Studie der OECD: Deutsche Einkommen driften stärker auseinander
Ab 2012 lohnt sich die Riester-Rente noch weniger
Standard & Poors droht Deutschland mit Abstufung
Vor dem Parteitag: SPD-Spitze fürchtet kalten Putsch
Berlins neuer Justizsenator Michael Braun (CDU): Kaum im Amt, schon Betrugsvorwürfe
Transparency International: Korruption in "westlichen Ländern" am geringsten
Schwarz/Gelb winkt Warndatei für Visum-Anträge durch
Trotz Datenskandal: Polizei Dresden erschnüffelt einfach weiter Handydaten
Heiligendamm 2007: Deutschland wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilt
Guttenberg hatte schon vor seiner Doktorarbeit abgekupfert
Kristina Schröder (CDU): Immer mehr Zwangsehen in Deutschland
Die Titanic-Plakatposse geht weiter
Aufgelesen und kommentiert 2011-12-05
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Ich bin noch nicht wieder gänzlich auf den Beinen und werde mich auch die gesamte Woche über ruhiger verhalten. Aber ein paar Sachen liessen sich nicht vom Bildschirm vertreiben
Studie der OECD: Deutsche Einkommen driften stärker auseinander
Angeprangert wird die schlimme Entwicklung der Löhne, immer mehr Teilzeitarbeit, befristete Verträge - und gefordert werden deutlich schärfere Massnahmen gegen Steuerflucht, Abschaffung von Steuererleichterungen für Besserkassierer, Ausbau von Abgaben auf Vermögen und Besitz .... klingt interessant, oder? Und das OECD ist alles andere als eine linke Organisation. Ganz im Gegenteil.
Ab 2012 lohnt sich die Riester-Rente noch weniger
Mit "lohnt noch weniger" ist natürlich der Pöbel gemeint. Für Banken und Versicherungen ist Riester natürlich weiterhin ein fettes Milliardengeschäft. Und dafür wurde Riester ja schliesslich auch eingeführt.
Standard & Poors droht Deutschland mit Abstufung
Merkels nunmehr drei Jahre andauernde Untätigkeit, das ruinöse Finanzcasino an die kurze Leine zu legen, trägt erste Früchte
Vor dem Parteitag: SPD-Spitze fürchtet kalten Putsch
Das schreibt ernsthaft das ehemalige Nachrichtenmagazin
Sogar eine Putschgefahr sieht der SPIEGEL-Tintenknecht Veit Medick, wenn die politische Basis sich demokratisch auf ein Parteiprogramm einigt. Und da "drohen" tatsächlich revolutionäre Umbrüche:
- gesetzlicher Mindestlohn
- Bürgerversicherung
- Gleiches Geld für gleiche Arbeit
- Einführung einer Millionärssteuer
- Verbesserung der gesetzlichen Rente
Über diese Punkte muss abgestimmt werden. Oder wie es der SPIEGEL schreibt: "Läuft es schlecht, kippt die SPD programmatisch nach links"
Tja, Demokratie ist halt immer schlecht, wenn dabei Ergebnisse herauskommen, die einem nicht gefallen. Und schlimmer noch: Wenn diese demokratischen Ergebnisse den Antritt des (von den Medien vorbestimmten) SPD-Kanzlerkandidaten Steinbrück in Bedrängnis bringen, der nämlich exakt das Gegenteil (klick) durchsetzen möchte. Da muss ein SPIEGEL-Tintenknecht wie Veit Medick schon tief in der Propagandakiste suhlen, dem Pöbel diese Art der Verarmungspolitik als "pragmatisch und richtig" unterzujubeln. Und wie man anhand von über 80 Prozent zugunsten von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE sieht, durchaus mit grossem Erfolg
Lacher am Rande: Auch Altkanzler Gerhard Schröder warnt seiner SPD vor höheren Einkommensteuern für Spitzenverdiener. Schliesslich ist auch er selbst inzwischen Spitzenverdiener und hat keine Lust, davon etwas abzugeben. Ein echter Sozialdemokrat eben. Einen, den man auch heute gerne noch lobend herumreicht - und rund 30 Prozent aller Wähler jubeln begeistert mit
Berlins neuer Justizsenator Michael Braun (CDU): Kaum im Amt, schon Betrugsvorwürfe
Traditionelle CDU-Korruption, die der Wähler gerne ankreuzt
Liebe Berliner, ich wünsche euch noch viel Spass mit eurem Wahlergebnis.
