Von den Armen nehmen und den Reichen geben
Von den im Bundestag vertretenen Parteien stehen alle bis auf die LINKE auf der Seite des Kapitals, was im Klartext bedeutet, dass es für die arbeitenden Menschen in diesem Land keinen Schutz und kein Recht mehr gibt. Dafür aber wird die Situation ständig und sehr bewusst verschärft. Praktisch aus jedem Bereich des öffentlichen und privaten Lebens kann man ohne langes Suchen Beispiele dafür finden. So auch bei den Stromkosten:
Wieder einmal mehr eine direkte Subvention für das Großkapital, dem diese Industrien nämlich gehören. Bezahlen sollen das die Menschen, die von genau diesem Großkapital ständig in ihren Reallöhnen gedrückt werden.
Das dieser Trend ungebrochen weitergeht und die kleinen Lohnzuwächse vom Jahresanfang bereits wieder Geschichte sind, zeigt die Entwicklung der Arbeitskosten in Deutschland, die im dritten Quartal 2011 gegenüber dem Vorquartal bereits wieder um 0,9 Prozent gesunken sind. Die Lohnnebenkosten gingen sogar um 1,4 Prozent zurück.
Natürlich gibt es eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,3 Prozent, aber die offiziell zugegeben, also stark geschönte Inflationsrate betrug im November 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und dürfte über das Jahr wohl offiziell bei mehr als 2,6 Prozent liegen. Wenn man bedenkt, dass die Energiepreise um 11,1 Prozent gestiegen sind und sich die Grundnahrungsmittel um 7 Prozent verteuerten wird schnell klar, dass besonders die Menschen betroffen sind, deren Geld gerade so für Miete, Strom, Heizung und Essen reicht.
Die Reichen in diesem Land spüren nichts von den Preiserhöhungen. Ihnen geht es immer besser und im Zweifelsfall erhalten sie hohe Subventionen damit sie ja keinen Grund zur Klage haben und sich nicht an den Lasten beteiligen müssen. Das gilt auch und gerade im Gesundheitswesen, wo die privaten Versicherungen die Rabatte der gesetzlichen Kassen erhalten. Dies war ein Geschenk der FDP für die privaten Versicherer durch Herrn Rösler.
Nun will sein Nachfolger Bahr es den arbeitenden und kranken Menschen in Deutschland, wie auch den Rentnern noch schwerer machen. Anstatt einmal 10 Euro Patientengebühr im Quartal abzuzocken, will Bahr nun 5 Euro pro Arztbesuch. Soetwas nennt die FDP dann Kostendämpfung. Die armen Menschen werden sich jeden Arztbesuch dreimal überlegen und im Zweifelsfall nicht zum Arzt gehen. Chronisch Kranke werden die Behandlung einstellen, weil sie sich die Kosten nicht mehr leisten können. Das macht im Moment die Versorgung im Bereich der gesetzlichen Kasse natürlich billiger. Aber langfristig werden Folgekosten entstehen, die diesen Scheingewinn um ein vielfaches übersteigen.
Allerdings muss man auch deutlich sagen, das dies genau in das Konzept der menschenverachtenden FDP passt. Denn nicht alle Kranken werden noch behandelt werden müssen, viele sterben einfach früher, was Rente und Behandlungskosten spart und natürlich auch beabsichtigt ist. Wieder einmal trifft es die Ärmsten besonders hart. Wie Untersuchungen zeigen, haben Geringverdiener eine deutlich verkürzte Lebenserwartung:
Weil du arm bist musst du früher sterben. Zusammen mit Münteferings späteren Renteneintrittsdatum bedeutet das auf Dauer, dass die Armen zwar noch in die Rentenversicherung und die Riester- oder Rürupabzocke einzahlen dürfen, aber nichts mehr erhalten werden. Wer glaubt, das dies keine Absicht ist, muss wirklich dringend zum Arzt. Die ganz große Koalition aus CDU / CSU,der FDP, den Grünen und der SPD hat sich dafür entschieden die überzähligen Menschen die vom Großkapital nicht mehr gebraucht werden, einfach umzubringen.

Klammheimlich hat die schwarzgelbe Bundesregierung die Industrie und wenige andere Stromsonderkunden um eine Milliardensumme entlastet und die Kosten den Kleinverbrauchern aufgebürdet. So sollen die Konzerne von den Gebühren für Stromnetze ausgenommen werden. Während bisher lediglich von einer minimalen Umverteilung die Rede war, ergaben Recherchen der Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung, dass die Privathaushalte 2012 durch diese Operation massiv belastet werden. Die Preiserhöhung beträgt demnach mehr als drei Prozent.
