
Gleich und gleich gesellt sich gern. So könnte man die in der Zeit sehr lesenswert beschriebene Tagung mit dem Thema
"Freie Industriedienstleistungen als Alternative zur regulierten Zeitarbeit", durchaus als Treffen Gleichgesinnter begreifen. Wer sich allerdings zu Volker Rieble, dem Chef des Münchner Zentrum für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht (ZAAR), der auch noch Rechtsprofessor in München ist, gesellt der verkündet damit lauthals, das auch er wie eben jener Rieble in Hitlers Mordrichter Freisler
einen ehrenwerten Rechtsgenossen sieht
Ob das den Damen und Herren von Siemens, BASF, die Deutsche Bahn, Porsche, BMW, Robert Bosch, Metro AG, Randstad, Manpower und der KPMG wohl klar war, als sie sich mit Rieble trafen, dass sie damit auch die Untaten Freislers und somit das ganze Naziunrechtssystem inklusive des Holocausts nachträglich billigten. Vielleicht nicht, aber insbesondere BMW, das ja durch die Großaktionäre Quandt und Klatten, deren Familie sich ja sogar ein eigenes KZ hielt, hätte sensibilisiert sein müssen. Es kann jedoch auch sein, dass diese Herrschaften das Naziunrecht von Hause aus gut heißen und sich deshalb gerne mit Rieble getroffen haben, weil sie vom gleichen Ungeist beseelt sind.
In der Sache ging es darum den Mindestlohn in der Zeitarbeit durch das Konstrukt des Werkvertrages zu unterlaufen. Es geht als darum bestehende und geltende Gesetze zu unterlaufen oder zu umgehen. Rieble lieferte nach eigenem Bekunden ein Geschäftsmodell mit dem ohne juristische Folgen die Ausbeutung noch schlimmer weitergehen kann. Die Ludwig-Maximilians-Universität München wird vom Steuerzahler bezahlt und es ist unverständlich warum der Nazifreund und Anstifter zur Umgehung von Gesetzen dort Recht lehren darf, wenn nicht die ganze Universität dem Rechtsbruch und dem Denken der Nazis nahesteht.
Aktuell werden auf diese Art und Weise ca. 150.000 Menschen in Deutschland im Lebensmittelhandel um ihren gerechten Lohn gebracht. Betroffen sind Rewe, Real und Rossmann. Die Lohndumper sammeln im Arbeitgeberverband Instore und Service Logistik Dienstleistungen (ILS) und ziehen die Kosten für den Verband auch sicher noch als Aufwand von ihren mageren Steuern ab.
Logisch ist auch, dass das Bundesarbeitsministerium keinerlei Handlungsbedarf sieht. Ursula von der Leyen hat sich ja noch nie um die Interessen der Arbeitnehmer gekümmert sondern beschäftigt sich lieber damit die Armen zu knechten und die Reichen zu subventionieren. Sie würde eher den Quandts Milliarden Subventionen geben, als den arbeitenden Menschen einen anständigen Lohn zu bezahlen. Selbstverständlich waren auf der Tagung auch zwei Mitarbeiter aus Leyens Ministerium. Die halten vermutlich die Lampe beim fröhlichen Lohndumping und singen dann Abends beim Bier mit Rieble das Horst-Wessel-Lied.
Sich an die Merkel zu wenden ist witzlos. Die ist grundsätzlich gegen anständige Löhne. Was bleibt also. Die Zeit hat sich in einem nicht namentlich gezeichneten Artikel zu Recht aufgeregt. Wenn der Chefredakteur der Zeit Giovanni di Lorenzo Wind von diesem Bericht bekommt, werden die Journalisten vermutlich gefeuert, weil in der Zeit Kritik am System ja nicht geduldet wird. di Lorenzo verteidigt lieber den Plagiator Baron von Münchhausen zu Guttenberg und der Herausgeber und Exkanzler Helmut Schmidt ist mittlerweile so weit nach rechts abgedriftet, dass er auch nichts mehr gegen einen Rechtsgenossen Freisler haben dürfte.
Andere Blätter werden sich nicht einmischen, schließlich geht es nicht um Berichterstattung sondern um Anzeigen und die Texte zwischen der Werbung sollen ja schließlich die Werbung unterstützen. Aber wer kann noch Werbung von BMW annehmen wenn BMW mit Rieble gemeinsame Sache macht. Deshalb wird also nicht weiter berichtet werden. Von den öffentlich rechtlichen die ja den gekauften Politikern gehören, ist erst recht nichts zu erwarten.
Wer also etwas ändern möchte, darf die Produkte der Lohndumper nicht mehr kaufen. Einfach mal nachfragen beim BMW-fahrenden Nachbarn ob er Freisler und seine Mordurteile wirklich für so gut hält und das private KZ der Quandts so gut findet, dass er dafür noch sein gutes Geld ausgibt. Boykott ist die einzige Waffe die den Menschen bleibt.
http://www.jungewelt.de/2011/11-04/048.php?sstr=Theodor%7CMaunz
Und wenn seit Jahren die Nachfolger der Nazis unter dem Schutz der Polizei frei auf deutschen Straßen "kämpfen" und den öffentlichen Raum beherrschen, dann ist das auch ein Verdienst des Grundgesetzkommentars von Maunz und Ruck-Räsident Herzog.
ist doch kein Wunder. In einem kleinen Sch...haufen sind einzelne Maden erkennbar. Gigantomanie ist wie in der Industrie, besser zum verstecken. Nadel im Heuhaufen und so.
Nimm mal den ganzen EU-Apparat, die ganzen Luschen die da (zusätzlich) zu Berlin-Bonn, Paris, Rom, etc. rumlaufen. Sorry, ein Akademiker der in die Politik geht, scheint auf seinem Beruf nichts zu taugen. Wieviele (Luxus-)Arbeitslose hätten wir denn wenn die EU aufgelöst wird?
In Betrieben ist es das gleiche. Wenn ein Mechaniker alsSchrauber nichts taugt, geht er auf Weiterbildung. Meist wird ein Betriebswirt draus. Kontrolling - hör ich immer wieder.
Sch.... drauf. Vor 20...30 Jahren machte das ein Meister mit vielleicht 2 Schreibkräften. Der hatte das sogenannte Kontolling. Wenn da was schif lief - dann gab es keine Meetings - dann wurden Maßnahmen ergriffen.
Ebenso in Regierungskreisen.
Wozu benötigen wir einige tausend bezahlte Luschen die im Jahr 5...6 Entscheidungen treffen. Meist noch Entscheidungen, die alle 2 Jahre neu entschieden werden.
Mit Regenten und Pfaffen ist es wie mit Darmbakterien. Der Organismus benötigt ein paar zum Leben. Vermehren sie sich zu stark gehen sie und der Organismus drauf. Ob die Bakterien wissen, daß ihr Wirt am abkratzen ist?
Gruß aus Baden.