Und wo wir schon beim Thema sind:
Transparency International: Korruption in "westlichen Ländern" am geringsten
Ein Ergebnis, welches wenig überraschen dürfte. Schliesslich haben die "westlichen Länder" allerlei Korruption per Gesetz für legal erklärt. Parteispenden, Sponsoring, Nebenjobs, Privatisierung, Pöstchenversorgung und Netzwerke nennt man dies hierzulande. Man kuschelt ganz offiziell mit Lobbyisten, die man "unabhängige Sachverständige" nennt und ihnen einen Schreibtisch im Ministerium stellt. Finanzgesetze werden gleich gänzlich von Bankenvertretern geschrieben, ein Atomlobbyist ist Chef für Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium und Hotels kaufen sich Steuersenkungen. Und quasi jedes Verfahren kann dann von weisungsgebundenen Staatsanwälten eingestellt werden, es wird die Möglichkeit zum Freikaufen eingeräumt, oder es kann das vom CDU-Kanzler Kohl eingeführte "Ehrenwort" als Joker gezogen werden.
Wie gut, dass wir offiziell (!) so wenig Korruption haben und uns dafür auf die Schulter klopfen dürfen
Und was glaubt ihr denn, warum man dieses System in alle Welt bombardieren will? 
Übrigens: Höchst interessant wäre auch mal eine Analyse, aus welchen Ländern die ganzen Korruptionsangebote gestartet werden. Also NICHT die Länder an den Pranger stellen, die diese Schmiergelder annehmen, sondern bitte mal einen Pranger einrichten, aus welchen Ländern die jeweiligen Korruptionsangebote gestartet werden. Dann spätestens dürfte das scheinheilige Image des vorbildlichen Westens schnell verflogen sein.
Schwarz/Gelb winkt Warndatei für Visum-Anträge durch
Und die FDP kackt mal eben auf alle Expertenstimmen und verfassungsrechtlichen Bedenken - und lässt sogar die Verknüpfung mit der sogenannten Anti-Terror-Datei zu.
Falls einer nach der Opposition fragt (Zitat): "Explizit gegen die Visa-Warndatei stimmten die Vertreter der GRÜNEN und der LINKEN. Die SPD betonte, sie befürworte Maßnahmen gegen den Visumsmissbrauch"
Freut euch auf eine Grosse Überwachungskoalition 2013.
Trotz Datenskandal: Polizei Dresden erschnüffelt einfach weiter Handydaten
Soviel zum Thema, dass unsere vorbildlichen Landeskriminalämter sich an Gerichtsurteile halten
Aber das konnte man ja auch schon sehr schön am Staatstrojaner mitverfolgen. Und unnötig zu erwähnen, dass die verantwortlichen Minister nach wie vor breit in ihrem Sessel kleben und nicht im Traum daran denken, irgendeine Art von politischer Verantwortung zu tragen. Aktuell reicht es nicht einmal, um Aktionen gegen Rechts zu unterstützen. Stattdessen stimmten CDU und FDP ja kürzlich geschlossen mit der NPD (!), um einen LINKE-Politiker die Immunität zu nehmen, weil dieser sich an der Neonazi-Gegendemonstration beteiligt hatte.
Übrigens: Sehr schöne Polizeiaktion in Aschaffenburg (klick).
Dazu passt:
Heiligendamm 2007: Deutschland wegen systematischer Menschenrechtsverletzungen verurteilt
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Verhaftung von Personen auf blossen Verdacht - so im Vorfeld der Heiligendamm-Demonstrationen - verurteilt. "Die Polizei hatte die Männer fünf Tage lang - bis nach Ende des Gipfeltreffens im Juni 2007 in Polizeigewahrsam festgehalten - für die Straßburger Richter ein Verstoß gegen die Grundrechte auf Freiheit und Sicherheit und auf Versammlungsfreiheit der Menschenrechtskonvention. Die Regierung in Berlin muss den beiden Aktivisten jeweils 3000 Euro Entschädigung zahlen." Nun ja, ich denke mal, das wird noch eben aus der Portokasse der Regierung beglichen. Dieses Schnäppchenurteil ist ja nun wahrlich kein Grund, zukünftig anders vorzugehen
Ab wann nochmal genau spricht man von einem Unrechtsstaat?
