man zu erkennen, dass kriegerische Angriffe Israels gegen andere Länder die schon jetzt geringe Legitimität des Staates Israel noch weiter untergraben und im Endeffekt dazu führen könnte, das Israel insgesamt untergeht. Es sind die Auslandsjuden mit ihrer falsch verbrämten Scham und die orthodoxen Kräfte, die ein Lebensrecht der Palästinenser verneinen und damit direkt das Existenzrecht Israels in Frage stellen.
Das Existenzrecht Israels beruht nur auf den Leiden des jüdischen Volkes und es wurde bisher immer auf Kosten der Palästinenser durchgesetzt. Nun ist es an der Zeit das Israel sich besinnt und sich auf vernünftige, wenn auch schon nicht faire Grenzen zurückzieht und endlich Frieden schließt. Weitere Kriege und eine weitere Unterdrückung der Palästinenser kann nur dazu führen, das das Existenzrecht Israels durch Israel, oder besser die israelische Politik selbst in Frage gestellt wird.
Die Uno ist nicht stark genug um im Nahen Osten für Recht zu sorgen, weil verbrecherische Staaten wie die USA und England ihr Vetorecht missbrauchen, um ihre imperialistischen Ziele durchzusetzen. Aber auch das kann sich ändern. Israel könnte sehr schnell ohne Freunde dastehen. Deshalb ist es wichtig die Kräfte in Israel zu unterstützen die für Frieden sind zu unterstützen und die Kriegstreiber zu bekämpfen. Dazu gehört auch, dass die Auslandsjuden sich endlich einmal besinnen und für das Möglich arbeiten, anstatt das Unmögliche zu verlangen.
Jetzt ist Verantwortung mehr denn je gefragt.

Tags für diesen Artikel: existenzrecht, großkapital, imperialismus, israel, krieg, öl, palästina, rassismus, usa
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dazu empfehle ich mal http://de.wikipedia.org/wiki/Balfour-Deklaration zu lesen. Die jüdische Abwanderung nach Palästina hatte schon viel früher eingesetzt. Das 3. Reich war ein zusätzlicher Grund, nach der Presse-Kriegserklärung der Juden von 1933 an Deutschland, nicht der auslösende Hauptgrund...
Allerdings sollte man bei diesen Dingen auch die andere Seiten nicht vergessen. Auch auf Palastinenserseite gibt es genug radikalen, welche an einem Friedensprozess nicht annähernd interessiert sind. Nur kann man die Isrealis nicht mehr aus dem Land schmeißen. Viele sind dort geboren und es ist nun auch ihre Heimat geworden. Eine sehr schwierige Situation, da die Vernünftigen beider Seiten durch ein paar wenige Radikale kalt gestellt werden. Ein Terrorakt oder ein Bombenangriff und schon zerstört man jede Hoffnung auf Frieden.
Soweit ich mich an verschiedene Berichte erinnere, haben die Zionisten damals Wk1 für die Briten finanziert - gegen das Versprechen, Judäa aus britischem Mandatsgebiet übernehmen zu dürfen (Leistung und Gegenleistung der Balfour-Dekl. - dabei wurden sie allerdings betrogen)
Und soweit ich mich erinnere, haben die Zionisten auch mit dem 3. Reich zusammengearbeitet, um die angestrebte Ausreise nach Judäa zu erreichen - aber die europäischen Juden wollten da wohl selbst nicht so sehr.
Die reale Geschichte ist bei Leibe nicht so einfach, wie sie in Knoops Märchen im Sinne der Sieger erzählt wird.
Nur die Diskussion darüber ist wegen der Gesinnungsjustiz in der Bananenrepublik etwas schwierig, da Siegerecht über historische Wahrheit geht.
