Als Westfale und Ruhrgebietsfan kommt man doch doch immer wieder auf seine Wurzeln zurück. Als die Agenturmeldungen über den Rücktritt von FDP Generalsekret Lindner über die Ticker liefen, kamen mir gleich zwei Lieder in den Sinn. Das Schalke Lied mit dem kommenden Steiger, der wenigstens ein Licht bei der Nacht mit hatte und "So ein Tag so wunderschön wie heute", der Song der viele Feste begleitete und beendete. Ja. Die Vergleiche hinken natürlich. Dem Lindner wie der ganzen FDP ist nie ein Licht aufgegangen. Da wo diese Typen auftraten wurde es immer sehr schnell dunkel, weil die im Dunkeln eben besser munkeln können.
Jetzt heißt es offiziell, dass der Lindner die Verantwortung für den undemokratischen Verlauf des Mitgliederentscheides auf sich nehmen will. Er erklärte sich mit folgenden Satz:
"Es gibt den Moment, in dem man seinen Platz frei machen muss, um eine neue
Dynamik zu ermöglichen.
Lach, so kennt man Herrn Lindner, so hat er sich damals auch aus seiner Pleitefirma zurückgezogen nachdem er die Subventionen und abgesicherten Kredite alle verballert hatte. Die Dynamik war der Untergang dieser Firma, aus dem Lindner im Gegensatz zu den meisten ehrlichen Selbständigen natürlich unbeschadet entkam. Genau das gleiche versucht Herr Lindner jetzt. Sein Rücktritt ist wieder einmal nichts anderes als eine Flucht. Auch wenn einige Medien davon ausgehen, dass der Rücktritt Lindners den Herrn Rösler noch für einige Tage oder Wochen vor einem Rücktritt schützt, ist das jedoch Unfug. Lindner lässt Rösler im Regen stehen.
So wie sie gemeinsam mit ihren Freunden aus dem Großkapital und den Medien Herrn Westerwelle in die Wüste geschickt und Brüderle aus dem Wirtschaftsministerium geekelt haben, sind sie nun selbst an der Reihe. Lindner tritt, wenn auch spät, aber doch noch rechtzeitig benutzt. Zumindest rechtzeitig genug für sich selbst und hinterlässt Rösler als freischwebendes Arschloch in einer äußerst ungemütlichen Situation.
Schon stellen sich überall in den Medien aber auch in der interessierten Öffentlichkeit die Menschen die Frage, wie lange Rösler sich noch halten kann. Rösler hat bisher zum Markenimage der FDP nichts beigetragen und sich mit Brüderle einen gefährlichen Todfeind geschaffen. Auch wenn andere Liberale nun verzweifelt versuchen einen schnellen Rücktritt Röslers zu verhindern, dann liegt das nicht daran, dass sie Rösler so sehr lieben, sondern daran, dass sie keine personelle Alternative mehr haben.
Natürlich könnte Brüderle Parteivorsitzender werden, aber der Mann ist bestenfalls noch für eine Übergangszeit verkaufbar. Tatsächlich ist eine völlig andere Variante viel wahrscheinlicher. Brüderle könnte der neue Generalsekretär der FDP werden und mit seiner Hausmacht Lindner auf den Schild des Parteivorsitzenden heben. Beide stecken nicht in der Regierungsverantwortung und könnten trotzdem die ganze Macht der FDP benutzen um Regierungspolitik in ihrem Sinne zu wenden, aber auch völlig unbeschwert neben der offiziellen Regierungslinie eine Art interner Opposition darstellen um andere Wähler für sich zu gewinnen.
So ist denkbar, dass die FDP in Zukunft komplett mit gespaltener Zunge auftritt. Die Regierungsmannschaft um Merkel Westerwelle, Rösler und Bahr fährt den alten Kurs der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten. Leutheuser-Schnarrenberger und Linder maskieren sich als liberale Bürgerrechtspartei mit starkem Witschaftsbezug und Brüderle bildet die Klammer und das Zünglein an der Waage, das sowohl die alten wirtschaftsfaschistischen Wähler als auch die neuen Bürgerrechtler miteinander verbinden kann.
So bestünde tatsächlich die Gefahr, dass sich die FDP noch einmal vor dem Untergang retten kann. Allerdings ist diese Gefahr klein. Die Gräben sind einfach zu tief, als dass es eine wirkliche Zusammenarbeit zwischen Lindner und Brüderle geben könnte. Da gibt es den Hass und ein tiefes Misstrauen, was bei Politikern ja nicht viel zu bedeuten hätte, weil jeglicher Charakter fehlt, aber jede Zusammenarbeit wäre ein ständiges Belauern, das ewige Warten auf einen Fehler des anderen.