Und wir erinnern uns: Als Putin auf die Frage nach den Grundrechtseinschränkungen und Prügelaktionen gegen Demonstranten in seiner russischen Heimat befragt wurde, konterte er völlig trocken (Zitat): "Auch in Deutschland werde die Vorbeugehaft im Vorfeld des G8-Gipfeltreffens in Heiligendamm angewendet. Wir werden deshalb aber nicht mit dem Finger auf andere zeigen." Und Merkel sass daneben und stammelte sich, eiskalt erwischt, nur noch einen zusammen.
Guttenberg hatte schon vor seiner Doktorarbeit abgekupfert
Bereits 2004 hatte Guttenberg diverse Aufsätze "nach Doktormanier"
aus fremden Artikeln zusammen montiert und als eigene Werke ausgegeben. Wäre mal lustig, wenn man sich sein komisches Buch (klick) mal genauer anschauen würde 
Lacher am Rande: Sogar vom völlig überforderten Ex-Minister Michael Glos hatte er abgekupfert, der gerade erst in der Talkshow Anne Will auftrat, um ein paar gute Worte über den gefallenen CSU-Star zu verlieren
Bonuslacher: Gutti - Schicksalsjahre eines Kaisers
Kristina Schröder (CDU): Immer mehr Zwangsehen in Deutschland

Und zu guter Letzt:
Die Titanic-Plakatposse geht weiter
Lustig wäre es ja, wenn ein Gericht die Plakataktion für zulässig erklärt - und die Polizei sie wieder aufhängen muss
Und mal schauen, wann eine CDU/CSU-Kompetenzgrösse die Vorratsdatenspeicherung fordert 
Bonusfrage: Fällt das eigentlich auch unter "linke Straftaten" in der supertollen Verbrechensstatistik für unseren Innenminister?
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Ich bin noch nicht wieder gänzlich auf den Beinen und werde mich auch die gesamte Woche über ruhiger verhalten. Aber ein paar Sachen liessen sich nicht vom Bildschirm vertreiben

Studie der OECD: Deutsche Einkommen driften stärker auseinander
Angeprangert wird die schlimme Entwicklung der Löhne, immer mehr Teilzeitarbeit, befristete Verträge - und gefordert werden deutlich schärfere Massnahmen gegen Steuerflucht, Abschaffung von Steuererleichterungen für Besserkassierer, Ausbau von Abgaben auf Vermögen und Besitz .... klingt interessant, oder? Und das OECD ist alles andere als eine linke Organisation. Ganz im Gegenteil.
Ab 2012 lohnt sich die Riester-Rente noch weniger
Mit "lohnt noch weniger" ist natürlich der Pöbel gemeint. Für Banken und Versicherungen ist Riester natürlich weiterhin ein fettes Milliardengeschäft. Und dafür wurde Riester ja schliesslich auch eingeführt.
Standard & Poors droht Deutschland mit Abstufung
Merkels nunmehr drei Jahre andauernde Untätigkeit, das ruinöse Finanzcasino an die kurze Leine zu legen, trägt erste Früchte

Vor dem Parteitag: SPD-Spitze fürchtet kalten Putsch
Das schreibt ernsthaft das ehemalige Nachrichtenmagazin
Sogar eine Putschgefahr sieht der SPIEGEL-Tintenknecht Veit Medick, wenn die politische Basis sich demokratisch auf ein Parteiprogramm einigt. Und da "drohen" tatsächlich revolutionäre Umbrüche:- gesetzlicher Mindestlohn
- Bürgerversicherung
- Gleiches Geld für gleiche Arbeit
- Einführung einer Millionärssteuer
- Verbesserung der gesetzlichen Rente
Über diese Punkte muss abgestimmt werden. Oder wie es der SPIEGEL schreibt: "Läuft es schlecht, kippt die SPD programmatisch nach links"

Tja, Demokratie ist halt immer schlecht, wenn dabei Ergebnisse herauskommen, die einem nicht gefallen. Und schlimmer noch: Wenn diese demokratischen Ergebnisse den Antritt des (von den Medien vorbestimmten) SPD-Kanzlerkandidaten Steinbrück in Bedrängnis bringen, der nämlich exakt das Gegenteil (klick) durchsetzen möchte. Da muss ein SPIEGEL-Tintenknecht wie Veit Medick schon tief in der Propagandakiste suhlen, dem Pöbel diese Art der Verarmungspolitik als "pragmatisch und richtig" unterzujubeln. Und wie man anhand von über 80 Prozent zugunsten von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE sieht, durchaus mit grossem Erfolg