Wieder einmal mehr eine direkte Subvention für das Großkapital, dem diese Industrien nämlich gehören. Bezahlen sollen das die Menschen, die von genau diesem Großkapital ständig in ihren Reallöhnen gedrückt werden.
Die höchsten Reallohnverluste gab es beim Tischlerhandwerk mit minus 2,3 Prozent, Fleischern mit minus 8,9 Prozent und im öffentlichen Dienst mit einem Minus von 8,7 Prozent. Auch bei Friseuren und Gebäudereinigern sanken die realen Tariflöhne.
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Besonders deutlich wird der negative Trend, wenn die Löhne der nicht tariflich gebundenen Beschäftigten einbezogen werden. Danach sanken die Bruttomonatsverdienste je Arbeitnehmer - vor Steuern und Sozialabgaben - von 2000 bis 2010 sogar inflationsbereinigt um insgesamt 4,9 Prozent - in Deutschland um 4,0 Prozent.
Das dieser Trend ungebrochen weitergeht und die kleinen Lohnzuwächse vom Jahresanfang bereits wieder Geschichte sind, zeigt die Entwicklung der Arbeitskosten in Deutschland, die im dritten Quartal 2011 gegenüber dem Vorquartal bereits wieder um 0,9 Prozent gesunken sind. Die Lohnnebenkosten gingen sogar um 1,4 Prozent zurück.
Natürlich gibt es eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,3 Prozent, aber die offiziell zugegeben, also stark geschönte Inflationsrate betrug im November 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und dürfte über das Jahr wohl offiziell bei mehr als 2,6 Prozent liegen. Wenn man bedenkt, dass die Energiepreise um 11,1 Prozent gestiegen sind und sich die Grundnahrungsmittel um 7 Prozent verteuerten wird schnell klar, dass besonders die Menschen betroffen sind, deren Geld gerade so für Miete, Strom, Heizung und Essen reicht.
Die Reichen in diesem Land spüren nichts von den Preiserhöhungen. Ihnen geht es immer besser und im Zweifelsfall erhalten sie hohe Subventionen damit sie ja keinen Grund zur Klage haben und sich nicht an den Lasten beteiligen müssen. Das gilt auch und gerade im Gesundheitswesen, wo die privaten Versicherungen die Rabatte der gesetzlichen Kassen erhalten. Dies war ein Geschenk der FDP für die privaten Versicherer durch Herrn Rösler.
Nun will sein Nachfolger Bahr es den arbeitenden und kranken Menschen in Deutschland, wie auch den Rentnern noch schwerer machen. Anstatt einmal 10 Euro Patientengebühr im Quartal abzuzocken, will Bahr nun 5 Euro pro Arztbesuch. Soetwas nennt die FDP dann Kostendämpfung. Die armen Menschen werden sich jeden Arztbesuch dreimal überlegen und im Zweifelsfall nicht zum Arzt gehen. Chronisch Kranke werden die Behandlung einstellen, weil sie sich die Kosten nicht mehr leisten können. Das macht im Moment die Versorgung im Bereich der gesetzlichen Kasse natürlich billiger. Aber langfristig werden Folgekosten entstehen, die diesen Scheingewinn um ein vielfaches übersteigen.
Allerdings muss man auch deutlich sagen, das dies genau in das Konzept der menschenverachtenden FDP passt. Denn nicht alle Kranken werden noch behandelt werden müssen, viele sterben einfach früher, was Rente und Behandlungskosten spart und natürlich auch beabsichtigt ist. Wieder einmal trifft es die Ärmsten besonders hart. Wie Untersuchungen zeigen, haben Geringverdiener eine deutlich verkürzte Lebenserwartung:
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, lag die Lebenserwartung von Arbeitnehmern mit geringem Einkommen 2001 noch bei 77,5 Jahren, im Jahr 2010 aber nur noch 75,5 Jahre. Dies gehe aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage der Linksfraktion hervor. In den neuen Ländern war der Verlust an Lebensalter bei den Geringverdienern noch drastischer, von 77,9 auf 74,1 Jahre.