Übrigens - da sie so gerne den Begriff "Nazi" verwenden: Im Ursprung waren damit die Nationalzionisten gemeint, die in den zwanzigern und dreißigern aus dem Osten - also polen und Sowjetunion nach Deutschland flüchteten. Die Umwidmung als Abkürzung für Nationalsozialisten war ein Meisterstück der Propaganda, daß erst später geschah - wobei ich zugeben muß, daß ich nicht weiß, wann.
mfg zdago
Allein die Okkupation eines vermeintlichen Staatsnamens aus der Antike spricht Bände über den Wahnsinn. Denn falls es überhaupt mal einen solchen Staat gegeben hat - was historisch start anzweifelbar ist - so hat er in der Antike aufgehört zu existieren, weil andere, erfolgversprechendere Staatsgebilde entstanden sind. Wir haben keine Maschine um die Zeit zurückzudrehen, Fehler zu korrigieren, vertane Chancen wahrzunehmen etc.
Im Falle von "Israel" wird die Sache besonders schizophren, da dieser Staat der Versuch der Materialisation mehrerer Utopien ist.
1. Religiöse Heiland der "jüdischen" Religion.
2. National-Rassistisches Vaterland (Rassenwahn)
3. Projektionsfläche zur Mini-Wiedergutmachung der Unterlegenheit (eurozentrisch von Konstantin bis zur Renaissance) gegenüber dem Christentum
4. Projektionsfläche zur Verarbeitung allgemeiner eurozentrischer Minderwertigkeitskomplexe nach Renaissance und Aufklärung durch Übermachtsgefühle gegenüber den Palästinensern.
5. Messianische Utopien christlicher Fanatiker
6. Eine Idenditätsfläche für all die "Juden", die sich auf keinen Heimatort mehr beziehen können.
Der heutige Zionismus ist ein Konvolut aus all den obigen. Er ist so verwickelt, daß es für die meisten Anhänger unmöglich ist, die Einzelteile auseinander zu halten, geschweige denn psychologisch zu verarbeiten. Wer es auch nur Teilweise begreift, hört auf ein Zionist zu sein.
All die obigen Utopien sind keine Grundlage für einen dauerhaft existenzfähigen Staat, weil sie Absurd sind und keine Macht Menschen mit gesundem Verstand unter diese Absurdität zwingen kann. Diese Staat besteht nur, solange der Wahnsinn anhält. Danach löst er sich automatisch auf. Die Bibel selbst gibt Hinweise darauf (die versuchten Staatsgebilde der Propheten Ezra und Nehemiah).
Quellen:
http://english.aljazeera.net/indepth/opinion/2011/05/20115684218533873.html
http://en.wikipedia.org/wiki/Right_to_exist
http://www.guardian.co.uk/world/2001/jan/03/comment.israelandthepalestinians
http://www.csmonitor.com/2007/0202/p09s02-coop.html
http://dissidentvoice.org/2010/06/the-right-to-exist-who-has-it-where-is-it-why/
http://palwatch.org/main.aspx?fi=433
http://www.sueddeutsche.de/politik/israelkritiker-avraham-burg-das-trauma-als-strategie-1.138599
http://www.zionismus.info/grundlagentexte/postzionismus/burg.htm
Kein irakischer Politiker würde es wagen oder überleben, einen usamerikanischen Soldaten wegen begangener Verbrechen im Irak anklagen zu lassen. Notfalls würde der Angeklagte gewaltsam befreit und eine Vorlage für ein Heldenepos a la Jessica Lynch geschaffen. Im Irak gilt das Recht des Stärkeren, d.h. das "Recht" der US-Administration. Daher würden die Amis niemals die strategisch wichtige Position im Irak aufgeben, bloss weil eine schwache Regierung, die von usamerikanischer Unterstützung abhängig ist, auf irrelevante rechtliche Standards pocht.
Allerdings wären sämtliche US-Soldaten im Irak, im Falle eines Angriffs auf Iran, verloren. Ganz zu schweigen davon, dass ein Irak ohne usamerikanische Besatzer problemlos von israelischen Flugzeugen überflogen werden könnte, ohne die US-Administration automatisch in den Konflikt zu verwickeln. Die könnte sich dann immer noch dezent im Hintergrund halten und auf iranische Aktionen in der Strasse von Hormus warten, woraufhin die Teilnahme am Krieg als Verteidigung deklariert werden könnte.