Lacher am Rande: Auch Altkanzler Gerhard Schröder warnt seiner SPD vor höheren Einkommensteuern für Spitzenverdiener. Schliesslich ist auch er selbst inzwischen Spitzenverdiener und hat keine Lust, davon etwas abzugeben. Ein echter Sozialdemokrat eben. Einen, den man auch heute gerne noch lobend herumreicht - und rund 30 Prozent aller Wähler jubeln begeistert mit

Berlins neuer Justizsenator Michael Braun (CDU): Kaum im Amt, schon Betrugsvorwürfe
Traditionelle CDU-Korruption, die der Wähler gerne ankreuzt
Liebe Berliner, ich wünsche euch noch viel Spass mit eurem Wahlergebnis.Und wo wir schon beim Thema sind:
Transparency International: Korruption in "westlichen Ländern" am geringsten
Ein Ergebnis, welches wenig überraschen dürfte. Schliesslich haben die "westlichen Länder" allerlei Korruption per Gesetz für legal erklärt. Parteispenden, Sponsoring, Nebenjobs, Privatisierung, Pöstchenversorgung und Netzwerke nennt man dies hierzulande. Man kuschelt ganz offiziell mit Lobbyisten, die man "unabhängige Sachverständige" nennt und ihnen einen Schreibtisch im Ministerium stellt. Finanzgesetze werden gleich gänzlich von Bankenvertretern geschrieben, ein Atomlobbyist ist Chef für Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium und Hotels kaufen sich Steuersenkungen. Und quasi jedes Verfahren kann dann von weisungsgebundenen Staatsanwälten eingestellt werden, es wird die Möglichkeit zum Freikaufen eingeräumt, oder es kann das vom CDU-Kanzler Kohl eingeführte "Ehrenwort" als Joker gezogen werden.
Wie gut, dass wir offiziell (!) so wenig Korruption haben und uns dafür auf die Schulter klopfen dürfen
Und was glaubt ihr denn, warum man dieses System in alle Welt bombardieren will? 
Übrigens: Höchst interessant wäre auch mal eine Analyse, aus welchen Ländern die ganzen Korruptionsangebote gestartet werden. Also NICHT die Länder an den Pranger stellen, die diese Schmiergelder annehmen, sondern bitte mal einen Pranger einrichten, aus welchen Ländern die jeweiligen Korruptionsangebote gestartet werden. Dann spätestens dürfte das scheinheilige Image des vorbildlichen Westens schnell verflogen sein.
Schwarz/Gelb winkt Warndatei für Visum-Anträge durch
Und die FDP kackt mal eben auf alle Expertenstimmen und verfassungsrechtlichen Bedenken - und lässt sogar die Verknüpfung mit der sogenannten Anti-Terror-Datei zu.
Falls einer nach der Opposition fragt (Zitat): "Explizit gegen die Visa-Warndatei stimmten die Vertreter der GRÜNEN und der LINKEN. Die SPD betonte, sie befürworte Maßnahmen gegen den Visumsmissbrauch"
Freut euch auf eine Grosse Überwachungskoalition 2013.Trotz Datenskandal: Polizei Dresden erschnüffelt einfach weiter Handydaten
Soviel zum Thema, dass unsere vorbildlichen Landeskriminalämter sich an Gerichtsurteile halten
Aber das konnte man ja auch schon sehr schön am Staatstrojaner mitverfolgen. Und unnötig zu erwähnen, dass die verantwortlichen Minister nach wie vor breit in ihrem Sessel kleben und nicht im Traum daran denken, irgendeine Art von politischer Verantwortung zu tragen. Aktuell reicht es nicht einmal, um Aktionen gegen Rechts zu unterstützen. Stattdessen stimmten CDU und FDP ja kürzlich geschlossen mit der NPD (!), um einen LINKE-Politiker die Immunität zu nehmen, weil dieser sich an der Neonazi-Gegendemonstration beteiligt hatte.Übrigens: Sehr schöne Polizeiaktion in Aschaffenburg (klick).