Weil du arm bist musst du früher sterben. Zusammen mit Münteferings späteren Renteneintrittsdatum bedeutet das auf Dauer, dass die Armen zwar noch in die Rentenversicherung und die Riester- oder Rürupabzocke einzahlen dürfen, aber nichts mehr erhalten werden. Wer glaubt, das dies keine Absicht ist, muss wirklich dringend zum Arzt. Die ganz große Koalition aus CDU / CSU,der FDP, den Grünen und der SPD hat sich dafür entschieden die überzähligen Menschen die vom Großkapital nicht mehr gebraucht werden, einfach umzubringen.

Tags für diesen Artikel: gesetzliche krankenversicherung, großkapital, inflation, paxisgebühr, reallohn, regierung, rente, wirtschaftsfaschist
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Das Problem der kapitalistischen Gesellschaftsordnung ist, dass die vorhandenen Eigentums- und Geldmengen falsch verteilt sind. Auf der einen Seite stehen Menschen mit Milliardenbesitzständen, gefolgt von Menschen mit Millionenbesitzständen und auf der anderen Seite Menschen denen es sogar an der Grundexistenz fehlt.
abgesehen von dem sozialen (Ausbeutungs-)Verhalten spielt hier noch mehr mit.
Hat die Dame nicht sogar promoviert in Physik? Wie geht das den ohne die Grundrechenarten?
Wenn Frau Merkel vom Klimaschutz redet, dann ist allein diese Entscheidung Schwachsinn. Mehr Verbrauch und Ausstoss wird vergütet.
Mekr denn keiner, daß da zwei konträre Entscheidungen propagiert werden?
Meine Frau arbeitet im med. Bereich da nennt man dieses Verhalten Schizophren.
Noch eine Bemerkung. Der Arzt wird teurer?
Da kommt dann vielleicht der eine oder andere aufdie Idee sich zu informieren, oder?
Leute wenn ihr Blutverdünner nehmen müßt, dann braucht ihr Euer Geld nicht zum Arzt bringen, auch nicht in die Aphotheke. Wie wäre es mit Weidenrinde kauen?
Wieviel?
Probiert es aus. Vor 100...200 Jahren haben wir Menschen auch durch Versuch ermittelt.
Einfach mal nachsehen, was die Natur bietet. Die Pharmaindustrie hat nichts anderes gemacht. Die einzige Erfindung beruht auf dem abspalten von Wirkstoffen und verkauf dieser Stoffe. Welche Wirkungen die Nebenrodukte des alten natürlichen Wirkstoffes noch haben hat sie noch nie interessiert. Vielleicht hilft ein bißchen Gerbsäure aus der Rinde auch der Verdauung.
Gruß aus Baden.
(1) In diesem Blog ist seit Ende Jänner 2010 dieser Brecht´sche Vierzeiler nachlesbar[1]
„Reicher Mann und armer Mann
Standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich.“
(2) Daß und warum entsprechend des Pauperismus genannten wirtschaftlichen Grundgesetzes im Kapitalismus Arme immer ärmer und Reiche immer reicher werden (müssen) ist theoretisch auch nicht erst seit vorgestern nachmittag bekannt und wurde zuletzt vor fünf Jahren am Beispiel der ganzdeutschen Entwicklung in der ersten Hälfte der Nullerjahre empirisch nachgewiesen[2].
(3) Und weil das so war und ist - ist es nicht höchste Zeit, daß in der sich Die Linke nennenden politischen Partei nach dem Muster „Sozialdemokraten in der SDP“ auch eine Arbeitsgemeinschaft „Linke in der PdL“ gegründet wird?
[1] http://duckhome.de/tb/archives/8816-REICHER-MANN....html
[2] http://www.trend.infopartisan.net/trd0608/t190608.html
Richard Albrecht
13. Dezember 2012
http://eingreifendes-denken.net
Die Bürger haben ihre Richter und Henker doch selbst gewählt und bei der nächsten Wahl werden sie es bestimmt wieder in Massen tun. Es ist schon ein Kreuzchen mit diesem Land hier.
"Daß und warum entsprechend des Pauperismus genannten wirtschaftlichen Grundgesetzes im Kapitalismus Arme immer ärmer und Reiche immer reicher werden (müssen) ist theoretisch auch nicht erst seit vorgestern nachmittag bekannt und wurde zuletzt vor fünf Jahren am Beispiel der ganzdeutschen Entwicklung in der ersten Hälfte der Nullerjahre empirisch nachgewiesen"
Darum die Idee des Sozialstaates. Das witzige ist, dass auch die neoliberalen Ideologen diese Diskrepanz zwischen Arm und Reich sehen. Für sie liegt dies mehr oder weniger am Staat. Damit haben sie insofern recht, als das der Staat das Eigentum der Reichen schützt.