Lässt sich dem Publikum besser verkaufen, so ein Verteidigungskrieg.
Sie wollten ihr Heil auch in den USA suchen. Leider..
_________________
Gruber, heute 89 und immer noch als Autorin in New York tätig, begleitete damals als Mitarbeiterin des US-Innenministeriums die Holocaust-Überlebenden bei ihrer vermeintlichen Reise in die Sicherheit und wurde dabei Zeugin der Ignoranz und des offenen Rassismus, dem die Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Amerika ausgesetzt waren.
.............
Die echten 982 Flüchtlinge - die einzigen, die offiziell von Amerikanern aus Europa evakuiert wurden - wurden nach ihrer Ankunft in Fort Ontario, einer ehemaligen Kaserne am Eriesee, interniert und verbrachten ähnlich wie Kriegsgefangene eineinhalb Jahre im Lager. Ursprünglich war geplant, sie nach Kriegsende sofort wieder zurück nach Europa zu schicken. Nur dank Ruth Grubers unermüdlichem Lobbying gewährte Amerikas neuer Präsident Truman 1946 den gestrandeten Holocaust-Opfern schließlich doch noch permanentes Asyl.
http://www.perlentaucher.de/artikel/147.html
Unglücklicherweise war der Antisemitismus weltweit
verbreitet.
Dazu gehört auch, dass die Auslandsjuden sich endlich einmal besinnen und für das Möglich arbeiten, anstatt das Unmögliche zu verlangen.
Auslandsjuden, welch ein Rassismus.
Im Pass der Einwohner Israels steht unter Staatsangehörigkeit "jüdisch".
Da fängt der Ärger an.
Haben israelische Palestinenser auch eine "jüdisch" Staatsangehörigkeit?
Auslandsjuden könnten dann also deutsche, russische, amerikanische....Statsangehörige sein.
Ich plädiere für die Staatsangehörigkeit "israelisch" und die Religion "jüdisch".
Erklärung des Vereins Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost:
„...Hier in Deutschland, wollen wir…unsere jüdische Stimme erheben und klar und deutlich sagen, daß Israels Regierung nicht in unserem Namen handelt und nicht im Namen aller Juden in der Welt und auch nicht im Namen aller Juden in Israel. Auch in Israel bildet sich inzwischen ein immer breiter werdender Widerstand gegen diese Politik der Unterdrückung eines anderen Volkes…“
http://www.jungewelt.de/2011/11-08/022.php
Wir überlassen es unseren Freunden von der Jewish Voice for Peace in Amerika zu protestieren; hier, in Deutschland, wollen wir aber unsere jüdische Stimme erheben und klar und deutlich sagen,....
Alt,Sopran, jüdisch?????
Wir sollten uns darauf einigen, dass "jüdisch" den Aberglauben wie "christlich" oder "muslimisch" oder oder.. bezeichnet.
Ich denke das wäre der erste Schritt weg vom unterschwelligen Rassismus.
Das-Existenzrecht-Israels-wird-von-der-israelischen-Politik-in-Frage-gestellt:
Genau das ist der Punkt !
...allerdings sollten die arabischen Länder bedenken, dass sie keine Chancen gegenüber Israel+NATO haben und das palästinensische Volk sollte wissen, dass die Kriegshetzerinteressen der ehemaligen palästinensischen Plantagenbesitzer nicht unbedingt ihre Interessen sind.
dumm geboren!! und nichts dazu gelernt.
Wobei die Dame allgemein öfter mal über´s Ziel hinaus schießt. Ich erinnere da nur an die geforderte YouTube-Zensur von Ihr. Tatsächlich ist diese in Teilen schon existent und damit meine ich nicht die GEMA-Sperren.