Dazu passt:
Heiligendamm 2007: Deutschland wegen systematischer Menschenrechtsverletzungen verurteilt
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Verhaftung von Personen auf blossen Verdacht - so im Vorfeld der Heiligendamm-Demonstrationen - verurteilt. "Die Polizei hatte die Männer fünf Tage lang - bis nach Ende des Gipfeltreffens im Juni 2007 in Polizeigewahrsam festgehalten - für die Straßburger Richter ein Verstoß gegen die Grundrechte auf Freiheit und Sicherheit und auf Versammlungsfreiheit der Menschenrechtskonvention. Die Regierung in Berlin muss den beiden Aktivisten jeweils 3000 Euro Entschädigung zahlen." Nun ja, ich denke mal, das wird noch eben aus der Portokasse der Regierung beglichen. Dieses Schnäppchenurteil ist ja nun wahrlich kein Grund, zukünftig anders vorzugehen

Ab wann nochmal genau spricht man von einem Unrechtsstaat?
Und wir erinnern uns: Als Putin auf die Frage nach den Grundrechtseinschränkungen und Prügelaktionen gegen Demonstranten in seiner russischen Heimat befragt wurde, konterte er völlig trocken (Zitat): "Auch in Deutschland werde die Vorbeugehaft im Vorfeld des G8-Gipfeltreffens in Heiligendamm angewendet. Wir werden deshalb aber nicht mit dem Finger auf andere zeigen." Und Merkel sass daneben und stammelte sich, eiskalt erwischt, nur noch einen zusammen.
Guttenberg hatte schon vor seiner Doktorarbeit abgekupfert
Bereits 2004 hatte Guttenberg diverse Aufsätze "nach Doktormanier"
aus fremden Artikeln zusammen montiert und als eigene Werke ausgegeben. Wäre mal lustig, wenn man sich sein komisches Buch (klick) mal genauer anschauen würde 
Lacher am Rande: Sogar vom völlig überforderten Ex-Minister Michael Glos hatte er abgekupfert, der gerade erst in der Talkshow Anne Will auftrat, um ein paar gute Worte über den gefallenen CSU-Star zu verlieren

Bonuslacher: Gutti - Schicksalsjahre eines Kaisers

Kristina Schröder (CDU): Immer mehr Zwangsehen in Deutschland

Und zu guter Letzt:
Die Titanic-Plakatposse geht weiter
Lustig wäre es ja, wenn ein Gericht die Plakataktion für zulässig erklärt - und die Polizei sie wieder aufhängen muss
Und mal schauen, wann eine CDU/CSU-Kompetenzgrösse die Vorratsdatenspeicherung fordert 
Bonusfrage: Fällt das eigentlich auch unter "linke Straftaten" in der supertollen Verbrechensstatistik für unseren Innenminister?

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"Transparency International: Korruption in "westlichen Ländern" am geringsten"
Aber: hinter dem Korruptionsindex von TI steckt noch ein weiterer grundsätzlicher Trick: TI misst nicht die Korruption, sondern die Korrutpionswahrnehmung. Da wird also nur die gefühlte Korruption gemessen. Was auch sonst?
Und gefühlt ist die Korrutpion natürlich da am geringsten, wo alle die Augen ganz besonders fest zumachen. Wär man bösartig, könnte man den Korruptionswahrnehmungsindex auch als Augenfestigkeitsindex bezeichnen.
Nur dann könnte Reuters damit keine Propaganda machen und der ganze Index wäre sinnlos und kontraproduktiv für das Wohlbefinden der "westlichen Wertegemeinschaft". Und das will ja keiner.
Die Ergebnisse der im letzten Abschnitt vorgeschlagenen Analyse dann zur Hand, lässt sich hier auch gut eine politische Forderung nach einem allgemeingültigen, internationalen Korruptionsrecht und einer explizit hierfür zuständigen, direktdemokratisch gewählten Kontrollinstanz anknüpfen.
Zur Gewichtverleihungen ihrer Entscheidungen bräuchte dieses Organ (zum gegenwärtigen Zeitpunkt) nur ein einziges, machtpolitisches Werkzeug: Die Erhebung einer außerordentlichen Sondersteuer auf alle das Land verlassende und eingehende Finanztransaktionen, betreffend alle an der jeweiligen Korruption beteiligten Länder. Mittels"männer" möchte ich hierbei explizit als Gleichwertig verstanden wissen, wobei das den Mittelsmann hinzuziehende Land auf Grund der bewussten Verschleierung des Korruptionsaktes zusätzlich mit einer längerfristig wirkenden, ich nenn's jetzt mal "Basissteuer" bedacht wird.