So wird es wohl dabei bleiben, dass die FDP sich weiter zerfleischt und damit ist dieser 14. Dezember 2011 ein guter Tag, ja ein wirklich wunderschöner Tag für Deutschland. Der Lindner geht und wird nicht wirklich wiederkommen. Der Rösler und die anderen werden sich nicht halten können und spätestens nach der verlorenen Wahl in Schleswig-Holstein im nächsten Frühjahr kommt die nächste Folge des großen Giga-Gemetzels in der FDP. Nach der nächsten Bundestagswahl wird man wohl nicht mehr über die FDP reden müssen. Sie wird in der Kategorie Sonstige verschwinden, wie "Unter ferner liefen der Buchmacher und sein Hund".
Das Lemkezitat setzt voraus: Gesicht verlieren kann nur wer eins hat. (Das ist so wie mit ´ner Brieftasche: wer keine hat, kann auch keine verlieren;-). Bitte nennen Sie wenigstens e i n e n FDP-Spitzenpolitiker von heute, der sowas wie´n Gesicht hat (Gesicht ... nicht Brieftasche).
Der Lindner geht, das war schon lange der Wunsch vieler.
Lindner sollte den Bahr und den Rösler auffordern mit ihm zu gehen und zwar schnell. Die kann keiner als "Volksvertreter" gebrauchen. Im Gegenteil, sie richten unendlichen Schaden an. Da denke ich nur an die Gesundheitsreformen und Reformideen, die ganz bestimmt keine Reformen für, sondern gegen die Bürger sind.
Sehen Sie sich diese Kämpferin an:
http://patientinformiertsich.de/tv/tv.php
Daran sollten wir uns orientieren!
Meiner Meinung nach reicht das aber nicht, das nur diese drei gehen. Es gibt viele Kandidaten in der FDP, die über-flüssig sind.
Endlich gibt es wieder gute Nachrichten! Ich wünsche mir, dass dieser Sauhaufen, namens FDP endlich aus unserer Landschaft verschwindet. Ich bin mir (fast) sicher, dass dies der CDU/CSU nur gefallen kann, da diese eher keinen Bock mehr (namens Koalition) mit der FDP haben. Jahwohl, weiter so, auch mit anderen Parteien. Zerfleischt euch, der Macht wegen - und alle k(f)icken sich raus.
Ich habe von diesen ganzen Taugenichts die Nase gestrichen voll.
Ich will Politiker wie Wulf :-).
Der war ja immer beim AWD-Gründer Carsten Maschmeyer beim (zum) Essen :-).
Deutschland ist nicht mehr zu retten. Wie es Jochen schon geschrieben hat: wir leben mit freischwebenden Arschlöchern.
Was richtig schön ist, war doch, dass der Rösler liefern wollte. Hat er doch: er ha den Lindner (ge)liefert. Und als das neue Generalsekret Patrick Döring auf die Bühne durfe, war klar: das ist der richtige! Die Takzahl wird jetzt erhöht - und das Profil wird geschärft. Mehr durfte er nicht sagen, denn Rösler drängte ihn von der Bühne :-).
Es gibt Politiker, die Angst haben, ihr Gesicht zu verlieren. Dabei könnte ihnen gar nichts besseres passieren.
Robert Lembke
Hi
Das Lemkezitat setzt voraus: Gesicht verlieren kann nur wer eins hat. (Das ist so wie mit ´ner Brieftasche: wer keine hat, kann auch keine verlieren;-). Bitte nennen Sie wenigstens e i n e n FDP-Spitzenpolitiker von heute, der sowas wie´n Gesicht hat (Gesicht ... nicht Brieftasche).
Danke.
Lindner sollte den Bahr und den Rösler auffordern mit ihm zu gehen und zwar schnell. Die kann keiner als "Volksvertreter" gebrauchen. Im Gegenteil, sie richten unendlichen Schaden an. Da denke ich nur an die Gesundheitsreformen und Reformideen, die ganz bestimmt keine Reformen für, sondern gegen die Bürger sind.
Sehen Sie sich diese Kämpferin an:
http://patientinformiertsich.de/tv/tv.php
Daran sollten wir uns orientieren!
Meiner Meinung nach reicht das aber nicht, das nur diese drei gehen. Es gibt viele Kandidaten in der FDP, die über-flüssig sind.
Ich habe von diesen ganzen Taugenichts die Nase gestrichen voll.
Ich will Politiker wie Wulf :-).
Der war ja immer beim AWD-Gründer Carsten Maschmeyer beim (zum) Essen :-).
Deutschland ist nicht mehr zu retten. Wie es Jochen schon geschrieben hat: wir leben mit freischwebenden Arschlöchern.
Deutschland macht Spaß.
Danke im voraus.
solche Leute wachsen wie Pilze nach,
denn der Nährboden ist günstig.
Dazu fällt mir das Arschloch-Gedicht ein:
http://www.youtube.com/watch?v=xaDmbPH8RAk