Die Einnahmen, welche durch Basis- und außerordentliche Sondersteuer hereinkommen, sollten dann im Sinne einer automatischen Schadenskompensation an alle Bürger der Welt ausgezahlt werden. Hierbei sollte die durch den jeweiligen Korruptionsfall direkt geschädigte Landesbevölkerung (, implizit hier auch am Korruptionsakt selbst unbeteiligte, jedoch direkt dadurch geschädigte Drittländer mitbedacht, ) mit einem höheren, meiner Meinung nach jedoch maximal dem dreifachen Anteil bedacht sein, während die Bevölkerung des vom Korruptionsakt profitierenden Landes und einem eventuellen Mittels"mannes" eine Reduzierung des jeweilig ausbezahlten Anteils um den gleichen Faktor hinnehmen muss. An die übrigen Weltbürger, seien sie oder ihr Land indirekt durch die Korruption geschädigt, ihre Regierungsorgane im Akt der unterlassenen Hilfeleistung durch Wegsehen oder Verschweigen erfolgreich gewesen oder die Vertreter ihres Landes einfach nur nicht genug politisches Gewicht in die Waagschale werfen konnten, um präventiv den Korruptionsakt verhindern zu können, wird Gleichteilig ausbezahlt.
Als explizite Form erscheint mir hier das Sanktionsprinzip aus dem Bereich der deutschen Sozialgesetzgebung für durchaus angebracht, was heißen soll, daß sich die jeweilig wirkenden Finanztransaktionssteuern addieren, bis zum Maximalfall der vollständigen Strafabgabe und somit im Endeffekt dem vollständigen Einfrieren aller internationalen Transfers in das und aus dem von der Sanktion betroffenen Land. Beim Wirkungszeitraum der einzelnen Sanktionen schlage ich hier spontan bei der außerordentlichen Sondersteuer 6 Monate, und bei der Basissteuer, gegebenenfalls vom Schweregrad der Täuschung abhängig, 5-15 Jahre vor. Die Basissteuer sollte hierbei zwar über den geringst vorgeschlagenen Zeitraum gesehen bereits ein deutlich größeres Gesamtsanktionierungsmaß darstellen, prozentual jedoch geringer ausfallen, als die Sanktionierung per kurzfristig wirkender Sondersteuer.
Von dieser Idee erhoffe ich mir als Wirkung ihrer Umsetzung eine Schließung des Korruptionskreislaufes, wodurch bei guter Arbeit der politischen Kontrollinstanz der durch die Korruption entstandene Schaden durch eine allgemeine Binnenmarktstärkung kompensiert wird, anstelle eines bloßen und nicht langfristig bzw. nur unter Aspektunterdrückung menschlicher Natur möglichen explizit strafrechtlichen Verbotes von Korruption. (Zur Binnenmarktstärkung sei hier nochmals an die oben vorgeschlagene Anteilsgewichtung der Kompensationszahlungen an geschädigte Bevölkerung sowie andererseits der Bevölkerung profitierender Länder und eventueller Mittels"männer" erinnert.) Das Sanktionsmaß durch Besteuerung internationaler Finanztransaktionen sollte dabei soweit austariert werden, daß in Zeiten geringerer Korruption bei sinkenden Kompensationszahlungen eine Stabilisierung der Verhältnisse und Verbesserung der Lebensqualität durch eine qualitative Arbeit der politischen Ebene erfolgt, während in Zeiten hoher Korruption die Höhe der Kompensationszahlungen dem Einzelnen die Mittel zu einer mündigen Selbstentfaltung seiner Person und seiner Interessen gewährleisten sollte. (Meines Erachtens unabhängig davon, ob sich die Entfaltung nun in individualistischer oder doch gesellschaftsförderlicher Form darstellt.)
Bleiben als letzte Punkte, damit man von diesem, durch Deine Analyseidee überhaupt erst angestoßenen Erguß von einer Konzeptidee sprechen kann, der Prozeß direktdemokratischer Bildung des Kontrollorgans sowie die Vergütung der in dieser Tätigkeit Wirkenden. Ersteres stell ich mir in Form von einem alle paar Jahre Aleatorisch neu gebildeten Pools an Vertretern vor, wobei jedes Land seinen eigenen, in der Größe repräsentativ den Bevölkerungsanteil des jeweiligen Landes an der Weltbevölkerung darstellenden, aleatorischen Vertreterpool ermittelt. Durch das Konzept von Liquid Democracy werden nun durch die übrige Bevölkerung die Vertreter mit Stimmanteilen versehen, wobei hier keinerlei Beschränkung auf spezifische Pools gelten sollte, ein US-Amerikaner zum Beispiel also durchaus seine Stimme einem Vertreter aus dem argentinischen oder auch namibischen Pool geben kann, wenn er sie so für besser eingesetzt hält. Da das "Liquid Democracy"-Konzept elementar eine Rücknahme und Neuvergabe der Stimme beinhaltet, ergibt sich hierrüber die Möglichkeit, eine schlechte Leistung im Kontrollgremium durch Entzug der Position zu bestrafen. Hierraus ergibt sich logisch, daß von den gerade nicht in das Kontrollgremium gewählten Vertreter der Pools bis zu seiner Neubildung eine ständige Einsatzbereitschaft gefordert wird. Hinzukommend würde ich vorschlagen, daß sie zudem den expliziten Auftrag haben sollten, aktiv nach Korruptionsfällen Ausschau zu halten und diese dem Kontrollorgan und der breiten Öffentlichkeit zu melden, während das Kontrollorgan selber dann die Bewertung des Wahrheitsgehaltes der Meldung übernimmt und weitergehende Untersuchungen nach allen beteiligten Parteien vornimmt.
Bei der Vergütung und zur Vermeidung von Korruption des Kontrollrates selber schlage ich daher eine grundsätzliche Vergütung im geringen Maße bereits durch die zufallsbedingte Wahl in einen Vertreterpool vor, welche die bestehenden Zahlungseingänge ergänzt. Hier sollte einem Arbeitnehmer jedoch bei vollem Lohnausgleich die Halbierung seiner Arbeitsstunden ermöglicht werden, um ihm die Zeit für seine Bereitschaftsaufgabe und zur politischen Profilierung zu gewährleisten. (Bei Selbstständigen entsprechend eine Entschädigung im gleichen Rahmen, gemessen an ihren durchschnittlichen Umsätzen der letzten 3-6 Monate.) In das Kontrollorgan gewählte Vertreter sollten wiederum eine ordentliche Vergütung erhalten, welche das bisherige Einkommen ersetzt und neben den durch ihre Sanktionsentscheidungen bestimmten Kompensationszahlungen keine weitere Einkommensquelle erlaubt. Die Höhe sollte dabei genug Anreiz bieten, damit die Bereitschaftsvertretung sich ernsthaft darum bemüht, in das eigentliche Kontrollorgan gewählt zu werden. Im Kontrollorgan sitzend bereits eine Vollzeitarbeit bewältigend, muss daher die Rückkehr an den alten (und NUR den alten) Arbeitsplatz nach Beendigung der politischen Tätigkeit gewährleistet werden. Bei längeren Zeiträumen sollte hierbei als einzige Kompensation, welche über den Zeitraum der eigentlichen Tätigkeit hinausgeht, die Vergütung zur Überbrückung des Zeitraumes von Rückorientierung und erneuten Einarbeitens in den alten, neuen Beruf weiter ausbezahlt werden, jedoch meines Erachtens über einen maximalen Zeitraum von drei Monaten. Der Arbeitgeber selber in dieser Zeit nicht verpflichtet, ein Einkommen auszubezahlen. Erst mit Ausklang der Vergütungszahlungen liegt es an ihm, die ursprünglichen Arbeitsvertragsvereinbarungen wieder einzuhalten, wobei das Gehalt an die Inflationsentwicklung angepasst werden sollte.
...
...
Da hast Du ja mit Deiner kleinen Idee zu einem regelrechten Monstrum, zumindest an der Quantität gemessen, inspiriert ^^ ... Na dann hoff ich mal, hiermit nicht den Rahmen der Kommentarfunktion gesprengt zu haben und einem Intelligenteren als mir hierüber zu einer wahrhaft inspirierten Idee verhelfen zu können :)
Bis denne denn
Tidaltree
Ich habe deine Presseschau nämlich schon richtig vermisst ;)